Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

Unser China Reiseführer steht nicht als PDF zum Download zur Verfügung, jedoch können Sie alle Informationen über die Volksrepublik China kostenlos online lesen.

Ihr Name auf Chinesisch


Sie möchten wissen, wie ihr Name auf Chinesisch lautet? Sie fragen sich, wie Ihr Name auf Chinesisch ausgesprochen und geschrieben wird? Sie suchen einen Namen für ein Tattoo? Die Lösung finden Sie in unserer Rubrik "Namen auf Chinesisch". Egal ob "Lance" oder "Sophia". Über 3.000 Vornamen und deren Übersetzung ins Chinesische haben wir schon in unserer Vornamen Datenbank.

Chinesisches Monatshoroskop

Jeden Monat neu! Ihr aktuelles chinesisches Monatshoroskop. Natürlich kostenlos.

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang am 25.06.2017 in:


Peking
J 04:47 K 19:46
Shanghai
J 04:51 K 19:02
Guangzhou
J 05:42 K 19:16
Lijiang
J 06:26 K 20:16

Aphorismus des Tages:


Am besten holt man von möglichst vielen Leuten den Rat ein. Am meisten isoliert sich derjenige der selbstgefällig ist.


素书


Aphorismus

Auszeichnungen:

Schluss mit Fischen und Jagen

Bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts lebten die Elunchun in den dichten Urwäldern im Großen und Kleinen Hinggan-Gebirge. Sie fanden ihren Lebensunterhalt durch die Jagd, Fischfang, das Sammeln von Pflanzen und Früchten.

Zufallsbild aus unserer Bildergalerie Menschen in China

Am 23. Januar 1996 gab die Regierung des Autonomen Banners (Verwaltungseinheit auf Kreisebene) der Elunchun-Nationalität in der Inneren Mongolei bekannt, dass künftig Organisationen wie Einzelpersonen die Jagd sowie der An- bzw. Verkauf von Wild untersagt wird. Damit liquidierten die Elunchun, die seit Jahrtausenden von der Jagd gelebt hatten, einen ihrer Erwerbszweige und eine Tradition zugunsten des Naturschutzes.

Bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts lebten die Elunchun in den dichten Urwäldern im Großen und Kleinen Hinggan-Gebirge. Sie fanden ihren Lebensunterhalt durch die Jagd, Fischfang, das Sammeln von Pflanzen und Früchten. Sie hatten keine festen Wohnsitze, ernährten sich oft einseitig und litten unter den harten Lebensbedingungen. Ein ausländischer Ethnologe stellte nach Untersuchungen bei den Elunchun fest: "Diese fast nur von der Jagd lebende Nationalität des Großen Hinggan-Gebirges wird wohl bald aussterben."

1951 wurde das Elunchun-Banner geschaffen. Man zählte damals nur noch etwas mehr als 700 Elunchun. Gemäß der politischen Devise: "Große und kleine Nationalität sind gleichgestellt" wurde das Elunchun-Banner in ein autonomes Banner umgewandelt. Das war die erste Region Chinas mit nationaler Autonomie auf Kreisebene. Die Regierung teilte Jagdflinten neuen Typs und Munition an die Jäger aus und unterstützte sie bei der Überwindung primitiver Jagdmethoden sowie beim Aufbau fester Siedlungen. Junge Elunchun wurden zur Ausbildung in andere Regionen geschickt. Die Jäger erhielten kostenlose medizinische Betreuung. Jeder männliche Jäger wurde mit dem Schutz der Urwälder beauftragt und erhielt dafür regelmäßig Lohn.

Da die Elunchun seit Generationen an das Wanderleben gewöhnt waren, wollten sie nicht sesshaft werden.

In jahrelanger Aufklärung und durch sorgfältige Vorbereitungen gelang es der Regierung im Jahre 1958, die Elunchun zu bewegen, die dichten Urwälder zu verlassen und in die mit finanzieller Unterstützung des Staates erbauten Jägerdörfer umzuziehen. Nun wurden sie sesshaft. Hier wurden eine Sanitätsstelle und eine Schule gegründet.

Durch das Bevölkerungswachstum und die daraus resultierende übermäßige Nutzung der Waldressourcen verringert sich die Zahl der Wildtiere von Jahr zu Jahr. Unter diesen Umständen waren die Jäger außerstande, sich weiter ihren Lebensunterhalt durch Jagd zu verdienen. Viele Jäger wollten aber keinen anderen Beruf ergreifen. Sie lebten weiter vom erbeuteten Wild und den Zuschüssen der Regierung am Rande des Existenzminimums. Die Jäger aber, die sich relativ leicht umstimmen ließen, gingen von der Jagd zu anderem Nahrungserwerb über. Die meisten trieben nun Ackerbau und züchteten Haustiere, wodurch sich ihr Lebensstandard verbesserte. Diese Elunchun wurden Vorbild für die übrigen.

