Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

Unser China Reiseführer steht nicht als PDF zum Download zur Verfügung, jedoch können Sie alle Informationen über die Volksrepublik China kostenlos online lesen.

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Im Unglück steckt oft Glück; im Glück steckt oft Unglück.


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Aphorismus

Auszeichnungen:

Schutz und Entwicklung des Kulturerbes der nationalen Minderheiten

Jede nationale Minderheit Chinas hat eine lange Geschichte und eine einzigartige kulturelle Tradition. Zu keiner Zeit faszinierten die nationalen Kulturen je so viele Leute wie gegenwärtig.

Zufallsbild aus unserer Bildergalerie Menschen in China

In den Dörfern abgelegener Grenzgebiete haben sich nationale Traditionen fast unverändert erhalten. Doch durch die moderne Zivilisation drohen kulturelle Traditionen der nationalen Minderheiten Chinas ebenso wie bei vielen Völkern in aller Welt in Vergessenheit zu geraten. Es erhebt sich die Frage, wie China das Kulturerbe der nationalen Minderheiten schützen und ihre Kultur bewahren kann.

Sicherung alter Schriften und mündlicher Überlieferungen

Im Laufe der Geschichte entstanden unzählige Schriften und mündliche überlieferte Geschichten. Nur einige der nationalen Minderheiten Chinas hatten eine eigene Schrift; die anderen überlieferten ihr nationales Erbe mündlich der nächsten Generation.

1982 begann man überall in China damit, alte Schriften und Dokumente der nationalen Minderheiten zu sammeln, zu ordnen und herauszugeben. Es waren geeignete Orte für die Aufbewahrung der Kulturzeugnisse zu finden; alles musste katalogisiert, kollationiert und systematisiert werden. Menschen mussten gefunden werden, um die überall verstreuten Schriften zu sammeln. Auf verschiedenen Wegen ins Ausland gelangte Dokumente waren zurückzukaufen, zu tauschen oder wenigstens zu kopieren. Die mündlich überlieferten Geschichten waren aufzuzeichnen, um sie vor dem endgültigen Vergessen zu bewahren.

Verantwortlich für die Erfüllung dieser Aufgabe war die staatliche Kommission für Angelegenheiten der Nationalitäten. 1984 wurde eine Planungsgruppe für die Anordnung und Herausgabe alter Schriften und mündlicher Überlieferungen der nationalen Minderheiten gebildet. Später wurden Untergruppen in 25 Provinzen, autonomen Gebieten und regierungsunmittelbaren Städten sowie in mehr als 130 autonomen Bezirken, Kreisen und Bünden gegründet. Einige Nationalitätenhochschulen sowie wissenschaftliche Einrichtungen in den Minderheitengebieten haben Forschungsinstitute für alte Schriften und mündliche Überlieferungen geschaffen.

Unvollständigen Statistiken zufolge hat man seit 1984 etwa 120000 Schriften zur Geschichte, Literatur, Volkskunde, Religion und Medizin gesammelt und damit gerettet. Davon wurden bisher 110000 kollationiert und systematisiert. Mehr als 5000 Bücher wurden inzwischen gedruckt. Heute besitzen alle 55 nationalen Minderheiten Chinas Bücher zur eigenen Geschichte.

Volksliteratur und Volkskunst

Die meisten nationalen Minderheiten Chinas singen und tanzen gern. Bei allen großen Festen sind eindrucksvolle Gesangs- und Tanzauftritte selbstverständlich. Bei den Tibetern sagt man: "Wer sprechen kann, kann auch singen; wer gehen kann, kann auch tanzen". Alle in China lebenden Nationalitäten besitzen "reiche Schatzkammern" der Volksliteratur und Volkskunst.

