Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

Unser China Reiseführer steht nicht als PDF zum Download zur Verfügung, jedoch können Sie alle Informationen über die Volksrepublik China kostenlos online lesen.

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Sonnenaufgang und Sonnenuntergang am 24.05.2017 in:


Peking
J 04:52 K 19:30
Shanghai
J 04:53 K 18:48
Guangzhou
J 05:42 K 19:05
Lijiang
J 06:27 K 20:04

Aphorismus des Tages:


天下乌鸦一般黑。


Alle Raben unter dem Himmel sind schwarz.


Aphorismus

Auszeichnungen:

Sehenswürdigkeiten in Guangzhou

Guangzhou ist eine moderne aber auch alte Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Zufallsbild aus unserer Bildergalerie Impressionen aus China

Die Ruinen des Palastes des Nanyue-Fürstentums

Diese historische Stätte an der Straße Zhongshan Silu wurde in den Jahren 1995 und 1997 ausgegraben. Archäologen fanden dort Wege, einen Garten, eine riesige unterirdische steingefasste Zisterne und einen im Zickzack verlaufenden steingefassten Wasserlauf. Der kaiserliche Garten ist das einzige Beispiel eines noch existierenden kaiserlichen Gartens in China aus der Han-Dynastie. Als geschichtlich bedeutsamer Ort stehen die Ruinen unter staatlichem Schutz.

Verkehrsverbindungen: Die Ruinen des Palastes sind zu erreichen mit den Bussen 1, 7, 12, 22, 102, 107, 191, 222, 243 oder 263 bis zur Haltestelle Finanzamt der Provinz, alternativ mit der U-Bahn bis zur Haltestelle Sitz des Instituts der Bauernbewegung

Der Zhenhai-Turm

Der Zhenhai-Turm steht auf dem Yuexiu-Berg im gleichnamigen Park und wird im V olksmund der „FünfStock werke-Turm" genannt. Schon in alten Zeiten haben die Menschen von dort aus dem Treiben auf dem Perlfluss zugeschaut. Deshalb wird er auch der „Fluss-BeobachtungsTurm" genannt. Er ist das am besten erhaltene und majestätische alte Gebäude im ausgesprochen typischen Architekturstil des alten China in Guangzhou.

Während der Qing-Dynastie wurde der ZhenhaiTurm als eine der „Acht Sehenswürdigkeiten der Ziegenbock-Stadt" gefeiert.

Der Zhenhai-Turm wurde 1380 errichtet (im 13. Jahr der Hongwu-Periode der Ming-Dynastie), als Zhu Liangzu (Marquis von Yongjia) die Stadtmauern von Guangzhou um 22,7 Kilometer nach Norden verlegen und den Turm auf der höchsten Erhebung des neu dazugewonnenen Stadtgebiets anlegen ließ. Der ZhenhaiTurm ist 28 Meter hoch, 31 Meter breit und 16 Meter tief. Die Wände des ersten und zweiten Stockwerks bestehen aus roten Sandsteinblöcken, die drei oberen Stockwerke sind gemauert. Die Mauer im Erdgeschoss hat eine Dicke von 3,9 Metern. Der Turm verjüngt sich nach oben wie eine Pagode. Er beeindruckt durch seine karmesinroten Mauern und geschwungenen Dachvorsprünge mit grünen glasierten Dachziegeln und wird deshalb der „Turm Nr. 1 und Sehenswürdigkeit Nr. 1 südlich der Fünf Höhenrücken" genannt.

Der Zhenhai-Turm diente seit der Qing-Dynastie oft als Symbol von Guangzhou. Viele Gelehrte haben ihm in früheren Zeiten in ihren literarischen Schriften ein ehrendes Denkmal gesetzt. An schönen Tagen im Frühling und Herbst kann man endlose Ströme von Ausflüglern zum Zhenhai-Turm pilgern sehen. Heute beherbergt der Zhenhai-Turm das Guangzhou-Museum.

Verkehrsverbindungen: Der Zhenhai-Turm ist zu erreichen mit den Bussen 5, 21, 24, 33, 58, 101, 122 oder 127, oder mit der U-Bahn bis zur Haltestelle Yuexiu-Park.

