Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

Unser China Reiseführer steht nicht als PDF zum Download zur Verfügung, jedoch können Sie alle Informationen über die Volksrepublik China kostenlos online lesen.

Ihr Name auf Chinesisch


Sie möchten wissen, wie ihr Name auf Chinesisch lautet? Sie fragen sich, wie Ihr Name auf Chinesisch ausgesprochen und geschrieben wird? Sie suchen einen Namen für ein Tattoo? Die Lösung finden Sie in unserer Rubrik "Namen auf Chinesisch". Egal ob "Maxance" oder "Dayana". Über 3.000 Vornamen und deren Übersetzung ins Chinesische haben wir schon in unserer Vornamen Datenbank.

Chinesisches Monatshoroskop

Jeden Monat neu! Ihr aktuelles chinesisches Monatshoroskop. Natürlich kostenlos.

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang am 27.02.2017 in:


Peking
J 06:50 K 18:03
Shanghai
J 06:22 K 17:50
Guangzhou
J 06:50 K 18:29
Lijiang
J 07:44 K 19:18

Aphorismus des Tages:


Ehrlichkeit schützt vor Befleckung und Denken vor Schande.


说苑


Aphorismus

Auszeichnungen:

Politik, Gesetz und Beamtenwahl

Chinas vollständige Systeme für Politik, Gesetz und die Beamtenwahl.

Zufallsbild aus unserer Bildergalerie Impressionen aus China

In alten Zeiten hatte China eine ganze Reihe von vollständigen Systemen für Politik, Gesetz und Beamtenauswahl, die einem Wirtschafts system entsprachen. Von denen der westlichen Länder abweichend, wurden diese Systeme von antiken orientalischen Charakteristiken geprägt.

Politisches System. Von der Qin- (221 -206 v. u. Z.) und der Han-Dynastie (206 v. u. Z. - 220 u. Z.) an waren das zentralistische System und das absolute monarchistische System etabliert, konsolidiert und entwickelt.

Die Qin- und die Han-Dynastie errichteten die Yamens in der Zentralregierung, nämlich die drei Exzellenzen und neun Minister, um die Politik durchzuführen und administrative Angelegenheiten zu verwalten. Die drei Exzellenzen waren der Premierminister (Chengxiang), der Marschall (Taiwei) und der Chefzensor (Yushi Dafu). Die neun Minister waren der Aufseher des Ritus, der Gefolgschaftschef der Aufseher des kaiserlichen Triumphwagens. der Chef der Ehrenwache, der hohe Diplomat, der Justizchef, der hohe Chef für die Landwirtschaft, die Verurteilungsbehörde der kaiserlichen Blutsverwandtschaft und der Aufseher des kaiserlichen Reichtums. Das System der drei Exzellenzen und neun Minister machte die Arbeitsteilung der Machtorgane noch perfekter und systematischer und verstärkte die kaiserliche Macht, und dieses System wurde von den folgenden Dynastien weiter benutzt. Das ganze Reich war in zwei Stufen - Präfektur und Kreis - aufgeteilt, die später in drei Stufen - Land, Präfektur und Kreis - umgewandelt wurden.

Chinas autokratische Monarchie, die in der Qin-Dynastie begann, ist der Kern seines politischen Systems im Altertum. Der Kaiser wurde als der Sohn des Himmels betrachtet, der einen speziellen Status und unbegrenzte Macht innehatte. Der Kaiser unterschied sich von gewöhnlichen Menschen selbst in seinen Titeln. Mit Beginn der Han-Dynastie hatte jeder Kaiser seinen speziellen Tempelnamen, seinen postum verliehenen Titel und eine Bezeichnung für seine Regierungszeit. Im Allgemeinen wurde der Tempelname eines Kaisers, der eine Dynastie gründete, der Ahnherr (Zu auf Chinesisch) genannt wie z. B. Kaiser Gaozu der Han-Dynastie und Gaozu der Tang-Dynastie. Die Schriftzeichen, welche am meisten die Leistungen eines Kaisers ausdrücken, wurden als sein postum verliehener Titel benutzt wie Wen, Wu, Yuan und Jing. Eine Phrase mit einer speziellen Bedeutung diente zur Bezeichnung seiner Regierungszeit wie Jianyuan, Zenguan, Tianbao, Kangxi, Qianlong usw.

