Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

Unser China Reiseführer steht nicht als PDF zum Download zur Verfügung, jedoch können Sie alle Informationen über die Volksrepublik China kostenlos online lesen.

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Aphorismus

Auszeichnungen:

Shanghai Expo 2010

Die Weltausstellung EXPO 2010 hatte vom 1. Mai bis 31. Oktober 2010 auf einer Fläche von 5,28 Quadratkilometern zu beiden Seiten des Huangpu-Flusses in der Millionen-Metropole Shanghai stattgefunden.

Zufallsbild aus unserer Bildergalerie Shanghai

Am 3. Dezember 2002 entfielen 88% der Stimmen auf der 132. Generalversammlung des Internationalen Büros für Aufstellungen (BIE) auf den Bewerber Shanghai, womit die Shanghai Expo 2010 zum ersten Mal in ihrer 150-jährigen Geschichte in einem Entwicklungsland stattfinden wird und Shanghai damit ins Zentrum der Weltaufmerksamkeit gerückt ist. Erstmalig seit Bestehen der Expo wird 2010 das Thema "Stadt" im Mittelpunkt stehen. Mit dem Expo-Motto "Bessere Stadt, besseres Leben" konnte das ständige Bemühen Shanghais um Stadtentwicklung und Stadtkultur nicht treffender umschrieben werden.

Shanghai trägt den Kurznamen "Hu" und wird auch "Shen" genannt. Vor rund 6000 Jahren wurde der westliche Teil des heutigen Shanghai zu fester Landmasse. Im Jahr 1267 wurde im heutigen Stadtviertel Puxi eine Stadt gegründet, die den offiziellen Namen "Stadt Shanghai" erhielt. In den darauf folgenden fünf Jahrhunderten entwickelte sich Shanghai allmählich, gestützt auf seine günstige geografische Lage am Meer, zu einer wichtigen Hafenstadt in Südostchina und zu einer Brücke zwischen Nord- und Südchina.

In nur wenigen Jahrzehnten nach der Öffnung seines Hafens für den Handel mir dem Ausland im Jahr 1843 entwickelte sich Shanghai von einem kleinen Fischerdorf zum verkehrreichsten Hafen in China. Dank dem Zusammenfließen und der Integration der chinesischen und westlichen Kultur sowie den gemeinsamen Anstrengungen chinesischer und ausländischer Arbeitskräfte ist der Hafen von Shanghai schon Anfang des 20. Jahrhunderts zum Top-Hafen in China aufgestiegen.

In jedem Stadium der modernen chinesischen Geschichte spielte Shanghai eine bedeutende Rolle. Als erste und am intensivsten modernisierte Stadt Chinas ist Shanghai nicht nur ein multifunktionales Zentrum für privaten Konsum, Außenhandel. Finanzwesen, Industrie und Information geworden, sondern genießt auch den Ruf als einer der wichtigsten kulturellen Mittelpunkte in China, sogar ganz Asiens.

Shanghai erlebte einen Prozess der städtischen Entwicklung, der nicht nur in China, sondern weltweit einzigartig ist. Dank seiner toleranten Einstellung gegenüber Menschen unterschiedlicher Herkunft und verschiedenem kulturellem Hintergrund entwickelte sich Shanghai zu einer Wiege des Multikulturalismus.



Expo-Gelände

Das Gelände der Expo 2010 hat eine Fläche von 5,28 Quadratkilometern und wird zu beiden Seiten des Huangpu-Flusses in der Millionen-Metropole Shanghai stattfinden.

Das Gelände der Expo 2010 liegt im Herzen Shanghais und erstreckt sich zu beiden Seiten des Huang-pu-Flusses und nimmt eine Fläche von 5,28 Quadratkilometern ein, so viel wie niemals zuvor in der langen Geschichte der Weltausstellungen. Das Kerngebiet (nur mit Eintrittskarte zugänglich) beträgt 3,28 Quadratkilometer. Das Ausstellungsgelände wird zu 30% permanente und zu 70% temporäre Gebäude beherbergen. Letztere umfassen Pavillons der Teilnehmerländer und Unternehmenspavillons, die innerhalb von sechs Monaten nach der Abschlusszeremonie wieder abgebaut werden.

