Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

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Aphorismus des Tages:


君子一言,快马一鞭。


Ein Mann, ein Wort.


Aphorismus

Auszeichnungen:

Peking ist die Hauptstadt der Volksrepublik China

Peking ist das politische, verkehrstechnische und kulturelle Zentrum Chinas und war im Jahr 2008 Austragungsort der 29. Olympischen Sommerspiele.

Mehr Fotos finden Sie hier: Peking die Hauptstadt der Volksrepublik China

In ihrer mehr als 3000 Jahre umspannenden Geschichte war Peking über 850 Jahre lang die Hauptstadt verschiedener Dynastien. Als Hauptstadt von sechs Dynastien des chinesischen Altertums verfügt Peking noch heute über zahlreiche historische Gebäude aus der Kaiserzeit. Peking ist die Stadt Chinas mit den meisten kaiserlichen Palästen, Gärten, Tempeln und Mausoleen. Der heute als Museum genutzte Kaiserpalast ist der größte existierende Palast der Welt; der Himmelstempel ist der größte Architekturkomplex Chinas, der als kaiserliche Opferstätte diente; der Sommerpalast ist der berühmteste kaiserliche Garten Chinas und wird "Garten der zehntausend Gärten" genannt; die Dreizehn Gräber der Ming-Dynastie sind die größte kaiserliche Begräbnisstätte.

Siheyuan sind die traditionellen Wohnhäuser des alten Peking, deren Bauweise auf die traditionellen nordchinesischen Wohnhöfe zurückgeht. Ein Siheyuan besteht meist aus einem großen Hof, an dessen vier Seiten jeweils ein unabhängiges Gebäude steht: das Hauptgebäude im Norden, im Osten und im Westen die Seitenflügel und im Süden ein weiteres Gebäude. Die engen Gassen zwischen den Siheyuan sind die berühmten Hutongs. Peking ist die Stadt mit den meisten Welterbestätten der Welt.

Peking ist das bedeutendste Finanz- und Handelszentrum Chinas. Viele internationale Unternehmen haben ihr China-Hauptquartier in Peking. 30 Unternehmen auf der Liste der 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt im Jahr 2010 haben ihr Hauptquartier in Peking. Damit steht Peking weltweit an zweiter Stelle. Peking ist die einzige Stadt auf dem chinesischen Festland, die in die Liste der "15 Einkaufsstädte der Welt" aufgenommen wurde. Die Straßen bzw. Stadtviertel Wangfujing, Qianmen und Xidan sind traditionelle und moderne Einkaufsmeilen. China World Mall, Oriental Plaza und Zhongguancun-Plaza sind hochmoderne Einkaufszentren gehobenen Standards, die erst vor wenigen Jahren eröffnet wurden.

Peking sieht sich zugleich als Hauptstadt Chinas, als Weltstadt, als historisch bedeutende Stadt und als moderne Stadt mit guter Lebensqualität. Peking verfolgt das ehrgeizige Ziel, bis zum Jahr 2020 ein globales Wirtschaftszentrum und Knotenpunkt des internationalen Netzwerkes der Städte zu werden.

Peking im Laufe der Geschichte

Haben Sie schon einmal Peking besucht? Wenn ja, dann haben Sie sicherlich angesichts des prächtigen Tiananmen-Tors, der großartigen antiken Baukomplexe und der schönen Gartenanlagen das Gefühl gehabt, daß diese Stadt sowohl alt als auch jung ist.
Es dauerte aber sehr lange, bis diese Stadt die Hauptstadt. der Volksrepublik China wurde.

Wir wollen zunächst von der alten Zeit berichten. Nach Angaben von Historikern und Geologen war dort, wo heute Peking ist, vor zwei bis drei Millionen Jahren eine Meeresbucht. Damals hatte sich im Westen schon das Talhang-Gebirge und im Norden das Yanshan-Gebirge gebildet. Große Erdmassen wurden durch Schnee- und Regenwasser aus den Bergtälern in die Meeresbucht gespült, und so entstand dort nach und nach die Ebene, die heute als die "Kleine Peking-Ebene" bezeichnet wird.

