Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

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Aphorismus des Tages:


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曾国藩曾文正公全集


Aphorismus

Auszeichnungen:

Shaoxing im Yangtse-Delta

Spezielle geographische und historische Gegebenheiten haben in Shaoxing einen ganz besonderen Kulturkreis hervorgerufen.

Zufallsbild aus unserer Bildergalerie Impressionen aus China

Shaoxing ist eine bekannte Geschichts- und Kulturstadt in China, ist sowohl Wasser- als auch Brücken-, Reiswein- und Opernparadies. Der historische Einschlag ist hier besonders deutlich zu spüren und die Stadt hat ein reiches Kulturerbe aufzuweisen. Als materielle Verkörperung legen die traditionellen Wohnhäuser Shaoxings darüber Zeugnis ab. Sie spiegeln die einmalige Lebensphilosophie, das technische Verständnis und ästhetische Empfinden ihrer Erbauer wider, wecken unser Interesse und regen zum Nachdenken an.

Shaoxing liegt am nördlichen Fuß des Huiji-Berges, im Westen der Ningshao-Ebene am Südufer der Hangzhou-Bucht. Seiner Verwaltung unterstehen der Kreis Shaoxing, die Städte Zhuji, Shangyu und Chengzhou sowie der Kreis Xinchang und das Yuecheng-Gebiet. Es ist dicht besiedelt und ein traditionelles Fisch- und Reisgebiet. Shaoxing hat eine lange Geschichte und die Dokumente und historischen Aufzeichnungen darüber füllen eine ganze Bibliothek. Von 770 bis 221 v. Chr. war es das Zentrum des Königreichs Yue. Nach der Einigung Chinas durch Qin Shihuangdi wurde auf seinem heutigen Standort die Präfektur Huiji gegründet und im Jahr 1131, zu Beginn der Südlichen Song-Dynastie (1127 -1279), erhielt Shaoxing seinen heutigen Namen.

Spezielle geographische und historische Gegebenheiten rufen ihren ganz besonderen Kulturkreis hervor und beschleunigen die Entwicklung eines bestimmten Wohnhaustyps. Nach regionalen Gesichtspunkten betrachtet liegt Shaoxing im Kerngebiet des alten Yue-Kulturkreises in der Provinz Zhejiang, ein wichtiger Teil der Han-Kultur südlich des Yangtse-Flusses. Aus diesem Grunde werden die traditionellen Wohnhäuser Shaoxings im Wesentlichen als Teil der Holzstrukturbau- Konstruktionen der südlichen Regionen des Yangtses betrachtet. In einem weiteren Zusammenhang weisen die Wohnhäuser in Shaoxing einige Gemeinsamkeiten mit den Häusern der benachbarten Gebiete, so beispielsweise denen in Huizhou oder Suzhou, auf. Von Nahem betrachtet haben jedoch die besondere Bodenflächenstruktur -ein Land überflutet mit Wasser - sowie der einmalige historische und kulturelle Kontext den Häusern ihren ganz eigenen Charakter verliehen. Und genau dieses Zusammenspiel hat die Vielfalt und Fülle Shaoxings hervorgebracht, hat ein lebendiges Bild mit kleinen Brücken, fließenden Gewässern und gemütlichen Wohnhäusern geschaffen.

Zahllose Taimen-Gebäude

Die regionalen Besonderheiten traditioneller Wohnbauten offenbaren sich nicht nur durch die Form des Raumes selbst sondern auch durch Worte. So werden beispielsweise größere Häuser mit "Taimen" bezeichnet, gewöhnliche Häuser und Hütten hingegen dürfen diesen Namen nicht tragen. Es heißt, dass es 3000 Taimens in Shaoxing gegeben habe, die in Reihen angeordnet waren und den Reichtum der südlichen Yangtse-Unterlauf-Regionen verkörperten. Der Grundriss eines Taimen sieht klassischerweise folgendermaßen aus: vom Eingang entwickelt er sich in Längsrichtung in die Tiefe. Auf seiner Zentralachse befinden sich wichtige Häuser wie der Eingangsbereich, Hallen, Hauptraum sowie Hinterhalle. Die Seitenflügel zu beiden Seiten der Zentralachse beherbergen Schlaf- und Lagerräume sowie die Küche. Zwischen den Häusern befindet sich zur Beleuchtung und Belüftung jeweils ein Hof. Fünf oder gar noch mehr Höfe sind bei größeren Taimen keine Seltenheit. Gemäß der traditionell chinesischen Nord-Süd-Ausrichtung der Gebäude haben die Shaoxinger Wohnhäuser zumeist die Form eines lang gestreckten Rechtecks in ebendieser Ausrichtung. Zur Vermeidung von Feuer oder Diebstahl ist der Gebäudekomplex nach außen weitgehend abgeschlossen und die Fenster in den Dachgiebeln bleiben in der Regel zu. Das Innere ist jedoch auf den Hof hin geöffnet, hier entfaltet sich das lebhafte Leben der Bewohner.

