Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

Unser China Reiseführer steht nicht als PDF zum Download zur Verfügung, jedoch können Sie alle Informationen über die Volksrepublik China kostenlos online lesen.

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J 06:54 K 18:00
Shanghai
J 06:26 K 17:48
Guangzhou
J 06:52 K 18:27
Lijiang
J 07:47 K 19:17

Aphorismus des Tages:


Nur wenn man manches nicht tut, kann man Wichtiges tun.


孟子


Aphorismus

Auszeichnungen:

Hutongs in Peking

Die Hutongs haben einen eigenen Architekturstil. Mit ihrem besonderen Reiz ziehen die Hutongs Reisende aus der ganzen Welt an.

Zufallsbild aus unserer Bildergalerie Peking Impressionen

Peking ist eine alte, geheimnisumwobene Stadt. Sie birgt den weltberühmten Kaiserpalast, viele kaiserliche Paläste und Gärten und auch die besondere Hutong-Kultur. Die Hutongs haben einen eigenen Architekturstil. Hier haben viele berühmte Persönlichkeiten gewohnt, historische Ereignisse haben sich in diesen Hutongs abgespielt, viele Anekdoten sind zurückgeblieben. Mit ihrem besonderen Reiz ziehen die Hutongs Reisende aus der ganzen Welt an.

Die Hutongs in Peking

Peking ist die weltberühmte historische Kultur- und Hauptstadt Chinas, sie zählt zu den eindrucksvollsten Städten der menschlichen Zivilisationsgeschichte. Viele anerkannte Autoritäten im Städtebau vertreten die Ansicht, dass die Stadt Peking eines der großartigsten Kulturprojekte ist. Hier befinden sich das weltbekannte Tian'anmen (Tor des Himmlischen Friedens), der prunkvolle Kaiserpalast, die Große Mauer und vieles mehr. Sogar über die kleinen Hutongs gibt es viel zu erzählen. Die Hutongs in Peking dienen nicht nur als Verkehrswege. Sie entstanden in der Zeit, als Peking Hauptstadt der Yuan-Dynastie (12711368) war. Das Erscheinungsbild einer Stadt ist ein Abbild der gesellschaftlichen Entwicklung. Wie in einem Volkskunde-Museum wird in den Hutongs der historische Wandel und der Wechsel der Zeiten dokumentiert. In dieser Atmosphäre des kulturellen Lebens haben verschiedene gesellschaftliche Einflüsse ihre Spuren hinterlassen.

Die Hutongs stammen aus der Yuan-Dynastie, damals wurden sie "Huolong" (Feuer Weg) oder "Longtong" (Offener Weg) genannt. Dieser Name bezeichnete bei der Stadtplanung eigentlich den Zwischenraum zwischen Gebäuden, der als Durchgang diente oder, im Falle eines Feuers, dazu, dass sich die Flammen nicht weiter verbreiten konnten.

Wie viele Hutongs gibt es in Peking überhaupt?

Die alten Pekinger sagen: "Haupt-Hutongs gibt es 360, und kleinere Hutongs gibt es wie Sand am Meer." Das heißt, die Hutongs in Peking sind ohne Zahl. In den Anfängen waren die Hutongs gut geordnet und sahen aus wie ein Schachbrett. Aber in der Ming- und QingDynastie wurde die Anordnung nicht mehr so streng eingehalten. Es gab nicht nur vertikale und horizontale Hutongs, sondern auch schräge Hutongs und Hutongshälften und Sackgassen. In manchen großen Hutongs befanden sich noch kleinere Hutongs und in manchen Hutongs lief man hinein, um schließlich den Ausgang ganz in der Nähe des Eingangs zu finden. Die Pekinger nennen solche Hutongs "Chaoshou Hutong" (Verschränkte- Arme-Gasse), weil sie so verlaufen, als hätte man seine Arme verschränkt. Außerdem gibt es noch Hutongs, die ganz gewunden sind. Deshalb ist es sehr schwer, die gen aue Anzahl der Hutongs in Peking zu ermitteln.

Laut historischer Aufzeichnungen gab es in der Yuan-Dynastie in Peking 384 Huoxiang (Feuerschneisen) und 29 Xiangtong (heute Huton), d. h. insgesamt 413 Straßen und Gassen, davon waren 29 richtige Hutongs, die anderen 384 Feuerschneisen waren Hutongs im weiteren Sinn. Auf dem wiederhergestellten Stadtplan von Peking aus der Ming-Dynastie (1368-1644) zählt man 629 Straßen und Gassen, davon waren 359 richtige Hutongs.

Die Namen von mehr als 30 Hutongs wurden in den letzten 700 oder 800 Jahren nicht geändert, wie z. B. Yangfang Hutong (Ziegenhaus-Gasse), Luoer Hutong (SiebGasse), Cuihua Hutong (jadeblumen-Gasse) Yueya Hutong (Mondsichel-Gasse), Toufa Hutong (Haar-Gasse), Dengcao Hutong (Binsen-Gasse), Shijia Hutong (Familie-Shi-Gasse) usw.