Anfang 2009 war die Gesamtstruktur der permanenten Gebäude schon fertig gestellt, darunter die Themenpavillons, das Expo-Center, das Expo-Performance-Center sowie der 1300 Meter lange und 100 Meter breite Expo-Boulevard. Rechtzeitig zur Eröffnung am 1. Mai 2010 werden auch die übrigen Gebäude fertig sein: über 40 Pavillons, die von Teilnehmerländern in Eigenvefantwortung gebaut werden; mehr als 40 Pavillons, die vom Gastgeberland gegen eine Mietgebühr errichtet werden; l1 Gemein-schaftspavillons für Teilnehmer aus 140 Ländern und von internationalen Organisationen sowie 16 Unternehmenspavillons.

Um dem Expo-Motto einer harmonischen Stadtentwicklung gerecht zu werden, wurden die vorher bestehenden historischen Bauwerke und Industrieanlagen wirksam erhalten und verwertet, während alle 18 300 ehemaligen Haushalte des Gebiets rücksichtsvoll umgesiedelt und 272 Fabriken sorgsam verlegt wurden. Die Verlegung der Stahlfabrik Nr. 3 und der Jiangnan-Schiffswerftgruppe in Vororte hat diesen Unternehmen nicht nur mehr Raum für die Produktion und Erweiterung gegeben, sondern auch die Industrieverschmutzung in Shanghai effektiv reduziert. Die umgesiedelten Bewohner erfreuen sich nun eines besseren Lebens: sie sind aus ihren einfachen Ziegelhäusern in neue, gut ausgestattete Wohngebiete gezogen.

"Haipai"-Kultur

Die Kultur Shanghais zeugt von einem starken westlichen Einfluss, dessen Ursprünge ins 17. Jahrhundert gelegt wurden.

Mit der Öffnung des Hafens im Jahr 1843 wurde Shanghai zum Haupteingangstor für die westliche Kultur. Hier wurden die ersten Zeitungsverlage gegründet, hier entstanden fast die Hälfte aller Werke der schönen Künste, Opern und Filme. Die weltoffene Stadt zog nicht nur Legionen von Arbeitskräften aus Übersee an, sondern auch einflussreiche Persönlichkeiten wie den Physiker Albert Einstein, den britischen Philosophen Bertrand Rüssel, den weltberühmten Schauspieler Charlie Chaplin sowie den indischen Poeten Rabindranath Tagore. Sie und andere brachten während ihrer Besuche und Vorlesungen Aspekte moderner Wissenschaft und Kultur nach China und trugen zur Entstehung einer spezifischen Shanghai-Kultur bei.

Heute herrscht eine beeindruckende multikulturelle Atmosphäre als Ergebnis einer perfekten Integration von Modernität und chinesischer Tradition. Die Vermischung der chinesischen und westlichen Kultur erfährt ihren sichtbaren Ausdruck in einer Skyline, die sich aus zahlreichen historischen Kolonialbauten an der Uferpromenade Bund und modernen Wolkenkratzern im Finanzzentrum Pudong zusammensetzt, in dem interessanten Kontrast zwischen Shanghai-Opern in städtischen Auditorien und Symphonien und Ballett-Auffuhrungen in größeren Theatern und auch in Fußball spielenden Teenagern in Jahrhunderte alten Alleen - alt und neu, West und Ost vermischen sich zu etwas unverwechselbar Eigenständigem.

Highlights der Expo 2010

Die Expo 2010 hat mit der Tradition gebrochen, nur Länder und internationale Organisationen als Teilnehmer zuzulassen.

Anders als gewöhnliche Handelsmessen haben Weltausstellungen immer den Focus auf die Darstellung der Entwicklungskonzepte des Gastgeberlandes und die wirtschaftlichen, kulturellen und technischen Stärken jedes einzelnen Teilnehmerlandes gerichtet.
Von den Erfahrungen vorhergehender Gastgeberländer lernend, wird die Expo 2010 zwei Meilenstein-Projekte präsentieren: die Zone für modellhafte Städte und Expo-Shanghai-Online.