Traditionelle Taimen werden nach vier Kriterien benannt: erstens nach der Amtsbezeichnung ihres Besitzers, so beispielsweise Gelehrter- oder Hofbeamten-Taimen; zweitens nach dem Beruf der Bewohner wie Sänftenladen- oder Apotheken-Taimen; drittens nach den Besonderheiten des Gebäudes wie Eisenplatten- oder Acht-Diagramme-Taimen und schließlich viertens nach den Familiennamen wie Familie Wang­ oder Familie Zhang-Taimen. Seit jeher haben die Chinesen die Tradition, dass die Mitglieder einer Sippe gemeinsam wohnen. Jeder Taimen dokumentiert den Aufstieg oder Fall einer Familie, hat unzählige Geschichten aus der Vergangenheit zu berichten und reflektiert die gesellschaftlichen Veränderungen. Heutzutage sind viele Taimen verfallen, die alten Besitzer nicht mehr aufzutreiben, doch ihre Ausstrahlung ist noch heute ganz gegenwärtig und spricht von der alten Kultur der Yue.

Die meisten traditionellen Wohngebäude in Shaoxing haben ein oder zwei Stockwerke. Der Grundriss ist nicht unbedingt streng symmetrisch an der Zentralachse des Gebäudes orientiert. Der Eingang vieler Häuser befindet sich nicht wie traditionell vorne, sondern an einer Seitengasse, und im ersten Stock befinden sich Zimmer. Betritt man das Gebäude von der engen, dunklen Seitengasse aus und kommt in den umschlossenen Hof, weicht das bedrückende Gefühl sofort einer erleichterten Gelassenheit. Nicht an Regeln und Einschränkungen gebunden richteten sich die Architekten einfach nach den örtlichen Gegebenheiten und legten die Aufteilung ganz flexibel fest. Große Taimen haben in ihrem zweiten Stockwerk oftmals einen Rundgang angebaut, der als Pferderennen-Korridor bezeichnet wird und ein ideales durchlässiges System von oben nach unten bildet. Ganz einfach kann man sich so über zwei Stockwerke unterhalten.

Zwischen den einzelnen Taimen sind gewöhnlich enge Gassen, die mit großen grauen Pflasterplatten belegt sind. In der Frühsommer-Regenzeit verschwinden diese langen, engen Gassen schemenhaft in der Ferne und der feine Nieselregen verwandelt die Szenerie in ein stimmungsvolles Aquarell. Die Wände zu beiden Seiten der Gassen sind unten oftmals aus Stein und schützen die Innenwände aus Backstein optimal.

Besonders exquisite Taimen haben ausgewählte Holz- und Steinschnitzereien, die ein lebhaftes Bild des damaligen Kunsthandwerks vermitteln. Holzschnitzereien finden sich hauptsächlich an der Zusatzstruktur des Gebäudes, wie an Verstrebungen oder auf den Fenstern und Türen von Zwischenwänden. Die Thematik reicht von Glück bringenden Mustern über Tiere bis zu historischen Persönlichkeiten. Ihre Schnitztechnik ist sehr ausgefeilt, die Tiere und Menschen wirken lebensecht. Sie sind zumeist nicht bemalt, haben die Originalfarbe des Holzes, die im Laufe der Jahre stark nachgedunkelt ist. Einige sind auch mit schwarzer Farbe übertüncht, so beispielsweise Zwischenwände, die in Kombination mit den hellen Kalkwänden eine ganz urtümliche Stimmung verbreiten. Steinschnitzereien befinden sich oft an Türgehäusen oder Dachfirsten und erscheinen in Form kleiner dekorativer Bauelemente. Viele traditionelle Wohngebäude haben auch ausgehöhlte mit Steinschnitzereien gestaltete "Blumenfenster". Sie haben zumeist linienförmige Muster, die den geeigneten Rahmen für die Schriftzeichen oder Glückssymbole in der Mitte der Arbeit bilden. Die Proportionen sind ausgewogen und die Fenster sind ausgesprochen fein gearbeitet.

