Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

Unser China Reiseführer steht nicht als PDF zum Download zur Verfügung, jedoch können Sie alle Informationen über die Volksrepublik China kostenlos online lesen.

Ihr Name auf Chinesisch


Sie möchten wissen, wie ihr Name auf Chinesisch lautet? Sie fragen sich, wie Ihr Name auf Chinesisch ausgesprochen und geschrieben wird? Sie suchen einen Namen für ein Tattoo? Die Lösung finden Sie in unserer Rubrik "Namen auf Chinesisch". Egal ob "Wes" oder "Grace". Über 3.000 Vornamen und deren Übersetzung ins Chinesische haben wir schon in unserer Vornamen Datenbank.

Chinesisches Monatshoroskop

Jeden Monat neu! Ihr aktuelles chinesisches Monatshoroskop. Natürlich kostenlos.

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang am 29.06.2017 in:


Peking
J 04:48 K 19:46
Shanghai
J 04:52 K 19:02
Guangzhou
J 05:44 K 19:16
Lijiang
J 06:28 K 20:17

Aphorismus des Tages:


Wenn einer auf sich selbst hören kann, ist er hellhörig; wenn einer sich selbst betrachten kann, ist er scharfsichtig; wenn einer sich selbst überwinden kann, ist er stark.


史记


Aphorismus

Auszeichnungen:

Staatliche Unterstützung der nationalen Minderheiten

Bei Gründung der Volksrepublik China war das Leben der nationalen Minderheiten arm und rückständig; die Wirtschaft in ihren Siedlungsgebieten war unterentwickelt.

Zufallsbild aus unserer Bildergalerie Menschen in China

1949 lag der Wert der industriellen und landwirtschaftlichen Bruttoproduktion nur bei 78 % des chinesischen Niveaus. Sehr früh arbeitete die Regierung der Volksrepublik eine Reihe politischer Richtlinien, um die Minderheitengebiete schneller zu entwickeln.

1. Die Vorzugspolitik in den Bereichen Finanzwesen, Steuerpolitik, Bankwesen, Investitionen und Handel

In den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde staatlicherseits in den Gebieten mit nationaler Autonomie eine Politik der "drei Vorzugsmaßnahmen" praktiziert: 1). Den regionalen und kommunalen Haushalten wurden Sondermittel zur Verfügung gestellt, die 5 % der Haushaltsausgaben ausmachten. 2). Die Reservefonds für Minderheitengebieten waren höher als die für andere Gebiete. 3). Den Minderheitengebieten wurden jährlich Zuschüsse für spezielle Ausgaben gewährt. Zwischen 1980 und 1988 bewilligte die Zentralregierung den fünf Autonomen Gebieten und den Minderheitengebieten in den Provinzen Yunnan, Guizhou und Qinghai Zuschüsse, die jährlich um 10 % erhöht wurden. Die Subventionen für das Jahr 1988 wurden später als Norm für künftige Zuschüsse festgelegt.

Obwohl die Zentralregierung im Jahre 1994 ein neues Steuersystem einführte, wonach örtliche und staatliche Steuern voneinander zu trennen waren, erhalten Minderheitengebiete nach wie vor finanzielle Zuschüsse und spezielle Zuweisungen, zum Beispiel für das Bildungswesen, für den Aufbau der Grenzgebiete, für den Entwicklungsfonds für unterentwickelte Gebiete. Besonders hoch sind die speziellen Zuschüsse für den Aufbau Tibets.

Der Staat überlässt den Regionen mit nationaler Autonomie die Entscheidung, bestimmte Steuern zu senken oder ganz zu erlassen. Die regionalen Regierungen der anderen Gebiete haben nur das Recht, die Schlacht-, die Festessen-, die Ackerbau- und die Viehzuchtsteuer zu senken bzw. zu erlassen; alle anderen Befugnisse liegen allein bei der Zentralregierung. Die Regierungen der Regionen mit nationaler Autonomie auf Provinzebene sind beispielsweise berechtigt, die Regionalsteuer, die einen Bestandteil örtlicher Einnahmen darstellt, zu senken bzw. zu erlassen. In den Minderheitengebieten wird eine Politik der flexiblen Steuersenkung praktiziert. So wird die Landwirtschaftssteuer in armen, überwiegend von nationalen Minderheiten bewohnten Gebieten gesenkt oder völlig erlassen. Unternehmen, die Bedarfsartikel für nationale Minderheiten herstellen, genießen bei der Besteuerung eine Vorzugsbehandlung.

Gemäß der staatlichen Vorzugspolitik dürfen Regionen mit nationaler Autonomie Kredite in beträchtlicher Höhe zu Vorzugsbedingungen aufnehmen und in verlängerten Fristen zurückzahlen. Zum Beispiel werden in Minoritätengebieten spezielle Kredite zur Unterstützung armer Familien in den Weidegebieten eingeräumt. Entsprechend einer staatlichen Bestimmung haben die Finanzinstitute Investitionsprojekte für Feste Anlagen und Betriebe in den Regionen mit nationaler Autonomie zu unterstützen, sofern sie der Industriepolitik des Staates entsprechen.

Der Staat praktiziert eine Politik der Investitionsbevorzugung, um in- und ausländische Investoren zu ermuntern, in Regionen mit nationaler Autonomie zu investieren. Staatliche Stellen befassen sich mit einheitlicher Planung und eingehender Marktforschung. Daneben sorgt der Staat vor allem durch Anordnungen dafür, dass Erschließungs- und Infrastrukturprojekte in den Regionen mit nationaler Autonomie verwirklicht werden. So wurde beschlossen, den Anteil der Bankkredite und Investitionen für wichtige Infrastrukturprojekte angemessen zu erhöhen.

