Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

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Aphorismus des Tages:


Wenn du etwas nicht weißt, frage diejenigen, die es wissen; wenn du etwas nicht kannst, lerne von denjenigen, die es können.


吕氏春秋


Aphorismus

Auszeichnungen:

Peking-Oper

Die Peking-Oper gilt als die chinesische Oper schlechthin und ist die am weitesten verbreitete und einflussreichste Opernform in China.

Zufallsbild aus unserer Bildergalerie Peking Oper

Man nimmt an, dass die Peking-Oper Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts aus verschiedenen älteren, regionalen Opernformen entstanden ist. I m 55. Regierungsjahr des Qing-Kaisers Qianlong (d. h. im Jahr 1790) kam die Sanqing-Operntruppe aus der Provinz Anhui in die Hauptstadt, um bei den Feiern zum achtzigsten Geburtstag des Kaisers aufzutreten. Etwas später traten drei andere Anhui-Opernensembles in Peking auf: Sixi, Chuntai und Hechun. Zusammen mit der Sanqing-Truppe wurden sie als „die vier großen Anhui-Opernensembles" bekannt. Jedes der vier Ensembles hatte seine Besonderheiten. Sie begannen, mit einer Gruppe aus der Provinz Hubei zusammen zu arbeiten, und beeinflussten einander gegenseitig; außerdem bauten sie in ihre Vorführungen Teile von Stücken sowie Melodien und Aufführungspraktiken der Shaanxi- und Kunqu-Opern ein. Nach und nach passten sie zuerst die Rezitative und dann auch die Arien an die Pekinger Aussprache an. Durch diese Verschmelzung bildete sich allmählich die Peking-Oper heraus.

Die Peking-Oper ist eine umfassende Darstellungskunst, bei der Arien, Rezitative, Schauspiel und Akrobatik im Zentrum stehen. Gefühle und Handlung werden häufig durch symbolische Bewegungen angedeutet, und im Laufe der Zeit ist eine einmalige Darstellungsform entstanden, die trotz ihrer Formalisierung nichts an Flexibilität eingebüßt hat. Viele Künstler bedienen sich dieses Repertoires, um ausdrucksvolle und lebendige Figuren darzustellen, und haben so zur Entwicklung und zur Blüte der Peking-Oper beigetragen.

Der Name der Peking-Oper (Jinjju) kommt daher, dass sie in Peking entstanden ist. Früher wurde die Peking-Oper auch pihuang (nach den beiden wichtigsten Melodietypen xipi und erhuang), pingju (nach Beiping, einem alten Namen für Peking), guoju (Nationaloper), jingxi (Oper der Hauptstadt) etc. genannt.

Rollenfächer

Die Peking-Oper verbindet Gesang, Tanz, Schauspiel und Akrobatik, doch sie bildet auf der Bühne nicht direkt das wirkliche Leben ab. Sie bedient sich besonderer Darstellungsweisen, bei denen jeder Rolle je nach Geschlecht, Charakter, Alter, Beruf, sozialer Stellung etc. eine bestimmte Kategorie zugewiesen wird. Diese unterschiedlichen Charaktertypen der Peking-Oper werden hangdang genannt. Es gibt vier große Fächer: sheng (Männerrollen), dan (Frauenrollen), jing (Heldenrollen) und chou (Clowns). Sheng sind männliche und dan weibliche Hauptrollen; jing sind männliche Nebenrollen; chou sind komische oder negative Charaktere. Früher gab es nicht nur diese vier Rollenfächer; aus einer viel größeren Zahl bildeten sich im Laufe der Zeit diese vier Kategorien heraus. Innerhalb jedes dieser vier Fächer unterscheidet man weitere Unterkategorien, die jeweils besondere Spezialisierungen aufweisen, die genau festgelegt sind.

Männerrollen

Die Männerrollen (sheng) sind einer der grundlegenden Rollentypen der Peking-Oper. Viele talentierte Darsteller haben ihr Können in diesem Fach bewiesen.

Die Männerrollen sind meist positive Figuren und lassen sich weiter in ältere Männer (laosheng), Militär (wusheng), junge Männer (xiaosheng), Knaben (wawa-sheng) und Männer mit roter Maske (hongsheng) einteilen.

Bis auf die Militärs und die Rollen mit roter Maske sehen die Darsteller von Männerrollen adrett und hübsch aus.

