Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

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Aphorismus

Auszeichnungen:

Wildganspagode in Xian

Heute steht ist die Große Wildganspagode im Stadtwappen der Stadt Xian und ist das Wahrzeichen der Stadt Xian.

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Die Große Wildganspagode, eine der bekanntesten buddhistischen Pagoden in China, erhebt sich am südlichen Abschluß der Wildganspagode-Straße außerhalb des Friedentors im Komplex des Cien-Tempels in der südlichen Vorstadt. Heute steht sie in unserem Stadtwappen und ist das Wahrzeichen der Stadt Xian.

Der Cien-Tempel

Der Cien-Tempel (der Tempel der Gande und Güte) wurde im neunten Jahr der Regierungsperiode Kaihuang (Jahresbezeichnung) des Wen-Kaisers der Sui-Dynastie (589 n. Chr.) unter dem Namen Wulou (der buddhistische Begriff bedeutet: keinen Kummer haben) erstmals errichtet. Im 22. Jahr der Regierungsperiode Zhenguan der Tang-Dynastie (648 n. Chr.) ließ der Kronprinz Li Zhi den Tempel erneuern und vergrößern, um seiner früh verstorbenen Mutter zu gedenken und ihre Gnade und Güte zu vergelten. Bei dem Umbau wurde der Wulou-Tempel in den „Tempel der Gnade und Güte“ umbenannt. Diese Bezeichnung heißt, er wollte die Gnade und Güte, die seine Mutter ihm verliehen hatte, nie vergessen und mit dem Tempel seine Mutter verehren.

Da der Cien-Tempel mit Unterstützung des Kaiserhofs umgebaut wurde, war sein Umfang in der Tang-Zeit ziemlich ansehnlich. Damals nahm er mit einer Fläche von etwa 23 Hektar fast eine ganze Hälfte des Jinchang-Stadtviertels ein und zählte zu den größten Tempeln der Tang-Zeit. Die Tempelanlage bestand aus dreizehn Höfen und 1897 Räumen, in denen ungefähr dreihundert Mönche lebten. Überlieferungen zufolge soll es hier viele schöne Wandmalereien von berühmten Malern aus der Tang-Zeit gegeben haben, etwa von Wu Daozi, Yan Liben, Zheng Qian, Wang Wei. In den Kriegswirren am Ende der Tang-Zeit wurde der Tempel bis auf die Große Wildganspagode zu einem Trümmerfeld. Man hat ihn zwar später mehrmals wieder aufgebaut, aber er hat niemals den Umfang der Tang-Zeit erreicht. Die heutige Tempelanlage umfasst nur ein Siebtel der tang-zeitlichen.

Die heutige Tempelanlage

Heute ist der Tempel immer noch das beliebteste Reiseziel in Xian und eine wichtige buddhistische Institution. Sie nimmt eine Fläche von etwa drei Hektar ein, die Hauptbauten stammen aus der Qing-Zeit. Der Anfang der Hauptachse ist der überdachte Eingang, an dessen beiden Seiten zwei kraftvolle Löwen als Torhüter stehen. Sie wurden in der Ming-Zeit geschnitzt. In der Mitte auf der Hauptachse ist die Hauptgebetshalle. Dahinter ist die Dharma-Halle. Als Abschluß der Hauptachse erhebt sich die Große Wildganspagode. Auf der ersten Nebenachse rechts und links stehen der Glockenturm und der Trommelturm. Im Glockenturm im Osten hängt eine fünfzehn Tonnen schwere Eisenglocke aus dem Jahre 1543. Im Trommelturm im Westen ist eine große Trommel verwahrt. Die beiden Türme dienten in der Vergangenheit zur Zeitverkündung für die Mönche.