Diese Ebene grenzt im Süden an die Nordchinesische Tiefebene, im Westen, Norden und Nordosten an Gebirgsketten, die die kalten Winde aus dem Norden abhalten. Und etwa 140 km südöstlich liegt die Bohai-Bucht, von wo Meeresfeuchtigkeit hereinströmt. Dank dieser günstigen geographischen und klimatischen Verhältnisse ist dieses Gebiet sehr fruchtbar. Und das ist vielleicht auch einer der Gründe, warum das Gebiet von Peking schon in Urzeiten besiedelt war.

Die Urbewohner von Peking - der Peking-Mensch (Sinanthropus pekinensis) - lebten vor ca. 500000 Jahren auf dem Drachenknochen-Hügel (Longgushan) bei Zhoukoudian, südwestlich der Stadt, in der Urgesellschaft. Ihre Erdhöhlen sind bis heute gut erhalten geblieben. Wenn Sie Interesse daran haben, die Heimat des Peking-Menschen zu sehen, dann raten wir Ihnen, Zhoukoudian einmal aufzusuchen. Hier wurde das erste Kapitel der Vorgeschichte Pekings geschrieben. Bis zur Geburt der Stadt sollte aber noch eine lange Zeit vergehen.

Vor etwa drei- bis viertausend Jahren entstanden in der Peking-Ebene kleine Siedlungen. Eine befand sich dort, wo heute der Stadtteil Guang'anmen ist. Damals konnte man von der Peking-Ebene aus südwärts die Zentralchinesische Ebene erreichen, nordwärts die Songliao-Ebene und die mongolische Hochebene. Die Siedlung auf dem Boden des heutigen Guanganmen entwickelte sich zu einem Verkehrsknotenpunkt. Und mit der Entwicklung der Produktion und des Handelsaustausches wurde aus der Siedlung eine Stadt namens Ji. Diese Stadt war der Vorläufer der Stadt Peking.

Im II. Jahrhundert v. u. Z. wurde Ji Hauptstadt des Staates Yan in Nordchina. Deswegen nannte man Ji auch "Yanjing" wörtlich "Yan-Hauptsradt". Die Stadt Ji war in dieser Periode eine wichtige Metropole im Norden Chinas. 800 bis 900 Jahre lang war sie die Hauptstadt von Yan. In der Qin-Dynastie (221-206 v.u.Z.) erfolgte die Einigung Chinas durch den ersten Qin-Kaiser Qin Shi Huang unter einer zentralisierten Macht. Die Hauptstadt war nun Xianyang (in der heutigen Provinz Shaanxi). Der Staat Yan existierte nicht mehr, und die Stadt Ji wurde zu einer Präfektur, sie blieb nach wie vor ein wichtiger Ort in Nordchina.

Während der Tang-Dynastie (618-907 u.Z.) wurde die Stadt Ji in Youzhou umbenannt. In der mittleren Periode der TangDynastie verbreitete sich von Youzhou aus der An-Shi-Aufstand, der die Tang-Dynastie erschütterte. An Lushan und Shi Siming, die beiden Anführer, führten von hier aus den Kampf bis nach Chang'an, der Reichshauptstadt der Dynastie. In dem buddhistischen Fayuan-Tempel in Peking steht heute noch der von Shi Siming errichtete Gedenkstein.

Nach einigen Jahren wurde der An-Shi-Aufstand zwar unterdrückt, aber damit ging auch die Tang-Dynastie unter. Anstelle der Einheit trat in China wieder die feudale Zersplitterung.
Zu den Machtkämpfen im Innern kamen Angriffe von außen, Bedrohungen durch die Kitan, einen Stamm im westlichen Liaohe-Gebiet im Norden. Die Liao-Dynastie (916-1125) wurde begründet, und Youzhou, zu jener Zeit Nanjing (Südliche Hauptstadt) genannt, diente als zweite Hauptstadt.