Mit der Verbesserung der sozialen Verhältnisse hat sich die Gesangs- und Tanzkunst bei den nationalen Minderheiten verändert. Da sich der Einfluss der Naturreligionen auf die Lebensweise der Minoritäten allmählich vermindert, geraten die Gesänge und Tänze für Opferzeremonien langsam in Vergessenheit. Ein Beispiel mag der "Arere-Tanz" der Naxi-Nationalität sein, der den Toten galt. Man tanzte um den Verstorbenen, um die Angst vor dem Tod zu vertreiben und die Natur zu ehren. Heute wird dieser Tanz nur noch zum Vergnügen aufgeführt; folglich änderte man auch die Lieder, die während des Tanzes gesungen werden.

Aber die Liebeslieder und die Tänze der Liebe sind ebenso populär wie früher unter den jungen Leuten.

Musik und Tanzkunst der nationalen Minderheiten werden dank der Bemühungen offizieller Institutionen gepflegt und weiterentwickelt. Dazu ein Beispiel: Die zwölfteilige Suite Mukamu ist ein klassisches Werk der uigurischen Musik. Ende der vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts konnten nur noch zwei oder drei betagte Künstler dieses Werk vollständig spielen. Staatliche Kultureinrichtungen schufen ein "Mukamu"-Ensemble und eine dazu gehörige Forschungsgruppe, wodurch diese Suite wieder zu neuer Blüte gelangte.

Leider jagen nicht wenige junge Leute einem "modernen Leben" nach, worunter sie meist die Ablehnung ihrer traditionellen Kultur verstehen. Sie meinen, die oft sehr bunten Kleider ihrer Nationalitäten, die aus heimischen Baumwollstoff angefertigt werden, seien Ausdruck der Armut und Rückständigkeit ihrer Nationalitäten. In den letzten Jahren werden von offiziellen Stellen immer häufiger in den Minderheitengebieten kulturelle und sportliche Veranstaltungen und Feste organisiert. Das ist nicht nur von wirtschaftlicher Bedeutung Nutzen ziehen, sondern bringt auch die Kultur der Minoritäten vielen Menschen nahe. Bei den Minoritäten Chinas lebt und denkt man heute anders als früher. Mehr und mehr junge Leute erlernen glücklicherweise bewusst die traditionellen Gesänge und Tänze oder das Kunsthandwerk ihrer Nationalität. Dabei verbinden sie oft traditionelle Kunst mit moderner. In vielen Orten erblüht die Volkskunst erneut, die bis vor kurzem noch dem Untergang geweiht schien.

Neben Regierungseinrichtungen spielen nichtstaatliche Organisationen beim Erhalt der traditionellen Kultur eine bedeutende Rolle. Das alte musikalische Werk Dongjing, das vor langer Zeit in Mittelchina verlorengegangen war, wurde in der Provinz Yunnan wiederentdeckt. Fast alle Regionen Yunnans haben "Dongjing"-Orchester; in Kunming, Dali und Lijiang gibt es sogar mehrere. Im Autonomen Bezirk Dali der Bai-Nationalität existieren 340 "Dongjing"-Orchester, deren Mitglieder den Nationalitäten der Bai, Yi und Han angehören. Oft kommen mehr als 10000 Zuhörer zu Aufführungen der "Dongjing"-Musik. Manche Liebhaber der "Dongjing"-Musik spielen nicht öffentlich, sondern nur für sich selbst. Einige Orchester wurden bereits in andere Teile Chinas und sogar ins Ausland eingeladen.

Bei den nationalen Minderheiten kennt man viele Mythen, Legenden und Balladen. Seit den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts erforscht man die Geschichte, die Sprachen und Schriften der nationalen Minderheiten. Die verantwortlichen Einrichtungen haben Fachkräfte beauftragt, Werke der Volksliteratur und Volkskunst zu sammeln und damit vor dem Vergessen zu retten. Anfang der achtziger Jahre wurden zehn Bücher mit folgenden Titeln zusammengestellt: Sammlung von Volksliedern Chinas, Sammlung von Volkserzählungen Chinas, Sammlung von Sprichwörtern Chinas, Sammlung volkstümlicher Gedichte Chinas, Sammlung von Opern und Liedern Chinas, Sammlung von Balladen und Liedern Chinas, Sammlung von Volkstänzen Chinas, Sammlung von Werken der volkstümlichen Instrumentalmusik Chinas, Chinesische Opern und Volkstümliche Gesangs- und Vortragsformen Chinas. Etwa 50000 Fachleute und Kulturschaffende arbeiten seit 20 Jahren an der Zusammenstellung und Herausgabe der bisher 310 Bände von Dokumenten zur Volksliteratur und Volkskunst der 56 Nationalitäten Chinas.