Einige Gelehrte haben darauf hingewiesen, dass die Baukunst in Shaoxing eine Kunst von "Schwarz, Weiß und Grau" ist. Und tatsächlich, wandert man durch die alten Viertel der Stadt, begegnen einem überall Kalkwände, nachtschwarze Ziegeln, hellgraue Brücken, dunkelbraune Zwischenwände und die für Shaoxing einmalige "Kunst der drei schwarzen Dinge" (die Boote mit ihren schwarzen Überdächern, die schwarzen Hüte auf den Köpfen der Menschen und das schwarze getrocknete Gemüse, das überall duftet). Eine friedliche, urtümliche Atmosphäre umgibt einen. Die Kunst der drei schwarzen Dinge und das Schwarz-Weiß-Grau der Häuser übt auch einen unterschwelligen Einfluss auf das ästhetische Empfinden der Menschen aus, es scheint sich zu weiten, kenntnisreicher und leichter, ja sogar reiner zu werden, weit ab von Unstetigkeit und jeglichem Eigennutz. In der Atmosphäre dieses von Wasser überfluteten Landes trinken die Einheimischen ihren Reiswein, rudern gemächlich ihre Boote und wirken rundum zufrieden, scheinen die Widrigkeiten des Lebens weit hinter sich gelassen zu haben.

Kleine Brücken, fließende Gewässer und Taimen

Herausragendes Merkmal der traditionellen Wohnhäuser in Shaoxing ist ihre enge Verbindung zum Wassernetz und zu den Brücken. Diese rührt noch von der Nutzung und Flussregulierung der Yue vor tausenden von Jahren und deren Wasserkultur her und schlägt sich in Faktoren wie der Standortsuche für die Wohnhäuser oder der Raumaufteilung für die Wasserwege nieder.

Shaoxing besitzt ein sehr enges Wassernetz, dem es seine Bezeichnung, mit Wasser reich gesegnetes Land, verdankt. Dieses Gebiet war während der vierten Stufe der Erdentwicklung eine Sedimentebene und wurde im Holozän von Meerwasser überschwemmt. Nachdem sich das Meerwasser langsam zurückgezogen hatte, bildete sich allmählich wieder Land und es verblieben zahlreiche Seen und Fließgewässer. Heute nährt sich dieses System aus den Flüssen Cao'e, Puyang und Jianhu, die in den Qiantang-Fluss münden. Der Zhejiang-Kanal durchfließt Shaoxing im Norden von Ost nach West und ist mit den Flüssen verbunden, die von Norden nach Süden fließen. Sie bilden gemeinsam in der Nordebene Shaoxings ein Flussnetz mit sehr hoher Dichte. Die Gegend ist wegen ihrer zauberhaften Landschaft mit den vielen Seen und Hügeln weltbekannt und wurde in zahlreichen Gedichten verewigt.

Schon die alten Yue entwickelten eine Reihe fortschrittlicher Methoden zur Nutzung und Regulierung dieses Wassersystems. Durch das Errichten von Deichen rund um Staumauern, Ausbaggern von Flüssen und Ausheben von Kanälen haben sie die Ningshao-Ebene von den über die Ufer tretenden Wassern und dem ununterbrochenen Morast befreit und in das heutige Fisch- und Reisparadies südlich des Yangtse-Unterlaufes verwandelt. Fortschrittliche Wassernutzungsanlagen und eine überlegene Wasserwirtschaft haben dafür gesorgt, dass das heutige Shaoxing hier eingefügt.