Frauenrollen

Frauenrollen (dan) sind eine weitere große Kategorie der Rollentypen in der Peking-Oper. Viele berühmte Peking-Operndarsteller haben sich auf dieses Fach spezialisiert, darunter die "Vier großen Darsteller von Frauentollen" Mei Lanfang, Shang Xiaoyun, Cheng Yanqiu und Xun Huisheng, die sich nicht nur Verdienste um die Entwicklung der Frauenrollen in der Peking-Oper erwarben, sondern große Beiträge zur Entwicklung der Kunst der Peking-Oper insgesamt geleistet haben.

Bei den Frauenrollen unterscheidet man je nach Charakter, Alter, gesellschaftlicher Stellung, Beruf etc. Unterkategorien wie ernste (qingyi), lebhafte (huadan), junge (xiaodan), militärische (wudan), ältere (laodan) und kombinierte Frauenrollen (huashan).

Heldenrollen

Zu den Heldenrollen mit bemaltem Gesicht (jing) gehören romantische, charismatische und übertriebene Figuren der Peking-Oper; sie sind offen und ehrlich, frei und unbefangen, kühn und unerschrocken oder falsch und heuchlerisch, grausam und unbarmherzig.

Schauspieler dieses Rollentyps haben aufwändig geschminkte Gesichter, daher nennt man diese Rollen auch hualian oder huamian ("buntes Gesicht").

Clowns

Die Clowns (chou) der Peking-Oper sind lustige oder hinterlistige Figuren, d. h. komische Rollen.

Man unterscheidet zivile und kriegerische Clowns - erstere sprechen, singen und schauspielern, letztere hingegen sprechen und führen akrobatische Kampfszenen vor.

Die Clownrollen erkennt man ganz leicht an ihrer Maske, deren besonders hervorstechendes Merkmal ein weißer Fleck ist, der Nase und Augen einschließt; dieser Fleck kann verschiedene Größen und Formen haben, 2. B. rechteckig, oval wie ein Dattelkern oder halbmondförmig wie ein chinesischer Goldbarren oder Silberbarren, je nach Rolle.

Abgesehen von den arglistigen Gestalten sind die Clownrollen meistens geistesgegenwärtige, gewandte, humorvolle und sogar rechtschaffene und gutmütige Figuren. Traditionell sind die meisten einfachen Gestalten aus dem Volk in der Peking-Oper diesem Rollentyp zuzuordnen. Sie sind komisch, lebhaft und optimistisch, manche sind auch aufrechte Patrioten etc.

Diese Rollenfächer entstanden aufgrund der praktischen Erfordernisse der Darstellung, sie sind das Ergebnis der künstlerischen Verarbeitung und Verfeinerung sowie einer systematischen Einteilung und Standardisierung der verschiedenen komplizierten Persönlichkeiten aus dem wirklichen Leben. Die Rollenfächer heben die inneren Charakterzüge der Figuren durch äußerliche Darstellung hervor, darin besteht das einzigartige System der Darstellung von Persönlichkeiten der Peking-Oper, welches den Rahmen dieser umfassenden Theaterkunst bildet und die Peking-Oper von anderen Opernformen unterscheidet.

Kostüme

Die Kostüme der Peking-Oper gehen auf traditionelle chinesische Kleidung der Ming-Dynastie (1368-1644) zurück; einige Elemente sind aus der Tang- (618-907), Song- (960—1279), Yuan- (1271-1368) und Qing-Dynastie (1644-1911) sowie aus der Neuzeit entlehnt. Die Kostüme sind ebenso vielfältig wie die Rollenfächer, denen sie zugeordnet sind. Die Stoffe der Librettos sind meist historische Geschichten, die das Leben in verschiedenen Epochen und Dynastien widerspiegeln, von Kaisern bis einfachen Leuten, und so sind auch die Kostüme entsprechend unterschiedlich. Bei der Peking-Oper ist jedem Rollentyp und jeder Rolle ein bestimmtes Kostüm zugeordnet.

Gleichzeitig mit der Entstehung der Rollentypen wurden die Kostüme entsprechend der Rollentypen und ihrer Unterkategorien charakteristisch standardisiert. Den Frauenrollen des Rollentyps dan beispielsweise sind äußerst vielfältig und farbenfroh; einigen iaodan-RoWcn von höherem Alter und sozialem Rang sind meist die würdevollen, zeremoniellen Python-Roben zugeordnet, die ihr feierliches Auftreten unterstreichen; die huadan-Rollen (Kammerzofen und Mägde) tragen hingegen meist kürzere, engere und einfachere Kostüme, die ihren lebhaften und liebenswerten Charakter betonen; die wudan-Rollen (Kämpferinnen) tragen kao, d. h. Rüstungen, die ihren heldenhaften Taten entsprechen und ihre Schönheit zur Geltung bringen. Diese Standardisierung der Kostüme entspricht der Standardisierung der verschiedenen Rollenfächer und die Kostüme lassen sich analog fzu den Rollentypen einteilen.