Natürlich konnten die ehemaligen Jäger nur mit Unterstützung der lokalen Regierung in neue Beschäftigungen wechseln. Mit finanziellen Zuwendungen der Regierung wurde eine Landstraße angelegt, so dass sich der Güteraustausch zwischen Stadt und Land verbesserte. Stromleitungen wurden bis in die Dörfer gelegt und ein Telefonnetz entstand. Das Fernsehen hielt in den Dörfern Einzug. Fachleute für Landwirtschaft kamen in die Dörfer und hielten Kurse ab, um die Agrartechnik zu propagieren. Das alles trug zur Wandlung der Elunchun-Jäger bei, die auf althergebrachte Lebensformen verzichten mussten.

1996 erließ dann die Regierung das Jagdverbot. Alle noch aktiven Jäger mussten nun ihren Beruf wechseln. Manchen fiel es sehr schwer, die Jagd aufzugeben. Durch unermüdliche Aufklärung kamen die Jäger schließlich zur Einsicht, dass sie eigentlich verpflichtet seien, die Urwälder, die Wildtiere und -pflanzen zu schützen und ein intaktes Ökosystem für die kommenden Generationen zu bewahren. Für den Jagdverzicht zahlte die Regierung den ehemaligen Jägern monatlich Unterhaltszuschüsse. Außerdem wurde Ackerland an sie verteilt, und sie durften beliebig viel Ödland für sich erschließen. Großzügig wurden Kredite und andere finanzielle Unterstützung gewährt.

Heute bewirtschaften die Elunchun einzeln oder im Kollektiv Farmen. Je nach örtlichen Bedingungen bauen sie Getreide, Industriekulturen und Heilpflanzen an. Sie stellen kunsthandwerkliche Gegenstände her oder sind bei Dienstleistungsunternehmen mit nationalem Kolorit beschäftigt.

Die Elunchun wohnen heute in Ziegelhäusern. In ihren fünf Dörfern gibt es Sanitätsstellen. Die medizinische Versorgung ist kostenlos. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist von 45 auf 60 Jahre gestiegen. Die Bevölkerung ist von 1300 auf 3800 Menschen angewachsen. Früher schlossen die Elunchun fast nur Ehen innerhalb ihrer Nationalität. Nachdem sie nun die Urwälder verlassen und sich in anderen Gegenden niedergelassen haben, gibt es heute durch Heirat mehr und mehr verwandtschaftliche Beziehungen zu anderen Nationalitäten. 1951 gab es im neugegründeten Elunchun-Banner nur eine Grundschule; heute gibt es in jedem Dorf der Elunchun eine. Zum Teil sind sie mit Multimedia-Anlagen und Netzwerken für den Fernunterricht ausgestattet. Die Kosten für das Lehrmaterial und die Lebenshaltung der Mittelschüler werden von der Kreisregierung getragen. Schüler, die an einer Universität aufgenommen werden, erhalten dafür Auszeichnungen.

Wie die Elunchun haben auch die Angehörigen der Hezhe-Nationalität Fischfang und Jagd als Lebensgrundlage aufgegeben. Die Hezhe leben im Einzugsgebiet des Heilongjiang-, des Songhuajiang- und des Ussuri-Flusses. Die Hezhe sind eine kleine Nationalität mit etwas mehr als 4500 Menschen. Ihre drei Gemeinden liegen im Verwaltungsgebiet der Stadt Tongjiang und in den Kreisen Fuyuan und Raohe.

Die Hezhe lebten seit Generationen vom Fischen und Jagen. Früher war der Heilongjiang-Fluss reich an Fischen. Während der Fangsaison gab es im Fluss so viele Fische, dass eine Stange nicht kippte, wenn man sie zwischen die Fischen pflanzte. Manchmal gab es so viele davon, dass sie sogar von selbst in die Boote sprangen. Heute nehmen diese Fischvorräte immer mehr ab. Durch Regierungserlass musste zum Schutz der Fische allen dort wohnenden Nationalitäten, die Hezhe ausgenommen, der Fischfang verboten werden.