Heute können wir in Peking noch Überreste aus der LiaoDynastie finden. Ein Beispiel dafür ist die Pagode des Tianuing-Ternpels in der Nähe des Guang'anmen. Im Tempel der Großen Erleuchtung (Dajuesi), in den West-Bergen, steht noch heute ein Gedenkstein aus der Liao-Zeit, auf dem geschrieben steht, daß hier früher ein riesiger antiker Bau lag, in dem buddhistische Sutras aufbewahrt wurden.

Im 12. Jahrhundert erstarkten die Nüzhen, ein anderer Stamm am Songhuajiang (Sungari-Fluß). Sie gründeten die Jin-Dynastie (1115-1234). Die Südliche Hauptstadt, wie Peking damals hieß, wurde erobert. Der Machtbereich der Jin erstreckte sich bis zum Qinling-Gebirge und dem Gebiet nördlich des HuaiFlusses. Um die Zentralchinesische Ebene unter Kontrolle zu bringen und mit den Stützpunktgebieten im Nordosten in besserer Verbindung zu bleiben, wurde die Südliche Hauptstadt zum Zentrum des Jin-Reiches gemacht und hieß nun Zhongdu (Mittlere Hauptstadt).

Zhongdu wurde groß ausgebaut. Im Zentrum der Stadt entstand ein prächtiger Palast, der architektonisch an den Bianliang-Palast der Nördlichen Song-Dynastie erinnerte. Aus der Jin-Dynastie stammt auch die Lugcu-Brücke (MarcoPolo-Brücke) über den Yongding-Fluß (südwestlich von Peking). Seit alters her war eine Fähre der Hauptzugangsweg zur Stadt Peking gewesen und auch der einzige Weg, der in die Zentralchinesische Ebene führte. In alter Zeit mußte man den Fluß mit Booten überqueren, dann entstand eine Schiffbrücke und schließlich in der Jin-Dynastie entsprechend den Erfordernissen der Zeit die Lugou-Steinbrücke.

Heute ist diese Brücke eine weltbekannte historische Sehenswürdigkeit, die von Touristen gerne besucht wird. Am 7. Juli 1937 begann das chinesische Volk von dieser Brücke aus den Widerstand gegen die japanische Aggression. Seither ist sie eine Stelle zum Gedenken an den Antijapanischen Krieg. Diese Brücke wurde vor 790 Jahren gebaut, sie besitzt immer noch eine Tragfähigkeit von mehr als 400 Tonnen. Auf jedem der 280 Geländerpfeiler - sitzt ein großer Löwe mit mehreren ausdrucksvollen kleinen Löwen.

Wenn Sie historisch interessiert sind, fahren Sie doch einmal in den Kreis Changping. Dort, am Fuß des Tiebiyin-Berges, stehen auch noch viele buddhistische Pagoden aus der Jin-Dynastie.

Anfang des 13. Jahrhunderts nahm die Macht der Mongolen zu. 1215 überfielen Reitertruppen unter Dschingis Khan die Jin-Truppen, marschierten nach Süden und besetzten die Stadt Zhongdu. Die Kaiserstadt wurde in Schutt und Asche gelegt.

45 Jahre später traf Kubilai (1260-1294), Enkel von Dschingis Kan, mit dem Wunsch, China zu vereinigen, in Zhongdu ein. Er wollte hier die Hauptstadt wieder aufbauen lassen, um sie zu einem Zentrum seiner Herrschaft zu machen. Die Stadt wurde in der Folgezeit unter dem Namen Dadu (Große Hauptzadt) berühmt.