In der Qing-Dynastie (1644-1911) entwickelten sich die Hutongs weiter. Nach dem Buch Straßen und Gassen in der Hauptstadt von Zhu Yixin gab es in der Qing-Dynastie in Peking 2077 Straßen und Gassen, darunter wurden 978 Hutongs genannt. Nach dem Buch Ortsnamen in Peking gab es im Jahr 1944 in Peking 3200 Hutongs. Doch die aufgeführten Straßen hießen nicht alle Hutongs, der Verfasser benutzte den Begriff eigentlich im weiteren Sinn.

Wie viele Hutongs gibt es heute in Peking?

In dem von der Polizeibehörde Pekings im August 1986 verfassten "Verzeichnis der Straßen und Gassen in Peking" wurden 6104 Straßen und Gassen, Hutongs und Dörfchen in den Bezirken Dongcheng, Xicheng, Chongwen, Xuanwu, Chaoyang, Haidian, Fengtai, Shijingshan, Mentougou und Yanshan aufgelistet, darunter sind 1316 Hutongs. Allerdings sind in den letzten Jahren viele Straßen und Gassen der rasanten Bautätigkeit in der Hauptstadt zum Opfer gefallen.

Wo ist die älteste Hutong in Peking?

Es befindet sich in der Nähe von Sanmiao Jie (Drei-TempelStraße) hinter dem GuohuaKaufhaus, das an der Changchun-Straße im Bezirk Xuanwu liegt. Es hat eine Geschichte von über 900 Jahren.

Die älteste schräge Straße von Peking - Yandai Xiejie (Schrägstraße Pfeife)

Nördlich des Di'anmen (Tor des Irdischen Friedens), vor dem Gulou (Trommelturm) liegt die älteste schräge Straße von Peking - Yandai Xiejie (Schrägstraße Pfeife). Diese Straße verläuft von Nordost nach Südwest und hat eine Länge von ungefähr 300 Metern. Warum sie Schrägstraße Pfeife genannt wird, dafür gibt es eine Erklärung. Am Anfang der MingDynastie nannte man diese Straße .Dayuting Xiejie" (Fischfangamt-Schrägstraße) und in der Mitte der Qing-Dynastie wurde sie Gulou Xiejie (Trommelturm-Schrägstraße) genannt. Damals hatten die Mandschu, die im Norden der Stadt lebten, die Gewohnheit, die langstielige chinesische Pfeife oder Wasserpfeife zu rauchen, wodurch das Tabakgeschäft blühte. Raucher waren damals sehr heikel, was ihre Pfeifen anging, und so öffneten geschäftstüchtige Leute, die in dieser Straße lebten, spezialisierte Pfeifengeschäfte. Allmählich nannte man diese Straße immer seltener "Fischfangamt -Schrägstraße " oder "TrommelturmSchrägstraße", sondern man stieg auf "Schrägstraße Pfeife" um. Das ist der Ursprung dieses Namens. Dazu kommt noch, dass diese 300 Meter lange Straße wie eine Pfeife aussieht, der Osteingang wie ein Mundstück und der Westeingang, der zur Yindingqiao (SilberbarrenBrücke) führt, wie ein Pfeifenkopf.

Die bekannteste Hutong Pekings - Dashlan (Grosse Barrieren)

Die Hutongs im alten Peking hatten ein besonderes Merkmal: Zäune aus Holz oder Eisen beim Eingang in die Hutongs. Sie dienten zur Diebstahlsicherung. In der Ming-Dynastie übergab ein junger Offizier mit dem Namen Wang Min dem Kaiser eine Denkschrift mit folgendem Inhalt: es gäbe in der Hauptstadt jede Menge Straßen und Gassen, aber nur über 700 Gendarmen, das seien viel zu wenig, um die Diebe im Schach zu halten. Außerdem könnten die Diebe durch die Straßen und Gassen schnell weglaufen oder sich darin verstecken. So schlug er dem Kaiser vor, Zäune beim Eingang der Gassen zu errichten und sie bei Nacht zu verschließen. Damals gab es ein Gesetz für nächtliches Ausgehverbot. Doch das hinderte Diebe nicht daran, ihrem Geschäft in der Dunkelheit nachzugehen. Gitter müssten also den Gendarmen bei der Verfolgung der Diebe Hilfe leisten. Der Kaiser genehmigte diese Denkschrift und so wurden beim Eingang der Gassen Zäune errichtet. Während der Qing-Dynastie wurden immer mehr Absperrungen aufgestellt. Heute gibt es diese Zäune und Gitter nicht mehr, aber die Namen mancher Hutongs erinnern noch an sie, so wie die Hutong Dashlan (Grosse Barrieren) westlich der Qianmen Dajie (Hauptstraße des Vordertors).

Die längste Hutong von Peking - Dong/Xi Jiaomin Xiang (Östliche/Westliche Gläubige-Gasse)

Dong/Xi Jiaomin Xiang befinden sich südlich von der Chang'an Jie und verlaufen parallel zu ihr. Sie beginnen östlich von der Chongwenmen Neidajie (Innere Straße des T ors zur Literarischen Verehrung) und laufen bis zur Beixinhua Jie (Nördliche Straße des Neuen China) bei Hepingmen (Tor des Friedens) im Westen. In der MingDynastie war hier ein Wasserweg, Reis wurde aus Südchina nach Peking transportiert und hier abgeladen. Im Süden heißt der Klebreis auch Jiangmi (Fluss-Reis) und deshalb wurden diese beiden Hutongs auch Jiangmi-Gasse genannt. Nach dem Ersten Opiumkrieg in den Jahren 1840-42 wurden hier viele ausländische Botschaften gebaut. In der Folge wurde die Gasse in Jiaomin Xiang (Gasse der Gläubigen) umbenannt, da Europäer meistens Christen waren.