Die Expo 2010 hat mit der Tradition gebrochen, nur Länder und internationale Organisationen als Teilnehmer zuzulassen. Erstmals sind 30 Städte eingeladen, die gemeinsam als unabhängige Teilnehmer Musterlösungen der Stadtentwicklung auf einem besonders dafür ausgewiesenen Gelände präsentieren. Als "Weltausstellung ohne Ende" wird Expo-Shanghai-Online aktuelle Informationen über die Expo 2010 liefern und darüber hinaus erlaubt sie einen Online-Blick in jeden Winkel des Expo-Geländes.

Im Deutschen Pavillon haben die Organisatoren eine Bühne und eine vielseitig nutzbare Fläche für temporäre Ausstellungen und andere Präsentationen eingeplant. Kulturschaffenden aus Deutschland bietet sich hier die Möglichkeit, sich während der 184 Tage dauernden Weltausstellung temporär zu präsentieren.

Aber auch außerhalb des Pavillons, auf dem EXPO-Gelände, gibt es Indoor- und Outdoor-Locations, die den EXPO-Teilnehmern für ihre Kultur-Acts zur Verfügung stehen. Hier gilt: "First come, first served“.

70 Millionen Besucher

An 184 Tagen wird die Expo 2010 eine Bühne für mehr als 20.000 Veranstaltungen bieten.

Es werden mehr als 70 Millionen Besucher erwartet, womit der Rekord von 60 Millionen Gästen auf der Expo 1970 in Japan übertroffen werden wird. Dadurch wird die Expo 2010 dem Wachstum im Jangtse-Delta hinsichtlich Wirtschaft, Tourismus und Kultur einen kräftigen Schub verleihen.

Die Expo 2010 wird außerdem eine substantielle Nachfrage in verschiedenen Dienstleistungssektoren hervorrufen. Finanzwesen, Versicherungen, Logistik, Ausstellungen und Konferenzen, Transportwesen sowie der Kommunikationssektor, die Unterhaltungsindustrie und der Einzelhandel werden von der Expo profitieren.

Die erwarteten 400 000 Besucher pro Tag werden das Verkehrssystem der Stadt auf eine harte Probe stellen. Um einen reibungslosen Transport zu gewährleisten, wird das U-Bahn-Netz auf 400 Kilometer erweitert und mit Beginn der Expo wird das Ausstellungsgelände mit fünf U-Bahn-Linien zu erreichen sein, die der Hälfte der Besucher eine bequeme Anreise ermöglichen.

Die hohe Konzentration von Reisenden in Shanghai während der Expo 2010 bietet auch dem benachbarten Jangtse-Delta eine großartige Chance zur Entwicklung ihres Tourismus-Potentials. Da die Hotelkapazität in Shanghai die Nachfrage nicht voll befriedigen kann, werden einige Besucher auf die umliegenden Gebiete ausweichen, aber dank günstiger Verkehrverbindungen kann man schnell zum Ausstellungsgelände gelangen.

231 Teilnehmerländer und internationale Organisationen

Die Expo 2010 wird vor einem ähnlichen Hintergrund veranstaltet wie seinerzeit die Expo 1933: während einer globalen Finanzkrise. Deshalb gilt es, die Weltausstellung zu einer erfolgreichen und Optimismus verbreitenden Veranstaltung zu machen, die das Vertrauen in den Markt erhöht, die kulturellen, technischen und ökonomischen Beziehungen Welt überspannend fördert, die gemeinsamen Anstrengungen zur Begegnung der Finanzkrise stärkt und zur nachhaltigen Entwicklung beiträgt.

Die Weltöffentlichkeit sieht mit großen Erwartungen auf die Expo 2010. Bis Mai 2009 haben 238 Länder und internationale Organisationen ihre Feste Zusage für die Teilnahme an der Weltausstellung gegeben. Das sind knapp 60 mehr als bei der Expo 2000 in Hannover und so viele wie niemals zuvor.