Um zu gewährleisten, dass die Thronbesteigung reibungslos verlief, wurde ein Kronprinzensystem während der Han-Dynastie etabliert. Der Kronprinz konnte der Sohn des Kaisers oder der jüngere Bruder des Kaisers sein. Wenn der Kaiser aus Gründen wie z. B. seiner Jugend die Staatsgeschäfte nicht ausüben konnte, durfte seine Mutter (die Kaiserinmutter) dies für ihn tun. Dies war das System, nach dem die Mutter des Kaisers Hof halten durfte. Das System verursachte ein unerwartetes Problem, nämlich dass die Kaiserinmutter und ihre Gefolgsleute mit dem Kaiser und seinen Gefolgsleuten um die kaiserliche Macht kämpften. Die Gefolgsleute der Kaiserinmutter, welche mit der Kaiserinmutter blutsverwandt waren, wurden die Waiqi genannt; die Gefolgsleute des Kaisers, welche kastriert waren und im Kaiserhof lebten, wurden Eunuchen genannt. In der chinesischen Geschichte gab es oft Vorfalle, in denen die Waiqi oder die Eunuchen die Macht ergriffen, und kam zu Rivalität zwischen den Prinzen um die Kronprinzenrolle. Der Qing-Kaiser Yongzheng zog Lehren aus der Geschichte und errichtete das System der "geheimen Wahl des Kronprinzen". Der Name des geheim gewählten Kronprinzen wurde doppelt in zwei Exemplaren eines Dekrets ausgefertigt; eines davon war in einer Box versteckt, die sich hinter einer horizontalen Tafel mit der Inschrift .Zhengda Guangming" (Rechtschaffenheit und Ehrlichkeit) im Palast der Himmlischen Reinheit im Kaiserpalast befand. Das andere war im Besitz des Kaisers. Wenn der bezeichnete Name in den zwei Exemplaren gleich war, so konnte der darin bezeichnete Prinz den Thron besteigen.

Chinas autokratische Monarchie wurde in der Sui- (581 - 618) und der TangDynastie vervollkommnet. Gleichzeitig wurde das Amt des Premierministers weiter verbessert. In alten Zeiten war der Premierminister der höchste Verwaltungschef der dem Kaiser bei der Erledigung von Regierungsgeschäften half und alle anderen Beamten aller Ebenen und Arten leitete. Was die Position des Premierministers anbelangt, gab es in den alten Zeiten im einfachen Volk eine Ausdruckweise: "Unter einer Person, über 10 000 Menschen". Die Anrede des Premierministers unterschied sich in unterschiedlichen Dynastien voneinander. Der Premierminister unterstützte einen Herrscher beim Regieren des Landes, was manchmal auch Widerspruch zwischen ihm und dem Kaiser hinsichtlich der Macht verursachte. Die Sui- und die Tang-Dynastie reformierten dieses System. Sie ließen Beamte kollektiv über öffentliche Angelegenheiten diskutieren, so dass die Macht des Premierministers geschwächt wurde. Dadurch wurde der Widerspruch zwischen der Kaisermacht und der Macht des Premierministers eliminiert und der letztere dem ersteren untergeordnet. Die Zentralorgane, die dem Kaiser dienten, waren bereits verbessert, nämlich die "drei wichtigsten Abteilungen (Sansheng) und sechs Ministerien (Liubu)" Die drei Abteilungen beziehen sich auf die Abteilung für Staats angelegenheiten (Shanshusheng), das Kaiserliche Sekretariat (Zhongshusheng) und die Kaiserliche Kanzlei (Menxiasheng). Die Shanshusheng war das höchste Verwaltungsorgan mit sechs Ministerien: dem Ministerium für Beamtenangelegenheiten (Libu), dem Steuer- und Einwohnerministerium (Hubu), dem Ministerium für Riten (Libu), dem Kriegsministerium (Bingbu), dem Ministerium für Justiz (Xingbu) und dem Ministerium für Bauwesen (Gongbu). Das Zhongshusheng war das höchste Entscheidungsorgan und die Menxiasheng das höchste Überprüfungs- und Beschlussfassungsorgan.