Pythonmäntel

Pythonmäntel (mang) sind rituelle Gewänder, die Kaiser, Könige, Generale und Beamte bei formellen und ernsten Szenen tragen. Der Ernst und die Feierlichkeit des Auftretens werden noch durch einen Jadegürtel unterstrichen.

Pythonmäntel sind meist recht lang und aus reich mit goldenen und silbernen oder bunten Fäden besticktem Satin hergestellt.

Es gibt Pythonmäntel für Männer und für Frauen. Die Männer-Pythonmäntel sind mit einem Drachenmuster bestickt; manche weisen dazu noch prächtige Darstellungen von Wolken, Sonne, Mond oder Meereswogen auf.

Die Männer-Pythonmäntel gibt es in unterschiedlichsten Farben; jede Farbe symbolisiert eine bestimmte gesellschaftliche Stellung oder einen bestimmten Charakter: Kaiser, Könige und Prinzen tragen gelbe Mäntel; dem Kaiser direkt unterstehende Fürsten, Ministerpräsidenten, Generale, kaiserliche Bevollmächtigte und andere hohe Beamte sowie Schwiegersöhne des Kaisers tragen rote Mäntel; hübsche junge Männer wie Zhou Yu und Lü Bu tragen weiße Mäntel; ungehobelte und kräftige Gestalten hingegen tragen schwarze Mäntel. Schauspieler in schwarzen Pythonmänteln stellen meist Helden mit farbig geschminktem Gesicht dar’ doch manchmal wird der schwarze Mantel nur passend zur schwarzen Maske eingesetzt, z. B. für die Rollen des Bao Zheng, Zhang Fei und Xiang Yu’ deren Gesichter schwarz geschminkt sind.

Die Pythonmäntel für Frauen (nümang) sind etwas kürzer als jene für Männer, so dass man ein Stück vom Rock sieht, der darunter getragen wird.

Die Pythonmäntel für Frauen gibt es nicht in so vielen Farben wie die der Männer. Gelbe Mäntel sind Kaiserinnen vorbehalten; kaiserliche Konkubinen und adelige Damen tragen rote, ältere adelige Damen braune Pythonmäntel.

Statt eines Drachenmusters sind die Pythonmäntel für Frauen in der Regel mit Päonien und Phönixen bestickt, die einer Sonne zugewandt sind, dazu mit Mustern von Sonne, Mond und Wellen.

Beamtenmäntel

Der Beamtenmantel (guanyi) ist die gewöhnliche Berufstracht einfacher Zivilbeamter. Da es sich beim ßeamtenmantel ebenfalls um ein formelles Kleidungsstück handelt, wird auch dazu ein Jadegürtel getragen, der Ernst und Würde des Trägers unterstreicht.

Man unterscheidet Beamtenmäntel für Männer und für Frauen, doch sie werden hauptsächlich von Männern getragen. Der Beamtenmantel ähnelt dem Pythonmantel, ist jedoch aus einfärbigem und unbesticktem Satin geschneidert - nur auf der Brust und auf dem Rücken ist jeweils ein quadratischer bestickter Aufsatz aufgenäht, der "buzi" genannt wird.

So wie die Pythonmäntel gibt es Beamtenmäntel in verschiedenen Farben, je nach Rang des Trägers: Beamte mit roten Mänteln sind höherrangig als Beamte mit blauen Mänteln, und die niedrigsten Beamten tragen schwarze Mäntel.

Vorne geknöpfte Umhänge

Vorne geknöpfte Umhänge (pei) werden von hohen Beamten oder reichen Leuten zu Hause getragen.

Männerumhänge sind meist bodenlang, Frauenumhänge sind etwas kürzer, reichen nur bis übers Knie, so dass der Rock darunter sichtbar bleibt.

Diese Umhänge werden aus Satin hergestellt und sind meist mit Drachen-, Phönix- und Blumenmustern bestickt.

Sie sind meist gelb, rot oder blau. So wie der gelbe Pythonmantel sind gelbe Umhänge dem Kaiser und der Kaiserin vorbehalten. Eben ernannte Beamte sowie frisch Verheiratete tragen rote Umhänge.

Seitlich geknöpfte Umhänge

Das häufigste Kostüm in der Peking-Oper ist der seitlich geknöpfte Umhang (zhezi) - er wird von Männern und Frauen, Alt und Jung, Arm und Reich gleichermaßen getragen.