Drei der nationalen Minderheiten haben große Epen geschaffen: die Tibeter des Epos Gesar, die Mongolen das Gyangger und die Kirgisen des Manas. Diese Epen wurden über Jahrhunderte mündlich weitergegeben und von Volkskünstlern in Balladenform vorgetragen.

Etwa hundert Volkskünstler können noch heute über 100 Varianten des längsten Heldenepos der Welt, des Gesar, vortragen.

Um diese Epen für die Nachwelt zu sichern, wurde eine spezielle Einrichtung gegründet, deren Mitarbeiter alle Textvarianten sammeln, erforschen, ordnen, übersetzen und herausgeben. Inzwischen wurden diese Epen in tibetischer, mongolischer, kirgischer, chinesischer Sprache und in mehreren Fremdsprachen ediert. Außerdem sind diverse Abhandlungen über diese Werke erschienen.

Mehr über Chinas Nationalitäten und Minderheiten

  • Achang Nationalität
    Die Achang-Nationalität hat derzeit ungefähr 35 000 Angehörige. Die Vorfahren der Achang-Nationalität lebten schon sehr früh im Südwesten Yunnans.
  • Bai Nationalität
    Laut der Volkszählung von 2000 gab es 1,8581 Mio. Angehörige der Bai-Nationalität, von denen die meisten im Autonomen Bezirk Dali der Bai-Nationalität in der Provinz Yunnan und eine Minderheit ver...
  • Baoan Nationalität
    Laut Volkszählung von 2000 gab es 16500 Angehörige der Baoan-Nationalität, die hauptsächlich im Autonomen Kreis der Baoan-, der Dongxiang- und der Salar-Nationalität der Provinz Gansu lebten.
  • Bulang Nationalität
    Die Bulang betreiben Ackerbau. Die wichtigsten Kulturen sind Baumwolle und Tee. Die von ihnen bewohnten Regionen zählen zu den Anbaugebieten für den populären Pu'er-Tee.
  • Buyi Nationalität
    Die Buyi bevorzugen ein Leben in Dörfern am Fuß eines Berges und dicht an einem Fluss.
  • Dahuren Nationalität
    Unter den nationalen Minderheiten Nordchinas haben die Dahuren relativ früh das Nomadenleben sowie das Fischen und Jagen aufgegeben.
  • Dai Nationalität
    Traditionell leben die Dai vom Ackerbau, ihre Spezialität ist der Anbau von Wasserreis.
  • Deang Nationalität
    Die De'ang betreiben hauptsächlich Ackerbau; ihre Spezialität ist der Teeanbau.
  • Dong Nationalität
    Die Dong-Nationalität hat eine eigene oper entwickelt, die natürlich Dong-Oper heißt und aus der volkstümlichen Unterhaltung stammt.
  • Dongxiang Nationalität
    Die Dongxiang leben vor allem von der Landwirtschaft, einige betreiben Viehzucht, insbesondere Schafzucht.
  • Dulong Nationalität
    Die Dulong wohnen in Tälern der Hochgebirge, die ein halbes Jahr hindurch schneebedeckt sind.
  • Elunchun Nationalität
    Seit Generationen leben die Elunchun in den dichten Wäldern des Großen und des Kleinen Hinggan-Gebirges.
  • Ewenke Nationalität
    Die Ewenke hängen überwiegend dem Schamanismus an. In den Weidegebieten sind viele zugleich Anhänger des Lamaismus.
  • Gaoshan Nationalität
    Heute leben mehr als 300000 Angehörige der Gaoshan-Nationalität in Taiwan und etwas mehr als 4500 verstreut auf dem chinesischen Festland.
  • Gelao Nationalität
    Die Gelao betreiben vor allem Ackerbau. In den Ebenen wird hauptsächlich Wasserreis gepflanzt, während in Gebirgsgebieten und auf unbewässerten Feldern alles Getreide außer Weizen und Reis angebau...
  • Hani Nationalität
    Die Hani betreiben hauptsächlich Landwirtschaft und sind Meister beim Anlegen von Terrassenfeldern.
  • Han Nationalität
    Die Kultur der Han ist der Hauptstrom der traditionellen chinesischen Kultur.
  • Hezhe Nationalität
    Die Hezhe waren seit Generationen Fischer und Jäger. Doch heute gibt es nur noch wenige Hezhe, die sich hauptberuflich mit dem Fischfang beschäftigen.