Während der Ming- und der Qing-Dynastie wurde die autokratische Monarchie weiter verstärkt und entwickelt. Um allzu mächtige und gebieterische Beamte daran zu hindern, die Macht an sich zu reißen, schuf der Ming-Kaiser Taizu das Amt des Premierministers ab und führte persönlich direkt die sechs Ministerien zur Ausübung von Regierungsgeschäften. so dass die Kaiserrnacht verstärkt wurde. Der Ming-Hof gründete das Östliche und das Westliche Depot sowie die Kaiserliche Garde und andere Geheimdienste, welche von Eunuchen kommandiert wurden, um die kaiserliche Macht zu schützen und die Kontrolle über alle Beamten verschiedener Ebenen und Arten zu intensivieren, so dass das System bis zum Extrem getrieben wurde. Die Ming- und die Qing-Dynastie verfolgten das System der Provinzverwaltung der Yuan-Dynastie. Der Ming-Hof teilte das ganze Land in 13 Provinzen und zwei Zhili (unmittelbar dem Kaiserhof untergeordnete Gebiete), nämlich Südzhili und Nordzhili, ein. Der Qing-Hof teilte das ganze Land in 18 Provinzen und fünf regierungsunmittelbare Gebiete ~ Nordostchina, die Innere Mongolei, die Äußere Mongolei, das Hui-Gebiet und Tibet ~ ein. In der Spätzeit der Qing-Dynastie gründete der Qing-Hof die Provinz Xinjiang, die Provinz Taiwan und die nordostchinesischen Provinzen Fentian, Jilin und Heilongjiang.

Rechtssystem. Das Rechtssystem in den alten Zeiten Chinas zielte darauf ab, die kaiserliche Macht zu schützen; sein Basisrahmen war, Riten und Strafen miteinander zu kombinieren und Justiz und Verwaltung nicht voneinander zu trennen.

Die Qin-Dynastie befürwortete die Gesetzesherrschaft, indem sie das Gesetz der Qin-Dynastie ausarbeitete, dessen Inhalt 29 Aspekte berührte wie Politik, Militärwesen, Landwirtschaft, Marktbewirtschaftung, Geldumlauf, Verkehr und Transport, Verwaltungswesen, Verhandlung von Rechtsfällen und Prozessverfahren. Die Qin-Dynastie hielt daran fest, leichte Verbrechen schwer zu bestrafen, wandte grausame Folter an und erließ strenge Gesetze. Es gab ein Dutzend Arten der Todesstrafe. Die strikten Gesetze konnten der Qin-Dynastie jedoch nicht helfen, für immer zu bestehen, erregten aber die große Unzufriedenheit des Volkes, so dass ihr Untergang beschleunigt wurde. In ihrer Frühzeit zog die Han-Dynastie Lehren aus dem Zerfall der Qin-Dynastie, der aus den grausamen und komplizierten Gesetzen resultierte, und trat für milde und einfache Gesetze ein. Sie formulierte die Neun Grundgesetze der Han. Nachdem sich die Herrschaft der Han-Dynastie stabilisiert hatte, wurden die Texte der Gesetze immer komplizierter und zahlreicher. Das Gesetz der Han-Dynastie war in vier Arten eingeteilt: die gesetzlichen Artikel, kaiserliche Edikte, Rechtsanwendungen und Fallanalogien. Das Gesetz der Han-Dynastie legte mehr Nachdruck auf die kaiserliche Macht, betrachtete die konfuzianischen Klassiker als die Grundlage für gesetzliche Prinzipien und hielt daran fest, Riten und Gesetze gleichzeitig anzuwenden, den Ritus ins Gesetz umzuwandeln, die Tugend als Hauptsache und die Strafe als Nebensache zu achten und eher zur Erziehung als zur Bestrafung zu greifen. All dies schuf die Grundlage für das spätere Rechtssystem mit der "Kombination von Riten und Strafen".