Traditionelle Wohnviertel in Shaoxing befinden sich bevorzugt an Flüssen. Je nach ihrer Beziehung zum Land- und Wasserverkehr werden sie in die drei Kategorien "Ein Fluss, zwei Straßen", "Ein Fluss, eine Straße" oder "Fluss ohne Straße" eingeteilt. In dicht besiedelten Gebieten entspricht die Gesamttiefe eines Taimen ungefähr der Breite eines am Wasser gelegenen Straßenzuges, die Hausfront liegt zumeist an der Straße und wird oft als Laden genutzt. Die Rückseite liegt am Wasser und dient als Schiffsanlegeplatz u.a. zum Anliefern von Waren. Die traditionellen Straßen sind recht eng und für Fußgänger angelegt, während die Flüsse an der Rückseite der Taimen für die Schiffe gedacht sind. Wir können uns nur wundern über die Weisheit der alten Yue, wie sie schon vor so langer Zeit ein so hocheffektives Verkehrssystem erdenken konnten, in dem Fußgänger und Boote ihre getrennten Kreise zogen.

Bei der traditionellen Siedlungsstruktur mit "Einem Fluss und zwei Straßen" und "Einem Fluss und einer Straße" befinden sich die Straßen zwischen Wohnhaus und Fluss. Zum einen dienen sie dem Verkehr über Land und zum anderen dem Wassertransportverkehr als Zu- und Abgangsmöglichkeit. Dies ermöglicht die Anlegestelle, die auch für die Bewohner am Wasser zur Wasserentnahme und als Ein- und Ausstiegsstelle von großem Nutzen ist. Man ist überrascht, wie viele dieser Anlegemolen es gibt. Auf manchen Streckenabschnitten findet man jede vier, fünf Meter eine von ihnen. An besonders belebten Abschnitten, so beispielsweise in Keqiao und Anchang in Shaoxing, wurden früher oftmals entlang der Straßen am Fluss lange Korridore angelegt, um Wind und Regen abzuhalten. Aus der Ferne betrachtet, verbinden die langen dunklen Korridore die unterschiedlich gebauten Häuser am Fluss optisch zu einer lang gestreckten einheitlichen Linie.

Wo es in traditionellen Ansiedlungen Wasser gab, gab es auch Brücken. So hat auch Shaoxing, wie die 1893 herausgegebene "Straßenkarte der Präfekturstadt Shaoxing" zeigt, gab es hier damals 229 Brücken, wirklich "keine Stadt, keine Straße und kein Dorf ohne Brücke". Heute ist Shaoxing in China einer der Orte mit den meisten noch erhaltenen Brücken und Brückenarten. Es gibt Holzbalkenbrücken, Holzbogenbrücken, Schwimmbrücken, Steinbogenbrücken, polygonale Brücken, halbrunde Steinbogenbrücken, u-förmige Steinbogenbrücken, ovale Steinbogenbrücken..., die ein in sich geschlossenes System bilden. Shaoxing wird auch als Chinas "Museum der alten Brücken" bezeichnet.

Die Anlage der Brücken und Gebäude in Shaoxing bildet ein harmonisches Ganzes. Die älteste, noch erhaltene Stadtbrücke Chinas ist die Bazi-Brücke aus der Song-Dynastie. Ihre Form ähnelt dem chinesischen Zeichen Ba "" für die Zahl Acht, daher rührt auch ihr Name. Sie liegt im Osten der Stadt Shaoxing. Ihre Erbauer verfügten über viel Originalität, sie errichteten eine Brücke über dem Hauptfluss und unter den Brückenauffahrten zu beiden Seiten Nebenbrücken, die jeweils eine viereckige Brückenöffnung haben, durch die zwei kleine Flüsse fließen. Die gesamte Brücke überspannt drei Flüsse und verbindet drei Straßen miteinander. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes eine antike Fußgängerüberführung, eine ideale Verkehrslösung unter minimaler Beanspruchung von Bauland. Ein weiteres Beispiel ist eine kleine Steinbrücke in Anchang. Die Brückenauffahrt an einer Seite zieht sich bis zu zwei Wohngebäuden hinunter. Vom gegenüberliegenden Ufer betrachtet harmonieren Form und Farbgebung von Häusern und Brücke gut miteinander, die Häuser wirken fast wie zwei Brückentürme und sind zu einem organischen Ganzen mit der Brücke verschmolzen.