  • Hui Nationalität
    Die ersten Hui waren Abkömmlinge von Arabern und Persern, die im 7. Jahrhundert als Händler nach China kamen.
  • Jinuo Nationalität
    Die Jinuo sind seit alter Zeit Bauern. Bis Anfang der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts lebten sie noch in der Endphase der Urgesellschaft und betrieben Brandrodung.
  • Jing Nationalität
    Die von den Jing bewohnten Gebiete liegen in der Nachbarschaft Vietnams. Die Vorfahren der Jing siedelten etwa im 16. Jahrhundert von dort nach China um.
  • Jingpo Nationalität
    Die Jingpo wohnen überwiegend in Gebirgsgebieten. Sie betreiben vor allem Ackerbau, beschäftigen sich aber auch mit Viehzucht, sammeln Pflanzen und Früchte und sind auch gute Handwerker.
  • Kasachen Nationalität
    Die meisten Kasachen betreiben Ackerbau oder Viehzucht, oft auch beides zugleich. Früher führten die Hirten ein Nomadenleben.
  • Kirgisen Nationalität
    Die Kirgisen sind berühmt für ihre einzigartigen kunsthandwerklichen Fertigkeiten. Am bekanntesten sind ihre Stickereien und Flechtwaren.
  • Koreanische Nationalität
    Seit dem 17. jahrhundert zogen immer wieder Koreaner von der koreanischen Halbinsel nach China. Sie betreiben vor allem Landwirtschaft, besonders ihre Wasserreiskultur ist berühmt.
  • Lahu Nationalität
    Die Lahu leben in Gebirgsgebieten. Sie beschäftigen traditionell mit Ackerbau, jagen während der Saison und sammeln Pflanzen und Früchte.
  • Li Nationalität
    Die Li siedeln nach Stämmen. Ihre Häuser aus Bambus und Holz haben traditionell die Form von Schiffen.
  • Lisu Nationalität
    Die Lisu wohnen in den Hochgebirgen und Bergschluchten Südwestchinas. Es sind von der Außenwelt relativ isoliert liegende Gebiete.
  • Luoba Nationalität
    Durch die ungünstigen Verkehrsverbindungen hatten die Luoba früher kaum Kontakt mit anderen Nationalitäten. Die meisten Luoba wohnen in den tiefen Schluchten der Hochgebirge. Es sind sehr dünn bes...
  • Mandschu Nationalität
    In der Vergangenheit lebten die Mandschu hauptsächlich von der Landwirtschaft, der Fischerei und der Jagd.
  • Miao Nationalität
    Der Autonome Bezirk der Miao- und der Dong-Nationalität im südöstlichen Teil der Provinz Guizhou ist das größte von den Miao bewohnte Gebiet.
  • Moinba Nationalität
    Traditionell leben die Moinba von Ackerbau, Viehzucht und Jagd. Bis zu den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts stellten die Moinba viele Gerätschaften aus holz her.
  • Mongolische Nationalität
    1279 wurde China von den Mongolen erobert, die sich als Yuan-Dynastie in China installierten und bald über ein umfangreicheres Hoheitsgebiet herrschten, als je zuvor eine chinesische Dynastie.
  • Mulao Nationalität
    Die Mulao betreiben hauptsächlich Ackerbau, sie bauen überwiegend Wasserreis und Baumwolle an. Ihre Produktionstechnik und ihre Geräte gleichen denen der Han und der Zhuang in ihrer Umgebung.
  • Naxi Nationalität
    Traditionell sind die Naxi Ackerbauern, in manchen Gebieten halten sie auch Vieh. Das wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungsniveau ist regional sehr unterschiedlich.
  • Nu Nationalität
    Die Nu leben meist in den Tälern der Hochgebirge. Die reizvolle Natur und die Sitten und Gebräuche der Nu-Nationalität sind sehr attraktiv für die Touristen.
  • Pumi Nationalität
    Die meisten Dörfer der Pumi liegen an Hängen auf halber Bergeshöhe. Blutsverwandte Pumi wohnen meist zusammen in eigenen Wohnhöfen.
  • Qiang Nationalität