Die Steinskulptur der Fünf Ziegenböcke

Die Skulptur der Fünf Ziegenböcke westlich des Muke-Hügels im Yuexiu-Park ist aus 130 Granitstücken herausgehauen, erhebt sich Uber 10 Meter und hat einen Rauminhalt von 53 Kubikmetern. Die Skulptur ist eines der Wahrzeichen von Guangzhou. Die Legende berichtet, dass in der Regierungszeit von König Yi der Zhou-Dynastie fünf göttliche Wesen, die Kleider in fünf verschiedenen Farben trugen, auf ebenfalls fünffarbigen Ziegenböcke reitend in die Gegend des heutigen Guangzhou kamen. Jeder von ihnen brachte den Menschen eine Reisähre mit, die dies als Zeichen dafür deuteten, dass die Gegend für immer von Hungersnöten befreit bleibe. Dann stiegen sie wieder zum Himmel auf, ließen aber die fünf Ziegenböcke auf der Erde zurück. Diese verwandelten sich in Stein. Seitdem wird Guangzhou auch „Stadt der Ziegen" oder „Stadt der Reisähren" genannt.

Neben der Skulptur liegt ein Pavillon und ein Korridor. Am Fuß des Hügels befinden sich zwei Gruppen von Reliefskulpturen. Diese Sehenswürdigkeit wird auch „Märchenland der Fünf Ziegenböcke genannt".

Verkehrsverbindungen: Die Steinskulptur ist zu erreichen mit den Bussen 5, 21, 24, 33, 58, 101, 122 oder 127, oder der U-Bahn bis zur Haltestelle Yuexiu-Park.

Die Insel Shamian

Die Insel Shamian, früher bekannt als „Shicui-Untiefe", ist eine angeschwemmte Sandbank im Perlfluss. Daher der Name Shamian, oder Sandiges Land. Großbritannien und Frankreich pachteten Shamian nach dem Opiumkrieg (18391842). Heute ist sie eine wichtige Handelsstation in Guangzhou. Mehr als 150 Gebäude mit europäischer Architektur, kleine Parkanlagen und Alleen machen die Insel zu einem der romantischsten Orte in Guangzhou. Shamian ist der Standort vieler Konsulate, unter anderen auch des Generalkonsulates der USA.

Verkehrsverbindungen: Die Insel Shamian ist zu erreichen mit den Bussen 79,81, 104, 208 oder 250.

Der Tempel für den Südlichen Meergott

Dieser Tempel, auch Boluo-Tempel genannt, liegt im DorfMiaotou im Bezirk Huangpu. In alten Zeiten war er der Ort für Opferzeremonien an das Meer. Eine Delegation der UNESCO bestätigte im Februar 1992, dass es sich beim Tempel für den Südlichen Meergott um den Ausgangspunkt der alten Seidenstraße auf dem Meer handelt.

Der Tempel wurde im Jahr 594 (im 14. Jahr der Kaihuang-Periode der Sui-Dynastie) erbaut. Dieser mehr als 1400 Jahre alte Tempel ist der einzig übriggebliebene der vier großen Meeresgotttempel im alten China. Mit großen Hallen und zahlreichen Steintafeln mit Inschriften ist der Tempel für den Südlichen Meergott ein geschichtlich bedeutsamer Ort unter dem Schutz der Provinz Guandong. Der jährlich stattfindende Boluo-Tempelmarkt zieht viele Pilger und Touristen an.

Verkehrsverbindungen: Der Tempel ist zu erreichen mit den Bussen 210, 240,242, 292 oder 560.

Der Ahnentempel der Familie Chen

Der Ahnentempel der Familie Chen ist der populäre Name für die Privatakademie der Familie Chen. Er liegt nahe der U-Bahn-Station Chenjiaci an der Straße Zhongshan Qilu im Bezirk Liwan. Der Ahnentempel wurde zwischen 1890 und 1894 (vom 16. bis 20. Jahr der Guangxu-Periode der Qing-Dynastie) erbaut und repräsentiert heute den Stil der Volksarchitektur der späten Qing-Dynastie.