Shaoxings Ewigkeitsbühnen am Wasser

Shaoxing ist ein bekanntes Opernparadies. Hier sind die traditionelle Xinchang-Oper, die charmanten Shaoxinger Sketche sowie die Shaoxing-Oper, das zweitgrößte Bühnengenre Chinas, beheimatet. Dieser Opernreichtum hat selbstredend den Bau von Theaterbühnen in größerem Rahmen begünstigt. Der bekannte Schriftsteller Lu Xun (1881 - 1936) hat eine von ihnen lebhaft in seinem Werk "Theatervorstellung auf dem Dorf" beschrieben: "Am auffallendsten ist eine Freilichtbühne, die am Dorfrand im Fluss steht. Mit dem Mondlicht scheint sie in der Ferne eins mit dem Raum zu werden. Und die Märchenwelt, die ich auf Bildern sah, ist hier wahr geworden." Die alten Bühnen in der Region Shaoxing tragen eine ganz besondere Bezeichnung: Ewigkeitsbühnen. Diese symbolisiert die nicht abreißende, immerwährende Dauer und Weiterentwicklung der Opernkunst.

Ewigkeitsbühnen sind gemeinhin auf der Zentralachse eines Gebäudekomplexes vor einem Tempel oder einer Ahnenhalle errichtet. Der geschlossene Raum dazwischen ist für die Zuschauer gedacht. Die Bühne besteht aus einem vorderen und einem hinteren Funktionsbereich. Vorne befindet sich eine offene Plattform, die von drei Seiten einsehbar ist, die eigentliche Bühne. Der hintere Bereich besteht aus geschlossenen Räumen, die der Truppe zum Ausruhen, zur Maske und zum Deponieren der Requisiten dienen, außerdem wird er als Bühnenbild genutzt. Die Rückseite der Bühne musste zum Transport der Theaterkisten durch Boote günstig an einem Wassertransportweg liegen. An den exponierten Bauteilen der Bühnen stellten die Kunsthandwerker ihre Fähigkeiten unter Beweis. Viele Bühnen haben fein geschnitzte Trägerbalken und exquisit bemalte Firste.

Im alten Shaoxing gab es am Wasser gelegene Bühnen, Bühnen in Ahnenhallen und Tempelbühnen, wobei die am Wasser gelegenen Bühnen der Marktstädte am volksnahesten waren und am authentischsten die Eigenheiten der Region darstellten. Sie standen zumeist in der Nähe von Brücken oder auf einem kleinen Platz in der Nähe eines Brückenkopfes. Diese Lage sparte Geld, das Publikum konnte sich nach der Vorstellung wieder leicht zerstreuen und die leicht erhabene Brücke selbst war die beste Loge für die Zuschauer. Diese alten Bühnen sind ein nicht wegzudenkender Teil im Gesamtbild traditioneller Ansiedlungen, für die alten Shaoxinger waren sie die Grundlage ihrer Freizeitvergnügungen. Auch boten sie durch die Monologe in den Lokalopern eine ideale Möglichkeit, die Leute in der Moral und Ethik der Feudalgesellschaft zu unterweisen.

Am Wasser gelegene Bühnen wurden nach der Beziehung der Bühne zur Gebäudeumgebung, zu Flüssen und Straßen in vier Kategorien unterteilt:

  1. An drei Seiten zum Wasser hin geöffnete Bühnen
  2. Flussüberspannende Bühnen
  3. Straßenüberspannende Bühnen und
  4. Mitten im Fluss errichtete Bühnen

Erstere ist davon die üblichste Form, so beispielsweise die Ancheng-Bühne in Mashan im Kreis Shaoxing. Wenn wenig Platz für die Zuschauer vorhanden ist, liegt die Bühne oft auf dem Wasser, ist von drei Seiten von Wasser umgeben und nur an einer Seite mit dem Ufer verbunden. Die Bühnenfront liegt meistens in Richtung Ufer, doch gibt es auch zahlreiche Bühnen, deren Rückseite gen Ufer liegt und die Bühne sich in Richtung Wasser öffnet. Der Grund dafür ist einleuchtend: Bei der traditionellen Siedungsanordnung in Shaoxing gibt es kaum größere Plätze und die Straßen bilden ein lineares System und sind zugleich öffentlicher Raum. Steht die Bühne mitten im Wasser, können so gleichzeitig mehr Menschen zuschauen. An Land waren die architektonischen Verhältnisse sehr beengt und so wurde die Bühne oft direkt ins Wasser gebaut, wie beispielsweise die Longjinzhuang-Bühne in Nanshantou in der Nähe des Südtors von Shaoxing. Auf der Bühne wird gespielt und die Boote gleiten vorüber, ein stimmungsvolles lebensnahes Bild in dieser mit Wasser gesegneten Gegend. Straßenüberspannende Bühnen sind die interessantesten. Im Alltag sind sie einfache Straßenpavillons und wenn Lokalopern aufgeführt werden, verlängert man den Pavillon mit Holzbohlen. Ein gut erhaltenes Beispiel hierfür ist die Tuguci-Bühne, die bis heute noch gut erhalten ist. Bühnen, die mitten im Fluss errichtet sind, sind oft zu besonderen Anlässen auf Zeit errichtete Bühnen, wie beispielsweise die oben von Lu Xun beschriebene.