Der Staat unterstützt die Regionen mit nationaler Autonomie bei der Entwicklung des Handels und des Gesundheitswesens, indem in Unternehmen dieser Branchen mehr investiert wird, ihnen Bankkredite zu Vorzugsbedingungen sowie steuerliche Begünstigungen gewährt werden. Zu Beginn der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde beschlossen, 159 Kreisen in armen, abgelegenen und schwer zugänglichen Minderheitengebieten Vorzugsbehandlungen angedeihen zu lassen, um ihnen Erleichterungen bei der Entwicklung des nationalen Handels zu verschaffen. Dadurch haben sich produktionsbedingungen wie Lebensstandard der Bevölkerung in diesen Gebieten erheblich verbessert. Heute profitieren diese Kreise weiterhin von der staatlichen Vorzugspolitik. Die Zahl so begünstigter Kreise ist inzwischen auf mehr als 400 gestiegen. Die Vorzugspolitik des Staates bezieht sich auf Kredite zu Vorzugsbedingungen, auf Senken bzw. völliges Erlassen von Steuern, auf Gewährung von Sonderkrediten, auf Subventionierung bestimmter Waren, auf Transportzuschüsse für Bedarfsartikel, auf die Versorgung mit speziellen Rohstoffen, auf Geldbereitstellung für den Aufbau von Handelsnetzen, auf die technische Umgestaltung sowie auf Unterstützung von Geschäften für die in den Städten lebenden Angehörigen nationaler Minderheiten.

Der Staat hat Betrieben in den Regionen mit nationaler Autonomie höhere Entscheidungsbefugnisse beim Außenhandel eingeräumt. Der Export absatzfähiger Produkte soll so stimuliert werden. Vorzugsbedingungen gelten auch beim Grenzhandel.

2. Bei Planentwürfen zur wirtschaftlichen Entwicklung werden die Interessen der Minderheitengebiete berücksichtigt.

Der Staat delegiert an die Minderheitengebiete die Entscheidung der eigenen Wirtschaft. Im Rahmen der allgemeinen staatlichen Pläne dürfen die autonomen Organe der Regionen mit nationaler Autonomie je nach lokalen Gegebenheiten und Bedürfnissen Richtlinien für den wirtschaftlichen Aufbau ausarbeiten sowie Anordnungen für örtliche Projekte treffen.

Die Minderheitengebiete sind reich an Naturressourcen. In den fünfziger und sechziger Jahren wurden zahlreiche Schwerpunkt-Aufbauprojekte in der Inneren Mongolei, in Xinjiang, Ningxia, Gansu und Jilin verwirklicht. Als Beispiele wären das Stahl- und Eisenwerk in Baotou in der Inneren Mongolei, das Wasserkraftwerk in Qingtongxia in Ningxia, das Wasserkraftwerk in Liujiaxia in Gansu, die Ölschürfung in Xinjiang und die Erschließung des Waldgebiets am Changbaishan-Gebirge in Nordostchina zu nennen. Zur Realisierung dieser Projekte wurden zunächst Verkehrsanlagen geschaffen und die Energieversorgung gesichert; danach wurde mit der Entwicklung einer modernen Industrie begonnen.

Ende der fünfziger Jahre verlegte man eine Reihe von Betrieben in die Minderheitengebiete Nordwest- und Südwestchinas, um den industriellen Aufbau dieser Gebiete zu fördern. Die Erschließung der reichen Wasserkraft-, Erdöl- und Erdgasvorräte sowie die vieler anderer Bodenschätze wurde in den letzten Jahren dank der staatlichen Begünstigungspolitik beschleunigt. Besonders die verarbeitende Industrie wurde beschleunigt entwickelt.

Die staatliche Vorzugspolitik zur Erschließung der Naturressourcen dient primar dem wirtschaftlichen Aufbau in den Minderheitengebieten. Die autonomen Organe der Regionen mit nationaler Autonomie sollen vorrangig die natürlichen Ressourcen rationell erschließen und nutzen. Den Regionen mit nationaler Autonomie, die ihre Naturschätze an andere Landesteile liefern, wird eine gewisse Kompensation für dadurch entstandene Schäden gewährt. Dafür wurde das Prinzip einer proportionalen Aufteilung aufgestellt, wonach ein Teil des Gewinns aus der Produktion der Kohlengruben, Kraftwerke und Forstfarmen, die von der Zentralregierung in den Minderheitengebieten betrieben werden, in den Produktionsgebieten überwiesen wird, um dort den wirtschaftlichen und kulturellen Aufbau zu unterstützen. Nach staatlicher Bestimmung teilen sich generell die Zentralregierung, die Provinzen und die regierungsunmittelbaren Städte solche Kompensationen für Bodenschätze im Verhältnis 5 zu 5, während das Verhältnis zwischen Zentralregierung und den Regionen mit nationaler Autonomie dafür auf 4 zu 6 festgelegt wurde.

3. Der Staat führt eine Politik der regionalen Entwicklung durch, um den Abstand zwischen wirtschaftlich relativ fortgeschrittenen und zurückgebliebenen Gebieten zu verringern und auf eine gemeinsame Prosperität hinzusteuern.

Aus natürlichen, historischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gründen liegen die Minderheitengebiete in fast allen Bereichen hinter den ostchinesischen Küstengebieten zurück. In den Minderheitengebieten ist ein relativ niedriges Niveau der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung festzustellen. Neben den genannten Gründen sind auch ungenügende Infrastruktur und mangelndes wirtschaftliches Bewusstsein Hindernisse für eine schnellere Entwicklung.