    Die Qiang wohnen am östlichen Rand des Qinghai-Tibet-Plateaus und leben traditionell von Ackerbau, Viehzucht und der Jagd. Qiang-Familien leben meist in einem Dorf zusammen.
  • Russische Nationalität
    Die Russen in China sind seit Ende des 18. Jahrhunderts nach China eingewandert.
  • Salar Nationalität
    Traditionell leben die Salar vor allem von der Landwirtschaft, betreiben außerdem Gartenbau oder arbeiten als Holzfäller oder Gerber.
  • She Nationalität
    Die She wohnen hauptsächlich im Hügelland Südostchinas und leben traditionell von der Landwirtschaft.
  • Shui Nationalität
    Seit langem betreiben die Shui Ackerbau. Wasserreis ist ihre Hauptkultur. Die meisten Dörfer der Shui liegen am Fuß eines Berges und in Flussnähe.
  • Tadschiken Nationalität
    Seit langem wohnen die Tadschiken in Bergschluchten, die ca. 3000 m über dem Meeresspiegel liegen.
  • Tataren Nationalität
    Die Tataren stammen aus dem östlichen Europa, was ihre Lebensweise geprägt hat.
  • Tibetische Nationalität
    Die meisten Tibeter wohnen auf dem Qinghai-Tibet-Plateau, das im Durchschnitt mehr als 4000 Meter über dem Meeresspiegel liegt.
  • Tu Nationalität
    Die Tu haben eine eigene Sprache, aber keine eigene Schrift entwickelt. Sie benutzen seit langem die Han- und die tibetische Schrift.
  • Tujia Nationalität
    Die von den Tujia bewohnten Gebiete sind landschaftlich besonders reizvoll. Seit langem betreiben die Tujia Ackerbau.
  • Uigurische Nationalität
    Die Uiguren haben ihre eigene Sprache und Schrift. Sie lieben Literatur und kunst. Im Volk kursieren unzählige Balladen und Erzählungen.
  • Usbeken Nationalität
    Die meisten Usbeken wohnen in den Städten und Gemeinden. Sie sind traditionell Handwerker und Händler.
  • Wa Nationalität
    Die Wa haben eine eigene Sprache. Weil sie in der Vergangenheit aber keine Schrift entwickelten, hielten sie die Abfolge bedeutsamer Ereignisse mittels unterschiedlicher Einkerbungen in einem Baumstam...
  • Xibo Nationalität
    Der Nordosten Chinas ist die ursprüngliche Heimat der Xibo. Später siedelte ein teil von ihnen nach Xinjiang um.
  • Yao Nationalität
    Die Yao betreiben Ackerbau, Forstwirtschaft und Jagd. Sie leben weit verstreut, weshalb ihre Entwicklung regional sehr unterschiedlich verlaufen ist.
  • Yi Nationalität
    Traditionell sind die Yi Ackerbauern und Viehzüchter. Die Yi-Nationalität hat sich weit ausgebreitet und gliedert sich in zahlreiche Zweige.
  • Yugur Nationalität
    Die Yugur sind Anhänger des Lamaismus. Ihre Sitten und Gebräuche ähneln denen der Tibeter.
  • Zhuang Nationalität
    Die Vorfahren der Zhuang beherrschten bereits vor mehr als 2000 Jahren die Kunst, Bronzetrommeln zu gießen.
  • Chinas Nationalitäten und ihre regionale Verteilung
    Durch gründliche Untersuchungen bekam man langsam Klarheit, wie viele Völkerschaften tatsächlich in China zu Hause waren. Bei der ersten Volkszählung von 1953 wurden noch mehr als 400 Nationalitä...
  • Chinas Nationalitäten und ihre Bevölkerungszahl
    Vor 1949 sank die Bevölkerungszahl der nationalen Minderheiten generell immerzu. Manche Nationalitäten schienen sogar völlig zu verschwinden
  • Nationale Gebietsautonomie der einzelnen Nationalitäten
    Nationale Gebietsautonomie ist die Grundlage der chinesischen Politik zur Regelung der Angelegenheiten der Nationalitäten.
  • Nationale Autonomie der einzelnen Nationalitäten
    In China wurden fünf Verwaltungsgebiete mit nationaler Autonomie geschaffen.
  • Selbstverwaltungen der einzelnen Nationalitäten