Die kürzeste Gasse in Peking - Yichi Dajie (Ein-Fuß-Gasse)

Yichi Dajie liegt südöstlich vom Ost-Eingang der Dongliulichang (Östliche Kulturstraße). Ihre gesamte Länge ist etwas über 10 Meter. Jetzt ist sie ein Teil der Yangmeizhu Xiejie (Schrägstraße von Roter
Gagel und Bambus) und gilt als die kürzeste Gasse in Peking.

Die engste Hutong in Peking - Gaoyou-Hutong

Die Gaoyou-Hutong befindet sich in der Nähe der Fußgängerbrücke von Zhushikou (Eingang zum Perlenmarkt) im Bezirk Chongwen. Der engste Teil dieser Hutong ist nur 60 cm breit. Später entdeckte man aber, dass der engste Teil der Xiaolaba Hutong (Kleine-Trompete-Gasse) in der Nähe von Xiyong'an Lu (Westliche Straße des Ewigen Friedens) bei Tianqiao (Himmelsbrücke) nur etwa 50 cm breit und der engste Teil der Qianshi Huteng beim Dashlan vor dem Qianmen-Tor nur 40 cm breit ist.

Die Hutong mit den meisten Kurven und Winkeln - Jiudaowan Hutong (Neun-Kurven-Gasse)

Die Neun-Kurven-Gasse liegt in der Nähe von Beixinqiao in dem Bezirk Dongcheng und hat über 20 Kurven und Winkel. Jetzt ist sie in fünf Hutongs aufgeteilt. Diese sind Jiudaowan Beixiang, Jiudaowan Nanxiang, Jiudaowan Dongxiang, Jiudaowan Xixiang und Jiudaowari Zhongxiang (Nördliche, Südliche, Östliche, Westliche und Mittlere Neun-Kurven-Gasse).

Die Namen der Hutongs in Peking

Die zahlreichen Hutongs in Peking durchziehen einander, ihre Namen sind vielfältig und inhaltsreich. Die Namen der Hutongs können in vier Kategorien eingeteilt werden: 1) Hutongs, die nach Menschen benannt sind; 2) Hutongs, die nach Waren benannt sind; 3) Hutongs, die nach Gebäuden benannt sind; 4) Hutongs, die nach geographischen Gegebenheiten benannt sind. Man sagt, dass die Hutongs in Peking ein Lexikon darstellen, die nicht nur historische Entwicklungen, sondern auch gesellschaftliche Modeerscheinungen widerspiegeln.

Hutongs, die nach Persönlichkeiten benannt sind

Um Nationalhelden und Patrioten zu gedenken, werden manche Hutongs nach solchen benannt, wie beispielsweise Wenchengxiang (Premier Wen), Zhang Zizhong, Tong Linge.

Die Sanbulao Hutong westlich der Denei Dajie (Innere Straße des Tors der Tugend und des Sieges) wurde in Erinnerung an Zheng He (auch Eunuch Sanbao genannt), den berühmten Seefahrer der MingDynastie, benannt. Ursprünglich hieß die Straße Sanbao Laoye Hutong (Herr-SanbaoGasse). Zheng He hatte mit einer gewaltigen Flotte zwischen 1405 und 1433 sieben große Expeditionen im Pazifik und dem Indischen Ozean durchgeführt. In der Qing-Dynastie nannte man sie fälschlicherweise Sanbolao Hutong (Ehrwürdiger-Sanbo-Gasse) und später auch Sanbulao Hutong (was Gasse der drei Unsterblichen heißen kann). Ein anderes Beispiel für diese Sprachwandlung stellen Da/Xiao Shaguo Hutong (Große/ Kleine-Zwergapfel-Gasse) dar, die eigentlich mit dem Obst überhaupt nicht zu tun haben. Die westlich vom Kulturpalast der Nationalitäten liegenden Hutongs hießen ursprünglich Shaguo Liu Hutong, weil hier ein Mann namens Liu lebte, der Shaguo (Tontöpfe) verkaufte. Später wurde der Name fälschlicherweise zu Shaguo Liuli (Tontopf und Glasur), die ähnlich klingen aber anderes geschrieben werden. Dadurch lässt sich erkennen, dass die Namen der Hutongs vor allem mündlich überliefert worden sind.

Hutongs, die nach Waren benannt sind

Essen ist lebensnotwendig, deshalb gibt es Hutongs mit Getreidenamen wie Reis und Mehl, z. B. Ganmian Hutong (TrockenesMehl-Gasse), Lanmian Hutong (Zerkochte-Nudeln-Gasse), Ximi Hutong (Kleiner-Reis-Gasse), Dong/Xi Jiangrni Xiang (Östliche/Westliche Kle breis-Gasse), Baimi Xiejie (Polierter-Reis-Schräggasse) usw. Neben Grundnahrungsmitteln braucht man auch andere Lebensmittel. Es gibt deshalb auch Hutongs, die mit Qiezi (Aubergine), Douya (Sojabohnensprossen), Doujiao (Stangenbohnen), Yangrou (Hammelfleisch), Ganyu (Trockenfisch) usw. benannt wurden. Außerdem gab es z. B. auch Shaojiu Hutong (Schnaps-Gasse), Chaye Hutong (Tee-Gasse), Guozi Hutong (Frucht-Gasse), Guozi Xiang (Frucht-Gasse), Putaoyuan Hutong (Weinberg-Gasse), Yingtao Hutong (Kirsche-Gasse).