Alte verborgene Wohnsitze bekannter Persönlichkeiten

Shaoxing ist ja bekannt als traditionelles Fisch- und Reisgebiet, noch bekannter ist es aber als die Heimat vieler bekannter Persönlichkeiten. Diese haben ihre diversen Wohnsitze hinterlassen, so beispielsweise die Lü-Residenz, das Qingteng-Studio, den früheren Wohnsitz Lu Xuns, die Sanwei-Studierstube, dann den früheren Wohnsitz des bekannten Kalligraphen Wang Xizhi (321-379) sowie die der modernen Revolutionäre Qiu Jin (1875-1907) und Xu Xilin (1873-1807) als auch den Wohnsitz des bekannten Pädagogen Cai Yuanpei (1868-1940). Einige dieser Häuser sind würdevolle Residenzen oder Gelehrtenstudios.

Die bekannte Lü-Residenz in Shaoxing ist ein typisches Beispiel für ein herrschaftliches Anwesen. Von 1522 bis 1566 diente sie Lü Ben, einem Minister der Jiajing-Regierung während der Ming-Dynastie, als Wohnsitz. Sie erstreckt sich von der Wan'an-Brücke im Osten bis zur Xiegong-Brücke im Westen und von der Xinhe-Gasse im Süden bis zum Dayou-Lagerhaus. Im Innern des Anwesens fließen zwei Bäche von Süd nach Nord und ein Weg führt von Ost nach West. Das Anwesen besteht aus 13 aufeinander folgenden Hallen und Häusern, den "13 Hallen der Lü-Residenz". Über die Treppen am Eingang betritt man den Wohnkomplex und von Süden nach Norden trifft man entlang der Zentralachse auf die Sänftenhalle, die Yong'en-Halle, die dritte, vierte und fünfte Halle. Zu beiden Seiten der Zentralachse befinden sich noch jeweils fünf Gebäude. Die Höfe der Lü-Residenz sind weit und offen, die Hallen geräumig und die verwendeten Materialien sehr solide, insgesamt verkörpert diese Residenz viele Besonderheiten offizieller Gebäude im Süden zur Ming-Zeit. Und da sie gleichzeitig hier in dieser wasserreichen Gegend liegt, verbindet sie damit auch die Merkmale traditioneller Shaoxinger Wohnhäuser wie Leichtigkeit und Heiterkeit, Eleganz und Schlichtheit. Das Qingteng-Studio ist ein typischer Vertreter einer Garten-Residenz. Es hat nur eine Fläche von gut 0,1 ha, ist ruhig, ausgewählt und voll kultureller Präsenz. Hier wurde der berühmte Kalligraph, Maler und Schriftsteller Xu Wei (1521-1593) geboren und ausgebildet. Aus Bewunderung für Xu Wei lebte hier später eine Zeitlang der große Maler Chen Hongshou (1598-1652). Das Studio hat Steinsäulen, Backsteinwände und Blumenfenster aus Holz, es verfügt über ein Stockwerk und ist an einen Hügel gebaut. Insgesamt gibt es zwei Räume. Der vordere hat Südlage und an den Wänden hängen ein Portrait und eine Kalligraphie Xu Weis sowie eine Gedenktafel mit der Inschrift "Qingteng-Studio" von Chen Hongshou. Dieser Hof, ein Hocker, ein Tor, ein Becken und die Pflanzen - perfekt in der Formzusammenstellung - verraten das außergewöhnliche Kunstverständnis dieses großen Malers und seinen Sinn für die Gartenbaukunst.