Die Umhänge der Frauen sind kürzer als die der Männer. Man unterscheidet außerdem einfache und bestickte Umhänge.

Die bestickten Umhänge sind meist aus Satin geschneidert, der relativ steif sein muss, damit die Stickerei recht förmlich aussieht. Alle Rollentypen können diese Umhänge tragen. Diese Umhänge gibt es in allen Farben, für die es keine besonderen Regeln gibt - die Farbe muss nur zur Stickerei passen.

Auch die unbestickten Umhänge gibt es in verschiedenen Farben, die jedoch bestimmten Rollen zugeordnet sind: Gelehrte und Studenten beispielsweise tragen blaue Umhänge, Arme und Erfolglose der niedrigsten gesellschaftlichen Ränge tragen schwarze Umhänge.

Palastkleider

Das Palastkleid (gongyi oder gongzhuang) ist ein Kostüm, das vom Frauen-Pythonmantel abgeleitet ist und von kaiserlichen Konkubinen und Prinzessinnen getragen wird. Es ist noch bunter und reicher bestickt als der Pythonmantel.

Bei formelleren Anlässen wird der Frauen-Pythonmantel getragen, ansonsten das Palastkleid.

Etuikleid

Das chinesische Etuiklcid (qipao) ist ein enges, seitlich geschlitztes Kleid. Es wurde so wie das Kostüm der Bogenschützen (jianyi) gegen Ende der Qing-Dynastie als Peking-Opcrnkostüm eingeführt.

Das Etuikleid war eine traditionelle Tracht mandschurischer Frauen; das heutige chinesische Etuikleid ist davon abgeleitet, und das Etuikleid als Kostüm in der Peking-Opcr ist etwas länger und weiter geschnitten. Das Etuikleid wird in der Peking-Oper nicht nur in Stücken getragen, die während der mandschurischen Qing-Dynastic spielen, sondern in allen Epochen. Alle Frauenfiguren nationaler Minderheiten beispielsweise tragen das Etuikleid, ganz gleich, in welcher Dynastie die Handlung angesetzt ist.

Kopfbedeckungen

Die Kopfbedeckungen, die zu den Kostümen der Peking-Oper gehören, lassen sich in vier Kategorien einteilen: Helme, Kronen, Hüte und Tücher. Die unterschiedlichen Kopfbedeckungen sind verschiedenen Rollen zugeordnet und geben Aufschluss über die soziale Stellung, den Rollentyp und das Alter der dargestellten Figuren.

Generale tragen auf dem Schlachtfeld Helme aus einem harten Material, die mit Quasten, Perlen und Ornamenten geschmückt sind.

Kronen werden meist zu besonders feierlichen Anlässen getragen, wie beispielsweise die flache Kaiserkrone für formelle Anlässe, die Neun-DrachenKaiserkrone für gewöhnliche Anlässe, die PurpurGoldkrone der Prinzen und Kronprinzen und die Phönixkrone der Kaiserin.

Hüte und Tücher sind Kopfbedeckungen für den Alltag und kommen in zahlreichen Varianten vor.

Stiefel

Die Stiefel, die zu den Kostümen der Peking-Oper gehören, sind Beamtenstiefel mit hohen Plateausohlen, welche die Schauspieler größer erscheinen lassen und zu den prächtigen und etwas übertriebenen Kostümen wie den Rüstungen und Pythonmänteln passen.

Schuhe

Einfache Leute tragen gewöhnliche Schuhe, die zwar für die Bühne manchmal besonders verziert sind, meist jedoch keine Besonderheiten aufweisen.

Frauen tragen häufig bunte, bestickte Schuhe mit einer Quaste am Rist.

Maske

Schminke ist ein weiteres wichtiges Mittel, mit dem die unterschiedlichen Charaktere der Peking-Oper geschaffen werden. In der Peking-Oper kann durch die Maske mit zwei Elementen der Charakter und der Typ einer Person ausgedrückt werden: erstens durch die Grundfarbe der Schminke, die auf das Gesicht aufgetragen wird - die Rollentypen mit rot geschminkten Gesichtern beispielsweise stellen loyale und tapfere positive Helden dar, Rollentypen mit gelb oder weiß geschminkten Gesichtern hingegen stellen negative, finstere und betrügerische Charaktere dar; zweitens durch die linien und Muster, die auf das Gesicht gemalt werden - ein verzerrtes Gesicht mit asymmetrischen Mustern stellt einen üblen Bösewicht bzw. seinen Komplizen dar oder jemanden, der eine Verletzung erlitten hat, so dass sein Gesicht entstellt ist.