Während der Sui- und der Tang-Dynastie erfuhr der Aufbau des Rechtssystems eine neue Entwicklung. Der SuiHof arbeitete den KaihuangKodex aus. Auf der Grundlage dieses Kodexes formulierte der Tang-Hof das Wude-Gesetz, das Zhenguan-Gesetz und den Yonghui-Kode und stellte die Interpretation von den Gesetzen der Tang-Dynastie sowie Chinas erstes Verwaltungsrechtskorpus - das sechste Rechtskorpus der Tang-Dynastie - zusammen; all diese bildeten ein nahezu perfektes Rechtssystem. Das Gesetz der Tang-Dynastie befolgt das Prinzip, den "Ritus ins Gesetz umzuwandeln", und sieht klar vor: "Tugenden und Riten sind die Wurzel des Regierens eines Landes, wobei Strafe nur ein Mittel zum Regieren eines Landes darstellt". Die Strafe war in fünf Kategorien eingeteilt. Das Verfahren für die Überprüfung eines Todesurteils wurde besonders verbessert. Um die gesetzliche Aufsicht zu verstärken, wurde das System von "drei voneinander abhängigen gerichtlichen Abteilungen" praktiziert, nämlich flir erste Instanz, Überprüfung und Aufsicht.

Die Ming- und die Qing-Dynastie verfolgten ähnliche Rechtssysteme. Der Ming-Hof formulierte die Gesammelten Statuten der Ming-Dynastie, während der Qing-Hof die Strafgesetze der Qing-Dynastie ausarbeitete. Die beiden Dynastien ergänzten durch Erlass von Regulativen Fehlendes in den Gesetzen. In den letzten Jahren der Qing-Dynastie wurden den Strafgesetzen der Qing-Dynastie etwa 2000 Regulative hinzugefügt. Die Qing-Dynastie räumte in der gerichtlichen Praxis Regulativen Priorität ein. Wenn Regulative vorhanden waren, musste man nach ihnen handeln; wenn es keine Regulative gab, so konnte man den entsprechenden Gesetzestexten nachgehen. Die Ming-Dynastie unterschied sich im Regieren des Landes von der Qing-Dynastie. Die erstere war strikt, die letztere mild.

Das Systemfür die Beamtenwahl. Das nahezu vervollkommnete System für die Beamtenwahl, welches den Forderungen der absoluten Monarchie entsprach, wurde in den alten Zeiten Chinas errichtet. Es beruhte auf verschiedenen Kriterien wie Empfehlung, Erfahrungen aus früheren Tätigkeiten und Examen.

In der Han-Dynastie gestaltete sich ein vollständiges System für die Beamtenwahl. Abteilungen der Zentralregierung und der wichtigen Lokalregierungen hatten das Recht, dem Kaiser Talente zu empfehlen. Wenn nötig, hatte der Kaiser das Recht, direkt die speziellen Talente in Ämter zu berufen. Ein Beamter war fähig, seine Untergeordneten zum Amt direkt anzustellen. Kinder der hohen Beamten genossen eine Vorzugsbehandlung bei der Beförderung. Aber das Vermögen von Beamten wurde beschränkt.

Das Neun-Ränge-System wurde das einzige System für die Beamtenwahl in der Wei- und der Jin-Dynastie bis zum Anfang der Sui-Dynastie. Unter diesem System richtete der Hof in verschiedenen Präfekturen und Zhou (Ländern) ein Amt des Talentebeurteilers, auf Chinesisch Zhongzheng genannt, ein, der für die Beurteilung von Talenten verantwortlich war. Nach dem Beurteilungsstandard und seiner Wahrnehmung von Talenten klassifizierte der Talentebeurtei1er die Talente in neun Ränge, um ihre künftige Wahl vorzubereiten. Der Talentebeurteiler hatte nur das Recht zur Beurteilung, aber kein Recht zur Ernennung. Er musste der Regierungsabteilung seine Meinungen überreichen, die als Grundlage für die Ernennung Gelehrter zu Beamten dienten. Die Regierungsabteilung musste nach den Meinungen des Talentebeurteilers Gelehrte zu Beamten ernennen oder abberufen und durfte dabei nicht eigenmächtig handeln. Dies formte die Trennung zwischen dem Talentebeurteiler und der Regierungsabteilung. Scheinbar war dieses System vernünftig, aber es passte sich den Bedürfnissen der Politik der mächtigen und einflussreichen Familien an. In der Tat wurde das Amt des Talentebeurteilers meistens von Beamten- und Adelsfamilien ausgeübt.