Als Kubilai nach Zhongdu kam, lag die Kaiserstadt in Trümmern, nur eine Nebenresidenz in der nordöstlichen Vorstadt, der Daninggong (Palast der Großen Ruhe), war unbeschädigt. Kubilai nahm dort Unterkunft und ließ die Stadt Dadu um diesen Palast herum aufbauen, d. h. von der Stelle aus, wo sich heute der Beihai-Park befindet.

Der Aufbau der Stadt Dadu stellte ein neues Kapitel in der Geschichte Pekings dar. Vom Entstehen der Stadt bis zur jinZeit war das Stadtzentrum immer im Stadtteil Guang'anmen gelegen. Nach dem Aufbau von Dadu bildete sich dann das heutige Stadtzentrum heraus. Kubilai gründete hier in Dadu die Yuan-Dynastie, nachdem er die Südliche Song-Dynastie besiegt und das ganze Reich geeinigt hatte. Von dieser Zeit an war Peking das politische Zentrum des Landes.

Die Stadt Dadu war perfekt geplant und entworfen. Von der Mitte aus nach Süden erstreckte sich die Kaiserstadt, die aus drei Baukomplexen mit großen und kleinen Palasthallen zusammengesetzt war, die an beiden Ufern des Zhonghai-Sees (Mittelsee) und des Beihai-Sees (Nordsee) lagen. Einer der drei Baukomplexe, der Danei-Palast (Vorgänger der Verbotenen Stadt), wurde von den Kaisern für Audienzen und als Wohnstätte benutzt; in den am Westufer liegenden Süd- und Nordpalästen, die durch den See vom Danei-Palast getrennt waren, wohnten die Kronprinzen und die jeweilige Kaiserinmutter. Der Palast des Kubilai war prächtig ausgestattet und hatte ein Dach aus glasierten Ziegeln und einen Unterbau aus weißem Marmor mit feinen Steinmetzarbeiten. Nördlich der Kaiserstadt befanden sich der Glockenturm und der Trommelturm. Sie waren die "Uhren" für die ganze Stadt.

Die äußere Stadt, um den Kaiserpalast herum, hatte nach Norden zwei Tore, in die drei anderen Richtungen jeweils drei. Die Tore waren durch Straßen von Nord nach Süd und von West nach Ost verbunden. Im Bereich der Stadt war der Straßen bau schon sehr entwickelt. Die Hauptstraßen verliefen von Norden nach Süden, die kleinen Gassen jedoch, die diese verbanden, von Westen nach Osten. Manche dieser alten Straßen sind bis heute unverändert erhalten geblieben, z.B. die Dongdan-Straße, die Xi dan-Straße, die Dongsi-Straße, die XisiStraße, die Dongzhirnen-Straße, die Xizhimen-Straße, die Gulou-Weststraße und die Chaonei-Straße, die alle auch schon in der Stadt Dadu während der Yuan-Dynastie existierten. Nur ihre Namen haben sich mit der Zeit geändert.

Ein Problem war der Wassermangel. Um diese Frage zu lösen, bat Kubilai den Wasserbauexperten Guo Shoujing, Kanäle anzulegen. Guo hatte dabei große Schwierigkeiten zu bewältigen, aber schließlich - war eine Verbindung zum TonghuiFluß, dem nördlichsten Abschnitt des Großen Kanals, der von Peking nach Hangzhou führt, hergestellt. Von diesem Zeitpunkt an konnten die Schiffe vom Süden aus über den Großen Kanal direkt bis zur Stadt Dadu fahren. Der damalige belebte Hafen lag an der Stelle, wo sich heute Jishuitan befindet. Das Gebiet von Jishuitan bis zum Glocken- und Trommelturm war das Handelszentrum der Stadt.

Die blühende Stadt Dadu zog viele ausländische Handelsleute und Mönche an, und die immer enger werdenden Beziehungen zum Ausland förderten eine rasche Entwicklung der Kultur und des Kulturaustausches. Die Weiße Pagode in Peking zum Beispiel (sie liegt unweit des Fucheng-Tores), wurde mit Hilfe eines Nepalesen gebaut. Marco Polo schätzte diese Stadt mit ihren Palastanlagen hoch ein und meinte, keine andere Stadt auf der ganzen Welt könnte sich mit ihr vergleichen. In seinen Reiseberichten schrieb er auch über Dadu.