Hutongs, die nach Gebäuden benannt sind

Früher waren die auffälligsten und hervorstechendsten Merkmale der Stadt die Stadttore, Tempel (Si oder Miao) und verzierten Torbögen (Pailou). Man nannte die Hutongs auch nach solchen Bauwerken, wie z. B. Xizhimen Neidajie (Innere Gerades-Westtor-Straße) und Xizhimen Waidajie (Äußere Gerades- Westtor-Straße), Qian/Hou Yuan'ensi Hutong (Vordere/ Hintere Gasse des Tempels der Vollendeten Güte), Dongsi Hutong (Ost-Vier-TorbogenGasse), Xidan Hutong (Westlicher-EinzelT orbogen-Gasse).

Andere Hutongs, die nach Tempeln benannt sind, sind z. B. Longfusi Jie (Straße des Tempels des Großen Segens), Dafosi Jie (Straße des Tempels des Großen Buddha), Baochansi Jie (Straße des Tempels der Edlen Lehre), Huguosi Jie (Straße des Tempels zum Schutz des Landes), Zhengjuesi Hutong (Gasse des Tempels der Wahren Erleuchtung), Guanyinsi Huteng (Gasse des Tempels der Gottheit Avalokiteshvara).

Hutongs, die nach geographischen Gegebenheiten benannt sind

Am Beginn der Republik China (1912-1949) errichtete Yuan Shikai seinen Präsidentensitz in der Juren-Halle (Halle der Güte) in Zhongnanhai (Mittelund Süd-See) und öffnete in der Stadtmauer ein neues Tor unter dem Baoyuelou (Gebäude des Geschätzten Monds). Dieses Tor wurde Xinhuamen (Tor des Neuen China) genannt. Anschließend wurde die Xichang'an Jie (Westliche Straße des Friedens) vor diesem Tor Fuqian Jie (Straße vor der Residenz) genannt und die Straße westlich von Zhongnanhai Fuyou Jie (Straße rechts von der Residenz). Diese Namen sind bis heute geblieben.

Die Namen der meisten Hutongs, die nach geographischen Gegebenheiten benannt sind, haben sich seit der MingDynastie meistens nicht verändert, wie z. B. Songshu Hutong (Kiefer-Gasse), Chunshu Hutong (Surenbaum-Gasse), Banjing Hutong (Brunnen-Gasse).

Hutong ist der Oberbegriff für Straßen und Gassen in Peking. Hutongs liegen nicht nur den Verkehrs strukturen in Peking zugrunde, sie sind auch eine Basis des städtischen Lebens und eine Bühne für historische und kulturelle Entwicklungen in Peking. Natürlich gibt es viele Geschichten und Legenden, die sich in den Hutongs abgespielt haben.

Geschichte von Tongfu Jiadao (Gasse der Residenz der Familie Tong)

Nördlich von der Dengshikou Dajie (Straße des Eingangs zum Laternenmarkt) in dem Bezirk Dongcheng liegt eine alte Hutong mit dem Namen Tongfu Jiadao (Gasse der Residenz der Familie Tong). In dieser Gasse steht ein großartiges Gebäude, das früher die Residenz von Tong Guogang und Tong Guowei, angeheirateten Verwandten vom Qing-Kaiser Kangxi, war. Die Residenz ist wegen ihrer hervorragenden Architektur berühmt, vor allem auch wegen der Geisterwand mit einem riesigen weißen Marmorstein vor dem ursprünglichen Gebäude. Dieser Marmor, besonders beliebt, ist von natürlicher grüner und brauner Maserung durchzogen. Immer wenn es regnet, wird darauf ein Bild von Guanyin (der Gottheit A valokiteshvara) über den in Dunst gehüllten Berggipfeln erkennbar. Ihr Haar, Halstuch und Gesichtszüge erscheinen in der natürlichen Zeichnung des Marmors. Vor ihr steht ein Weihrauchgefäß, aus dem Rauch zum Himmel aufsteigt. Seit über 100 Jahren nennt man dieses Marmorstück den "Guanyin-Stein der Tong-Residenz". Nach 1949 wurde die Residenz in die Pekinger Mittelschule Nr. 166 umgewandelt. Am Anfang der Kulturrevolution (1966-76) vergruben Lehrer und Schüler diesen Stein, um ihn vor Beschädigung zu schützen. In den 80er Jahren erblickte der Marmorstein wieder das Licht der Freiheit und Tongfu Jiadao wurde immer bekannter.

Dongjiaomin Xiang (Östliche Gläubige-Gasse)

Die älteren Pekinger wissen, dass die Dongjiaomin Xiang (Östliche GläubigeGasse) beim Zhengyangmen- Tor die ordentlichste Musterstraße Pekings war. Diese Gasse beherbergte nicht nur ausländische Botschaften, sondern sie wurde in der Tat von Ausländern kontrolliert, zur Demütigung des chinesischen Volkes.