Seit der Reform und Öffnung nach außen im Jahre 1978 kann man in China vier Etappen der Strategie der Regionsentwicklung konstatieren, nämlich die Etappe der schwerpunktmäßigen Entwicklung der ostchinesischen Küstengebiete, die Etappe der aufeinander abgestimmten Entwicklung von West- und Ostchina, die Etappe, in der die Unterstützung der Entwicklung Mittel- und Westchinas hervorgehoben wurde, und die Etappe, in der die Strategie der groß angelegten Erschließung Westchinas in die Tat umgesetzt wird. Obwohl die Strategie der Regionsentwicklung nicht immer für die Minderheitengebiete geeignet scheint, steht doch die groß angelegte Erschließung Westchinas mit der Entwicklung von Minderheitengebieten in engem Zusammenhang, da drei Viertel der Fläche Westchinas zu den Minderheitengebieten zählen und ein Drittel der Bewohner Westchinas Angehörige nationaler Minderheiten sind.

Als der Staat in der frühen Periode der Reform und Öffnung nach außen die Entwicklung der ostchinesischen Küstengebiete praktizierte, wurde da bereits die Entwicklung der Minderheitengebiete berücksichtigt. Man ermunterte einige Regionen des Landes, zuerst reich zu werden; gab aber auch den Minderheitengebieten gemäß der besonderen Vorzugspolitik notwendige materielle und technische Unterstützung.

1995 wurde begonnen, eine Politik zur beschleunigten Entwicklung Mittel- und Westchinas und zur Verringerung des Abstandes zwischen West- und Ostchina durchzusetzen.

Gemäß der Leitlinie zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Chinas für die kommenden 15 Jahre soll die Entwicklung Westchinas beschleunigt werden. Zugleich wurden konkrete Maßnahmen zu dieser Entwicklungsbeschleunigung ergriffen. Entsprechend der groß angelegten Erschließung Westchinas wurde eine noch konkretere Vorzugspolitik ausgearbeitet. Im Anschluss daran wurde mit der Verwirklichung einiger sehr bedeutender Projekte begonnen. Dazu zählen eine Erdgaspipeline von West- nach Ostchina, die Errichtung von Überlandleitungen von West- nach Ostchina und der Bau der Eisenbahnlinie Qinghai-Tibet. Sie werden allgemein als "wichtigste Projekte Chinas in der frühen Periode dieses Jahrhunderts" angesehen. All dies trägt zur schnellen Umgestaltung des Antlitzes der Minderheitengebiete bei.

4. Die Entwicklung des Grenzhandels und die Durchführung der Öffnungspolitik in den Grenzgebieten.

Die meisten Grenzgebiete Chinas werden überwiegend von nationalen Minderheiten bewohnt. Hier gibt es zahlreiche Häfen und Grenzübergänge. Angehörige von mehr als 30 Nationalitäten leben zu beiden Seiten der Landesgrenzen. Sie sprechen die gleichen Sprachen und haben ähnliche Sitten und Gebräuche. Dies ist für den Handel mit dem Ausland vorteilhaft. Nach Gründung der Volksrepublik China wurde der Grenzhandel unterbrochen. Mit der 1978 eingeleiteten Reform- und Öffnungspolitik begannen die Menschen beiderseits der Landesgrenzen erneut miteinander zu handeln. Zugleich wurde staatlicherseits eine Vorzugspolitik zur Förderung des Grenzhandels ausgearbeitet.

Am Grenzübergang Aidian im Kreis Ningming in Guangxi lag früher ein Dorf mit einigen hundert Einwohnern. Innerhalb von zehn Jahren entwickelte sich dieses Dorf zum größten Marktflecken für Heilkräuterhandel zwischen China und Vietnam. Die Einwohner dort, meist zur Zhuang-Nationalitäten gehörig, lebten seit Generationen vom Ackerbau, bevor sie sich mehr dem Handel widmeten.

Heute sind nicht wenige von ihnen reich geworden, wohnen in neuen Etagenhäusern und haben ihren Lebensstandard beträchtlich gesteigert. In Aidian wurde eine Industriezone aufgebaut. Die hier hergestellten Produkte werden im In- und Ausland vertrieben. Die meisten der 112 Grenzkreise Chinas sind arm. Aber die Situation wendet sich allmählich zum Besseren. In vielen Gegenden hat man neue Einkommensquellen erschlossen. Es sind viele neue Arbeitsplätze entstanden. Manche Kreise, in denen früher Elend und Rückständigkeit herrschten, haben sich inzwischen zu "wohlhabenden Kreisen" entwickelt.

1992 wurde mit den Grenzöffnungen begonnen; zunächst öffnete man 13 Städte nach außen. Die Regierungen dieser Städte dürfen über den Grenzhandel selbst entscheiden, die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem benachbarten Ausland einleiten und Verträge über den Grenzhandel abschließen. Manche Städte haben Zonen für wirtschaftliche Zusammenarbeit gegründet. Betriebe in diesen Zonen werden nach der Vorzugspolitik der Zentralregierung und der zuständigen örtlichen Regierungen behandelt.

Inzwischen hat sich die Reform- und Öffnungspolitk im ganzen Land einschließlich der Minderheitengebiete bewährt.

Seit den letzten Jahren verstärkte die chinesische Regierung die Entwicklung der Grenzgebiete, um den Lebensstandard der dort lebenden Menschen zu heben. Hauptziel ist zunächst, armen Familien zu helfen, sich ausreichend mit Kleidung und Nahrung zu versorgen, wichtige Infrastrukturvorhaben zur Wasser- und Elektrizitätsversorgung, zum Straßenbau und zur Telekommunikation zu verwirklichen. Es geht darum, die industrielle Struktur umzubauen, um die wirtschaftliche Entwicklung zu beschleunigen, und eine Wirtschaft mit lokalem Gepräge zu installieren. Ein Schwerpunkt liegt auf der Beschleunigung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit in den Grenzgebieten und dem Ausbau des Grenzhandels. Es wird hervorgehoben, dass der gesellschaftliche Fortschritt untrennbar mit der vollen Verwirklichung der neunjährigen allgemeinen Schulpflicht verbinden ist, dass die Alphabetisierungsbemühungen bei den Erwachsenen zu verstärken sind, dass Wissenschaft und Technik bevorzugt gefördert werden sollen, dass kulturelle Einrichtungen aufzubauen sind und der Umweltschutz verstärkt werden muss. Besonders wichtig ist die Erhaltung der Ökosysteme bei gleichzeitiger Wiedergewinnung des Bodens für Fortwirtschaft oder Viehzucht.