Trotzdem verringert sich auch bei den Hezhe die Zahl der Fischer. Seit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts wechseln immer mehr Hezhe von der Fischerei zum Ackerbau oder zur Aufforstung. Die Hezhe in der Gemeinde Jiejinkou der Stadt Tongjiang haben den Tourismus als Einnahmequelle erschlossen. Unterstützt und geleitet von der örtlichen Regierung wurde in Jiejinkou ein volkskundliches Kulturdorf mit Angelplätzen, einem Jagdrevier und einem Museum der Hezhe-Nationalität errichtet. Dazu wurde ein Ensemble gebildet, das die Landschaft, die Sitten und Gebräuche der Hezhe, ihre Küche und viele Vergnügungsstätten attraktiv für Touristen macht.

Früher ernährten sich die Hezhe hauptsächlich von Fisch und kleidete sich in Fischleder, weswegen man sie "Fischleder-Stamm" nannte. Heute ist das Fischleder längst durch Baumwollstoffe und andere Materialien ersetzt worden. Das Nähen eines Anzugs aus Fischleder verlangt besondere Handfertigkeiten und dauert zwei bis drei Monate. Heute tragen die Hezhe ihre nationale Tracht nur zu wichtigen Festen und während traditioneller Veranstaltungen ihrer Nationalität. Ihr traditionelles Kunsthandwerk wird nicht in Vergessenheit geraten, solange Touristen Kleider aus Fischleder als Souvenirs für einen guten Preis abnehmen.

Die Lebensbedingungen bei der Jing-Nationalität, der einzigen am Meer ansässigen Minderheit, waren weniger hart als bei den Hezhe.

Man zählt mehr als 22000 Jing, von denen fast die Hälfte auf drei Inseln vor der Stadt Dongxing in Guangxi lebt. Bis Ende der achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts war die Seefischerei die wichtigste Einnahmequelle der Jing. Weil ihre Inseln abseits der Märkte liegen, war es für sie immer schwierig, ihren Fang schnell und günstig zu verkaufen. Da diese Inseln weit von der Stadt entfernt liegen und schöne, saubere Strände zu bieten haben, wurden dort Urlaubszonen eingerichtet, die sich zunehmender Beliebtheit bei Touristen erfreuen. Während der Touristensaison herrscht hier geschäftiges Treiben. Man verleiht Tisch und Stühle und verkauft Delikatessen und Getränke mit hohem Gewinn.

Die meisten Jing-Familien erwerben heute ihren Unterhalt mit Fischfang, Grenzhandel und Tourismus. Viele bewirtschaften Hotels und Restaurants für Touristen und verarbeiten Meeresprodukte. Die Jing stammen aus Vietnam und Vietnamesisch ist ihre Muttersprache. Sie sind gut über die Marktlage in Vietnam informiert. Sie sind nicht nur direkt im Grenzhandel tätig, sondern arbeiten auch als Dolmetscher oder Vermittler.

Auf der von der Jing-Nationalität bewohnten Halbinsel gibt es eine moderne Infrastruktur inklusiv einer neuen Autobahn, Luxushotels, Restaurants, Geschäfte, Bankzweigstellen und Websites. Vor zehn Jahren noch lebten die Jing in ebenerdigen Ziegelhäusern und waren stolz auf den Besitz von Fahrrädern. Heute hat fast jede Familie ein zweistöckiges Haus, ein oder mehrere Motorräder und diverse elektrische Haushaltsgeräte. Manche fahren inzwischen auch eigene Autos.

Früher veranstalteten die Fischer der Jing vor dem Fischfang große Opferzeremonien, um für glückliche Fahrt und reichen Fang zu bitten. Auch heute gibt es noch dieses "Ha-Fest" (Ha: Gesang), allerdings wurde inzwischen daraus eine reine Vergnügungsveranstaltung. Die Traditionen der Jing drohen durch das Einwirken sogenannter moderner Kultur zu verschwinden. Zum Schutz ihrer kulturellen Traditionen haben die Jing Geld zum Bau von "Hatings" (Pavillons für Gesänge) gesammelt. Während des "Ha-Festes" werden in den "Hatings" Opferzeremonien abgehalten. Für gewöhnlich aber sind die "Hatings" Vergnügungsstätten, in den sich Menschen treffen, um zu singen oder sich miteinander zu unterhalten. Interessenten können hier lernen, die traditionellen Musikinstrumente der Jing-Nationalität zu spielen. In den Grund- und Mittelschulen werden die Schüler im traditionellen Sport der Jing-Nationalität unterrichtet.