Wie war die Dongjiaomin Xiang zum Sitz ausländischer Botschaften geworden?

Eigentlich waren in der Qing-Dynastie das Ministerium für Rituale und das Hauptamt für die auswärtigen Angelegenheiten in der Nähe der Dongjiaomin Xiang. Da Ausländer unterschiedliche Sitten hatten, wurden für sie in dieser Gasse getrennte Gästehäuser eingerichtet. So wohnten z. B. die Koreaner und Vietnamesen jeweils im für sie gebauten Gästehaus. Nach dem Opiumkrieg errichteten immer mehr Länder ihre Botschaften in der Dongjiaomin Xiang. Im Juni 1900 wurden die Botschaften an der Dongjiaomin Xiang von den Boxern (Yihetuan oder "Faust für Recht und Harmonie") verbrannt. Zwei Monate später drang die Armee der Acht Alliierten Staaten (Österreich, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Russland und die USA) in Peking ein und zwang die QingRegierung im Jahr 1901, einen ungleichen Vertrag zu unterzeichnen. Darin wurde festgelegt, dass die Dongjiaomin Xiang zu einem Botschaftsviertel werde, das von ausländischen Soldaten geschützt werde. Chinesen war danach nicht mehr erlaubt, in diesem Gebiet zu wohnen. Anschließend wurden hier viele ausländische Botschaften, Kasernen, Krankenhäuser, Firmen und Kirchen aufgebaut, während die früheren Amtssitze der Qing-Dynastie, Fürstenresidenzen, Tempel und Wohnhäuser der Einwohner den Platz räumen mussten. So entstand hier ein "Land innerhalb des Landes". Erst im Jahr 1949 wurde die Dongjiaomin Xiang wieder dem chinesischen Volk zurückgegeben.

Die alte Qilinbei Hutong (Gasse der Stele des Einhorns)

Die Qilinbei Huteng (Gasse der Stele des Einhorns) ist sehr bekannt in Peking. Hier stand einmal eine große Steinschnitzerei aus der Yuan-Dynastie. Auf ihrer Vorderseite war das Reliefbild eines Qilin. Die urtümliche Schnitzerei zeigte eine Meisterarbeit unseres Landes im Altertum. So nennt man diese Straße seit einigen hundert Jahren liebevoll "Qilinbei Hutong" oder Gasse der Stele des Einhorns. Unter den alten Einwohnern verbreitete sich eine schöne Sage. Es war einmal ein alter Brunnen neben dieser Steinschnitzerei. Weil das Wasser hier süß schmeckte, holten alle Einwohner in der Nähe aus diesem Brunnen Wasser. Einmal, in einer hellen und ruhigen Nacht, war ein alter Mann auf dem Weg nach Hause. Als er am Brunnen vorbeikam, sah er daneben ein großes Tier Wache halten. Als er es genau beobachtete, erkannte er, dass es ein Qilin war. Der Alte verhielt sich leise und ging weiter. Er erzählte seinen Nachbarn: "Unser alter Brunnen ist wirklich ein Schatzbrunnen. Gerade habe ich ein Qilin daneben gesehen!" Aber als die anderen Nachbarn zum Brunnen kamen, war das Qilin schon weg. Man fand nur mehr sein Abbild auf dem Stein. Danach genossen die Einwohner jedes Mal, wenn sie vorbeikamen, den Anblick der Steinschnitzerei. Nach Ansicht der Einwohner symbolisiert ein Qilin ein glückliches Leben. Heute steht die Stele in der Hauptausstellungshalle des Trommelturms.

Fuxue Hutong und Wen Tianxiang

Nördlich der früheren Kuan Jie (Breite Straße) gibt es eine alte Hutong mit dem Namen Fuxue (Schule der Präfektur). In dieser Gasse befindet sich bis heute die Schule der Präfektur Shuntian (Peking) aus der Ming-Dynastie, die dieser Hutong ihren Namen gegeben hat. In der Yuan-Dynastie war nördlich vom Westausgang dieser Huteng das Gefängnis der Garnison der Hauptstadt. Der bekannte Patriot der Südlichen Song- Dynastie, Wen Tianxiang, war hier eingesperrt gewesen. Über drei Jahre verbrachte Wen Tianxiang in dem feuchten Kerker; hier hat er auch das berühmte "Lied der Rechtschaffenheit" geschrieben. Kublai Khan (der erste Kaiser der Yuan-Dynastie) besuchte ihn einmal persönlich im Gefängnis, um ihn zur Kapitulation zu bewegen. Wen Tianxiang aber sagte: "Lieber will ich für mein Land sterben." Später wurde er in Chaishi (Reisigmarkt, heute Jiaodaokou) hingerichtet. Nachfolgende Generationen bauten an der Stelle des Gefängnisses zu seiner Erinnerung einen Tempel. Vor der Opferhalle des Gedenktempels steht ein alter Dattelbaum. dessen Stamm sich nach Süden lehnt. Man sagt, dass dieser Baum von Wen Tianxiang persönlich gepflanzt wurde und zeigt, dass "Premier Wens Herz wie ein Kompass ist, der sich immer nach Süden (Richtung des Territoriums der Südlichen Song-Dynastie) richtet". Heute steht der Tempel zum Andenken an Premier Wen Tianxiang unter Denkmalschutz der Stadt.