Das kaiserliche Prüfungssystem wurde im Altertum Chinas zur Beamtenwahl errichtet. Das System begann in der Sui-Dynastie, entwickelte sich in der Tang-Dynastie, standardisierte sich in der Song-Dynastie und verbesserte sich in der Ming- und der Qing-Dynastie. Die Sui-Dynastie schuf die alte Methode für die Talentewahl ab und bildete allmählich das Prüfungssystem in drei Kurse - Xiucai, Mingjing und Jinshi. Die Tang-Dynastie entwickelte das von der Sui-Dynastie errichtete kaiserliche Prüfungssystem. insbesondere die beiden Kurse Jinshi und Mingjing. Jedes Jahr wurde eine Prüfung abgehalten und dabei wurden einige Dutzend Talente ausgewählt. Die Prüfungsinhalte waren Kenntnisse und Theorien der konfuzianischen Klassiker, politische Kommentare, literarisches Talent und Anmut. Die Song-Dynastie adjustierte das kaiserliche Prüfungssystem und legte das Verfahren und die Methoden der Prüfung weiter strikt fest, so dass die kaiserliche Prüfung standardisiert wurde. Über 50 000 Gelehrte wurden angeworben. Die kaiserlichen Prüfungen in der Ming- und der Qing-Dynastie waren noch mehr standardisiert und vervollständigt. Im Vergleich mit der Song- und der YuanDynastie nahmen die neuen kaiserlichen Prüfungen die achtgliedrige Schrift zur Wahl von Gelehrten zu Beamten an. Die achtgliedrige Schrift stellt einen Schreibstil dar, für den angewiesen wurde, dass die Vier Bücher (Das große Lernen, Die Lehre des Mittelwegs, Gespräche des Konfuzius, Menzius) und die Fünf Klassiker (Das Buch der Lieder, Das Buch der Geschichte, Das Buch der Riten, Das Buch der Wandlungen und Die Frühlings- und Herbstannalen), welche von den Konfuzianern der Song-Dynastie kommentiert wurden, Themen lieferten. Die Teilnehmer mussten die Sprechweise der Weisen nachahmen, für sie ihre Ideale auslegen und in einem speziellen Stil schreiben.

Während der Ming- und der Qing-Dynastie fand die kaiserliche Prüfung alle drei Jahre einmal statt. Sie war in drei Ebenen eingeteilt: die kaiserliche Prüfung auf der Provinzebene, die Prüfung in den Metropolen und die kaiserliche Palastprüfung. Die erfolgreichen Teilnehmer der kaiserlichen Prüfung auf der Provinzebene wurden Juren genannt; der Beste in der Prüfung in den Metropolen wurde Huiyuan genannt und die erfolgreichen Teilnehmer in der kaiserlichen Palastprüfung wurden Jinshi genannt, von ihnen wurden den 3 Erstplazierten die Titel verliehen: Zhuangyuan (der 1. Platz), Bangyan (der 2. Platz) und Tanhua (der 3. Platz). In der kaiserlichen Prüfung gab es keine Einschränkungen für die Herkunft von Teilnehmern. Genau wie man sagte: "Ein Mann, der am Morgen ein gemeiner Bauer ist, geht am Abend in die Halle des Kaisers." In der feudalen chinesischen Gesellschaft war die kaiserliche Prüfung fast die einzige Gelegenheit für Intellektuelle aus allen Kreisen zur Realisierung ihrer politischen Ideale.