Der Ahnentempel der Familie Chen vereinigt die Errungenschaften der ornamentalen Kunst in der Region Lingnan. Die nach Süden gerichtete und 80 Quadratmeter große Haupthalle verfügt über eine obere Balkenstruktur und feuerfeste Wände. Zu beiden Seiten der Zentralachse liegen niedrige Seitenflügel und Korridore zur Unterstreichung der Größe der Haupthalle. Sämtliche Hallen, Höfe, Korridore, Türen, Fenster und Geländer sind reichlich mit Steinhauereien, Holzschnitzereien und Backsteinbrennereien ausgeschmückt.

1959 wurde der Ahnentempel der Familie Chen als Guangdong-V olkskunstmuseum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In verschiedenen Ausstellungshallen wird das ganze Jahr hindurch Volkskunsthandwerk präsentiert. Keramik, Schnitzereien und Stickereien werden gesammelt, aufbewahrt, wissenschaftlich untersucht und zur Schau gestellt. Sonderausstellungen zeigen moderne Möbel, Kalligraphien, Gemälde, die Vier Schätze der Studierstube (Pinsel, Tusche, Tuschestein und Papier) sowie Demonstrationen der Teezeremonie.

Verkehrsverbindungen: Der Ahnenentempel ist zu erreichen mit der U-Bahn oder den Bussen 85, 88, 104, 107, 128 oder 268 bis zur Haltestelle Chenjiaci.

Der Baomo-Garten

Der Baomo (Wertvolle Tusche)-Garten liegt im Dorf Zini der Gemeinde Shawan im Bezirk Panyu. Er wurde in der Jiaqing-Periode (17961820) der Qing-Dynastie angelegt. In einer Volkssage heißt es, dass während der Nördlichen Song-Dynastie Bao Zhen (999-1062) als Richter von Duanzhou diente. Er schleuderte einen Tuschestein in den Fluss, um damit seine Entschlossenheit zur Bekämpfung der Korruption zu zeigen. Gegen Ende der Qing-Dynastie legten Einheimische zu Ehren dieses redlichen Beamten den BaomoGarten an. In den 1950ern wurde der Garten zerstört.

Der gegenwärtige Garten wurde im Jahr 1995 wieder angelegt. Auf über 100 000 Quadratmeter verbindet der Baomo-Garten die architektonischen Merkmale alter Gebäude, der Gärten in der Region Lingnan und Küstenstädte im Perlflussdelta. Die Keramik-, Porzellanund Steinskulpturen im Garten zeugen von höchster Kunstfertigkeit. Die 62,8 Meter lange Porzellanskulptur „Uferszene am Qingming-Fest", die den Wohlstand in der Nördlichen Song-Dynastie dokumentiert. erhielt einen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde.

Verkehrsverbindungen: Der Garten ist zu erreichen mit dem Shuttlebus zwischen Shiqiao und Zini ab Gongye Lu in der Gemeinde Qiaozhen, Bezirk Panyu.

Der Yuyin-Garten

Der Yuyin (Schatten im (Jberfluss)-Garten in der Gemeinde Nancun, Bezirk Panyu, ist einer der vier berühmtesten alten Gärten in der Provinz Guangdong. (Die anderen drei sind der Qinghui-Garten in Shunde, der KeyuanGarten in Dongguan und der Liangyuan-Garten in Foshan.) Er wurde im Jahr 1867 (im 6. Jahr der Tongzhi-Periode der Qing-Dynastie) angelegt. Auf nur 1598 Quadratmetern beeindruckt er den Betrachter durch seinen ausgeklügelten Grundriss, der den Eindruck eines Gartens in einem Garten und einer Landschaft innerhalb einer Landschaft vermittelt ein herausragendes Beispiel für die Gartenkunst in der Region Lingnan.

Verkehrsverbindungen: Der Garten ist zu erreichen mit dem Bus vom Bahnhof oder Dajitou nach Shiqiao in Panyu, dann umsteigen in einen Sonderbus zur Gemeinde Nancun.