In der Mitte des 14. Jahrhunderts eroberte Zhu Yuanzhang die Gebiete südlich des Unterlaufs des Yangtse und gründete im heutigen Nanjing (Nanking) die Ming-Dynastie (1368-1644). 1368 marschierte der Ming-General Xu Da nach Norden und besiegte die Yuan-Dynastie, Der letzte Yuan-Kaiser mußte Dadu verlassen und in die mongolische Hochebene fliehen. Xu Da benannte Dadu in Beiping um und ließ die Stadt verkleinern. Die äußere Stadtmauer an der Nordseite wurde abgerissen und etwas südlicher, zwischen dem heutigen Desheng- und dem Anding-Tor, wieder aufgebaut. Noch heute kann man die Überreste der niedergerissenen Nord-Mauer von Dadu außerhalb des Desheng-Tores finden. Man nennt sie heute die "Erdmauer" , da sie nur noch als unterbrochene Hügelkette zu sehen ist.

Dreißig Jahre lang diente Nanjing der Ming-Dynastie als Hauptstadt. Erst nach der Thronbesteigung des dritten MingKaisers Zhu Di, der als Fürst Yan mit dem Beiping-Gebiet belehnt worden war, wurde die Hauptstadt wieder nach Beiping verlegt, das dann in Peking (Nördliche Hauptstadt) um.benannt wurde. Von diesem Zeitpunkt an ging der Name Peking in die Geschichte ein.

Auf dem ehemaligen Grundriß der Stadt ließ Zhu Di Peking ausbauen. Auf Grundlage der Erfahrungen, die früher beim Aufbau der Hauptstadt gemacht worden waren, wurden nach sorgfälriger Planung die Verbotene Stadt, die Palasthallen, Tempel und Altäre sowie der Glocken- und der Trommelturm gebaut und eine 20 km lange Stadtmauer errichtet, der später noch neun Türme hinzugefügt wurden. So stand die Stadt viel großartiger da als das Dadu der Yuan-Zeit.

Nach dem Ausbau der Stadt hatte sich folgendes geändert: Die südliche Stadtmauer und die Mauern der Kaiserstadt und der Verbotenen Stadt waren wie die nördliche Stadtmauer nach Süden versetzt. Die heutige Ost- und West-Chang'an-Straße verläuft dort, wo früher die südliche Stadtmauer von Dadu stand. Die umgebaute Südmauer verlief am Zhengyang-Tor von Osten nach Westen. In der Ming-Zeit wurde im Süden der Stadt zusätzlich noch eine- Außenmauer angelegt. So veränderte sich der rechteckige Umriß der Stadt aus der Yuan-Zeit in folgende Form: Diese blieb bis 1949, also zur Zeit der Befreiung der Stadt, erhalten.

Der heute vielbesuchte Kaiserpalast (die Verbotene Stadt) wurde unter Zhu Di gebaut. Die wichtigsten Gebäude der Palaststadt liegen alle auf der Zentralachse, die von Süden (dem Yongding-Tor) nach Norden (dem Glocken- und dem Trornmelturm) führt. Auf dieser 8 km langen Zentralachse liegen die Tore Qianmen, Tiananmen, Duanmen, Wumen, Taihemen, die Drei Vorderen und die Drei Hinteren Hallen, der Kaiserliche Garten, das Tor Shenwumen sowie der Mittelgipfel des Jingshan-Hügels (früher als "Kohlenberg" bekannt). Andere Bauwerke reihen sich dann symmetrisch an beiden Seiten aneinander. An der östlichen Seite des Tiananmen-Tores lag der Kaiserliche Ahnentempel (Taimiao), wo sich heute der Kulturpalast der Werktätigen befindet; an der westlichen Seite lag der Altar der Götter der Erde und der Fruchtbarkeit (Shejitan), heute befindet sich dort der Zhongshan-Park (Sun-Yat-sen-Park). Rechts und links des Yongdingmen- Tores lagen der Himmelstempel (Tiantan) und der Tempel des Ackergottes (Xiannongran), heute Tiantan-Park bzw. Xiannongtan-Stadion.