Die Hauptgebetshalle ist den drei Buddha-Gestalten geweiht. Die Gestalt in der Mitte ist der Fashen-Buddha (der Dharma-Buddha, er verkörpert, dass Buddha das ganze Universum erfüllt). Die Gestalt im Westen ist der Baoshen-Buddha (der tritt erst in die Erscheinung, wenn er über einen langen Zeitraum allen Lebewesen der Welt zur Erlösung verholfen hat). Die Gestalt im Osten ist der Yingshen-Buddha (er erscheint in der Sakyamuni-Gestalt, um alle Menschen zu erlösen). Auf der östlichen Seite steht sein Jünger Jia Je. Auf der anderen Seite steht sein Jünger Ahnan, der ihn als sein Vetter fünfundzwanzig Jahre bediente. Die beiden zählen zu den zehn besten Jüngern von Sakyamuni. An den beiden Seitenwänden sitzen achtzehn Arhats. Die Arhats sind die wichtigsten Jünger von Buddha und die Heiligen, die zu ihren Lebzeiten zur Erlösung gelangten. Im Hinayana-Buddhismus haben die Arhats die höchste Stelle, die man erreichen kann.

In der Dharma-Halle wird der Amitabna verehrt. Die Kupferfigur stammt aus der Ming-Zeit. Der freundliche Amitabha, der Buddha des unermesslichen Lichts, thront im Paradies im Westen, belohnt gute Taten und erlegt denen, die Böses begehen, nur eine lange Wartezeit auf, schließt sie aber nicht vom Paradies aus. Wenn jemand mit seinem Namen betet, wird er nach seinem Tod von der Gottheit im Paradies empfangen. Deshalb gilt er auch als Empfangsgott. An der östlichen Wand hängen die Abreibungen von drei Stelen aus der Song-Zeit. Die in der Mitte zeigt den wandernden Mönch Xuangzang mit einem großen Bücherrucksack auf dem Rücken einer Schriftrolle in der linken Hand, einer Fliegenklatsche in der rechten Hand, einem Bündel am Bauch und Strohsandalen an den Füßen, über dem Rucksack hängt eine Lampe, die Xuanzangs beschwerlichen Weg erhellt. Beiderseits sind seine zwei besten Jünger, Yuance und Kuiji.

Im östlichen Gärtchen stehen sechs kleine Pagoden. Sie sind die Gräber der Äbte aus der Qing-Zeit.

Xuanzang

Der buddhistische Mönch Xuangzang (600 bis 664 n. Chr.), der bekannte Pilgerreisende, Übersetzer und buddhistische Gelehrte in der chinesischen Geschichte, ist mit dem Cien-Tempel und der Großen Wildganspagode fest verbunden. Er stammte aus einer Beamtenfamilie in Henan und hieß eigentlich Chen Yi. In der Kindheit wandte er sich dem Buddhismus zu und ging ins Kloster. Er lernte fleißig und widmete sein Leben dem Studium der buddhistischen Texte. Beim Studium bemerkte er, dass sich die buddhistischen Schriften, die er las, in vielerlei Hinsicht widersprachen. Er entschloß sich sehr früh, einmal nach Indien, ins Heimatland des Buddhismus zu reisen, um dort nach den Quellen zu forschen. Im Jahre 629 machte er sich auf die Pilgerreise entlang der Seidenstraße. Er überwand Wüsten und Schneegebirge, bestand unzählige Schwierigkeiten und Gefahren, bis er Indien erreichte. Zum Studium wanderte er in Indien mehr als ein Jahrzehnt und suchte im Gespräch mit den besten Lehrern die Wahrheit. Im Jahr 645 n. Chr. kehrte er nach Changan zurück und brachte 657 Bände Sutras mit. Während seiner Studienreise in Indien übersetzte er „Dao De Jing“ von Laotse ins Snskrit. Dann verbreitete sich dieses klassische Werk der chinesischen Kultur in Indien. Im Auftrag des zweiten Kaisers der Tang-Dynastie, des Kaisers Taizong, diktierte er einen Bericht über die 128 durchreisten Länder und Gebiete sowie die persönlichen Erlebnisse seiner Pilgerreise. Der Bericht wurde ins Englische, Deutsche, Französische, Russische und Japanische übertragen. Bis heute bleibt er auch ein wichtiges Quellendokument zur Geschichte Zentralasiens im Mittelalter.