Die Ruinen des Forts Dajiaoshan

Das Fort Dajiaoshan an der Grenze der Dörfer Nanheng und Lujing in der Entwicklungszone für Wirtschaft und Technologie Nansha im Bezirk Panyu liegt gegenüber dem ebenfalls strategisch wichtigen Fort Shajiao in Humen jenseits des Perlflusses. Es wurde 1841 zur Verteidigung gegen die britischen Aggressoren erbaut. Während des Opiumkrieges hatte die Qing-Regierung zahlreiche Batterien bei Nanshan und an anderen Orten zur Abriegelung des Perlflusses errichten lassen. Diese erste Verteidigungslinie erhielt den Namen „Goldene Schlösser und Pässe aus Messing". Der Staatsrat erklärte 1982 die Ruinen des Forts Dajiaoshan zu einem geschichtlich bedeutsamen Ort unter staatlichem Schutz.

Verkehrsverbindungen: Die Ruinen des Forts sind zu erreichen mit dem planmäßigen Bus vom Bezirk Panyu bis zum Bezirk Nansha

Die Dr. Sun Yat-sen Gedenkhalle

Die Dr. Sun Yat-sen-Gedenkhalle liegt in der Straße Dongfeng Zhonglu im Zentrum von Guangzhou am südlichen Abhang des Y uexiu-Berges. Sie ist eine nationale AAAASehenswürdigkeit und ein geschichtlich bedeutsamer Ort unter staatlichem Schutz. Ursprünglich befand sich dort das Dienstbüro von Dr. Sun Yat-sen, als dieser Übergangspräsident der Regierung der Republik China war.

Im Juni 1922 hinterging der Warlord Chen Jiongming Sun Yat-sen und radierte den Präsidentensitz mit Artilleriefeuer aus. Nach dem Tod von Dr. Sun Yatsen in Beijing im März 1925 sammelten die Einwohner von Guangzhou und Auslandschinesen Geld zum Bau einer Gedenkhalle zur Erinnerung an sein großes Werk an der Stätte seines präsidialen Wirkens. Die Gedenkhalle wurde von dem berühmten Architekten Lü Yanzhi entworfen. Die Bauzeit erstreckte sich von 1929 bis 1931.

Die Dr. Sun Yatsen-Gedenkhalle besitzt eine oktogonale Struktur im Architektursti1 eines chinesischen Kaiserpalastes. Sie bedeckt eine Fläche von 60 000 Quadratmetern, davon sind 12 000 Quadratmeter umbaut. Die Gedenkhalle krönt ein achteckiges blaues und leicht geschwungenes Dach. In die Gedenktafel auf der Vorderseite der Gedenkhalle finden sich die Worte eingraviert: „Die ganze Welt als eine Gemeinschaft".

Karmesinrote Steinsäulen tragen die Traufen und die Decken der Korriode sind mit Gemälden verziert. Dank einer klugen Umsetzung von mechanischen und akustischen Prinzipien wird das Hallendach gestützt von einem Stahlgerüst mit einer Spannweite von 30 Metern ohne eine einzelne Säule. Das Echo in der Halle ist gering. Die Ausgestaltung des Gebäudes besitzt in allen Details ein stark nationales Gepräge, die künstlerische Ausstattung entspricht der traditionellen Architektur in China.

Nach Gründung der Volksrepublik China hat die Zentralregierung sieben Mal Mittel für die Reparatur der Dr. Sun Yat-sen-Gedenkhalle zur Verfügung gestellt sowie für die Verschönerung der umliegenden Flächen. Die Einrichtungen in der Gedenkhalle wurden auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Klimaanlagen, Stereoanlagen, Beleuchtungssysteme und eine VIP-Lounge bieten dem Besucher einen angenehmen Aufenthalt in der Dr.Sun Yat-sen-Gedenkhalle.

Verkehrsverbindungen: Die Gedenkhalle ist zu erreichen mit den Bussen 2, 6, 7, 12, 24, 27,42, 121, 193 oder 217.