Die Sage von der Tieyingbi Hutong (Eiserne-Wand-Gasse)

Innerhalb von Deshengmen (Tor der Tugend und des Sieges) liegt die Tieyingbi Huteng (Eiserne-Wand-Gasse). Dieser Name kommt von der Blendmauer des Nonnenklosters zum Schutz des Landes und Sieg der Tugend (Huguodesheng An). In diese Wand wurden mit hoher Kunstfertigkeit schöne Bilder geschnitzt, auf der Vorderseite sieht man zwei Löwen beim Ballspiel, auf der Rückseite Qilins (chinesische Einhörner) und Kiefernbäume. Eine alte Legende über diese Wand kursiert bis heute. Als die Stadt Peking aufgebaut wurde, wollte ein altes Drachen-Ehepaar einen ruhigen Platz finden und dort wohnen. Aber sie stellten fest, dass der Wind vom Nordwesten zu stark war. Der vom Wind mitgebrachte Sand verdunkelte die Sonne und bedeckte das Land. Sie dachten, wenn die stürmischen Winde so weiter wehten, würde eines Tages die neu aufgebaute Stadt vom Sand begraben werden. So verwandelten sich die beiden in Menschen und zogen aus, um die Wahrheit herauszufinden. In der nordwestlichen Ecke der Stadt sahen sie eine alte Frau. Sie trug ein abgenutztes Kleid und hielt eine gelbe Tasche in der Hand. Neben ihr stand ein kleines Kind mit einer weißen ~ Tasche. Die beiden unterhielten sich laut. Das kleine Kind rief: "Wer meinen Weg behindert, wird begraben!" Gleichzeitig nahm es eine handvolle Erde aus seiner Tasche und warf sie in den Himmel. Die alte Frau machte es ihm nach. Im Nu bedeckte Sand den Himmel. Jetzt wusste das Drachenehepaar, dass die beiden Windfrau und Wolkenkind waren. Der starke Wind in der Stadt war von ihnen betriebene schwarze Magie. Das Ehepaar verwandelte sich in zwei Drachen und sie sprühten klares Wasser aus. Das Wasser schwemmte den Sand weg, Windfrau und Wolkenkind erschraken so, dass sie davonliefen. Danach gab es in der Stadt immer weniger Sand. Als Dank und in Erinnerung an das Drachenehepaar schnitzte man diese Steinwand. Weil sie braun aussah, nannte man sie Tieyingbi (eiserne Wand). In der YuanDynastie stand das Tieyingbi am Tuchenghuokou (Durchgang an der Lössmauer) außerhalb des Tors der Tugend und des Sieges. Nach einigen Jahren wurde es vor das Nonnenkloster der Tugend und des Sieges (Desheng An) verlegt, wo es während der Ming- und Qing-Dynastie blieb. Heute steht diese Wand im Beihai-Park.

Die Sage von der Jiuxianqiao (Brücke des Schnapsgeistes)

An der östlichen Seite der Autobahn zum Flughafen nordöstlich von Peking befindet sich ein Viertel mit dem Namen Jiuxianqiao (Brücke des Schnapsgeistes). Hier gibt es die Jiuxianqiao Lu (Straße der Brücke des Schnapsgeistes), die Jiuxianqiao Beilu, Jiuxianqiao Nanlu, Jiuxianqiao Donglu, Jiuxianqiao Zhonglu (Nördliche, Südliche, Östliche und Mittlere Straße der Brücke des Schnaps geistes) und das erste bis fünfzehnte Jiuxianqiao-Gassen. Es gibt über dieses Gebiet eine Sage. Früher war hier ein ganz kleines abgelegenes Dorf. Der Fluss Dongba floss von Nord nach Süd durch das Dorf. Die Einwohner an beiden Ufern des Flusses wollten eine Brücke bauen, hatten aber kein Geld dafür. Plötzlich stand eines Tages eine Steinbrücke da. Alle wunderten sich, niemand traute sich, über die Brücke zu gehen. In der Abenddämmerung erschien in der Ferne ein alter Mann. Er hatte einen weißen Bart und schob einen kleinen Karren, an dem vier Schnapseimer befestigt waren, die mindestens 200 Kilo wogen. Der Alte schob den Karren ganz schnell über die Brücke, aber als er in der Mitte war, fiel der Karren um und die Schnapseimer landeten im Fluss. Die anderen liefen hin, um ihm zu helfen, doch der Alte und sein Karren waren im Nu verschwunden. Man fand, dass der Fluss nun nach Alkohol roch. Jetzt wussten die Einwohner, dass der Alte der Schnapsgeist gewesen war, der für sie diese Brücke gebaut hatte. So wurde diese Steinbrücke Brücke des Schnapsgeistes genannt. Daneben baute man einen Tempel mit dem gleichen Namen. Heute existieren die Brücke und der Tempel nicht mehr. Die alten Leute aber sagen, dass hier früher wirklich eine kleine Steinbrücke aus Granit mit Geländern stand.