Eine Weltausstellung ist nicht nur ein kulturelles Ereignis, sie ist auch ein Ausdruck nationaler Stärke, da jeder Pavillon mehrere 10 Millionen US-Dollar erfordert. Das Finanzbudget der Expo 2010 besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten: 18 Milliarden Yuan für Infrastrukturmaßnahmen und die permanenten Pavillons sowie Betriebskapital in Höhe von 10,6 Milliarden Yuan. Die Weltausstellung wird größtenteils von der Regierung finanziert, sonst durch Schuldverschreibung für öffentliche Bauprojekte und Betriebsführung der Expo. Als erste Weltausstellung, die von einem Entwicklungsland durchgeführt wird, legt die Expo 2010 besonderen Wert auf die Teilnahme anderer Entwicklungsländer. Sie stellt ihnen einen Unterstützungsfonds in Höhe von 100 Millionen US-Dollar zur Verfügung.

Lebensphilosophie in Shanghai

Das Nebeneinander des kulturellen Erbes und der Modernisierung, die Integration der chinesischen und westlichen Kultur, die Vereinbarkeit von Tradition und Zeitgeist sowie das harmonische Verhältnis von Mensch und Natur haben nach und nach den besonderen Shanghaier Lebensstil hervorgebracht.

Toleranz ist das hervorstechendste Merkmal der Shanghaier Kultur. Seiner Toleranz ist es vor allem zu verdanken, dass Shanghai für jede fortschrittliche Idee offen war, die seiner Entwicklung förderlich war. Shanghai war und ist eine Bühne für Künstier von Weltruf und avantgardistische Kunstrichtungen sowie für Spitzenleistungen in der wissenschaftlichen Stadtplanung und Architektur und einer bürgernahen Verwaltung. Im Rahmen der Implementierung und Verbesserung des marktwirtschaftlichen Systems chinesischer Prägung bewies Shanghai seinen Pioniergeist und erzielte damit zahlreiche wirtschaftliche und technologische Spitzenleistungen. Vor allem dem Perfektionswillen der Shanghaier Unternehmer ist es zu verdanken, dass Produkte "Made in China" auf dem Weltmarkt einen guten Ruf genießen. Den neuesten statistischen Angaben von 2008 zufolge hat sich das Pro-Kopf-Einkommen der Shanghaier Bevölkerung auf mehr als 10 000 US-Dollar erhöht.

Weitblick und große Lernbereitschaft sind weitere bemerkenswerte Kennzeichen des kulturellen Lebensstils der Shanghaier. Jeden Tag wird die Stadt Zeuge von drei Stoßzeiten: zur Arbeit eilen am Morgen, nachmittags von der Arbeit zurückkehren und in Schulungen gehen am Abend. Unter dem Lebensmotto "Jeder sollte jederzeit alles lernen" nehmen die Shanghaier jede Möglichkeit wahr, sich selbst und die Gesellschaft als Ganzes vorwärts zu bringen.

Logo der Expo 2010

Das Logo der Expo 2010 besteht aus drei nebeneinanderstehenden Personen, welche die Menschheit als Familie symbolisieren.

Dem Logo liegt das chinesische Schriftzeichen "世" (Bedeutung: "Welt" oder "Generation"; Aussprache: "shi" im vierten Ton) zugrunde. Der Entwurf soll das Ideal der Organisatoren für "Verständnis, Kommunikation, Zusammenkunft und Zusammenarbeit" zum Ausdruck bringen.

Maskottchen

Das Maskottchen der Expo 2010 heißt HAIBAO. "Haibao" bedeutet übersetzt "Schatz des Meeres". Die Designer ließen sich dabei von dem chinesischen Schriftzeichen "人" (Mensch) inspirieren. Die beiden Striche des Zeichens bringen die Idee zum Ausdruck, durch das Engagement aller Menschen ein angenehmes Leben zu realisieren. Menschen sollten eine harmonische Beziehung zur Natur, zur Gesellschaft und zu den Mitmenschen haben, um die Lebensbedingungen, auch in Städten, zu verbessern.

Die Farbe des Maskottchens ist blau, die Farbe der Erde und des Meeres. Auch werden durch dieses Blau Träume, die Zukunft und die Wissenschaft symbolisiert, wodurch das Motto der Expo 2010 "Bessere Stadt, besseres Leben" zusätzlich hervorgehoben wird.