Nach seiner Rückkehr von Indien übersetzte er zuerst im Hongfu-Tempel seine mitgebrachten Sutras. Der Kaiser Li Shiming und der Kronprinz Li Zhi ließen im Cien-Tempel einen Übersetzungshof für ihn bauen, damit er das Amt des Abtes im Cien-Tempel antrat. An dem Tag, als der Mönch Xuanzang seinen Wohnsitz in den Cien-Tempel verlegte, zeigte der Kaiserhof mit einer beispiellos feierlichen Zeremonie seine Ehre. 1500 Pferdewagen wurden eingesetzt. Alle Mönche der Stadt Changan folgten ihm mit Weihrauchbehältern und Blumen in der Hand und lasen Gebetstexte vor. Hohe Zivil- und Militärbeamte sowie die Garde des Kronprinzen begleiteten ihn. Der Kaiser bestieg mit seinen Prinz und Frauen den Torturm und folgte ihm mit den Augen, als er am Hauptstadttor vorbeiging. Einige Hunderttausende Menschen standen Spalier, um seinen Umzug anzuschauen. Der Kaiser wählte ein paar hundert Gelehrte und Mönche zur Mitarbeit aus. Ab 648 übersetzte er im Cien-Tempel mit zahlreichen Mitarbeitern die Sutras. Innerhalb von zwölf Jahren wurden insgesamt 1335 Bände ins Chinesische übertragen. Seine Verdienste bei der Übersetzung und Verbreitung des Buddhismus wurden in dem von Kaiser Taizong verfasst Prolog zur Sutraübersetzung von Mönch Tripitaka der großen Tang-Dynastie und in den vom Kronprinz Li Zhi verfassten Notizen zum Prolog sehr hoch geschätzt. Die beiden Texte wurden von dem berühmten Kalligraphen Chu Suiliang aus der Tang-Zeit niedergeschrieben und von bekannten Meistern in zwei Steintafeln eingraviert, die heute noch auf den beiden Seiten des südlichen Pagodeeingangs eingemauert sind.

Durch eine Predigten im Cien-Tempel gründete er eine wichtige buddhistische Schule, die Cien-Schule.

Im Jahr 625 schlug der Mönch Xuanzang in einem Thronbericht an den Kaiser Gaozong vor, im Tempelkomplex eine Pagode zu bauen, um die von ihm mitgebrachten Sutras aufzubewahren. Der Kaiser stimmte mit großer Freude zu und spendete viele Gegenstände, die die verstorbenen Hoffrauen hinterlassen hatten, für den Pagodebau.

Die Große Wildganspagode

Aus Indien brachte Xuanzang viele heilige buddhistische Schriften, Buddhastatuen und buddhistische Reliquien mit. Um diese heiligen Gegenstände zu verehren und aufzubewahren, machte er in einem Thronbericht an den Kaiser Gaozong den Vorschlag, in der Tempelanlage eine Steinpagode zu bauen. Der Kaiser meinte, dass der Bau einer Steinpagode viel Zeit und Arbeit koste. Dann wurde entschieden, eine Pagode mit Lehm und Ziegelsteinen zu bauen. Im Jahr 652 entwarf er eine fünfstöckige Pagode und leitete persönlich deren Bau. Den Aufzeichnungen zufolge soll die Pagode auf einem quadratischen Grundriß 60 m hoch, 47 m lang wie breit, vielleicht ganz im indischen Pagodenstil sein. In jedem Stockwerk wurde eine buddhistische Reliquie geweiht. Nach 50 Jahren war sie aber schon verfallen, weil sie mit gestampften Lehm gebaut und mit Ziegelsteinen umkleidet wurde. Von 701 bis 704 wurde die Pagode unter der Kaiserin Wu Zetian wieder aufgebaut und bekam die heutige Form. Nach dieser Erneuerung zählte sie sieben Stockwerke, war 64 m hoch, 25 m lang wie breit. Sie überstand Erdbeben, Unruhen und Kriege und erhebt sich in ihrer Majestät bis heute.

Die sich nach oben hin stufenweise verjüngende Pagode repräsentiert in typischer Weise den chinesischen traditionellen Baustil. Sie wurde mit Ziegelsteinen gebaut. Um genaue und gerade Fugen zwischen den einzelnen Ziegelschichten zu erzielen, wurden alle sechs Seiten eines jeden Ziegelsteins glatt geschliffen. Ziegelsteine wurden mit Kalkmörtel, dem Reisstärke beigesetzt war, vermauert. An diesem Bauwerk aus Ziegelsteinen kann man die typische Merkmale der chinesischen Holzbauweise erkennen, nämlich die Tragsäulen nachzubilden, die die Fassade gliedern. So wird die Pagode beim ersten und zweiten Stock jeweils in neun Räume aufgeteilt, beim dritten und vierten in sieben Räume und so weiter. Jedes Stockwerk besteht aus einem zentralen Raum mit je einem Bogenfenster in vier Richtungen. Innerhalb der Pagode gibt es eine Wendeltreppe, die bis ganz oben reicht.