Pailou (Verzierter Torbogen)

Das Pailou (verzierter Torbogen) oder Paifang (Gedenkbogen) ist ein typisches Merkmal der chinesischen Architektur. Es hat drei Funktionen: Durch seine imposante Gestaltung verleiht es erstens dem Hauptgebäude Macht und Bedeutung. Zweitens baut man ein Pailou als ein Denkmal für eine berühmte Persönlichkeit oder ein Ereignis. Drittens dient es wie eine Grenze zwischen zwei Gassen. Als Hauptstadt der Yuan-, Ming- und Qing-Dynastie gab es in Peking viele Paläste, Tempel, kaiserliche Gärten und auch viele Persönlichkeiten und Begebenheiten, an die zu erinnern war. Auch wurden zahlreiche ordentlich angelegte Wohnviertel mit Pailou getrennt. Deshalb gibt es in Peking mehr Pailou als in anderen Städten. Am Ende der Qing-Dynastie gab es insgesamt 57 Pailou von unterschiedlicher Größe in Peking. Das größte Pailou wurde aus weißem Marmor gebaut und steht auf der südlichen Seite der Ming-Gräber.

Die Absteige-Stele in Hutongs

An manchen Plätzen wie in der Guozijian Jie (Straße der Kaiserlichen Akademie) oder bei dem Donghuamen (Ost-Blumen-Tor, östlicher Eingang des Kaiserpalastes) sieht man heute noch die "Absteige-Stele" (Xiamabei) aus der Zeit der QingDynastie. Auf der Stele steht in Chinesisch und Mandschurisch: "Alle Beamten hier absteigen". Die Beamten mussten bei der Stele absteigen, um dem Kaiser ihre Ehrerbietung zu erweisen.

Der alte japanische Schnurbaum in Hutongs

Ein japanischer Schnurbaum (chinesischer Gelehrten-Baum) wurde an jeder Seite vor dem Eingang der großen Siheyuan (traditionelles Hofhaus) gepflanzt. Es war Tradition, die Schnurbäume gleichzeitig mit dem Bau des Siheyuan zu pflanzen. Ein Sprichwort lautet: "Ob das Haus alt ist oder nicht, hängt von der Größe des Schnurbaums ab." Das Alter des Schnurbaums zeigt auch das Alter des Hauses an.

Geschnitzter Stein "Taishan Shigandang" (Stein vom Berg Taishan)

Anfang der 1960er Jahre konnte man noch geschnitzte Steine an der Hofwand oder an der Wand des südlichen Zimmers in einem Siheyuan finden. Die fünf Schriftzeichen "T aishan Shigandang" waren auf diese Steine geschnitzt. Im Altertum hielt man den Berg Taishan für den größten unter den fünf heiligen Bergen Chinas und glaubte, dass er unerschütterliche Macht hätte. Ein Stein von dem Berg Taishan konnte deshalb auch Unglück fernhalten. Heute sind solche geschnitzten Steine sehr selten zu sehen.

Aufsteige- und Absteige-Stein und Anbinde-Stelle

Vor dem Eingang von großen Siheyuan kann man heute paarweise große rechteckige graue Steine finden. Gewöhnlich haben sie ein Ausmaß von 90 x 70 cm oder 70x60 cm und sind mit der Treppe verbunden. Das sind Steine, die man zum Aufsitzen oder Absteigen von Pferden verwenden kann. Entsprechend den unterschiedlichen Rängen der Hausherren sind die Auf- und Absteigesteine unterschiedlich groß. An der Außenseite der Hofwand gibt es normalerweise drei bis vier Aushöhlungen in ca. 1,5 m Höhe, in denen sich ein Eisenring befindet. An diesen Ringen konnten Pferde angebunden werden.

Mehr über die Hutongs in Peking

  • Das Siheyuan
    Das Siheyuan Ein Siheyuan ist eine Einheit, die aus einem Innenhof besteht, der an allen vier Seiten von Häusern umgeben ist.
  • Wohnhäuser berühmter Persönlichkeiten
    Wohnhäuser berühmter Persönlichkeiten Ehemalige Wohnhäuser berühmter Persönlichkeiten in den Hutongs von Peking.
  • Tradition in Hutongs
    Tradition in Hutongs Alle traditionellen chinesischen Feste richten sich nach dem Mondkalender, der auch Bauernkalender genannt wird.
  • Jahrmärkte in Peking
    Jahrmärkte in Peking Der Jahrmarkt hat seinen Ursprung in den Tempelaktivitäten der chinesischen Religion.

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Erfahren Sie, was Ihnen kein Reiseführer und kein Länder-Knigge verrät – und was Ihnen der Chinese an sich und im Allgemeinen am liebsten verschweigen würde.

Der Chinese an sich und im Allgemeinen - Alltagssinologie
Autor: Jo Schwarz
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Erschienen im Conbook Verlag, 299 Seiten
ISBN 978-3-943176-90-2

Seit dem 28.06.2006 sind wir durch das Fremdenverkehrsamt der VR China zertifizierter China Spezialist (ZCS). China Reisen können über unsere Internetseite nicht gebucht werden. Wir sind ein Online China Reiseführer.



Nach dem chinesischen Mondkalender, der heute auch als "Bauernkalender" bezeichnet wird, ist heute der 28. Januar 4715. Der chinesische Kalender wird heute noch für die Berechnung der traditionellen chinesischen Feiertage, verwendet.