Der frühere Wohnsitz Lu Xuns, die Sanwei-Studierstube, der Garten der Hundert Gräser als auch das Elternhaus Lu Xuns sind Stationen, wo der große chinesische Schriftsteller Lu Xun geboren und aufgewachsen ist. Realistisch zeigen sie das Antlitz einfacher traditioneller Wohnhäuser in Lu Xuns Jugendjahren. In vielen Werken hat Lu Xun sie lebendig beschrieben, so beispielsweise in "Vom Garten der Hundert Gräser ins Sanwei-Studio". Die Sanwei-Studierstube war Ende der Qing-Dynastie eine bekannte Privatschule in Shaoxing, wo Lu Xun von seinem 12. bis zum 17. Lebensjahr ausgebildet wurde. Sein früherer Wohnsitz und die Sanwei-Studierstube hatten weiße Wände, schwarze Ziegeln und schwarz getünchte Balken und Säulen. Sie zeichnen sich durch ihren schlichten, eleganten Stil und die zurückhaltende Farbgebung aus und geben einen guten Einblick in die Gestaltung des Raumes in traditionellen Wohnhäusern in Shaoxing zum Ende der Qing-Dynastie und am Anfang der Republikzeit. Der Garten der Hundert Gräser befindet sich hinter Lu Xuns früherem Wohnsitz und war ursprünglich ein Gemüsegarten. Hier spielte der junge Lu Xun oft, kostete von den rotblauen Maulbeeren und süßsauren Himbeeren, fing Grillen und zupfte Knöterich. Diese frühen Erlebnisse haben schöne und unauslöschbare Eindrücke bei ihm hinterlassen und wir können aus der Perspektive eines Jungen vom damaligen Leben in den traditionellen Wohnhäusern erfahren.

Die traditionellen Wohnhäuser Shaoxings, sind voller Poesie und sehr malerisch. Sie zeigen berührende Einblicke in das Leben der Menschen und eine hohe Kultur, die sich über einen langen Zeitraum hinweg bewahren konnte.

Mausoleum für Da Yu

Das Mausoleum liegt am Kuaiji-Berg südöstlich der Stadt Shaoxing und besteht aus drei Teilen, und zwar dem Grab für Da Yu, dem Ahnentempel für Da Yu und dem Tempel für Da Yu. Der Tempel für Da Yu befindet sich an der rechten Seite des Mausoleums und ist eine Palastbaugruppe, die am Berg und Wasser liegt. Von Nord nach Süd sind der Reihenfolge nach die ZhaobiWand, das Wumen-Tor, der Baiting-Pavillon und die Große Halle.

Der ehemalige Wohnsitz von Lu Xun

Dort lebte Lu Xun in seiner Kind- und Jugendzeit. Es ist ein gut erhaltenes altes Straßenviertel mit reichlichen historischen Hintergründen. An den beiden Seiten der direkt an einem Fluss gelegenen Steinstraße reihen sich Häuser mit rosaroten Wänden, schwarzen Dachziegeln, Bambustüren und gitterförmigen Fenstern. Zu sehen sind die originale Bibliothek Sanweishuwu, der Baicao-Garten, der ehemalige Wohnsitz von Lu Xun, der ehemalige Wohnsitz der Vorfahren von Lu Xun und der Haupteingang des Wohnhofs der Familie Zhou sowie der ChangqingTempel, der Tugu-Ahnentempel, das Hengji-Pfandhaus, die

Xianheng-Kneipe, die Lu Xun in seinen Werken beschrieben hatte. Sehenswert sind auch noch das Tor der Familie Shou, das Tor der Familie Zhu (diese Stätte wurde von Lu Xun als Fengqing-Garten bezeichnet) und die Gedenkhalle für Lu Xun.

Landschaftszone Lanting

Lanting (Orchideen-Pavillon) befindet sich im südwestlichen Vorort der Stadt Shaoxing. Es liegt direkt an Berg und Wasser und ist ein klassischer Garten in einem üppigen Bambuswald. Diese Landschaftszone besteht aus dem Gans-Teich, dem kleinen OrchideenPavillon, dem Liushang-Pavillon, dem YUbei-Pavillon, dem Ahnentempel für Wang Youjun, dem Yiting-Pavillon, dem Yuechi-Teich, der Ciyan-Halle, dem Museum für Kaligraphie, dem ehemaligen Sitz des Tianzhang-Tempels und der Zhizhen-Gemeinde. Im neunten Jahr (353 u. Z) der Yonghe-Regierung der Östlichen Jin-Dynastie lud der große Kaligraph Wang Xizhi seine Freunde hierher ein. Sie tranken zusammen und schrieben dabei viele Gedichte. Alle Anwesenden schlugen dann Wang Xizhi vor, ein Vorwort für ihren Gedichtband zu schreiben. So schrieb Wang das bekannte "Vorwort des Lanting-Bandes". Wang Xizhi wurde als "Kaligraph-Meister" verehrt, und der Lanting-Pavillon als heilige Stätte der Kaligraphie" bezeichnet.