Thema: Better City, Better Life

Die Organisatoren der EXPO 2010 Shanghai haben "Better City, Better Life“ als Thema für die Weltausstellung in China gewählt.

Es soll den Wunsch der Menschheit nach einem besseren Leben in den Städten der Zukunft aufgreifen und fordert Konzepte zur nachhaltigen, integrierten Stadtentwicklung. Während im Jahr 1800 nur zwei Prozent der Menschheit in Städten lebten, ist es heute mehr als die Hälfte – Prognose: weiter wachsend.

Allein in China gibt es 175 Städte mit mehr als einer Million Einwohnern, davon sogar sieben mit über 10 Millionen. Zum Vergleich: In Nordamerika sind es 46, in ganz Europa 60 Millionenstädte. Für eine Weltausstellung in China liegt das Thema damit auf der Hand und ist von den Veranstaltern gut gewählt.

Die chinesischen Organisatoren begeben sich gemeinsam mit Teilnehmern und Besuchern auf die Suche nach der idealen "Stadt der Harmonie“. Deutschland hält sich mit dem Konzept von "balancity“ – einer Stadt im Gleichgewicht – eng an diese Vorgabe.

Auf der Suche nach der harmonischen Stadt

Explizit nennen die chinesischen Veranstalter fünf Unterthemen in ihren Ausführungen zum EXPO-Motto, die sich in "Better City, Better Life" widerspiegeln und an denen sich die Teilnehmer mit ihren Beiträgen orientieren sollen:

  • die kulturelle Vielfalt in der Stadt
  • Wirtschaftsentwicklung und Wohlstand in der Stadt
  • Wissenschaftliche und technische Innovationen
  • die Neugestaltung von Stadtvierteln
  • das Zusammenspiel von städtischen und ländlichen Gebieten

Im Deutschen Pavillon können sich die EXPO-Besucher zu all diesen Unterthemen spielerisch und doch wissenschaftlich fundiert einen Überblick verschaffen und intensiv informieren.

Wissenschaft, Technik und Umweltschutz

Eine Weltausstellung ist nicht nur eine Bühne für Städte und Länder, ihre Stärken auf den Feldern Wirtschaft, Wissenschaft und Technik, Kultur u. a. vorzustellen. Anwendung und Förderung neuer Technologien, Techniken und Produkte stehen im Mittelpunkt. Unter Hervorhebung des Konzepts "Neue Technologien verbessern das Leben in den Städten" hat die Expo 2010 von Anfang an die Prinzipien einer wissenschaftlich-technischen und umweltfreundlichen Expo verfolgt und sich bemüht, neuen Technologien eine Plattform für Präsentation und Implementierung zu bieten.

Die Spannbreite reicht von Solarenergie, umweltverträglichen Transportsystemen und energieeffizientem Equipment über Ressourcen-Recycling und umweltfreundliche Architektur bis zu Abfallvermeidung und -Verwertung — Bemühungen, die modellhaft für eine innovative Stadtplanung geeignet sind. Lassen Sie uns auf der Expo 2010 zusammenkommen und Zeuge werden von Shanghais ständigem Streben, Geschichte zu schreiben.

China und die Weltausstellungen seit 1851

1904 entsandte China seine erste offizielle Delegation zur Weltausstellung nach St. Louis.

Weltausstellungen sind überdimensionale und weltumspannende Veranstaltungen, die von der Regierung eines Landes ausgerichtet werden und an denen viele Nationen und internationale Organisationen teilnehmen. Sie sind das Top-Event unter allen allgemeinen Ausstellungen. Seit der ersten Expo 1851 in London präsentiert sich die Weltausstellung für die Teilnehmerländer als Bühne für ihre ökonomischen, wissenschaftlich-technischen und kulturellen Leistungen. Sie gilt als die "Olympiade für Wirtschaft, Wissenschaft und Technik und Kultur" und hat sich im Laufe der Zeit zu einer allumfassenden Leistungsschau der Menschheit entwickelt.