5. Ermunterung der entwickelten Gebiete zur Unterstützung der Minderheitengebiete

1979 beschloss die Regierung, die entwickelten Provinzen zu beauftragen, die Minderheitengebiete bei der Entwicklung ihrer Wirtschaft zu unterstützen. So hat Peking der Inneren Mongolei, die Provinz Hebei der Provinz Guizhou, die Provinz Jiangsu dem Autonomen Gebiet Guangxi der Zhuang-Nationalität und dem Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang zu helfen. Die Provinz Shandong unterstützt die Provinz Qinghai, die Stadt Tianjin die Provinz Gansu, die Stadt Shanghai die Provinz Yunnan und das Autonome Gebiet Ningxia der Hui-Nationalität. Schließlich wurde das ganze Land zur Unterstützung Tibets verpflichtet. So erhielten die Minderheitengebiete aus verschiedenen Landesteilen materielle und technische Unterstützung. Zugleich wurde die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Partnern intensiviert. Das betraf die Industrie ebenso wie die Landwirtschaft, den Handel, die Wissenschaft, die Ausbildung von Fachkräften, die Kultur und nicht zuletzt das Bildungs- und Gesundheitswesen. Inzwischen hat sich die regionale wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit enorm verstärkt. In Südwest- und Nordwestchina, wo die meisten nationalen Minderheiten Chinas leben, entstanden zwei Zonen für die wirtschaftliche Zusammenarbeit: die Zone für wirtschaftliche Zusammenarbeit Südwestchinas, die fünf Provinzen und sieben Partner umfasst, und die Zone für wirtschaftliche Zusammenarbeit von fünf Provinzen und autonomen Gebieten Nordwestchinas.

Der Schwerpunkt der Unterstützung liegt auf Tibet. Seit 1984 hat man staatlicherseits in 43 Aufbauprojekte in Tibet investiert. Neun Provinzen und Städte unterstützen Tibet, um diese Projekte zu verwirklichen. Von 1994 an investierte die Zentralregierung direkt in 62 Aufbauprojekte Tibets, die inzwischen verwirklicht wurden. Außerdem leisteten 15 Provinzen, Städte und Ämter der Zentralregierung Tibet kostenlose Hilfe, wodurch mehr als 700 Aufbauprojekte realisiert wurden. Zugleich schickte man mehr als 2000 Funktionäre nach Tibet, um die Entwicklung weiter zu beschleunigen.

6. Hilfe für die Minderheitengebiete beim Kampf gegen die Armut

In den letzten Jahren hat sich zweifellos die Wirtschaft vieler Minderheitengebiete gut entwickelt und der Lebensstandard der Bevölkerung ist gestiegen. Trotzdem sind noch immer viele Menschen in diesen Gebieten sehr arm. Eine Hälfte der Armen lebt in den Felsengebirgen Südwestchinas, und die andere in hochgelegenen Gebieten mit vorherrschend kaltem und feuchtem Klima, in den Wüstensteppen und trockenen Gebirgsgebieten Nordwestchinas. Sie alle haben mit harten Naturbedingungen zu ringen. In machen Gebieten sind sogar minimale Existenzvoraussetzungen kaum vorhanden. Das sind abgelegene Grenzgebiete, die weit von Städten und Zentren für den Warenumschlag entfernt liegen. Infrastrukturellen Anlagen wie Bewässerungs-, Energie-, Verkehrs- und Kommunikationseinrichtungen sind kaum vorhanden oder müssen erneuert werden. Seit jeher war die Wirtschaft dort schwach; das Bildungswesen, Wissenschaft und Technik liegen weit unter dem Landesdurchschnitt.

Eine spezielle Unterstützungspolitik soll den nationalen Minderheiten helfen, Elend und Rückständigkeit zu überwinden.

Die Normen zur finanziellen Unterstützung der Minderheitengebiete wurden reduziert, um sie noch stärker finanziell und materiell zu unterstützen.

Es wurde in den Minderheitengebieten eine Vorzugspolitik im Finanz-, Steuer- und Bankwesen eingeführt. So zahlen arme Familien wenige oder gar keine Steuern. Auch Betriebe werden steuerlich begünstigt. Der Staat legt das Minimum fest, was an die höheren Steuerbehörden zu zahlen ist. Überschüsse verbleiben bei den autonomen Organen.

Vom Staat wurde ein spezieller Entwicklungsfonds geschaffen, um arme Familien zu unterstützen. Zu erwähnen sind der Fonds für die Versorgung der Bevölkerung armer Minderheitengebiete mit ausreichender Nahrung und Kleidung, der Aufbaufonds für eine vielseitige Entwicklung der Landwirtschaft, der spezielle Fonds zur Unterstützung des infrastrukturellen Auf- und Ausbaus von Bewässerungsanlagen, Weideplätzen und Stätten zur Futterverarbeitung sowie Projekte zur Hilfe für arme Familien durch Arbeitsbeschaffung beim Straßenbau, bei Elektrizitäts- und Wasserwirtschaftsprojekten sowie beim Umweltschutz.

Großer Wert wird auf Investition in das Bildungswesen gelegt, um die wissenschaftlich-technische und die kulturelle Entwicklung voranzubringen.