    Die Bildung von Selbstverwaltungen in den Regionen mit nationaler Autonomie.
  • Selbstbestimmung der einzelnen Nationalitäten
    Selbstbestimmungsrechte der Organe der Regionen mit nationaler Autonomie.
  • Wirtschaft und Gesellschaft der einzelnen Nationalitäten
    Bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts überwog bei den nationalen Minderheiten Chinas die Landwirtschaft.
  • Ende der primitiven Naturalwirtschaft
    Zu Beginn der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts siedelten die Kucong im Ailao-Gebirge in der Provinz Yunnan in Südwestchina.
  • Schluss mit Fischen und Jagen
    Bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts lebten die Elunchun in den dichten Urwäldern im Großen und Kleinen Hinggan-Gebirge. Sie fanden ihren Lebensunterhalt durch die Jagd, Fischfang, das S...
  • Vom Nomadenleben zur Sesshaftigkeit
    In der Inneren Mongolei, in Tibet, Xinjiang, Gansu und Qinghai gibt es weite Grassteppen. Seit jeher führen Mongolen, Tibeter, Kasachen, Kirgisen, Uiguren und Tadschiken ein Nomadenleben.
  • Staatliche Unterstützung der nationalen Minderheiten
    Bei Gründung der Volksrepublik China war das Leben der nationalen Minderheiten arm und rückständig; die Wirtschaft in ihren Siedlungsgebieten war unterentwickelt.
  • Schutz und Entwicklung des Kulturerbes der nationalen Minderheiten
    Jede nationale Minderheit Chinas hat eine lange Geschichte und eine einzigartige kulturelle Tradition. Zu keiner Zeit faszinierten die nationalen Kulturen je so viele Leute wie gegenwärtig.
  • Kulturdenkmäler und Altertümer der nationalen Minderheiten
    China ist ein Land mit alter Zivilisation, unzähligen Kulturdenkmälern und Altertümern. In den Minderheitengebieten gibt es zahlreiche historische Ruinen, antike Bauwerke und künstlich angelegte G...
  • Sprachen und Schriften der nationalen Minderheiten
    In der Verfassung der Volksrepublik China ist verankert, dass die Nationalitäten Chinas ihre eigenen Sprachen und Schriften frei benutzen dürfen
  • Traditionelle Medizin und traditioneller Sport der nationalen Minderheiten
    Im vergangenen halben Jahrhundert, besonders seit den 80er Jahren, hat man unter großen Anstrengungen die traditionelle Medizin der nationalen Minderheiten wiederentdeckt, weiterentwickelt und zur vo...
  • Die kulturelle Entwicklung der nationalen Minderheiten
    Als die Volksrepublik China gegründet wurde, gab es bei den Minderheiten weder Bibliotheken noch Kulturhäuser, von Rundfunksendern und Fernsehstationen ganz zu schweigen.
  • Schularten der nationalen Minderheiten
    Die Nationalitätenschulen sind hauptsächlich für die Kinder der Minoritäten vorgesehen. Zu ihnen zählen Grund- und Mittelschulen sowie Fachschulen der Mittel- und Oberstufe. 
  • Finanzielle Unterstützung des Bildungswesens der nationalen Minderheiten
    Viele Schulen der Minoritäten liegen in abgelegenen Gebirgs- und Weidegebieten. An ihnen wird zweisprachig unterrichtet, was natürlich auch zu höheren Ausgaben als an gewöhnlichen Schulen führt.
  • Sitten und Gebräuche sowie Religionen der nationalen Minderheiten
    Bei allen Nationalitäten Chinas werden eigene Sitten und Gebräuche in der Produktion, beim Essen, Wohnen und Kleiden, bei Festen und feiern aller Art gepflegt
  • Achtung der Trinkgewohnheiten und Essgewohnheiten der nationalen Minderheiten
    Die nationalen Minderheiten Chinas haben eigene Trink- und Essgewohnheiten. Staatlicherseits wird dies bei der Herstellung besonderer Nahrungsmittel für die nationalen Minderheiten beachtet.