China war von Anfang an dabei

In London stellte der Shanghaier Geschäftsmann Xu Rongcun auf der ersten Expo 1851 die Seidenfaden aus Huzhou vor. 1904 entsandte China seine erste offizielle Delegation zur Weltausstellung nach St. Louis. 1982 nahm die Volksrepublik China zum ersten Mal seit ihrer Gründüng an der Weltausstellung in Knoxville teil. Nun, fast 30 Jahre später, wird Shanghai selbst Schauplatz einer Expo sein. In den vergangenen 150 Jahren hat China jede Expo besucht bzw. miterlebt, und umgekehrt ist die Expo Zeuge des Aufstiegs Chinas geworden.

Shanghais wirtschaftliche Entwicklung

Das Rad der Geschichte dreht sich weiter und Shanghai wird wiederum ein Schrittmacher der Geschichte. Immer wieder sich selbst herausfordernd, arbeitet die Stadt beharrlich am Traum "Bessere Stadt, besseres Leben".

Ein Stadthistoriker brachte Shanghais Stadtentwicklung auf den Punkt, indem er von drei entscheidenden Sprüngen sprach: über den Suzhou-Fluss im ersten, über den Huangpu-Fluss im zweiten sowie über den Jangtse und das Ostchinesische Meer im dritten Sprung.

Der erste Sprung, ein Meilenstein in der Stadtentwicklung, war vollbracht, als Shanghai im frühen 20. Jahrhundert eine Brücke über den Suzhou-Fluss baute und damit eine Reihe von Maßnahmen einleitete, die die südlichen und nördlichen Stadtbezirke besser miteinander verbanden. Nach Gründung der Volksrepublik China im Jahr 1949 unterzog sich Shanghai einer Umwandlung von einem multifunktionalen Wirtschaftszentrum zu einer "Produktionsstadt" und zu einem industriellen Schwerpunkt.

Der zweite Sprung war mit dem Aufbau und der Entwicklung der Neuen Zone Pudong in den 1990ern vollbracht. Eine Brücke und ein Unterwassertunnel verbanden nun die ehemals durch den Huangpu-Fluss getrennten Stadtteile Pudong und Puxi. Die neue Silhouette des modernen Shanghai war entstanden. Mit unvorstellbarer Geschwindigkeit entwickelte sich das einst trostlose Pudong in einen neuen Innenstadtbezirk und ein innovatives Finanzzentrum. Moderne Einrichtungen, Multifunktionalität und globale Orientierung ließen Pudong zu einem neuen Symbol der Stadt Shanghai werden.

Der dritte Sprung wurde gemacht, als sich die Stadt am Beginn des 21. Jahrhunderts über den Jangtse und das Ostchinesische Meer in das Jangtse-Delta und in die ganze Welt ausbreitete. Nach Fertigstellung der Hangzhou-Brücke im Süden und der Shang-hai-Jangtse-Brücke im Norden sieht Shanghai seinen Plan einer Integration in das aufstrebende Delta und der Einflussnahme über ganz China hinweg in greifbarer Nähe.

Wirtschaftliches Wachstum

In den 30 Jahren seit Einführung der Reform- und Öffnungspolitik Chinas hat die aufstrebende internationale Metropole Shanghai immer die wichtige Vorreiterrolle übernommen, um der Entwicklung des Jangtse-Deltas und damit auch der Entwicklung des ganzen Landes Impulse zu verleihen.

Obwohl Shanghai nur 0,06% der Landesfläche Chinas einnimmt und nur 1% aller Chinesen in Shanghai leben, trägt diese Stadt ein Achtel zum staatlichen Steueraufkommen bei. Als in den 1980ern Shanghai seine Industriestruktur neu organisierte, markierte dies einen Meilenstein hin zum Aufbau einer modernen internationalen Metropole. In den 1990ern bündelte die Stadt ihre Anstrengungen für die Neue Zone Pudong im Hinblick auf die Errichtung eines global ausgerichteten Zentrums für Wirtschaft, Finanzwesen, Handel und Verschiffung mit dem Ziel, auch im Jangtse-Delta sowie im ganzen Jangtse-Einzugsgebiet einen wirtschaftlichen Aufschwung auszulösen.