Der Himmelstempel mit seinen prächtigen Bauten wurde in der Ming-Dynastie gebaut. Die darin befindliche Daheng-Halle wurde in der Qing- Dynastie wiederaufgebaut und hieß dann Qiniandian (Halle der Ernteopfer). Es ist eine prächtige runde Halle mit einem dreistufigen Dach aus blau glasierten Ziegeln, von einer vergoldeten Spitze gekrönt. Huanqiu (der Himmelsaltar) mit seinen runden, in drei Stufen erbauten Terrassen aus schneeweißem Gestein, von Geländern aus weißen Steinsäulen mit Basreliefs umgeben, erinnert an das Paradies.

Aber das größte Wunderwerk aus der alten Zeit ist die Große Mauer, die sich durch das Gebirge dahinschlängelt, mit vielen Befestigungstürmen, darunter Badaling aus der Ming-Zeit. Hinter dem Bergpaß liegen zwei weitere Festungen. Die westliche Schlüssel zum Nordtor" (Beimensuoyao), die östliche "Äußere Festung juyongguan" (Juyongwaizhen). Dieser Mauerabschnitt wurde zur Verteidigung Pekings gebaut.

Des Weiteren sind die dreizehn Ming-Gräber prächtige Bauwerke aus der alten Zeit. Hier sind dreizehn aufeinanderfolgende Herrscher der Ming-Dynastie mit ihren Frauen begraben. Changling, das Grab von Kaiser Zhu Di, auch unter dem Namen Chengzu bekannt, ist das imposanteste. Das freigelegte Grab des Ming-Kaisers Zhu Yijun ist der unterirdische DinglingPalast. Hierfür wurden beinahe 8 Millionen Tael Silber aufgewandt. Ein Tael Silber war damals 240 kg Reis wert.

Alle aufgeführten antiken Bauwerke sind ein deutlicher Beweis für das hohe wissenschaftliche und technische Niveau des chinesischen Volkes. China ist ein Land mit einer weit zurückreichenden hochentwickelten Wissenschaft und Kultur, und bis zur Mitte der Ming-Dynastie gehörte es noch zu den fortgeschrittensten Ländern der Welt.
Im Jahre 1644 führte Li Zieheng einen Bauernaufstand an, eroberte die Stadt Peking und stürzte die Ming-Dynastie. Aber bereits 43 Tage später marschierten die Truppen des QingKaisers in Peking ein, besetzten die Stadt und machten sie zu ihrer Hauptstadt. Peking blieb weiterhin das Herrschaftszentrum.

Die Qing-Kaiser nahmen den ganzen Kaiserpalast in Besitz. Unmengen von Geldmitteln und Arbeitskräften wurden auf gewandt, um die schönen Gartenanlagen zu renovieren bzw. neue anzulegen. Die Weiße Pagode im tibetischen Stil im Beihai-Park z. B. wurde zu dieser Zeit gebaut, und auch der Sommerpalast in einem westlichen Vorort von Peking, der damals Qingyiyuan (Park Reinsten Wassers) hieß. Im Jahre 1860, als die alliierten Truppen von England und Frankreich in Peking eindrangen, wurde der Qingyiyuan-Sommerpalast stark zerstört. Die Kaiserinwitwe Cixi beschloß daraufhin, mit Mitteln, die für den Aufbau der Marine bestimmt waren, den Sommerpalast renovieren zu lassen, und taufte ihn in Yiheyuan um.