Die Einteilung in verschiedene Rollenfächer erlaubt es einerseits den Schauspielern, gemäß den Anforderungen des Faches, auf das sie sich spezialisiert haben, gezielt zu trainieren und sich die spezifischen Techniken von Schauspiel und Gesang für dieses Fach relativ rasch anzueignen, so dass sie schon bald auf der Bühne stehen können. Die Einteilung in verschiedene Rollenfächer ermöglicht es andererseits dem Publikum, die verschiedenen Charaktere aufgrund dieser Einteilung, Kostüm und Maske jeweils einem bestimmten Typus klar und einfach zuzuordnen. Wenn die Zuschauer mit den Rollenfächern, Kostümen und Masken vertraut sind, können sie die Charakteristika der verschiedenen Rollenfächer unterscheiden und die Rollen und Persönlichkeiten der Darsteller verstehen, was den theatralischen Effekt verstärkt und die Kommunikation zwischen Darstellern und Publikum erleichtert. Wenn ein Darsteller die Bühne betritt, kann das Publikum sofort an seiner Kleidung und Maske sowie anderen Informationen wie seinen Bewegungen, Gesangsmelodien etc. erkennen, um welches Rollenfach es sich handelt, welche Rolle er in dem Stück spielt. Auf diese Art und Weise schafft die Peking-Oper nicht nur verschiedene klare Persönlichkeitsmuster, sondern weckt mit ganz einfachen Mitteln auch die Aufmerksamkeit des Publikums und lenkt sie auf die Handlung auf der Bühne. Das ist einer der wichtigsten künstlerischen Vorzüge der Peking-Oper.

Vollmaske

Bei der Vollmaske (zhenglian) ist das ganze Gesicht mit einer Farbe bemalt; danach werden Augenbrauen, Augen, Nase und Mund hervorgehoben sowie mit dünnen Linien die Gesichtszüge betont.

Dreiteilige Maske

Die dreiteilige Maske (sankuaiwalian) ähnelt der Vollmaske, doch Augenbrauen, Augen und Nase sind noch stärker betont. Von diesem Maskentyp gibt es besonders viele Varianten für unterschiedlichste Rollen, darunter sind loyale und tapfere, positive Gestalten ebenso wie negative Tyrannenfiguren.

Kreuzmaske

Die Kreuzmaske (shizimenlian) ist von der dreiteiligen Maske abgeleitet und hat ein charakteristisches Kreuz, das aus einer senkrechten Linie und den waagrecht geschminkten Augen besteht. Diese Maske wird von positiven Figuren wie tapferen Generalen etc. getragen.

Zweidrittel-Maske

Die Zweidrittel-Maske (liufenlian oder laolian) hat sich aus der Vollmaske entwickelt. Ihre Besonderheit ist eine senkrechte Linie in einer dominanten Farbe auf der Stirn, stark betonte, weiße Augenbrauen, die zusammen mit der Stirn fast ein Drittel des Gesichts einnehmen. Die unteren zwei Drittel des Gesichts sind in einer dominanten Farbe geschminkt. Loyale und ergebene, weiß bärtige alte Generale, die sich große Verdienste erworben haben, tragen diese Maske.

Mosaikmaske

Die Mosaikmaske (suihualian) ist von der dreiteiligen Maske abgeleitet, jedoch komplizierter gemustert und verschiedenfarbiger. Sie besteht aus vielen Linien und feinen Mustern. Sie lässt auf den freien und unbefangenen Charakter eines Generals oder eines Helden der Wälder schließen.

Verzerrte Maske

Die asymmetrischen Muster der verzerrten Maske (wailian) stellen meist die schiefen Gesichtszüge einer negativen und hässlichen Figur dar; manchmal tragen jedoch auch positive Figuren diese Maske.

Mönchsmaske

Die Mönchsmaske (sengdaolian oder heshanglian) wird von buddhistischen und daoistischen Mönchen getragen und sieht der dreiteiligen Maske ähnlich; die Betonung der Augenbrauen ist besonders ausgeprägt.

Eunuchenmaske

Diese Maske (taijianlian) weist machtgierige Eunuchen aus, die als Beamte am Kaiserhof dienten. Die Eunuchenmaske gibt es in rot und in weiß, sie sieht der Vollmaske bzw. der dreiteiligen Maske ähnlich.