Mehr über Chinas Nationalitäten und Minderheiten

  • Achang Nationalität
    Die Achang-Nationalität hat derzeit ungefähr 35 000 Angehörige. Die Vorfahren der Achang-Nationalität lebten schon sehr früh im Südwesten Yunnans.
  • Bai Nationalität
    Laut der Volkszählung von 2000 gab es 1,8581 Mio. Angehörige der Bai-Nationalität, von denen die meisten im Autonomen Bezirk Dali der Bai-Nationalität in der Provinz Yunnan und eine Minderheit ver...
  • Baoan Nationalität
    Laut Volkszählung von 2000 gab es 16500 Angehörige der Baoan-Nationalität, die hauptsächlich im Autonomen Kreis der Baoan-, der Dongxiang- und der Salar-Nationalität der Provinz Gansu lebten.
  • Bulang Nationalität
    Die Bulang betreiben Ackerbau. Die wichtigsten Kulturen sind Baumwolle und Tee. Die von ihnen bewohnten Regionen zählen zu den Anbaugebieten für den populären Pu'er-Tee.
  • Buyi Nationalität
    Die Buyi bevorzugen ein Leben in Dörfern am Fuß eines Berges und dicht an einem Fluss.
  • Dahuren Nationalität
    Unter den nationalen Minderheiten Nordchinas haben die Dahuren relativ früh das Nomadenleben sowie das Fischen und Jagen aufgegeben.
  • Dai Nationalität
    Traditionell leben die Dai vom Ackerbau, ihre Spezialität ist der Anbau von Wasserreis.
  • Deang Nationalität
    Die De'ang betreiben hauptsächlich Ackerbau; ihre Spezialität ist der Teeanbau.
  • Dong Nationalität
    Die Dong-Nationalität hat eine eigene oper entwickelt, die natürlich Dong-Oper heißt und aus der volkstümlichen Unterhaltung stammt.
  • Dongxiang Nationalität
    Die Dongxiang leben vor allem von der Landwirtschaft, einige betreiben Viehzucht, insbesondere Schafzucht.
  • Dulong Nationalität
    Die Dulong wohnen in Tälern der Hochgebirge, die ein halbes Jahr hindurch schneebedeckt sind.
  • Elunchun Nationalität
    Seit Generationen leben die Elunchun in den dichten Wäldern des Großen und des Kleinen Hinggan-Gebirges.
  • Ewenke Nationalität
    Die Ewenke hängen überwiegend dem Schamanismus an. In den Weidegebieten sind viele zugleich Anhänger des Lamaismus.
  • Gaoshan Nationalität
    Heute leben mehr als 300000 Angehörige der Gaoshan-Nationalität in Taiwan und etwas mehr als 4500 verstreut auf dem chinesischen Festland.
  • Gelao Nationalität
    Die Gelao betreiben vor allem Ackerbau. In den Ebenen wird hauptsächlich Wasserreis gepflanzt, während in Gebirgsgebieten und auf unbewässerten Feldern alles Getreide außer Weizen und Reis angebau...
  • Hani Nationalität
    Die Hani betreiben hauptsächlich Landwirtschaft und sind Meister beim Anlegen von Terrassenfeldern.
  • Han Nationalität
    Die Kultur der Han ist der Hauptstrom der traditionellen chinesischen Kultur.
  • Hezhe Nationalität
    Die Hezhe waren seit Generationen Fischer und Jäger. Doch heute gibt es nur noch wenige Hezhe, die sich hauptberuflich mit dem Fischfang beschäftigen.
  • Hui Nationalität
    Die ersten Hui waren Abkömmlinge von Arabern und Persern, die im 7. Jahrhundert als Händler nach China kamen.
  • Jinuo Nationalität
    Die Jinuo sind seit alter Zeit Bauern. Bis Anfang der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts lebten sie noch in der Endphase der Urgesellschaft und betrieben Brandrodung.
  • Jing Nationalität
    Die von den Jing bewohnten Gebiete liegen in der Nachbarschaft Vietnams. Die Vorfahren der Jing siedelten etwa im 16. Jahrhundert von dort nach China um.
  • Jingpo Nationalität
    Die Jingpo wohnen überwiegend in Gebirgsgebieten. Sie betreiben vor allem Ackerbau, beschäftigen sich aber auch mit Viehzucht, sammeln Pflanzen und Früchte und sind auch gute Handwerker.
  • Kasachen Nationalität
    Die meisten Kasachen betreiben Ackerbau oder Viehzucht, oft auch beides zugleich. Früher führten die Hirten ein Nomadenleben.
  • Kirgisen Nationalität
    Die Kirgisen sind berühmt für ihre einzigartigen kunsthandwerklichen Fertigkeiten. Am bekanntesten sind ihre Stickereien und Flechtwaren.
  • Koreanische Nationalität
    Seit dem 17. jahrhundert zogen immer wieder Koreaner von der koreanischen Halbinsel nach China. Sie betreiben vor allem Landwirtschaft, besonders ihre Wasserreiskultur ist berühmt.
  • Lahu Nationalität
    Die Lahu leben in Gebirgsgebieten. Sie beschäftigen traditionell mit Ackerbau, jagen während der Saison und sammeln Pflanzen und Früchte.
  • Li Nationalität
    Die Li siedeln nach Stämmen. Ihre Häuser aus Bambus und Holz haben traditionell die Form von Schiffen.
  • Lisu Nationalität
    Die Lisu wohnen in den Hochgebirgen und Bergschluchten Südwestchinas. Es sind von der Außenwelt relativ isoliert liegende Gebiete.
  • Luoba Nationalität
    Durch die ungünstigen Verkehrsverbindungen hatten die Luoba früher kaum Kontakt mit anderen Nationalitäten. Die meisten Luoba wohnen in den tiefen Schluchten der Hochgebirge. Es sind sehr dünn bes...
  • Mandschu Nationalität
    In der Vergangenheit lebten die Mandschu hauptsächlich von der Landwirtschaft, der Fischerei und der Jagd.
  • Miao Nationalität
    Der Autonome Bezirk der Miao- und der Dong-Nationalität im südöstlichen Teil der Provinz Guizhou ist das größte von den Miao bewohnte Gebiet.
  • Moinba Nationalität
    Traditionell leben die Moinba von Ackerbau, Viehzucht und Jagd. Bis zu den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts stellten die Moinba viele Gerätschaften aus holz her.
  • Mongolische Nationalität
    1279 wurde China von den Mongolen erobert, die sich als Yuan-Dynastie in China installierten und bald über ein umfangreicheres Hoheitsgebiet herrschten, als je zuvor eine chinesische Dynastie.
  • Mulao Nationalität
    Die Mulao betreiben hauptsächlich Ackerbau, sie bauen überwiegend Wasserreis und Baumwolle an. Ihre Produktionstechnik und ihre Geräte gleichen denen der Han und der Zhuang in ihrer Umgebung.
  • Naxi Nationalität
    Traditionell sind die Naxi Ackerbauern, in manchen Gebieten halten sie auch Vieh. Das wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungsniveau ist regional sehr unterschiedlich.
  • Nu Nationalität
    Die Nu leben meist in den Tälern der Hochgebirge. Die reizvolle Natur und die Sitten und Gebräuche der Nu-Nationalität sind sehr attraktiv für die Touristen.
  • Pumi Nationalität
    Die meisten Dörfer der Pumi liegen an Hängen auf halber Bergeshöhe. Blutsverwandte Pumi wohnen meist zusammen in eigenen Wohnhöfen.
  • Qiang Nationalität
    Die Qiang wohnen am östlichen Rand des Qinghai-Tibet-Plateaus und leben traditionell von Ackerbau, Viehzucht und der Jagd. Qiang-Familien leben meist in einem Dorf zusammen.
  • Russische Nationalität
    Die Russen in China sind seit Ende des 18. Jahrhunderts nach China eingewandert.
  • Salar Nationalität