Neben dem Qingyiyuan-Palast wurde noch eine andere Sommerresidenz in der Nähe - der Yuanmingyuan-Palast - von den ausländischen imperialistischen Mächten geplündert und völlig zerstört. Der Yuanmingyuan-Palast maß 300 ha. Zu ihm gehörten der Changchunyuan (der Garten des Ewigen Frühlings) und der Wanchunyuan (der Garten der Zehntausend Jahre). In diesem Palast befanden sich zahlreiche wertvolle Bücher und historische Gegenstände. Mit seinen hundert herrlichen Parkanlagen wurde er in der ausländischen Literatur als der "Garten der zehntausend Gärten" bezeichnet. Während des 2. Opiumkriegs (1856-1860) wurde alles von den alliierten Truppen Englands und Frankreichs niedergebrannt. Heute stehen dort nur noch Ruinen.

Neben den kaiserlichen Gartenanlagen ließen sich auch zahlreiche hohe Beamte und Adlige in Peking kleinere reizvolle Gärten anlegen, von denen heute leider nur noch wenige erhalten sind.

Nach dem Opiumkrieg 1840 wurde China zu einem halbkolonialen und halbfeudalen Land, und Peking war dafür beispielhaft: Die Wirtschaft war in einem katastrophalen Zustand, und die Bevölkerung fristete ein elendes Leben. Ununterbrochen kam es zu Aufständen gegen die herrschenden Klassen und die Kolonialisten und schließlich zur Revolution - die Bewegung des 4. Mai 1919 nahm hier in Peking ihren Anfang. Li Dazhao (1889-1927), ein Vorkämpfer der chinesischen Revolution, setzte sich hier als erster in China für die Verbreitung der marxistischen Theorie ein, und Lu Xun (1891-1936), der große revolutionäre Schriftsteller, griff hier zum Pinsel und nahm den Kampf gegen den Feind auf. Das alte Peking ist eine Stadt mit ruhmreichen Kampftraditionen. Am 1. Oktober 1949 verkündete Mao Zedong vom Tiananmen-Tor aus: "Die Volksrepublik China ist gegründet, und das chinesische Volk ist aufgestanden!" Von da an begann ein neues Kapitel in der Geschichte der Stadt Peking.

Seither ist Peking die Hauptstadt der Volksrepublik China und das politische Zentrum für alle Nationalitäten des Landes. Hier werden die Parteitage der Kommunistischen Partei Chinas abgehalten, hier tagen die Vollversammlungen der Nationalen Volkskongresse, hier finden viele wichtige Landeskonferenzen statt. Das alte Kulturzentrum ist heute ein Zentrum der Wissenschaft und Kultur.

TIPP: Mehr über die Regierungsunmittelbare Stadt Peking finden Sie auch in unserer Rubrik Chinas Provinzen. Für Reisen in die chinesische Hauptstadt empfehlen wir zudem unsere Sonderseiten "Peking Reiseführer". Peking ist nicht nur die politische Hauptstadt, sondern auch die kulturelle Hauptstadt Chinas. Es verwundert daher nicht, dass sich in Peking zahlreiche Sehenswürdigkeiten befinden. Besonders beliebt sind die "Verbotene Stadt" und die Chinesische Mauer bei Badaling. Bekannt sind auch die Peking-Oper. Aber Peking hat selbstverständlich wesentlich mehr zu bieten. Peking ist daher immer ein Reisetipp und Highlight.

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Der Chinese an sich und im Allgemeinen - Alltagssinologie
Autor: Jo Schwarz
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Erschienen im Conbook Verlag, 299 Seiten
ISBN 978-3-943176-90-2

Seit dem 28.06.2006 sind wir durch das Fremdenverkehrsamt der VR China zertifizierter China Spezialist (ZCS). China Reisen können über unsere Internetseite nicht gebucht werden. Wir sind ein Online China Reiseführer.