Silberbarren-Maske

Bei der Silberbarren-Maske (yuanbaolian) ist die Stirn in einer anderen Farbe als das übrige Gesicht geschminkt, und zwar in Form eines pantoffelartigen Gold- oder Silberbarrens, daher der Name. Diese Maske wird sowohl von positiven als auch von negativen Figuren getragen.

Symbolmaske

Die Symbolmaske (xiangxinglian) wird von übernatürlichen Gestalten wie Göttern, Geistern und Dämonen getragen.

Göttermaske

Bei der Göttermaske (shenxianlian) dominiert Goldund Silberfarbe, sie symbolisiert Heiligkeit und Autorität und wird von Göttern, Buddhas und Unsterblichen etc. getragen.

Clownmaske

Die Clownmaske (choujuelian oder xiaohualian) weist einen charakteristischen weißen Fleck auf der Nase auf, der auch "Tofu-Fleck" genannt wird und den komischen Charakter der Figur, welche diese Maske trägt, unterstreicht. Sehr viele Figuren können in komischen Rollen verkörpert sein und diese Maske tragen, von Kaisern, Militärs und Beamten bis zu Schirm- und Bannerträgern, Herolden und Maultiertreibern. Diese Maske wird sowohl von positiven als auch von negativen Figuren getragen.

Schulen und Repertoires

In den etwa 200 Jahren seit der Entstehung der Peking-Oper haben sich viele verschiedene Schulen herausgebildet, die jeweils nach einem Darsteller benannt sind, wie die Mei-Schule, die Cheng-Schule etc., da die darstellerischen Fähigkeiten der Schauspieler im Zentrum der künstlerischen Errungenschaften der Peking-Oper stehen und die verschiedenen Schulen jeweils auf einen Darsteller zurückgehen. Die Entstehung dieser Schulen ist auch eng mit verschiedenen Rollenfächern verbunden; man kann sagen, dass die Schulen sich auf Grundlage dieser Einteilung entwickelt haben. Für jedes Fach gibt es einen besonders herausragenden Schauspieler, dessen Künstlerpersönlichkeit die entsprechende Schule dominiert. Die auf das laosheng-Fach spezialisierte TanSchule geht zum Beispiel auf den Schauspieler Tan Xinpei zurück, der berühmt für seine Darstellung dieses Faches war; die Mei-Schule ist auf dan (Frauenrollen) spezialisiert und geht auf den Schauspieler Mei Lanfang zurück, der für seine Darstellung von Frauenrollen berühmt war.

Seit der Entstehung der Peking-Oper wurde ein Repertoire von über tausend Stücken geschaffen, die teils der allgemeinen Tradition zuzuordnen sind, teils auch zum neu geschaffenen klassischen Repertoire einzelner Schulen gehören, für das sie jeweils berühmt sind. Viele Stücke erfreuen sich beim Publikum seit Generationen großer Beliebtheit.

Musikinstrumente und Orchester

Die vielen Musikinstrumente, die in der Peking-Oper verwendet werden, lassen sich in Blas-, Saiten- und Schlaginstrumente einteilen:

Blasinstrumente

Flöte. Die chinesische Flöte (di) ist eine Querflöte aus Bambus, die in Soloparts, im Orchester und als Begleitung eingesetzt wird.

Mundorgel. Die chinesische Mundorgel (sheng) ist ein Rohrblatt-Blasinstrument, das meist als Begleitung eingesetzt wird.

Schalmei. Die chinesische Schalmei (suona) ist ein Holzblasinstrument mit schneidendem, klarem Ton, das als Begleitung oder in Soloparts eingesetzt wird, um die Atmosphäre beim Abmarsch von Truppen, bei Banketten, Festen und wichtigen Anlässen zu unterstreichen.

Saiteninstrumente

Sanxian. Die Sanxian ist ein dreisaitiges Zupfinstrument, das entfernt dem Banjo ähnelt. In Nordchina ist eine größere und in Südchina eine kleinere Variante üblich. Es wird vor allem zur Begleitung eingesetzt.

Laute. Die chinesische Laute (pipa) ist ein viersaitiges Instrument, das aufrecht gehalten und mit den fünf Fingern der rechten Hand gezupft wird. Sie wird in Solos, zur Begleitung und im Orchester eingesetzt.

Huqin. "Huqin" ist ein Oberbegriff für mehrere chinesische Streichinstrumente.

Kniegeige. Die chinesische Kniegeige (erhu) gehört zu den beliebtesten Instrumenten in der traditionellen chinesischen Musik. Es ist ein zweisaitiges Streichinstrument, das dunkel, weich und ausdrucksvoll klingt.