Die zwei Stelen am südlichen Pagodeeingang

Beiderseits des südlichen Eingangs stehen die zwei bekannten und eingemauerten Stelen aus der Tang-Zeit. An der einen steht der vom zweiten Kaiser der Tang-Dynastie Li Shimming verfasste Prolog zur Sutraübersetzung von Mönch Tripitaka des großen Tang-Reiches, an der anderen die vom Kronprinzen Li Zhi verfassten Notizen zum Prolog seines Vaters. Beide Texte wurden in 653 n. Chr. von Chu Suiliang, einem der vier berühmten Kalligraphen aus der frühen Tang-Zeit, niedergeschrieben. An der Stele auf der westlichen Seite wird von links nach rechts gelesen, an der anderen von rechts nach links. Das beweist, die zwei Stelen wurden extra für die Pagode graviert. An den Stelen kann man Hydrafiguren, ein Relief von tanzenden und singenden Gärtnern, eingravierte Kletterpflanzenornamente sehen. Das alles hat einen lebendigen Ausdruck und ist mit kräftigen und fließenden Strichen eingraviert. Es sind kostbare Kunstwerke, die wichtige Materialien für die Forschung der Kalligraphie, des Malens und der Schnitzerei in der Tang-Zeit liefern.

Die Herkunft des Namens

Bis heute ist immer noch nicht klar, woher der Name: die Wildganspagode stammt. Zur Namensherkunft gibt es verschiedene Legenden.

Eine Legende: Es war einmal ein Kloster, dessen Mönche sich zum Hinayana-Buddhismus bekannten. In dieser Schule war es erlaubt, die Fleischsorten Hirsch, Kalb und Wildgans zu essen. Eines Tages hatten die Mönche große Sorgen, irgendwo Fleisch zu bekommen. Es war gerade der Almosentag von Buddha. Ein Mönch seufzte gegen den Himmel: Buddha würde nicht vergessen, welcher Tag heute ist. Gerade in diesem Augenblick flog eine Schar Wildgänse über das Kloster hinweg, die Leitwildgans stürzte vor den Mönchen auf den Boden hinab. Mit großem Erstaunen kam den Mönchen zum Bewusstsein, dass Buddha in der Wildgansgestalt zur Ermahnung erschien. Von da an aßen die Mönche in diesem Kloster kein Fleisch mehr und ließen sich zum Mahayana-Buddhismus bekehren. Später bauten sie dort, wo die Wildgans fiel, eine Pagode zum Andenken und nannte sie Wildganspagode. Xuanzang lebte in der Nähe des Klosters und sah die Pagode. Nach deren Vorbild entwarf er jene fünfstöckige Pagode, deshalb wurde sie auch Wildganspagode genannt.

Eine andere Legende: Die Pagode, die von Xuanzang entworfen wurde, hatte ihr Erdgeschoß in einer Wildgansgestalt, deswegen bekam sie diese Bezeichnung.

Die dritte Legende: Auf einer Pilgerreise durch die Wüste stand Xuanzang einmal in der Gefahr zu verdursten. Unter der Führung einer Wildgans fand er schließlich eine Quelle. Um Buddha, der in der Wildgansgestalt zu Hilfe kam, dies zu vergelten, wurde später die Pagode mit der Bezeichnung Wildganspagode gebaut.

Nach einigen Jahrzehnten wurde eine andere Pagode im Jianfu-Tempel mit dem gleichen Namen gebaut. Da die Pagode im Cien-Tempel größer war, wurde sie die Große Wildganspagode genannt.