Die Militärakademie in Huangpu

Diese Militärakademie, auf der Changzhou-Insel im Bezirk Huangpu gelegen, wurde von Sun Yat-sen mit Unterstützung der Kommunistischen Partei Chinas und der Sowjetunion während der ersten Zusammenarbeit von Kuomintang und der KP gegründet. Viele Absolventen dieser neuartigen Militärschule wurden später berühmte Armeekommandeure in der Kommunistischen Partei Chinas und der Kuomintang. Heute noch zu besichtigen sind das Eingangstor, der Hauptcampus der Schule, das Sun Y at-sen Denkmal, die ehemalige Residenz von Sun Yatsen, der Militär-Akademie-Club und die Gräber der Märtyrer beim Feldzug nach Osten. Die Huangpu-Militärakademie ist ein geschichtlich bedeutsamer Ort unter staatlichem Schutz.

Verkehrsverbindungen: Die Militärakademie ist zu erreichen mit den Bussen 43, 210, 227 oder 292 bis zur Haltestelle Xieshan, oder mit dem Schiff vom Nanfang-Plaza oder Tianzi-Dock.

Gedenkmuseum in der Villa des Oberbefehlshabers Sun Yat-sen

Das ursprüngliche Grundstück der Villa des Oberbefehlshabers Sun Y at-sen befindet sich in der Straße Dongsha Jie 18 im Bezirk Haizhu. Von 1917 bis 1923 baute Dr. Sun ein revolutionäres Regime in der Provinz Guangdong auf und übte von diesem Haus aus zweimal das Oberkommando aus. Später wurde an dieser Stelle das Gedenkmuseum errichtet, das aus zwei mehrstöckigen Gebäuden und einem Eingangstor besteht. 1996 wurde das Gedenkmuseum vom Staatsrat zu einem geschichtlich bedeutsamen Ort unter staatlichem Schutz erklärt.

Verkehrsverbindungen: Das Gedenkmuseum ist zu erreichen mit den Bussen 8, 36,65 oder 248 bis zur Haltestelle Shiyongkou.

Der Märtyrerfriedhof der 19. Routenarmee

Der Märtyrerfriedhof am Übergang von der Xianlie Donglu zur Shuiyin Lu wurde 1933 mit Spenden von Auslandschinesen im Gedenken an die Soldaten der 19. Routenarmee angelegt, die am 28. Januar 1932 im Kampf gegen die japanischen Aggressoren in Shanghai ihr Leben ließen. Das Hauptgebäude aus Granitstein und mit einem symbolischen Triumphbogen ist im Architekturstil des alten Rom gestaltet. Der Friedhof steht auf der ersten Liste der Stützpunkte für die patriotische Erziehung.

Verkehrsverbindungen: Der Märtyrerfriedhof ist zu erreichen mit den Bussen 11, 27, 65, 78, 122, 192, 209, 271 oder 290.

Das Gedenkmuseum für den anti-britischen Kampf der Einwohner von Sanyuanli

Das Museum, nördlich des Dorfes Sanyuanli an der Straße Guangyuan Xilu gelegen, ist ein geschichtlich bedeutender Ort unter staatlichem Schutz. Früher stand dort ein alter Tempel für den Nördlichen Kaiser, der während der Qing-Dynastie (16161911) gebaut wurde. Seltene Objekte und Dokumente erzählen von den heldenhaften Schlachten der Bewohner von Sanyuanli gegen die britischen Invasoren. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich die „Drei Sterne Flagge", Uniformen der britischen Armee, Breitschwerter, Speere und ein Siegel von Wu Ziyuan.

Verkehrsverbindungen: Das Museum ist zu erreichen mit den Bussen 60, 87, 101 oder 103.

Mausoleum der 72 Märtyrer in Huanghuagang (Huanghuagang-Gedenkpark)

Der Märtyrerfriedhof an der Straße Xianlie Zhonglu bedeckt eine Fläche von 160 000 Quadratmetern. Dort sind jene 72 Märtyrer zur letzen Ruhe gebettet, die 1911 während des Guangzhou-Aufstandes unter Führung von Dr. Sun Yatsen ihr Leben verloren. Über der Toreinfahrt sind die Worte „Der hohe Geist der Märtyrer ist unvergänglich" in der Kalligraphie von Dr. Sun Yat-sen eingraviert.