Angezogen von den günstigen ökonomischen Rahmenbedingungen und einer vorteilhaften Investitionsumgebung, bestimmten multinationale Unternehmen Shanghai zu ihrer Regionalzentrale. Ende 2008 waren 224 Firmen hier beheimatet. Die Stadt beherbergt heute 689 Finanzinstitute, einschließlich 165 mit ausländischer Kapitalbeteiligung. Mit einem Umschlag von 582 Millionen Tonnen nimmt der Hafen von Shanghai nunmehr seit vier Jahren weltweit den ersten Platz ein. Die Forschungsausgaben Hegen mit 2,55% des BIP 1,03% höher als der Landesdurchschnitt. Shanghai hat nicht nur grundlegend sein eigenes städtisches Erscheinungsbild und seine allgemeine Funktionalität verbessert, sondern verstärkte auch seine Rolle als Vorbild und Ratgeber für benachbarte Städte und das gesamte Jangtse-Delta.

Die Ausrichtung der Expo 2010 wird Shanghai sicherlich weitere neue Entwicklungschancen eröffnen. Die Weltausstellung wird der Dienstleistungsindustrie einen kräftigen Schub geben sowie eine goldene Gelegenheit für die industrielle Weiterentwicklung auf höherem Niveau bieten und damit der Stadt ein neues Gesicht verleihen und ihre allseitige Entwicklung fördern. Es wird davon ausgegangen, dass sich Shanghai bis 2020 zu einem globalen Finanzzentrum entwickeln, das Chinas ökonomische Stärke und die Bedeutung seiner Währung in vorbildlicher Weise widerspiegelt, und zudem einen internationalen Hafen mit der Fähigkeit zur Allokation globaler Frachtressourcen besitzen wird.

Mehr über die Stadt Shanghai an der Mündung des Jangtse-Deltas

  • Bevölkerungsentwicklung in Shanghai
    Der wirtschaftliche Erfolg in Shanghai übt auf Millionen Chinesen eine große Anziehungskraft aus.
  • Bildung und Bildungseinrichtungen in Shanghai
    Neben wichtigen und berühmten Universitäten gibt es in Shanghai mehrere Fach- und Hochschulen sowie zahlreiche Bibliotheken.
  • Einkaufen in Shanghai
    Shanghai lockt seit Jahren auch viele Touristen wegen seinem reichhaltigen Angebot zum Einkaufen und Shoppen.
  • Entwicklungszone Pudong
    Die im Osten Shanghais wurde am 18. April 1990 offiziell eröffnet, um den Prozess der Reform- und Öffnungspolitik zu beschleunigen.
  • Geografie von Shanghai
    Die Topographie von Shanghai ist flach. Die durchschnittliche Höhe über dem Meeresspiegel beträgt vier Meter.
  • Kulinarische Spezialitäten in Shanghai
    Die Shanghai-Küche beinhaltet viel frischen Fisch, Schalen- und Krustentiere. Charakteristisch ist eine Kochtechnik, die heute in ganz China praktiziert wird: das Rotkochen.
  • Kultur in Shanghai
    Shanghai hat ein reichhaltiges kulturelles Leben.
  • Nachtleben in Shanghai
    Das Nachtleben ist ein wichtiger Bestandteil der Shanghaier Kultur.
  • Parks in Shanghai
    Shanghai hat zahlreiche kleinere und größere Parks. Die wichtigsten sind sicherlich der Huangpu-Park und der botanische Garten.
  • Shanghai Expo 2010
    Die Weltausstellung EXPO 2010 hatte vom 1. Mai bis 31. Oktober 2010 auf einer Fläche von 5,28 Quadratkilometern zu beiden Seiten des Huangpu-Flusses in der Millionen-Metropole Shanghai stattgefunden.
  • Shanghai und seine Bauwerke
    Die meisten Wolkenkratzer in Shanghai werden in Pudong errichtet. Doch Nicht nur Wolkenkratzer sind wichtige Bauwerke in Shanghai.
  • Shanghai und seine Geschichte
    Die Entwicklung und Geschichte der Stadt Shanghai bis Ende des 19. Jahrhunderts und die Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.
  • Veranstaltungen in Shanghai
    In Shanghai finden das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen und Festivitäten statt.
  • Verkehr in Shanghai
    Die Stadt Shanghai verdankt einen überwiegenden Teil seiner wirtschaftlichen Bedeutung den ausgezeichneten Verkehrsverbindungen.
  • Wirtschaft in Shanghai
    Mit Beginn der chinesischen Wirtschaftsreformen Anfang der 1980er Jahre wurde Shanghai zunächst von den südlichen Provinzen, wie zum Beispiel Guangdong überflügelt.
  • Wohnsituation in Shanghai
    Shanghai galt früher in China traditionell als eine der Städte mit großer Wohnungsnot.