Mehr über Chinas Nationalitäten und Minderheiten

  • Achang Nationalität
    Die Achang-Nationalität hat derzeit ungefähr 35 000 Angehörige. Die Vorfahren der Achang-Nationalität lebten schon sehr früh im Südwesten Yunnans.
  • Bai Nationalität
    Laut der Volkszählung von 2000 gab es 1,8581 Mio. Angehörige der Bai-Nationalität, von denen die meisten im Autonomen Bezirk Dali der Bai-Nationalität in der Provinz Yunnan und eine Minderheit ver...
  • Baoan Nationalität
    Laut Volkszählung von 2000 gab es 16500 Angehörige der Baoan-Nationalität, die hauptsächlich im Autonomen Kreis der Baoan-, der Dongxiang- und der Salar-Nationalität der Provinz Gansu lebten.
  • Bulang Nationalität
    Die Bulang betreiben Ackerbau. Die wichtigsten Kulturen sind Baumwolle und Tee. Die von ihnen bewohnten Regionen zählen zu den Anbaugebieten für den populären Pu'er-Tee.
  • Buyi Nationalität
    Die Buyi bevorzugen ein Leben in Dörfern am Fuß eines Berges und dicht an einem Fluss.
  • Dahuren Nationalität
    Unter den nationalen Minderheiten Nordchinas haben die Dahuren relativ früh das Nomadenleben sowie das Fischen und Jagen aufgegeben.
  • Dai Nationalität
    Traditionell leben die Dai vom Ackerbau, ihre Spezialität ist der Anbau von Wasserreis.
  • Deang Nationalität
    Die De'ang betreiben hauptsächlich Ackerbau; ihre Spezialität ist der Teeanbau.
  • Dong Nationalität
    Die Dong-Nationalität hat eine eigene oper entwickelt, die natürlich Dong-Oper heißt und aus der volkstümlichen Unterhaltung stammt.
  • Dongxiang Nationalität
    Die Dongxiang leben vor allem von der Landwirtschaft, einige betreiben Viehzucht, insbesondere Schafzucht.
  • Dulong Nationalität
    Die Dulong wohnen in Tälern der Hochgebirge, die ein halbes Jahr hindurch schneebedeckt sind.
  • Elunchun Nationalität
    Seit Generationen leben die Elunchun in den dichten Wäldern des Großen und des Kleinen Hinggan-Gebirges.
  • Ewenke Nationalität
    Die Ewenke hängen überwiegend dem Schamanismus an. In den Weidegebieten sind viele zugleich Anhänger des Lamaismus.
  • Gaoshan Nationalität
    Heute leben mehr als 300000 Angehörige der Gaoshan-Nationalität in Taiwan und etwas mehr als 4500 verstreut auf dem chinesischen Festland.
  • Gelao Nationalität
    Die Gelao betreiben vor allem Ackerbau. In den Ebenen wird hauptsächlich Wasserreis gepflanzt, während in Gebirgsgebieten und auf unbewässerten Feldern alles Getreide außer Weizen und Reis angebau...
  • Hani Nationalität
    Die Hani betreiben hauptsächlich Landwirtschaft und sind Meister beim Anlegen von Terrassenfeldern.
  • Han Nationalität
    Die Kultur der Han ist der Hauptstrom der traditionellen chinesischen Kultur.
  • Hezhe Nationalität
    Die Hezhe waren seit Generationen Fischer und Jäger. Doch heute gibt es nur noch wenige Hezhe, die sich hauptberuflich mit dem Fischfang beschäftigen.
  • Hui Nationalität
    Die ersten Hui waren Abkömmlinge von Arabern und Persern, die im 7. Jahrhundert als Händler nach China kamen.
  • Jinuo Nationalität
    Die Jinuo sind seit alter Zeit Bauern. Bis Anfang der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts lebten sie noch in der Endphase der Urgesellschaft und betrieben Brandrodung.
  • Jing Nationalität
    Die von den Jing bewohnten Gebiete liegen in der Nachbarschaft Vietnams. Die Vorfahren der Jing siedelten etwa im 16. Jahrhundert von dort nach China um.
  • Jingpo Nationalität
    Die Jingpo wohnen überwiegend in Gebirgsgebieten. Sie betreiben vor allem Ackerbau, beschäftigen sich aber auch mit Viehzucht, sammeln Pflanzen und Früchte und sind auch gute Handwerker.
  • Kasachen Nationalität
    Die meisten Kasachen betreiben Ackerbau oder Viehzucht, oft auch beides zugleich. Früher führten die Hirten ein Nomadenleben.
  • Kirgisen Nationalität
    Die Kirgisen sind berühmt für ihre einzigartigen kunsthandwerklichen Fertigkeiten. Am bekanntesten sind ihre Stickereien und Flechtwaren.
  • Koreanische Nationalität
    Seit dem 17. jahrhundert zogen immer wieder Koreaner von der koreanischen Halbinsel nach China. Sie betreiben vor allem Landwirtschaft, besonders ihre Wasserreiskultur ist berühmt.
  • Lahu Nationalität
    Die Lahu leben in Gebirgsgebieten. Sie beschäftigen traditionell mit Ackerbau, jagen während der Saison und sammeln Pflanzen und Früchte.
  • Li Nationalität
    Die Li siedeln nach Stämmen. Ihre Häuser aus Bambus und Holz haben traditionell die Form von Schiffen.
  • Lisu Nationalität