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Aussprache: yáng guāng
Deutsch: Sonnenlicht, Sonnenstrahl

Sie interessieren sich die chinesische Sprache? Die chinesische Sprache ist immerhin die meistgesprochene Muttersprache der Welt.

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Das Siheyuan

Ein Siheyuan ist eine Einheit, die aus einem Innenhof besteht, der an allen vier Seiten von Häusern umgeben ist.

Wohnhäuser berühmter Persönlichkeiten

Ehemalige Wohnhäuser berühmter Persönlichkeiten in den Hutongs von Peking.

Tradition in Hutongs

Alle traditionellen chinesischen Feste richten sich nach dem Mondkalender, der auch Bauernkalender genannt wird.

Jahrmärkte in Peking

Der Jahrmarkt hat seinen Ursprung in den Tempelaktivitäten der chinesischen Religion.

Luftverschmutzung in China

Feinstaubwerte (PM2.5) Peking
Datum: 24.02.2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 14.0
AQI: 55
Definition: mäßig

Feinstaubwerte (PM2.5) Chengdu
Datum: 07.05.2014
Uhrzeit: 16:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 90.0
AQI: 169
Definition: ungesund

Feinstaubwerte (PM2.5) Guangzhou
Datum: 24.02.2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 23.0
AQI: 74
Definition: mäßig

Feinstaubwerte (PM2.5) Shanghai
Datum: 24.02.2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 64.0
AQI: 155
Definition: ungesund

Feinstaubwerte (PM2.5) Shenyang
Datum: 24.02.2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: No Data
AQI:
Definition:

Mehr über das Thema Luftverschmutzung in China finden Sie in unserer Rubrik Umweltschutz in China.

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Chinesischer Mondkalender

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Deutsche verbinden mit chinesischem Essen Frühlingsrollen, Glückskekse und gebratene Nudeln. Die chinesische Küche hat jedoch weitaus mehr zu bieten.

China Restaurants gibt es in Deutschland in jeder Stadt und nahezu jedem Dorf. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

China Bevölkerung

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. 6. Januar 2005 überschritt erstmals die Bevölkerungsanzahl über 1,3 Mrd. Menschen.

Heute leben in China bereits 1.391.107.953* Menschen.

Alles über Chinas Bevölkerung und Chinas Nationalitäten und Minderheiten oder Statistiken der Städte in China.

* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.


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Wechselkurs RMB

Umrechnung Euro in RMB (Wechselkurs des Yuan). Die internationale Abkürzung für die chinesische Währung nach ISO 4217 ist CNY.

China Wechselkurs RMBRMB (Yuan, Renminbi)
1 EUR = 7.2693 CNY
1 CNY = 0.137565 EUR

Alle Angaben ohne Gewähr. Wechselkurs der European Central Bank vom Freitag, dem 24.02.2017.

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Uhrzeit in China

Heute ist Freitag, der 24.02.2017 um 20:57:00 Uhr (Ortszeit Peking) während in Deutschland erst Freitag, der 24.02.2017 um 13:57:00 Uhr ist. Die aktuelle Kalenderwoche ist die KW 8 vom 20.02.2017 - 26.02.2017.

China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Mao Zedong hatte vor 68 Jahren, am 1. Oktober 1949, die Volksrepublik China ausgerufen. Bis zum 1. Oktober 2017 sind es noch 218 Tage.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag und leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Da der chinesische Kalender im Gegensatz zum gregorianischen Kalender ein Lunisolarkalender ist, fällt das chinesische Neujahr jeweils auf unterschiedliche Tage. Das nächste "Chinesische Neujahrsfest" (chinesisch: 春节), auch Frühlingsfest genannt, ist am 16.02.2018. Bis dahin sind es noch 357 Tage.

Auch das Drachenbootfest "Duanwujie" (chinesisch: 端午節) ist ein wichtiges Fest in China. Es fällt sich wie andere traditionelle Feste in China auf einen besonderen Tag nach dem chinesischen Kalender. Dem 5. Tag des 5. Mondmonats. Es gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Das nächste Drachenboot-Fest ist am 30.05.2017. Die nächste Drachenboot-Regatta (Drachenboot-Rennen) wird in 95 Tagen stattfinden.

Das Mondfest oder Mittherbstfest (chinesisch: 中秋节) wird in China am 15. Tag des 8. Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender begangen. In älteren Texten wird das Mondfest auch "Mittherbst" genannt. Das nächste Mondfest ist am 04.10.2017. Traditionell werden zum Mondfest (englisch: Mid-Autumn Festival), welches in 222 Tagen wieder gefeiert wird, Mondkuchen gegessen

Vor 90 Jahren eröffnete in der Kantstraße in Berlin das erste China-Restaurant in Deutschland. 1923 war dies ein großes Ereignis. Fremdes kannten die Deutschen damals nur aus Zeitungen, Kolonialaustellungen und aus dem Zoo. Heute gibt es etwa 10.000 China-Restaurants in Deutschland. Gastronomieexperten schätzen jedoch, dass in nur 5 % (rund 500) Originalgerichte gibt. Üblich sind europäisierte, eingedeutschte Gerichte in einem chinesischen Gewand. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

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