Peking-Opern-Geige. Die Peking-Opern-Geige (jinghu) ist ein zweisaitiges Streichinstrument, das der Kniegeige ähnelt. Sie klingt laut und voll und wird meist zur Begleitung eingesetzt.

Mondlaute. Die chinesische Mondlaute (yueqin) hat vier Saiten und ähnelt einem Banjo, sie ldingt hell und klar und wird in Solos, als Begleitung und im Orchester eingesetzt.

Schlagzeug

Takttrommel. Der Musiker an der Takttrommel (danpigu oder bangu) ist gleichsam der Dirigent des Orchesters, er gibt das Tempo an und unterstützt gemeinsam mit der Klapper den Gesang der Darsteller; man nennt ihn auch den Trommelmeister (gushi).

Klapper. Mit der Klapper (ban) wird vor allem der Takt zum Gesang geschlagen, sie begleitet aber jedoch auch gemeinsam mit der Takttrommel das Orchester. Die Klapper wird häufig auch vom Trommelmeister bedient.

Pauke. Die chinesische Pauke (tanggu) wird in Kriegsszenen und bei Generalstabssitzungen, Gerichtsverhandlungen und Hinrichtungen usw. geschlagen und begleitet häufig die Schalmei.

Gong. Es gibt Gongs (luo) in verschiedenen Größen. Der große Gong (daluo oder jingluo) tönt laut und voll, er wird beim Auftritt bzw. beim Abgang von Generalen sowie bei Kampfszenen geschlagen. Der kleine Gong (xiaoluo) klingt hell und klar, er wird beim Auftritt bzw. Abgang von Frauen, Gelehrten und komischen Figuren geschlagen und begleitet bestimmte kleine Gesten der Darsteller.

Becken. Becken (bo) gibt es ebenfalls in mehreren Größen. Sie werden zur Verstärkung des großen oder des kleinen Gongs gespielt und betonen den Rhythmus. Die großen Becken heißen auch nao oder naobo.

Große Becken. Die großen Becken (danao oder dabo) klingen laut und majestätisch, sie werden gespielt, um die Atmosphäre zu unterstreichen oder um Sturm oder Meereswogen darzustellen.

Das Orchester

Das Orchester der Peking-Oper wird normalerweise changmian genannt, das bedeutet "der Bühne zugewand!". Früher war die Bühne meist quadratisch und in der Mitte vor dem Vorhang, der die Hauptbühne von der Hinterbühne abtrennte, standen Tische und Stühle mit Musikinstrumenten; dort saß das Orchester während der Aufführung. Zunächst wurde nur diese Anordnung changmian genannt, später übertrug sich diese Bezeichnung auf das Orchester selbst.

Bei manchen Stücken stehen der Gesang und dementsprechend Blas- und Saiteninstrumente (wenchang) "zivile Stücke bzw. Orchester") im Vordergrund; bei anderen Stücken stehen Akrobatik und dementsprechend die Schlaginstrumente (uJUchang, "militärische Stücke bzw. Orchester") im Vordergrund.

Melodien

Zu den Gesangsmelodien oder Singweisen (changqiang) gehören die Melodien und Rhythmen etc. Die Melodien werden in banqiangti und qupaiti eingeteilt, wobei die meisten Melodien der Peking-Oper zum banqiangti gehören. Die Texte zum banqiangti ähneln klassischen Regelgedichten mit strengem Versmaß (lüshi); der Sprachton der letzten Silbe jeder Zeile ist festgelegt, jede Zeile besteht aus sieben, zehn oder mehr Silben und die Zeilen sind gereimt.

Die beiden wichtigsten Gesangsmelodien der PekingOper heißen xipi und erhuang. Die Melodie xipi ist laut und tragend, hell und klar; erhuang ist eher ruhig und dunkel. Sowohl xipi- als auch erhuang-Melodien werden in verschiedenen Rhythmen gesungen, die banshi genannt werden. Die verschiedenen Rhythmen der Melodien drücken unterschiedliche Gefühle aus, je nach den Erfordernissen der Handlung eines Stücks.

Bühnenbild und Requisiten

Das Bühnenbild von Peking-Opern-Inszenierungen ist meist eher minimalistisch gestaltet und dient dazu, den Inhalt des Stückes hervorzuheben und zu unterstreichen. Ein traditionelles Bühnenbild besteht meist aus einem Tisch und zwei Stühlen, doch durch unterschiedliche Aufstellung des Tisches und der Stühle werden auch unterschiedliche Inhalte angedeutet.