    Die Lisu wohnen in den Hochgebirgen und Bergschluchten Südwestchinas. Es sind von der Außenwelt relativ isoliert liegende Gebiete.
  • Luoba Nationalität
    Durch die ungünstigen Verkehrsverbindungen hatten die Luoba früher kaum Kontakt mit anderen Nationalitäten. Die meisten Luoba wohnen in den tiefen Schluchten der Hochgebirge. Es sind sehr dünn bes...
  • Mandschu Nationalität
    In der Vergangenheit lebten die Mandschu hauptsächlich von der Landwirtschaft, der Fischerei und der Jagd.
  • Miao Nationalität
    Der Autonome Bezirk der Miao- und der Dong-Nationalität im südöstlichen Teil der Provinz Guizhou ist das größte von den Miao bewohnte Gebiet.
  • Moinba Nationalität
    Traditionell leben die Moinba von Ackerbau, Viehzucht und Jagd. Bis zu den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts stellten die Moinba viele Gerätschaften aus holz her.
  • Mongolische Nationalität
    1279 wurde China von den Mongolen erobert, die sich als Yuan-Dynastie in China installierten und bald über ein umfangreicheres Hoheitsgebiet herrschten, als je zuvor eine chinesische Dynastie.
  • Mulao Nationalität
    Die Mulao betreiben hauptsächlich Ackerbau, sie bauen überwiegend Wasserreis und Baumwolle an. Ihre Produktionstechnik und ihre Geräte gleichen denen der Han und der Zhuang in ihrer Umgebung.
  • Naxi Nationalität
    Traditionell sind die Naxi Ackerbauern, in manchen Gebieten halten sie auch Vieh. Das wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungsniveau ist regional sehr unterschiedlich.
  • Nu Nationalität
    Die Nu leben meist in den Tälern der Hochgebirge. Die reizvolle Natur und die Sitten und Gebräuche der Nu-Nationalität sind sehr attraktiv für die Touristen.
  • Pumi Nationalität
    Die meisten Dörfer der Pumi liegen an Hängen auf halber Bergeshöhe. Blutsverwandte Pumi wohnen meist zusammen in eigenen Wohnhöfen.
  • Qiang Nationalität
    Die Qiang wohnen am östlichen Rand des Qinghai-Tibet-Plateaus und leben traditionell von Ackerbau, Viehzucht und der Jagd. Qiang-Familien leben meist in einem Dorf zusammen.
  • Russische Nationalität
    Die Russen in China sind seit Ende des 18. Jahrhunderts nach China eingewandert.
  • Salar Nationalität
    Traditionell leben die Salar vor allem von der Landwirtschaft, betreiben außerdem Gartenbau oder arbeiten als Holzfäller oder Gerber.
  • She Nationalität
    Die She wohnen hauptsächlich im Hügelland Südostchinas und leben traditionell von der Landwirtschaft.
  • Shui Nationalität
    Seit langem betreiben die Shui Ackerbau. Wasserreis ist ihre Hauptkultur. Die meisten Dörfer der Shui liegen am Fuß eines Berges und in Flussnähe.
  • Tadschiken Nationalität
    Seit langem wohnen die Tadschiken in Bergschluchten, die ca. 3000 m über dem Meeresspiegel liegen.
  • Tataren Nationalität
    Die Tataren stammen aus dem östlichen Europa, was ihre Lebensweise geprägt hat.
  • Tibetische Nationalität
    Die meisten Tibeter wohnen auf dem Qinghai-Tibet-Plateau, das im Durchschnitt mehr als 4000 Meter über dem Meeresspiegel liegt.
  • Tu Nationalität
    Die Tu haben eine eigene Sprache, aber keine eigene Schrift entwickelt. Sie benutzen seit langem die Han- und die tibetische Schrift.
  • Tujia Nationalität
    Die von den Tujia bewohnten Gebiete sind landschaftlich besonders reizvoll. Seit langem betreiben die Tujia Ackerbau.
  • Uigurische Nationalität
    Die Uiguren haben ihre eigene Sprache und Schrift. Sie lieben Literatur und kunst. Im Volk kursieren unzählige Balladen und Erzählungen.
  • Usbeken Nationalität
    Die meisten Usbeken wohnen in den Städten und Gemeinden. Sie sind traditionell Handwerker und Händler.
  • Wa Nationalität
    Die Wa haben eine eigene Sprache. Weil sie in der Vergangenheit aber keine Schrift entwickelten, hielten sie die Abfolge bedeutsamer Ereignisse mittels unterschiedlicher Einkerbungen in einem Baumstam...
  • Xibo Nationalität
    Der Nordosten Chinas ist die ursprüngliche Heimat der Xibo. Später siedelte ein teil von ihnen nach Xinjiang um.
  • Yao Nationalität
    Die Yao betreiben Ackerbau, Forstwirtschaft und Jagd. Sie leben weit verstreut, weshalb ihre Entwicklung regional sehr unterschiedlich verlaufen ist.
  • Yi Nationalität
    Traditionell sind die Yi Ackerbauern und Viehzüchter. Die Yi-Nationalität hat sich weit ausgebreitet und gliedert sich in zahlreiche Zweige.
  • Yugur Nationalität
    Die Yugur sind Anhänger des Lamaismus. Ihre Sitten und Gebräuche ähneln denen der Tibeter.
  • Zhuang Nationalität