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Nach dem chinesischen Mondkalender, der heute auch als "Bauernkalender" bezeichnet wird, ist heute der 2. Juni 4715. Der chinesische Kalender wird heute noch für die Berechnung der traditionellen chinesischen Feiertage, verwendet.

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Luftverschmutzung in China

Feinstaubwerte (PM2.5) Peking
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Feinstaubwerte (PM2.5) Chengdu
Datum: 25.06.2017
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Feinstaubwerte (PM2.5) Guangzhou
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Uhrzeit: 20:00 Uhr (Ortszeit)
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Feinstaubwerte (PM2.5) Shanghai
Datum: 25.06.2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 41.0
AQI: 115
Definition: ungesund für empfindliche Gruppen

Feinstaubwerte (PM2.5) Shenyang
Datum: 25.06.2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: No Data
AQI:
Definition:

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Alles über Chinas Bevölkerung und Chinas Nationalitäten und Minderheiten oder Statistiken der Städte in China.

* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.


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Uhrzeit in China

Heute ist Sonntag, der 25.06.2017 um 21:50:05 Uhr (Ortszeit Peking) während in Deutschland erst Sonntag, der 25.06.2017 um 15:50:05 Uhr ist. Die aktuelle Kalenderwoche ist die KW 25 vom 19.06.2017 - 25.06.2017.

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Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Mao Zedong hatte vor 68 Jahren, am 1. Oktober 1949, die Volksrepublik China ausgerufen. Bis zum 1. Oktober 2017 sind es noch 98 Tage.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag und leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Da der chinesische Kalender im Gegensatz zum gregorianischen Kalender ein Lunisolarkalender ist, fällt das chinesische Neujahr jeweils auf unterschiedliche Tage. Das nächste "Chinesische Neujahrsfest" (chinesisch: 春节), auch Frühlingsfest genannt, ist am 16.02.2018. Bis dahin sind es noch 236 Tage.

Auch das Drachenbootfest "Duanwujie" (chinesisch: 端午節) ist ein wichtiges Fest in China. Es fällt sich wie andere traditionelle Feste in China auf einen besonderen Tag nach dem chinesischen Kalender. Dem 5. Tag des 5. Mondmonats. Es gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Das nächste Drachenboot-Fest ist am 18.06.2018. Die nächste Drachenboot-Regatta (Drachenboot-Rennen) wird in 358 Tagen stattfinden.

Das Mondfest oder Mittherbstfest (chinesisch: 中秋节) wird in China am 15. Tag des 8. Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender begangen. In älteren Texten wird das Mondfest auch "Mittherbst" genannt. Das nächste Mondfest ist am 04.10.2017. Traditionell werden zum Mondfest (englisch: Mid-Autumn Festival), welches in 101 Tagen wieder gefeiert wird, Mondkuchen gegessen

Vor 90 Jahren eröffnete in der Kantstraße in Berlin das erste China-Restaurant in Deutschland. 1923 war dies ein großes Ereignis. Fremdes kannten die Deutschen damals nur aus Zeitungen, Kolonialaustellungen und aus dem Zoo. Heute gibt es etwa 10.000 China-Restaurants in Deutschland. Gastronomieexperten schätzen jedoch, dass in nur 5 % (rund 500) Originalgerichte gibt. Üblich sind europäisierte, eingedeutschte Gerichte in einem chinesischen Gewand. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

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