Die Beschriftung der Pagodemauern mit Gedichten und Namen

In der Tang-Zeit wurde das sogenannte kaiserliche Prüfungssystem eingeführt und spielte eine wichtige Rolle bei der Auswahl der Beamten. Wenn einer die kaiserlichen Examen im Kaiserhof bestanden hatte, bekam er den akademischen Titel Jinshi. Damals war es sehr üblich, dass alle neuen Jinshi-Titelträger gemeinsam einen Ausflug zum Qujiang-See und Aprikosengarten mit einem fröhlichen Gelage machten, die Pagode bestiegen sowie Pagodemauern mit ihren Gedichten und Namen zur Erinnerung beschrifteten. Ein solches Beschriften war für sie ein großer Ruhm, auch ein Symbol für den guten Anfang einer glänzenden Karriere. Wenn jemand von ihnen später zum Minister oder Kanzler ernannt wurde, bekam seine Namensbeschriftung rote Farbe. In der Regierungsperiode Shenzong der Nördlichen Song-Dynastie (Mitte des elften Jahrhunderts) fielen leider diese Beschriftungen in der Tang-Zeit einem Großfeuer zum Opfer. In der Ming-Zeit machten die neuen Juren-Titelträger (die Leute, die die kaiserlichen Prüfungen auf der Provinzebene bestanden hatten) die literarischen und künstlerischen Betätigungen in der Tang-Zeit nach. Sie beschrifteten Pagodemauern mit ihren Gedichten und Namen. Noch heute kann man an den Türstürzen manche davon sehen.

Buddhismus

Der Buddhismus, eine der Hauptreligionen der Welt, entstand im sechsten Jahrhundert vor Chr. in Indien. Sein Begründer ist der nordindische Fürstensohn Siddharta Gautama (um 563 bis 483 v. Chr.) aus dem Geschlecht Sakya. Seine Geburt ist von legendären Zügen durchwoben: Als Buddhisattva, als zukünftiger Buddha, befand er sich im Himmel und erhielt dort die Aufforderung der Götter, auf die Erde hinabzusteigen, um Leiden, Alter und Tod zu besiegen. Er ging in Gesicht eines weißen Elefanten zur rechten Seite in den Schoß seiner Mutter ein, diesem Herabstieg Buddhas zur Menschenwelt erblassten die Sonne und der Mond vor seinem Glanz. Bei der Geburt trat er aus der rechten Seite seiner Mutter in die Welt. Sieben Tage nach der Geburt des Sohnes starb seine Mutter. Er wurde im Palast seines Vaters von der Schwester seiner Mutter aufgezogen. Nach dem Willen seines Vaters sollte er zu einem cakravartin (ein von Zeit zu Zeit Auftreten der Weltherrscher) werden, aber sein eigener Wunsch war, die leidenbedingte Existenz des Daseins zu überwinden. Nach gut bezeugten Überlieferungen verließ er mit Jahren heimlich den Palast, nachdem er noch einen Blick auf die schlafende Gattin und seinen Sohn geworfen hatte. Er wurde ein wandernder Bettelmönch. Nach langen Jahren des Umherwanderns und Meditierens auf der Suche nach Erkenntnis und Überwindung des Leidens erlangte er die Erleuchtung (er wurde Buddha, Erleuchteter).

Das zentrale Thema des Buddhismus ist die Überwindung des Lebens, welches als Leiden interpretiert wird, um am Ende ins ewige Nirwana einzugehen. Das Leiden besteht bereits in der individuellen Existenz menschlichen Lebens. Dazu sprach Buddha über die Vier Heiligen Wahrheiten: die Tatsache von Leid und Unheil, die Ursache des Leidens (Begierde, Lebenswille), die Überwindung des Leidens, Abtöten der Begierde, das Aufzeigen des „edlen Achtfachen Weges“ zur Aufhebung der Ursache des Leidens. Dieser Weg besteht aus den acht Schritten: rechte Anschauung, rechte Gesinnung, rechtes Reden, rechtes Handeln, rechtes Leben, rechtes Streben, rechtes Denken, rechtes Sichversenken. Wenn einer den Achtfachen Weg wie Buddha befolgen kann, kann er den Kreislauf der Wiedergeburten durchbrechen und ins Nirwana eingehen, das heißt, er kann im Absoluten aufgehen.