    Die Vorfahren der Zhuang beherrschten bereits vor mehr als 2000 Jahren die Kunst, Bronzetrommeln zu gießen.
  • Chinas Nationalitäten und ihre regionale Verteilung
    Durch gründliche Untersuchungen bekam man langsam Klarheit, wie viele Völkerschaften tatsächlich in China zu Hause waren. Bei der ersten Volkszählung von 1953 wurden noch mehr als 400 Nationalitä...
  • Chinas Nationalitäten und ihre Bevölkerungszahl
    Vor 1949 sank die Bevölkerungszahl der nationalen Minderheiten generell immerzu. Manche Nationalitäten schienen sogar völlig zu verschwinden
  • Nationale Gebietsautonomie der einzelnen Nationalitäten
    Nationale Gebietsautonomie ist die Grundlage der chinesischen Politik zur Regelung der Angelegenheiten der Nationalitäten.
  • Nationale Autonomie der einzelnen Nationalitäten
    In China wurden fünf Verwaltungsgebiete mit nationaler Autonomie geschaffen.
  • Selbstverwaltungen der einzelnen Nationalitäten
    Die Bildung von Selbstverwaltungen in den Regionen mit nationaler Autonomie.
  • Selbstbestimmung der einzelnen Nationalitäten
    Selbstbestimmungsrechte der Organe der Regionen mit nationaler Autonomie.
  • Wirtschaft und Gesellschaft der einzelnen Nationalitäten
    Bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts überwog bei den nationalen Minderheiten Chinas die Landwirtschaft.
  • Ende der primitiven Naturalwirtschaft
    Zu Beginn der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts siedelten die Kucong im Ailao-Gebirge in der Provinz Yunnan in Südwestchina.
  • Schluss mit Fischen und Jagen
    Bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts lebten die Elunchun in den dichten Urwäldern im Großen und Kleinen Hinggan-Gebirge. Sie fanden ihren Lebensunterhalt durch die Jagd, Fischfang, das S...
  • Vom Nomadenleben zur Sesshaftigkeit
    In der Inneren Mongolei, in Tibet, Xinjiang, Gansu und Qinghai gibt es weite Grassteppen. Seit jeher führen Mongolen, Tibeter, Kasachen, Kirgisen, Uiguren und Tadschiken ein Nomadenleben.
  • Staatliche Unterstützung der nationalen Minderheiten
    Bei Gründung der Volksrepublik China war das Leben der nationalen Minderheiten arm und rückständig; die Wirtschaft in ihren Siedlungsgebieten war unterentwickelt.
  • Schutz und Entwicklung des Kulturerbes der nationalen Minderheiten
    Jede nationale Minderheit Chinas hat eine lange Geschichte und eine einzigartige kulturelle Tradition. Zu keiner Zeit faszinierten die nationalen Kulturen je so viele Leute wie gegenwärtig.
  • Kulturdenkmäler und Altertümer der nationalen Minderheiten
    China ist ein Land mit alter Zivilisation, unzähligen Kulturdenkmälern und Altertümern. In den Minderheitengebieten gibt es zahlreiche historische Ruinen, antike Bauwerke und künstlich angelegte G...
  • Sprachen und Schriften der nationalen Minderheiten
    In der Verfassung der Volksrepublik China ist verankert, dass die Nationalitäten Chinas ihre eigenen Sprachen und Schriften frei benutzen dürfen
  • Traditionelle Medizin und traditioneller Sport der nationalen Minderheiten
    Im vergangenen halben Jahrhundert, besonders seit den 80er Jahren, hat man unter großen Anstrengungen die traditionelle Medizin der nationalen Minderheiten wiederentdeckt, weiterentwickelt und zur vo...
  • Die kulturelle Entwicklung der nationalen Minderheiten
    Als die Volksrepublik China gegründet wurde, gab es bei den Minderheiten weder Bibliotheken noch Kulturhäuser, von Rundfunksendern und Fernsehstationen ganz zu schweigen.
  • Schularten der nationalen Minderheiten
    Die Nationalitätenschulen sind hauptsächlich für die Kinder der Minoritäten vorgesehen. Zu ihnen zählen Grund- und Mittelschulen sowie Fachschulen der Mittel- und Oberstufe. 
  • Finanzielle Unterstützung des Bildungswesens der nationalen Minderheiten
    Viele Schulen der Minoritäten liegen in abgelegenen Gebirgs- und Weidegebieten. An ihnen wird zweisprachig unterrichtet, was natürlich auch zu höheren Ausgaben als an gewöhnlichen Schulen führt.
  • Sitten und Gebräuche sowie Religionen der nationalen Minderheiten
    Bei allen Nationalitäten Chinas werden eigene Sitten und Gebräuche in der Produktion, beim Essen, Wohnen und Kleiden, bei Festen und feiern aller Art gepflegt
  • Achtung der Trinkgewohnheiten und Essgewohnheiten der nationalen Minderheiten
    Die nationalen Minderheiten Chinas haben eigene Trink- und Essgewohnheiten. Staatlicherseits wird dies bei der Herstellung besonderer Nahrungsmittel für die nationalen Minderheiten beachtet.