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Der Chinese an sich und im Allgemeinen - Alltagssinologie
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Nach dem chinesischen Mondkalender, der heute auch als "Bauernkalender" bezeichnet wird, ist heute der 5. Mai 4715. Der chinesische Kalender wird heute noch für die Berechnung der traditionellen chinesischen Feiertage, verwendet.

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Luftverschmutzung in China

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China Bevölkerung

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. 6. Januar 2005 überschritt erstmals die Bevölkerungsanzahl über 1,3 Mrd. Menschen.

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* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.


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Heute ist Dienstag, der 30.05.2017 um 06:56:12 Uhr (Ortszeit Peking) während in Deutschland erst Dienstag, der 30.05.2017 um 00:56:12 Uhr ist. Die aktuelle Kalenderwoche ist die KW 22 vom 29.05.2017 - 04.06.2017.

China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Mao Zedong hatte vor 68 Jahren, am 1. Oktober 1949, die Volksrepublik China ausgerufen. Bis zum 1. Oktober 2017 sind es noch 124 Tage.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag und leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Da der chinesische Kalender im Gegensatz zum gregorianischen Kalender ein Lunisolarkalender ist, fällt das chinesische Neujahr jeweils auf unterschiedliche Tage. Das nächste "Chinesische Neujahrsfest" (chinesisch: 春节), auch Frühlingsfest genannt, ist am 16.02.2018. Bis dahin sind es noch 262 Tage.

Auch das Drachenbootfest "Duanwujie" (chinesisch: 端午節) ist ein wichtiges Fest in China. Es fällt sich wie andere traditionelle Feste in China auf einen besonderen Tag nach dem chinesischen Kalender. Dem 5. Tag des 5. Mondmonats. Es gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Das nächste Drachenboot-Fest ist am 18.06.2018. Die nächste Drachenboot-Regatta (Drachenboot-Rennen) wird in 384 Tagen stattfinden.

Das Mondfest oder Mittherbstfest (chinesisch: 中秋节) wird in China am 15. Tag des 8. Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender begangen. In älteren Texten wird das Mondfest auch "Mittherbst" genannt. Das nächste Mondfest ist am 04.10.2017. Traditionell werden zum Mondfest (englisch: Mid-Autumn Festival), welches in 127 Tagen wieder gefeiert wird, Mondkuchen gegessen

Vor 90 Jahren eröffnete in der Kantstraße in Berlin das erste China-Restaurant in Deutschland. 1923 war dies ein großes Ereignis. Fremdes kannten die Deutschen damals nur aus Zeitungen, Kolonialaustellungen und aus dem Zoo. Heute gibt es etwa 10.000 China-Restaurants in Deutschland. Gastronomieexperten schätzen jedoch, dass in nur 5 % (rund 500) Originalgerichte gibt. Üblich sind europäisierte, eingedeutschte Gerichte in einem chinesischen Gewand. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

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