Die Systeme für Politik, Gesetzgebung und Beamtenwahl, welche China in alten Zeiten etablierte, waren das Produkt einer landwirtschaftlichen Zivilisation. Vom historischen Standpunkt aus gesehen, trugen diese Systeme zur Stabilisierung der herrschenden Ordnung, zur Aufnahme hervorragender Personen und zur Verbesserung der Qualität der Beamtenschaft bei und befanden sich in Übereinstimmung mit der kaiserlichen Autokratie.

Weitere Artikel um China besser zu verstehen

Alles, was Sie schon immer über den CHINESEN AN SICH UND IM ALLGEMEINEN wissen wollten!

Erfahren Sie, was Ihnen kein Reiseführer und kein Länder-Knigge verrät – und was Ihnen der Chinese an sich und im Allgemeinen am liebsten verschweigen würde.

Der Chinese an sich und im Allgemeinen - Alltagssinologie
Autor: Jo Schwarz
Preis: 9,95 Euro
Erschienen im Conbook Verlag, 299 Seiten
ISBN 978-3-943176-90-2

Seit dem 28.06.2006 sind wir durch das Fremdenverkehrsamt der VR China zertifizierter China Spezialist (ZCS). China Reisen können über unsere Internetseite nicht gebucht werden. Wir sind ein Online China Reiseführer.



Nach dem chinesischen Mondkalender, der heute auch als "Bauernkalender" bezeichnet wird, ist heute der 1. Februar 4715. Der chinesische Kalender wird heute noch für die Berechnung der traditionellen chinesischen Feiertage, verwendet.

Werbung

hier werbenhier werben

hier werben
China Reisen

Chinesisch lernen

HSK-Level: 2 (siehe: HSK)
Chinesisch:
Aussprache: shuāi
Deutsch: Auf den Boden fallen, stürzen

Sie interessieren sich die chinesische Sprache? Die chinesische Sprache ist immerhin die meistgesprochene Muttersprache der Welt.

Luftverschmutzung in China

Feinstaubwerte (PM2.5) Peking
Datum: 27.02.2017
Uhrzeit: 01:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 47.0
AQI: 129
Definition: ungesund für empfindliche Gruppen

Feinstaubwerte (PM2.5) Chengdu
Datum: 07.05.2014
Uhrzeit: 16:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 90.0
AQI: 169
Definition: ungesund

Feinstaubwerte (PM2.5) Guangzhou
Datum: 27.02.2017
Uhrzeit: 01:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 50.0
AQI: 137
Definition: ungesund für empfindliche Gruppen

Feinstaubwerte (PM2.5) Shanghai
Datum: 27.02.2017
Uhrzeit: 01:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 124.0
AQI: 186
Definition: ungesund

Feinstaubwerte (PM2.5) Shenyang
Datum: 27.02.2017
Uhrzeit: 01:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: No Data
AQI:
Definition:

Mehr über das Thema Luftverschmutzung in China finden Sie in unserer Rubrik Umweltschutz in China.

Beliebte Artikel

Schmerzen in den Fersn den Fersen und deren Behandlung mit Akupressur

Zu Schmerzen in den Fersen kommt es oft bei alten Menscen und deren Behandlung mit Akupressur

Zehn Minuten Selbstmassage

Zehn-Minuten-Selbstmassage vor dem Schlafen mit dem Stillen Qigong (TCM).

Luftverschmutzung in China

China versinkt im Smog. Peking hat die schlechteste Luft in China.

China Airlines

China Airlines ist im deutschsprachigen Raum mehrdeutiger Begriff.

Jinan

Die StAirlines ist im deutschsprachigen Raum mehrdeutiger Begriff.

Bevölkerung in Shanghai

Die Bevölkerung des Atdtgebietes von Shanghai der Regierungsunmittelbaren Stadt Shanghai. Statistiken über die Bevölkerung in Shanghai.

China Restaurants in Deutschland

Deutsche verbinden mit chinesischem Essen Frühlingsrollen, Glückskekse und gebratene Nudeln. Die chinesische Küche hat jedoch weitaus mehr zu bieten.