Alles, was Sie schon immer über den CHINESEN AN SICH UND IM ALLGEMEINEN wissen wollten!

Erfahren Sie, was Ihnen kein Reiseführer und kein Länder-Knigge verrät – und was Ihnen der Chinese an sich und im Allgemeinen am liebsten verschweigen würde.

Der Chinese an sich und im Allgemeinen - Alltagssinologie
Autor: Jo Schwarz
Preis: 9,95 Euro
Erschienen im Conbook Verlag, 299 Seiten
ISBN 978-3-943176-90-2

Seit dem 28.06.2006 sind wir durch das Fremdenverkehrsamt der VR China zertifizierter China Spezialist (ZCS). China Reisen können über unsere Internetseite nicht gebucht werden. Wir sind ein Online China Reiseführer.



Nach dem chinesischen Mondkalender, der heute auch als "Bauernkalender" bezeichnet wird, ist heute der 2. Juni 4715. Der chinesische Kalender wird heute noch für die Berechnung der traditionellen chinesischen Feiertage, verwendet.

Werbung

hier werbenhier werben

hier werben
China Reisen

Chinesisch lernen

HSK-Level: 1 (siehe: HSK)
Chinesisch: 原谅
Aussprache: yuán liàng
Deutsch: entschuldigen

Sie interessieren sich die chinesische Sprache? Die chinesische Sprache ist immerhin die meistgesprochene Muttersprache der Welt.

Luftverschmutzung in China

Feinstaubwerte (PM2.5) Peking
Datum: 25.06.2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: No Data
AQI:
Definition:

Feinstaubwerte (PM2.5) Chengdu
Datum: 25.06.2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 27.0
AQI: 82
Definition: mäßig

Feinstaubwerte (PM2.5) Guangzhou
Datum: 25.06.2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 12.0
AQI: 50
Definition: gut

Feinstaubwerte (PM2.5) Shanghai
Datum: 25.06.2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 41.0
AQI: 115
Definition: ungesund für empfindliche Gruppen

Feinstaubwerte (PM2.5) Shenyang
Datum: 25.06.2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: No Data
AQI:
Definition:

Mehr über das Thema Luftverschmutzung in China finden Sie in unserer Rubrik Umweltschutz in China.

Beliebte Artikel

Lijiang

Die kulturhistorische Stadt Lijiang besitzt grüne Berge und klares Wasser in den Flüssen.

Provinz Innere Mongolei

Das Autonome Gebiet Innere Mongolei liegt in den Gebieten an der Nordgrenze Chinas, erstreckt sich in einem schmalen Streifen von Nordosten nach Südwesten und grenzt an Russland und der Mongolischen Republik.

Die alte Kaiserstadt Xian

Die alte Kaiserstadt Xian gilt als Chinas Tor zum Westen und ist Anfangspunkt der legendären Seidenstraße.