    Traditionell leben die Salar vor allem von der Landwirtschaft, betreiben außerdem Gartenbau oder arbeiten als Holzfäller oder Gerber.
  • She Nationalität
    Die She wohnen hauptsächlich im Hügelland Südostchinas und leben traditionell von der Landwirtschaft.
  • Shui Nationalität
    Seit langem betreiben die Shui Ackerbau. Wasserreis ist ihre Hauptkultur. Die meisten Dörfer der Shui liegen am Fuß eines Berges und in Flussnähe.
  • Tadschiken Nationalität
    Seit langem wohnen die Tadschiken in Bergschluchten, die ca. 3000 m über dem Meeresspiegel liegen.
  • Tataren Nationalität
    Die Tataren stammen aus dem östlichen Europa, was ihre Lebensweise geprägt hat.
  • Tibetische Nationalität
    Die meisten Tibeter wohnen auf dem Qinghai-Tibet-Plateau, das im Durchschnitt mehr als 4000 Meter über dem Meeresspiegel liegt.
  • Tu Nationalität
    Die Tu haben eine eigene Sprache, aber keine eigene Schrift entwickelt. Sie benutzen seit langem die Han- und die tibetische Schrift.
  • Tujia Nationalität
    Die von den Tujia bewohnten Gebiete sind landschaftlich besonders reizvoll. Seit langem betreiben die Tujia Ackerbau.
  • Uigurische Nationalität
    Die Uiguren haben ihre eigene Sprache und Schrift. Sie lieben Literatur und kunst. Im Volk kursieren unzählige Balladen und Erzählungen.
  • Usbeken Nationalität
    Die meisten Usbeken wohnen in den Städten und Gemeinden. Sie sind traditionell Handwerker und Händler.
  • Wa Nationalität
    Die Wa haben eine eigene Sprache. Weil sie in der Vergangenheit aber keine Schrift entwickelten, hielten sie die Abfolge bedeutsamer Ereignisse mittels unterschiedlicher Einkerbungen in einem Baumstam...
  • Xibo Nationalität
    Der Nordosten Chinas ist die ursprüngliche Heimat der Xibo. Später siedelte ein teil von ihnen nach Xinjiang um.
  • Yao Nationalität
    Die Yao betreiben Ackerbau, Forstwirtschaft und Jagd. Sie leben weit verstreut, weshalb ihre Entwicklung regional sehr unterschiedlich verlaufen ist.
  • Yi Nationalität
    Traditionell sind die Yi Ackerbauern und Viehzüchter. Die Yi-Nationalität hat sich weit ausgebreitet und gliedert sich in zahlreiche Zweige.
  • Yugur Nationalität
    Die Yugur sind Anhänger des Lamaismus. Ihre Sitten und Gebräuche ähneln denen der Tibeter.
  • Zhuang Nationalität
    Die Vorfahren der Zhuang beherrschten bereits vor mehr als 2000 Jahren die Kunst, Bronzetrommeln zu gießen.
  • Chinas Nationalitäten und ihre regionale Verteilung
    Durch gründliche Untersuchungen bekam man langsam Klarheit, wie viele Völkerschaften tatsächlich in China zu Hause waren. Bei der ersten Volkszählung von 1953 wurden noch mehr als 400 Nationalitä...
  • Chinas Nationalitäten und ihre Bevölkerungszahl
    Vor 1949 sank die Bevölkerungszahl der nationalen Minderheiten generell immerzu. Manche Nationalitäten schienen sogar völlig zu verschwinden
  • Nationale Gebietsautonomie der einzelnen Nationalitäten
    Nationale Gebietsautonomie ist die Grundlage der chinesischen Politik zur Regelung der Angelegenheiten der Nationalitäten.
  • Nationale Autonomie der einzelnen Nationalitäten
    In China wurden fünf Verwaltungsgebiete mit nationaler Autonomie geschaffen.
  • Selbstverwaltungen der einzelnen Nationalitäten
    Die Bildung von Selbstverwaltungen in den Regionen mit nationaler Autonomie.
  • Selbstbestimmung der einzelnen Nationalitäten
    Selbstbestimmungsrechte der Organe der Regionen mit nationaler Autonomie.
  • Wirtschaft und Gesellschaft der einzelnen Nationalitäten
    Bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts überwog bei den nationalen Minderheiten Chinas die Landwirtschaft.
  • Ende der primitiven Naturalwirtschaft
    Zu Beginn der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts siedelten die Kucong im Ailao-Gebirge in der Provinz Yunnan in Südwestchina.
  • Schluss mit Fischen und Jagen
    Bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts lebten die Elunchun in den dichten Urwäldern im Großen und Kleinen Hinggan-Gebirge. Sie fanden ihren Lebensunterhalt durch die Jagd, Fischfang, das S...
  • Vom Nomadenleben zur Sesshaftigkeit
    In der Inneren Mongolei, in Tibet, Xinjiang, Gansu und Qinghai gibt es weite Grassteppen. Seit jeher führen Mongolen, Tibeter, Kasachen, Kirgisen, Uiguren und Tadschiken ein Nomadenleben.
  • Staatliche Unterstützung der nationalen Minderheiten
    Bei Gründung der Volksrepublik China war das Leben der nationalen Minderheiten arm und rückständig; die Wirtschaft in ihren Siedlungsgebieten war unterentwickelt.
  • Schutz und Entwicklung des Kulturerbes der nationalen Minderheiten
    Jede nationale Minderheit Chinas hat eine lange Geschichte und eine einzigartige kulturelle Tradition. Zu keiner Zeit faszinierten die nationalen Kulturen je so viele Leute wie gegenwärtig.
  • Kulturdenkmäler und Altertümer der nationalen Minderheiten
    China ist ein Land mit alter Zivilisation, unzähligen Kulturdenkmälern und Altertümern. In den Minderheitengebieten gibt es zahlreiche historische Ruinen, antike Bauwerke und künstlich angelegte G...
  • Sprachen und Schriften der nationalen Minderheiten
    In der Verfassung der Volksrepublik China ist verankert, dass die Nationalitäten Chinas ihre eigenen Sprachen und Schriften frei benutzen dürfen
  • Traditionelle Medizin und traditioneller Sport der nationalen Minderheiten
    Im vergangenen halben Jahrhundert, besonders seit den 80er Jahren, hat man unter großen Anstrengungen die traditionelle Medizin der nationalen Minderheiten wiederentdeckt, weiterentwickelt und zur vo...
  • Die kulturelle Entwicklung der nationalen Minderheiten
    Als die Volksrepublik China gegründet wurde, gab es bei den Minderheiten weder Bibliotheken noch Kulturhäuser, von Rundfunksendern und Fernsehstationen ganz zu schweigen.
  • Schularten der nationalen Minderheiten
    Die Nationalitätenschulen sind hauptsächlich für die Kinder der Minoritäten vorgesehen. Zu ihnen zählen Grund- und Mittelschulen sowie Fachschulen der Mittel- und Oberstufe. 
  • Finanzielle Unterstützung des Bildungswesens der nationalen Minderheiten
    Viele Schulen der Minoritäten liegen in abgelegenen Gebirgs- und Weidegebieten. An ihnen wird zweisprachig unterrichtet, was natürlich auch zu höheren Ausgaben als an gewöhnlichen Schulen führt.
  • Sitten und Gebräuche sowie Religionen der nationalen Minderheiten
    Bei allen Nationalitäten Chinas werden eigene Sitten und Gebräuche in der Produktion, beim Essen, Wohnen und Kleiden, bei Festen und feiern aller Art gepflegt
  • Achtung der Trinkgewohnheiten und Essgewohnheiten der nationalen Minderheiten
    Die nationalen Minderheiten Chinas haben eigene Trink- und Essgewohnheiten. Staatlicherseits wird dies bei der Herstellung besonderer Nahrungsmittel für die nationalen Minderheiten beachtet.