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Nach dem chinesischen Mondkalender, der heute auch als "Bauernkalender" bezeichnet wird, ist heute der 29. März 4715. Der chinesische Kalender wird heute noch für die Berechnung der traditionellen chinesischen Feiertage, verwendet.

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Definition: ungesund

Feinstaubwerte (PM2.5) Shanghai
Datum: 25.04.2017
Uhrzeit: 15:00 Uhr (Ortszeit)
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Datum: 25.04.2017
Uhrzeit: 15:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 7.0
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China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt mit einer hohen Bevölkerungsdichte.

China Restaurants in Deutschland

Deutsche verbinden mit chinesischem Essen Frühlingsrollen, Glückskekse und gebratene Nudeln. Die chinesische Küche hat jedoch weitaus mehr zu bieten.

China Restaurants gibt es in Deutschland in jeder Stadt und nahezu jedem Dorf. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

China Bevölkerung

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. 6. Januar 2005 überschritt erstmals die Bevölkerungsanzahl über 1,3 Mrd. Menschen.

Heute leben in China bereits 1.392.714.030* Menschen.

Alles über Chinas Bevölkerung und Chinas Nationalitäten und Minderheiten oder Statistiken der Städte in China.

* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.

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Alle Angaben ohne Gewähr. Wechselkurs der European Central Bank vom Dienstag, dem 25.04.2017.

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Uhrzeit in China

Heute ist Dienstag, der 25.04.2017 um 16:41:00 Uhr (Ortszeit Peking) während in Deutschland erst Dienstag, der 25.04.2017 um 10:41:00 Uhr ist. Die aktuelle Kalenderwoche ist die KW 17 vom 24.04.2017 - 30.04.2017.

China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Mao Zedong hatte vor 68 Jahren, am 1. Oktober 1949, die Volksrepublik China ausgerufen. Bis zum 1. Oktober 2017 sind es noch 159 Tage.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag und leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Da der chinesische Kalender im Gegensatz zum gregorianischen Kalender ein Lunisolarkalender ist, fällt das chinesische Neujahr jeweils auf unterschiedliche Tage. Das nächste "Chinesische Neujahrsfest" (chinesisch: 春节), auch Frühlingsfest genannt, ist am 16.02.2018. Bis dahin sind es noch 297 Tage.

Auch das Drachenbootfest "Duanwujie" (chinesisch: 端午節) ist ein wichtiges Fest in China. Es fällt sich wie andere traditionelle Feste in China auf einen besonderen Tag nach dem chinesischen Kalender. Dem 5. Tag des 5. Mondmonats. Es gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Das nächste Drachenboot-Fest ist am 30.05.2017. Die nächste Drachenboot-Regatta (Drachenboot-Rennen) wird in 35 Tagen stattfinden.

Das Mondfest oder Mittherbstfest (chinesisch: 中秋节) wird in China am 15. Tag des 8. Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender begangen. In älteren Texten wird das Mondfest auch "Mittherbst" genannt. Das nächste Mondfest ist am 04.10.2017. Traditionell werden zum Mondfest (englisch: Mid-Autumn Festival), welches in 162 Tagen wieder gefeiert wird, Mondkuchen gegessen

Vor 90 Jahren eröffnete in der Kantstraße in Berlin das erste China-Restaurant in Deutschland. 1923 war dies ein großes Ereignis. Fremdes kannten die Deutschen damals nur aus Zeitungen, Kolonialaustellungen und aus dem Zoo. Heute gibt es etwa 10.000 China-Restaurants in Deutschland. Gastronomieexperten schätzen jedoch, dass in nur 5 % (rund 500) Originalgerichte gibt. Üblich sind europäisierte, eingedeutschte Gerichte in einem chinesischen Gewand. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

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