Die Verbotene Stadt

Der im Zentrum der Stadt Peking befindliche Kaiserpalast, auch Purpurne Verbotene Stadt genannt, ist einer der größten und am besten erhaltenen antiken Baukomplexe der Welt.

Das Wahlsystem in China

Das Wahlsystem in China wurde seit der Gründung 1949 mehrfach geändert und angepasst.

Chinas Bevölkerung und Bevölkerungsdichte

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt mit einer hohen Bevölkerungsdichte.

China Restaurants in Deutschland

Deutsche verbinden mit chinesischem Essen Frühlingsrollen, Glückskekse und gebratene Nudeln. Die chinesische Küche hat jedoch weitaus mehr zu bieten.

China Restaurants gibt es in Deutschland in jeder Stadt und nahezu jedem Dorf. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

China Bevölkerung

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. 6. Januar 2005 überschritt erstmals die Bevölkerungsanzahl über 1,3 Mrd. Menschen.

Heute leben in China bereits 1.394.357.712* Menschen.

Alles über Chinas Bevölkerung und Chinas Nationalitäten und Minderheiten oder Statistiken der Städte in China.

* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.


Hier erfahren Sie mehr über Glückskekse. Das passende Glückskeks Rezept haben wir auch.

Wechselkurs RMB

Umrechnung Euro in RMB (Wechselkurs des Yuan). Die internationale Abkürzung für die chinesische Währung nach ISO 4217 ist CNY.

China Wechselkurs RMBRMB (Yuan, Renminbi)
1 EUR = 7.6413 CNY
1 CNY = 0.130868 EUR

Alle Angaben ohne Gewähr. Wechselkurs der European Central Bank vom Sonntag, dem 25.06.2017.

Unser China Reiseführer kann auch auf Smartphones und Tablet-Computern gelesen werden. So können Sie sich auch unterwegs alle wichtigen Informationen über das Reich der Mitte sowie Reiseinformationen, Reisetipps, Sehenswürdigkeiten, Empfehlungen nachlesen.
china-reisefuehrer.com
© China Reiseführer 2005 - 2017
Impressum
Kontakt
Befreundete Internetseiten
China Newsletter
Sitemap
Design: pixelpainter
auf Google+
China Reiseführer bei Twitter
China Reiseführer bei Twitpic

Uhrzeit in China

Heute ist Sonntag, der 25.06.2017 um 22:01:59 Uhr (Ortszeit Peking) während in Deutschland erst Sonntag, der 25.06.2017 um 16:01:59 Uhr ist. Die aktuelle Kalenderwoche ist die KW 25 vom 19.06.2017 - 25.06.2017.

China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Mao Zedong hatte vor 68 Jahren, am 1. Oktober 1949, die Volksrepublik China ausgerufen. Bis zum 1. Oktober 2017 sind es noch 98 Tage.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag und leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Da der chinesische Kalender im Gegensatz zum gregorianischen Kalender ein Lunisolarkalender ist, fällt das chinesische Neujahr jeweils auf unterschiedliche Tage. Das nächste "Chinesische Neujahrsfest" (chinesisch: 春节), auch Frühlingsfest genannt, ist am 16.02.2018. Bis dahin sind es noch 236 Tage.

Auch das Drachenbootfest "Duanwujie" (chinesisch: 端午節) ist ein wichtiges Fest in China. Es fällt sich wie andere traditionelle Feste in China auf einen besonderen Tag nach dem chinesischen Kalender. Dem 5. Tag des 5. Mondmonats. Es gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Das nächste Drachenboot-Fest ist am 18.06.2018. Die nächste Drachenboot-Regatta (Drachenboot-Rennen) wird in 358 Tagen stattfinden.

Das Mondfest oder Mittherbstfest (chinesisch: 中秋节) wird in China am 15. Tag des 8. Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender begangen. In älteren Texten wird das Mondfest auch "Mittherbst" genannt. Das nächste Mondfest ist am 04.10.2017. Traditionell werden zum Mondfest (englisch: Mid-Autumn Festival), welches in 101 Tagen wieder gefeiert wird, Mondkuchen gegessen

Vor 90 Jahren eröffnete in der Kantstraße in Berlin das erste China-Restaurant in Deutschland. 1923 war dies ein großes Ereignis. Fremdes kannten die Deutschen damals nur aus Zeitungen, Kolonialaustellungen und aus dem Zoo. Heute gibt es etwa 10.000 China-Restaurants in Deutschland. Gastronomieexperten schätzen jedoch, dass in nur 5 % (rund 500) Originalgerichte gibt. Üblich sind europäisierte, eingedeutschte Gerichte in einem chinesischen Gewand. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

China Reiseführer