Verkehrsverbindungen: Das Mausoleum ist zu erreichen mit den Bussen 6, 16, 72 oder 192 bis zur Haltestelle Huanghuagang.

Das Institut der Bauernbewegung in Guangzhou

Das Institut der Bauernbewegung, in der Straße Zhongshan Silu gelegen, wurde auf der Basis der Panyu-Schule errichtet, die im Jahre 1370 gegründet wurde. Es besteht aus einer Ansammlung von ehrwürdigen Gebäuden aus alten Zeiten.

Während der ersten Zusammenarbeit zwischen der Kommunistischen Partei mit der Kuomintang wurden hier sechs Ausbildungskurse für Führungskräfte der Bauernbewegung abgehalten. Der sechste Lehrgang, von 327 Studenten aus zwei Dutzend Provinzen und Regionen besucht, wurde von Mao Zedong als Direktor der Schule geleitet und unter den Lehrern waren Zhou Enlai, Peng Bai und zwei Dutzend andere kommunistische Führer. Die Studenten lernten die Theorie und Methoden der Bauernbewegung kennen und absolvierten ein intensives militärisches Training. Nach der Abschlussprüfung kämpfen sie an verschiedenen Orten in China gegen Imperialismus und Feudalismus und leisteten damit große Beiträge zur Chinesischen Revolution.

Verkehrsverbindungen: Das Institut ist zu erreichen mit den Bussen 1, 25, 86, 101, 102, 107, 222, 242 oder 263 bis zur Haltestelle Dadongmen oder mit der U-Bahnlinie 1 bis zur Haltestation Institut der Bauernbewegung.

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Nach dem chinesischen Mondkalender, der heute auch als "Bauernkalender" bezeichnet wird, ist heute der 29. April 4715. Der chinesische Kalender wird heute noch für die Berechnung der traditionellen chinesischen Feiertage, verwendet.

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Feinstaubwerte (PM2.5) Peking
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Datum: 24.05.2017
Uhrzeit: 22:00 Uhr (Ortszeit)
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Feinstaubwerte (PM2.5) Guangzhou
Datum: 24.05.2017
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Definition: mäßig

Feinstaubwerte (PM2.5) Shanghai
Datum: 24.05.2017
Uhrzeit: 22:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 18.0
AQI: 63
Definition: mäßig

Feinstaubwerte (PM2.5) Shenyang
Datum: 24.05.2017
Uhrzeit: 22:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 19.0
AQI: 66
Definition: mäßig

Mehr über das Thema Luftverschmutzung in China finden Sie in unserer Rubrik Umweltschutz in China.

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Heute leben in China bereits 1.393.500.403* Menschen.

Alles über Chinas Bevölkerung und Chinas Nationalitäten und Minderheiten oder Statistiken der Städte in China.

* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.


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Heute ist Mittwoch, der 24.05.2017 um 23:39:06 Uhr (Ortszeit Peking) während in Deutschland erst Mittwoch, der 24.05.2017 um 17:39:06 Uhr ist. Die aktuelle Kalenderwoche ist die KW 21 vom 22.05.2017 - 28.05.2017.

China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Mao Zedong hatte vor 68 Jahren, am 1. Oktober 1949, die Volksrepublik China ausgerufen. Bis zum 1. Oktober 2017 sind es noch 130 Tage.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag und leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Da der chinesische Kalender im Gegensatz zum gregorianischen Kalender ein Lunisolarkalender ist, fällt das chinesische Neujahr jeweils auf unterschiedliche Tage. Das nächste "Chinesische Neujahrsfest" (chinesisch: 春节), auch Frühlingsfest genannt, ist am 16.02.2018. Bis dahin sind es noch 268 Tage.

Auch das Drachenbootfest "Duanwujie" (chinesisch: 端午節) ist ein wichtiges Fest in China. Es fällt sich wie andere traditionelle Feste in China auf einen besonderen Tag nach dem chinesischen Kalender. Dem 5. Tag des 5. Mondmonats. Es gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Das nächste Drachenboot-Fest ist am 30.05.2017. Die nächste Drachenboot-Regatta (Drachenboot-Rennen) wird in 6 Tagen stattfinden.

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