China Restaurants gibt es in Deutschland in jeder Stadt und nahezu jedem Dorf. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

China Bevölkerung

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. 6. Januar 2005 überschritt erstmals die Bevölkerungsanzahl über 1,3 Mrd. Menschen.

Heute leben in China bereits 1.391.168.617* Menschen.

Alles über Chinas Bevölkerung und Chinas Nationalitäten und Minderheiten oder Statistiken der Städte in China.

* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.


Hier erfahren Sie mehr über Glückskekse. Das passende Glückskeks Rezept haben wir auch.

Wechselkurs RMB

Umrechnung Euro in RMB (Wechselkurs des Yuan). Die internationale Abkürzung für die chinesische Währung nach ISO 4217 ist CNY.

China Wechselkurs RMBRMB (Yuan, Renminbi)
1 EUR = 7.2873 CNY
1 CNY = 0.137225 EUR

Alle Angaben ohne Gewähr. Wechselkurs der European Central Bank vom Sonntag, dem 26.02.2017.

Unser China Reiseführer kann auch auf Smartphones und Tablet-Computern gelesen werden. So können Sie sich auch unterwegs alle wichtigen Informationen über das Reich der Mitte sowie Reiseinformationen, Reisetipps, Sehenswürdigkeiten, Empfehlungen nachlesen.
china-reisefuehrer.com
© China Reiseführer 2005 - 2017
Impressum
Kontakt
Befreundete Internetseiten
China Newsletter
Sitemap
Design: pixelpainter
auf Google+
China Reiseführer bei Twitter
China Reiseführer bei Twitpic

Uhrzeit in China

Heute ist Montag, der 27.02.2017 um 03:10:45 Uhr (Ortszeit Peking) während in Deutschland erst Sonntag, der 26.02.2017 um 20:10:45 Uhr ist. Die aktuelle Kalenderwoche ist die KW 8 vom 20.02.2017 - 26.02.2017.

China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Mao Zedong hatte vor 68 Jahren, am 1. Oktober 1949, die Volksrepublik China ausgerufen. Bis zum 1. Oktober 2017 sind es noch 216 Tage.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag und leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Da der chinesische Kalender im Gegensatz zum gregorianischen Kalender ein Lunisolarkalender ist, fällt das chinesische Neujahr jeweils auf unterschiedliche Tage. Das nächste "Chinesische Neujahrsfest" (chinesisch: 春节), auch Frühlingsfest genannt, ist am 16.02.2018. Bis dahin sind es noch 354 Tage.

Auch das Drachenbootfest "Duanwujie" (chinesisch: 端午節) ist ein wichtiges Fest in China. Es fällt sich wie andere traditionelle Feste in China auf einen besonderen Tag nach dem chinesischen Kalender. Dem 5. Tag des 5. Mondmonats. Es gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Das nächste Drachenboot-Fest ist am 30.05.2017. Die nächste Drachenboot-Regatta (Drachenboot-Rennen) wird in 92 Tagen stattfinden.

Das Mondfest oder Mittherbstfest (chinesisch: 中秋节) wird in China am 15. Tag des 8. Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender begangen. In älteren Texten wird das Mondfest auch "Mittherbst" genannt. Das nächste Mondfest ist am 04.10.2017. Traditionell werden zum Mondfest (englisch: Mid-Autumn Festival), welches in 219 Tagen wieder gefeiert wird, Mondkuchen gegessen

Vor 90 Jahren eröffnete in der Kantstraße in Berlin das erste China-Restaurant in Deutschland. 1923 war dies ein großes Ereignis. Fremdes kannten die Deutschen damals nur aus Zeitungen, Kolonialaustellungen und aus dem Zoo. Heute gibt es etwa 10.000 China-Restaurants in Deutschland. Gastronomieexperten schätzen jedoch, dass in nur 5 % (rund 500) Originalgerichte gibt. Üblich sind europäisierte, eingedeutschte Gerichte in einem chinesischen Gewand. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

China Reiseführer