Die Requisiten der Peking-Oper sind äußerst vielfältig, z. B. Waffen wie Schwerter, Speere und Hämmer. Einige Requisiten sind realen Gegenständen getreu nachempfunden, wie Ruder, Peitschen und Schreibgeräte; andere Requisiten haben symbolischen Charakter, z. B. quadratische weiße Fahnen mit Wellenlinien, um Wasser anzudeuten; oder quadratische gelbe Fahnen mit der Abbildung eines Rades, die der Darsteller in der Hand trägt, während er gleichzeitig eine bestimmte Haltung einnimmt, um auszudrücken, dass er in einem Wagen fährt.

Bei heutigen Inszenierungen von Peking-Opern werden viele moderne Mittel der Bühnentechnik eingesetzt, um die Atmosphäre auf der Bühne zu unterstreichen.

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Nach dem chinesischen Mondkalender, der heute auch als "Bauernkalender" bezeichnet wird, ist heute der 22. Dezember 4714. Der chinesische Kalender wird heute noch für die Berechnung der traditionellen chinesischen Feiertage, verwendet.

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China Restaurants in Deutschland

Deutsche verbinden mit chinesischem Essen Frühlingsrollen, Glückskekse und gebratene Nudeln. Die chinesische Küche hat jedoch weitaus mehr zu bieten.

China Restaurants gibt es in Deutschland in jeder Stadt und nahezu jedem Dorf. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

China Bevölkerung

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. 6. Januar 2005 überschritt erstmals die Bevölkerungsanzahl über 1,3 Mrd. Menschen.

Heute leben in China bereits 1.390.132.196* Menschen.

Alles über Chinas Bevölkerung und Chinas Nationalitäten und Minderheiten oder Statistiken der Städte in China.

* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

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Wechselkurs RMB

Umrechnung Euro in RMB (Wechselkurs des Yuan). Die internationale Abkürzung für die chinesische Währung nach ISO 4217 ist CNY.

China Wechselkurs RMBRMB (Yuan, Renminbi)
1 EUR = 7.2931 CNY
1 CNY = 0.137116 EUR

Alle Angaben ohne Gewähr. Wechselkurs der European Central Bank vom Donnerstag, dem 19.01.2017.

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Uhrzeit in China

Heute ist Donnerstag, der 19.01.2017 um 12:41:00 Uhr (Ortszeit Peking) während in Deutschland erst Donnerstag, der 19.01.2017 um 05:41:00 Uhr ist. Die aktuelle Kalenderwoche ist die KW 3 vom 16.01.2017 - 22.01.2017.

China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Mao Zedong hatte vor 68 Jahren, am 1. Oktober 1949, die Volksrepublik China ausgerufen. Bis zum 1. Oktober 2017 sind es noch 254 Tage.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag und leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Da der chinesische Kalender im Gegensatz zum gregorianischen Kalender ein Lunisolarkalender ist, fällt das chinesische Neujahr jeweils auf unterschiedliche Tage. Das nächste "Chinesische Neujahrsfest" (chinesisch: 春节), auch Frühlingsfest genannt, ist am 28.01.2017. Bis dahin sind es noch 9 Tage.

Auch das Drachenbootfest "Duanwujie" (chinesisch: 端午節) ist ein wichtiges Fest in China. Es fällt sich wie andere traditionelle Feste in China auf einen besonderen Tag nach dem chinesischen Kalender. Dem 5. Tag des 5. Mondmonats. Es gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Das nächste Drachenboot-Fest ist am 30.05.2017. Die nächste Drachenboot-Regatta (Drachenboot-Rennen) wird in 131 Tagen stattfinden.

Das Mondfest oder Mittherbstfest (chinesisch: 中秋节) wird in China am 15. Tag des 8. Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender begangen. In älteren Texten wird das Mondfest auch "Mittherbst" genannt. Das nächste Mondfest ist am 04.10.2017. Traditionell werden zum Mondfest (englisch: Mid-Autumn Festival), welches in 258 Tagen wieder gefeiert wird, Mondkuchen gegessen

Vor 90 Jahren eröffnete in der Kantstraße in Berlin das erste China-Restaurant in Deutschland. 1923 war dies ein großes Ereignis. Fremdes kannten die Deutschen damals nur aus Zeitungen, Kolonialaustellungen und aus dem Zoo. Heute gibt es etwa 10.000 China-Restaurants in Deutschland. Gastronomieexperten schätzen jedoch, dass in nur 5 % (rund 500) Originalgerichte gibt. Üblich sind europäisierte, eingedeutschte Gerichte in einem chinesischen Gewand. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

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