Der Buddhismus wurde ungefähr im ersten Jahrhundert n. Chr. über die alte Seidenstraße in China eingeführt. Die früheste Aufzeichnung über den Buddhismus in China ist aus der östlichen Han-Dynastie. Danach sollten zwei buddhistische Wandermönche von Indien über Zentralasien die Hauptstadt Luoyang erreichen und dort unter Kaiser Mingdi im Jahre 65 n. Chr. den ersten buddhistischen Tempel Chinas bauen.

In den von Han-Chinesen bewohnten Gebieten setzte sich zuerst der Hinayana-Buddhismus (kleines Fahrzeug) durch, welcher das Idealziel des Lebens in der eigenen Erlösung durch geistige Anstrengung und Askese sah. Für den um die Zeitenwende entstandenen nördlichen Mahayana-Buddhismus (großes Fahrzeug) ist Selbsterlösung ein rein egoistisches, zu niedriges Ziel. Deshalb soll jeder Mensch neben dem eigenen Streben bemüht sein, durch Aufopferung anderen Menschen zu helfen und sich so zur Erlösung zu rühren.

Aus dem Gedankengut des Mahayana-Buddhismus gingen die verschiedenen buddhistischen Hauptschulen Chinas hervor: der Meditationsbuddhismus (Chan-Sekte), der Lamaismus, die Tiantai-Schule und die Schule des reinen Landes.

In China erlebte der Buddhismus seine Blütezeit in der Tang-Zeit (vom sechsten bis zum neunten Jahrhundert n. Chr.). Danach kamen die buddhistischen Forschungen in China zum Stilstand. Buddhistische Gläubige sind zu finden unter den Han, Mongolen, Tibetern, Mandschuren, Tu und Dai in China. Zur Zeit gibt es in China etwa 3.000 Tempel und Klöster, in denen über 30.000 Mönche und Nonnen leben.

Dieser Text wurde von Zeng Qi (曾琦) zur Verfügung gestellt

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Nach dem chinesischen Mondkalender, der heute auch als "Bauernkalender" bezeichnet wird, ist heute der 29. März 4715. Der chinesische Kalender wird heute noch für die Berechnung der traditionellen chinesischen Feiertage, verwendet.

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China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. 6. Januar 2005 überschritt erstmals die Bevölkerungsanzahl über 1,3 Mrd. Menschen.

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* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.


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China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Mao Zedong hatte vor 68 Jahren, am 1. Oktober 1949, die Volksrepublik China ausgerufen. Bis zum 1. Oktober 2017 sind es noch 159 Tage.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag und leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Da der chinesische Kalender im Gegensatz zum gregorianischen Kalender ein Lunisolarkalender ist, fällt das chinesische Neujahr jeweils auf unterschiedliche Tage. Das nächste "Chinesische Neujahrsfest" (chinesisch: 春节), auch Frühlingsfest genannt, ist am 16.02.2018. Bis dahin sind es noch 297 Tage.

Auch das Drachenbootfest "Duanwujie" (chinesisch: 端午節) ist ein wichtiges Fest in China. Es fällt sich wie andere traditionelle Feste in China auf einen besonderen Tag nach dem chinesischen Kalender. Dem 5. Tag des 5. Mondmonats. Es gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Das nächste Drachenboot-Fest ist am 30.05.2017. Die nächste Drachenboot-Regatta (Drachenboot-Rennen) wird in 35 Tagen stattfinden.

Das Mondfest oder Mittherbstfest (chinesisch: 中秋节) wird in China am 15. Tag des 8. Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender begangen. In älteren Texten wird das Mondfest auch "Mittherbst" genannt. Das nächste Mondfest ist am 04.10.2017. Traditionell werden zum Mondfest (englisch: Mid-Autumn Festival), welches in 162 Tagen wieder gefeiert wird, Mondkuchen gegessen

Vor 90 Jahren eröffnete in der Kantstraße in Berlin das erste China-Restaurant in Deutschland. 1923 war dies ein großes Ereignis. Fremdes kannten die Deutschen damals nur aus Zeitungen, Kolonialaustellungen und aus dem Zoo. Heute gibt es etwa 10.000 China-Restaurants in Deutschland. Gastronomieexperten schätzen jedoch, dass in nur 5 % (rund 500) Originalgerichte gibt. Üblich sind europäisierte, eingedeutschte Gerichte in einem chinesischen Gewand. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

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