Alles, was Sie schon immer über den CHINESEN AN SICH UND IM ALLGEMEINEN wissen wollten!

Erfahren Sie, was Ihnen kein Reiseführer und kein Länder-Knigge verrät – und was Ihnen der Chinese an sich und im Allgemeinen am liebsten verschweigen würde.

Der Chinese an sich und im Allgemeinen - Alltagssinologie
Autor: Jo Schwarz
Preis: 9,95 Euro
Erschienen im Conbook Verlag, 299 Seiten
ISBN 978-3-943176-90-2

Seit dem 28.06.2006 sind wir durch das Fremdenverkehrsamt der VR China zertifizierter China Spezialist (ZCS). China Reisen können über unsere Internetseite nicht gebucht werden. Wir sind ein Online China Reiseführer.



Nach dem chinesischen Mondkalender, der heute auch als "Bauernkalender" bezeichnet wird, ist heute der 6. Juni 4715. Der chinesische Kalender wird heute noch für die Berechnung der traditionellen chinesischen Feiertage, verwendet.

Werbung

hier werbenhier werben

hier werben
China Reisen

Chinesisch lernen

HSK-Level: 4 (siehe: HSK)
Chinesisch: 所得税
Aussprache: suǒ dé shuì
Deutsch: Einkommensteuer

Sie interessieren sich die chinesische Sprache? Die chinesische Sprache ist immerhin die meistgesprochene Muttersprache der Welt.