Nach dem chinesischen Mondkalender, der heute auch als "Bauernkalender" bezeichnet wird, ist heute der 6. August 4715. Der chinesische Kalender wird heute noch für die Berechnung der traditionellen chinesischen Feiertage, verwendet.

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Definition: gut

Feinstaubwerte (PM2.5) Shanghai
Datum: 25.09.2017
Uhrzeit: 14:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 4.0
AQI: 17
Definition: gut

Feinstaubwerte (PM2.5) Shenyang
Datum: 25.09.2017
Uhrzeit: 14:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 21.0
AQI: 70
Definition: mäßig

Mehr über das Thema Luftverschmutzung in China finden Sie in unserer Rubrik Umweltschutz in China.

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China Bevölkerung

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. 6. Januar 2005 überschritt erstmals die Bevölkerungsanzahl über 1,3 Mrd. Menschen.

Heute leben in China bereits 1.396.820.843* Menschen.

Alles über Chinas Bevölkerung und Chinas Nationalitäten und Minderheiten oder Statistiken der Städte in China.

* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.


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Wechselkurs RMB

Umrechnung Euro in RMB (Wechselkurs des Yuan). Die internationale Abkürzung für die chinesische Währung nach ISO 4217 ist CNY.

China Wechselkurs RMBRMB (Yuan, Renminbi)
1 EUR = 7.8805 CNY
1 CNY = 0.126896 EUR

Alle Angaben ohne Gewähr. Wechselkurs der European Central Bank vom Montag, dem 25.09.2017.

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Uhrzeit in China

Heute ist Montag, der 25.09.2017 um 15:55:10 Uhr (Ortszeit Peking) während in Deutschland erst Montag, der 25.09.2017 um 09:55:10 Uhr ist. Die aktuelle Kalenderwoche ist die KW 39 vom 25.09.2017 - 01.10.2017.

China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Mao Zedong hatte vor 68 Jahren, am 1. Oktober 1949, die Volksrepublik China ausgerufen. Bis zum 1. Oktober 2017 sind es noch 6 Tage.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag und leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Da der chinesische Kalender im Gegensatz zum gregorianischen Kalender ein Lunisolarkalender ist, fällt das chinesische Neujahr jeweils auf unterschiedliche Tage. Das nächste "Chinesische Neujahrsfest" (chinesisch: 春节), auch Frühlingsfest genannt, ist am 16.02.2018. Bis dahin sind es noch 144 Tage.

Auch das Drachenbootfest "Duanwujie" (chinesisch: 端午節) ist ein wichtiges Fest in China. Es fällt sich wie andere traditionelle Feste in China auf einen besonderen Tag nach dem chinesischen Kalender. Dem 5. Tag des 5. Mondmonats. Es gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Das nächste Drachenboot-Fest ist am 18.06.2018. Die nächste Drachenboot-Regatta (Drachenboot-Rennen) wird in 266 Tagen stattfinden.

Das Mondfest oder Mittherbstfest (chinesisch: 中秋节) wird in China am 15. Tag des 8. Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender begangen. In älteren Texten wird das Mondfest auch "Mittherbst" genannt. Das nächste Mondfest ist am 04.10.2017. Traditionell werden zum Mondfest (englisch: Mid-Autumn Festival), welches in 9 Tagen wieder gefeiert wird, Mondkuchen gegessen

Vor 90 Jahren eröffnete in der Kantstraße in Berlin das erste China-Restaurant in Deutschland. 1923 war dies ein großes Ereignis. Fremdes kannten die Deutschen damals nur aus Zeitungen, Kolonialaustellungen und aus dem Zoo. Heute gibt es etwa 10.000 China-Restaurants in Deutschland. Gastronomieexperten schätzen jedoch, dass in nur 5 % (rund 500) Originalgerichte gibt. Üblich sind europäisierte, eingedeutschte Gerichte in einem chinesischen Gewand. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

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