Luftverschmutzung in China

Feinstaubwerte (PM2.5) Peking
Datum: 29.06.2017
Uhrzeit: 10:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 86.0
AQI: 167
Definition: ungesund

Feinstaubwerte (PM2.5) Chengdu
Datum: 29.06.2017
Uhrzeit: 10:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 51.0
AQI: 139
Definition: ungesund für empfindliche Gruppen

Feinstaubwerte (PM2.5) Guangzhou
Datum: 29.06.2017
Uhrzeit: 10:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 12.0
AQI: 50
Definition: gut

Feinstaubwerte (PM2.5) Shanghai
Datum: 29.06.2017
Uhrzeit: 10:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 21.0
AQI: 70
Definition: mäßig

Feinstaubwerte (PM2.5) Shenyang
Datum: 29.06.2017
Uhrzeit: 10:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 15.0
AQI: 57
Definition: mäßig

Mehr über das Thema Luftverschmutzung in China finden Sie in unserer Rubrik Umweltschutz in China.

Beliebte Artikel

Lijiang

Die kulturhistorische Stadt Lijiang besitzt grüne Berge und klares Wasser in den Flüssen.

Provinz Guizhou

Guizhou befindet sich auf dem Ostteil des Yunnan-Guizhou-Plateaus in Südchina. Es ist eine Provinz mit vielen Nationalitäten.

Lendenmuskelzerrung und deren Behandlung mit Akupressur

Akupressur verbessert den Blutkreislauf in der Gegend der Lendenmuskelzerrung, verstärkt die Stützkraft der Muskeln und Bänder der Lende und lindert die Schmerzen..

Entwicklungsland China

China, das größte Entwicklungsland in der Welt.

Die chinesische Sprache

Die chinesische Sprache ist die meistgesprochene Muttersprache der Welt.

China Visum

Jeder Reisende nach China mit eigenem Pass muss jeweils einen Visumantrag ausfüllen.

China Restaurants in Deutschland

Deutsche verbinden mit chinesischem Essen Frühlingsrollen, Glückskekse und gebratene Nudeln. Die chinesische Küche hat jedoch weitaus mehr zu bieten.

China Restaurants gibt es in Deutschland in jeder Stadt und nahezu jedem Dorf. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

China Bevölkerung

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. 6. Januar 2005 überschritt erstmals die Bevölkerungsanzahl über 1,3 Mrd. Menschen.

Heute leben in China bereits 1.394.453.780* Menschen.

Alles über Chinas Bevölkerung und Chinas Nationalitäten und Minderheiten oder Statistiken der Städte in China.

* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.

Achtung und Liebe sind Kapital, das man geben muss, am besten auf Kredit.

Hier erfahren Sie mehr über Glückskekse. Das passende Glückskeks Rezept haben wir auch.

Wechselkurs RMB

Umrechnung Euro in RMB (Wechselkurs des Yuan). Die internationale Abkürzung für die chinesische Währung nach ISO 4217 ist CNY.

China Wechselkurs RMBRMB (Yuan, Renminbi)
1 EUR = 7.7348 CNY
1 CNY = 0.129286 EUR

Alle Angaben ohne Gewähr. Wechselkurs der European Central Bank vom Donnerstag, dem 29.06.2017.

Unser China Reiseführer kann auch auf Smartphones und Tablet-Computern gelesen werden. So können Sie sich auch unterwegs alle wichtigen Informationen über das Reich der Mitte sowie Reiseinformationen, Reisetipps, Sehenswürdigkeiten, Empfehlungen nachlesen.
china-reisefuehrer.com
© China Reiseführer 2005 - 2017
Impressum
Kontakt
Befreundete Internetseiten
China Newsletter
Sitemap
Design: pixelpainter
auf Google+
China Reiseführer bei Twitter
China Reiseführer bei Twitpic

Uhrzeit in China

Heute ist Donnerstag, der 29.06.2017 um 11:54:43 Uhr (Ortszeit Peking) während in Deutschland erst Donnerstag, der 29.06.2017 um 05:54:43 Uhr ist. Die aktuelle Kalenderwoche ist die KW 26 vom 26.06.2017 - 02.07.2017.

China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Mao Zedong hatte vor 68 Jahren, am 1. Oktober 1949, die Volksrepublik China ausgerufen. Bis zum 1. Oktober 2017 sind es noch 94 Tage.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag und leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Da der chinesische Kalender im Gegensatz zum gregorianischen Kalender ein Lunisolarkalender ist, fällt das chinesische Neujahr jeweils auf unterschiedliche Tage. Das nächste "Chinesische Neujahrsfest" (chinesisch: 春节), auch Frühlingsfest genannt, ist am 16.02.2018. Bis dahin sind es noch 232 Tage.

Auch das Drachenbootfest "Duanwujie" (chinesisch: 端午節) ist ein wichtiges Fest in China. Es fällt sich wie andere traditionelle Feste in China auf einen besonderen Tag nach dem chinesischen Kalender. Dem 5. Tag des 5. Mondmonats. Es gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Das nächste Drachenboot-Fest ist am 18.06.2018. Die nächste Drachenboot-Regatta (Drachenboot-Rennen) wird in 354 Tagen stattfinden.

Das Mondfest oder Mittherbstfest (chinesisch: 中秋节) wird in China am 15. Tag des 8. Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender begangen. In älteren Texten wird das Mondfest auch "Mittherbst" genannt. Das nächste Mondfest ist am 04.10.2017. Traditionell werden zum Mondfest (englisch: Mid-Autumn Festival), welches in 97 Tagen wieder gefeiert wird, Mondkuchen gegessen

Vor 90 Jahren eröffnete in der Kantstraße in Berlin das erste China-Restaurant in Deutschland. 1923 war dies ein großes Ereignis. Fremdes kannten die Deutschen damals nur aus Zeitungen, Kolonialaustellungen und aus dem Zoo. Heute gibt es etwa 10.000 China-Restaurants in Deutschland. Gastronomieexperten schätzen jedoch, dass in nur 5 % (rund 500) Originalgerichte gibt. Üblich sind europäisierte, eingedeutschte Gerichte in einem chinesischen Gewand. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

China Reiseführer