Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

Unser China Reiseführer steht nicht als PDF zum Download zur Verfügung, jedoch können Sie alle Informationen über die Volksrepublik China kostenlos online lesen.

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J 07:18 K 19:32

Aphorismus des Tages:


Demjenigen, der etwas initiiert, gelingt es nicht immer, dies auch zu beenden. Derjenige, der am Anfang erfolgreich ist, erringt nicht immer den Endsieg.


战国策


Aphorismus

Auszeichnungen:

Historische Persönlichkeiten

Wichtige historische Persönlichkeiten in der chinesischen Geschichte von Huang Di bis Sun Yat-sen.

Zufallsbild aus unserer Bildergalerie Impressionen aus China

Kaiser, Politiker und Denker gehören ebenso zu den wichtigen historische Persönlichkeiten in der chinesischen Geschichte wie Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten die Kultur, die Geschichte und das Land geprägt haben.

Huang Di und Yan Di

Huang Di (Gelber Kaiser) und Yan Di (Kaiser Yan) sollen vor 5000 Jahren gelebt haben, waren legendäre Gottkaiser der chinesischen Geschichte und werden als Vorfahren der chinesischen Nation verehrt. Bis heute betrachten sich die Chinesen als die Nachkommen von Huang Di und Yan Di.

In alten chinesischen Schriften gibt es viele Legenden und Geschichten über Huang Di. Er wird als eine mit Erfindungsreichtum und Kriegsgeschick begnadete Gottheit geschildert, und ihm wird die Erfindung vieler Dinge, wie z. B. Wagen, Boote, Kleider und Häuser zugeschrieben.

Xia Qi

In der klassischen chinesischen Historiographie werden Yao, Shun und Yu als Nachfolger des mythischen Kaisers H uang Di beschrieben. Qi, der Sohn Yus, habe die Thronfolge erblich gemacht. Zuvor - in der Epoche der "Fünf Kaiser", die alle Merkmale eines "Goldenen Zeitalters" trägt - sollen die Regenten unter Berücksichtigung von Befahigung und Verdienst aus dem Kreise von Clan-Oberhäuptern gewählt worden sein. Qi gilt als Begründer der Xia-Dynastie, die als erste Dynastie der chinesischen Geschichte angesehen wird.

Pan Geng

In den ersten 300 Jahren der Shang-Dynastie wurde die Hauptstadt mehrmals verlegt. Um 1300 v. u. Z. verlegte der 20. König Pan Geng die Hauptstadt nach dem Ort, der Yin genannt wurde und nordwestlich von der heutigen Stadt Anyang in der Provinz Henan lag. Yin entwickelte sich zu einer großen Metropole und läutete die Glanzzeit der Shang-Dynastie ein. Die restlichen elf Könige der Shang-Dynastie behielten Yin als Hauptstadt bei.

Konfuzius und Laozi

In den mehr als 400 Jahren zwischen dem 7. und 3. Jahrhundert v. u. Z. erlebte die chinesische Philosophie eine Glanzzeit. Einige Dutzend philosophischer Richtungen kamen auf, darunter der Konfuzianismus, der Legalismus und der Daoismus sowie der Mohismus und die Fünf-Elemente-Schule. Konfuzius und Laozi (Laotse) sind Vertreter dieser Epoche.

Konfuzius, dessen persönlicher Name Qiu war, wurde 551 v. u. Z. in Zouyi (heute Kreis Qufu, Provinz Shandong) geboren und starb 479 v. u. Z. Den Großteil seines Lebens verbrachte er als Privatlehrer. Man sagt, dass er insgesamt mehr als 3000 Schüler hatte, von denen 70 als hervorragend betrachtet wurden. Oft begleiteten ihn Schüler auf seinen Reisen durch die verschiedenen Reiche. Die Herrscher dieser Reiche empfingen ihn höflich und berieten sich mit ihm. Doch hatte Konfuzius nie die Gelegenheit, seine Herrschaftstheorie in die Praxis umzusetzen. Seine späteren Jahre widmete er der Sammlung und Herausgabe literarischer Texte. Ihm wird die Herausgabe des Buches der Urkunden und des Buches der Lieder zugeschrieben. Dem Buch der Wandlungen, einem Werk über Weissagung, fügte er erklärende Randbemerkungen hinzu. Er stellte die Frühlings- und Herbstannalen zusammen und überprüfte und revidierte das Buch der Riten und das Buch der Musik. Bis auf das Buch der Musik, das verloren ging, wurden die anderen fünf Bücher später als die konfuzianischen Klassiker bekannt, die von den Anhängern des Konfuzianismus studiert und befolgt werden mussten.

Laozi, dessen Nachname Li und persönlicher Name Er war, ist auch unter dem Namen Laodan bekannt. Aus dem Reich Chu stammend lebte er ungefähr zur selben Zeit wie Konfuzius, Das Buch LaoZi wird ihm zugeschrieben. Das Buch bestreitet die Theorie der höchsten Autorität eines Gottes oder eines Himmels, die seit der Shang-Dynastie verbreitet war. An deren Stelle setzt es die Theorie des Weges (dao), einen absoluten, alles überragenden, von Zeit und Raum losgelösten Geist, der das ganze Universum umfasst. Der Weg existierte schon lange vor der Schaffung des physischen Universums. Das stellt den Standpunkt des objektiven Idealismus dar. Auf politischem Gebiet lehnt das Buch LaoZi die Theorie der Menschlichkeit von Konfuzius ab. Vielmehr tritt es für die Nichteinmischung in das Leben des Volkes ein und dafür, dass man der Natur freien Lauf lässt. Ohne Wissen oder Begierden wären die Menschen besser dran. Die ideale Gesellschaft lebe mit geringer Bevölkerung in kleinem Gebiet, ohne moderne Geräte oder Werkzeuge, Boote oder Fahrzeuge und ohne Krieg.

Sima Qian

Sima Qian (etwa 145-87 v. u. Z.) war ein großer Historiker der Han-Dynastie. Sein Hauptwerk Historische Aufzeichnungen, fertiggestellt um 100 v. u. Z., ist eine 130 Bände umfassende allgemeine Geschichte Chinas, die von den Legenden aus der Zeit des mythischen Kaisers Huang Di, über die Ereignisse in den Dynastien Shang und Zhou, die Umwälzungen in der Frühlings- und Herbstperiode und in der Zeit der Streitenden Reiche, den Aufstieg und Fall der Qin-Dynastie bis zur Geburt und Festigung der Han-Dynastie reicht. Historische Aufzeichnungen sind ein einmaliges Werk wegen seiner Berichte über die verschiedenen historischen Stadien und ihre Merkmale, seiner Darstellung und Einschätzung historischer Persönlichkeiten und Beschreibung der gesellschaftlichen Zustände. In der Erarbeitung historischer Daten und eines Stils für historische Schriften wies Sima Qian Originalität auf. Wenn er auch die Kaiser, Könige, Generäle und Minister als die Schöpfer der Geschichte betrachtete, so erkannte er doch die geschichtemachende Rolle des Volkes an, wie zum Beispiel bei den Bauernaufständen. Er sah auch den Einfluss, den der soziale Stand auf die Bestimmung des individuellen Bewusstseins hatte. Seine Werke hatten einen gewaltigen Einfluss auf die spätere chinesische Historiografie.

Qin Shi Huang

Qin Shi Huang (259-210 v. u. Z.) war der erste Kaiser des ersten vereinigten chinesischen Reiches. Er vereinheitlichte die Schrift, die Maße und die Währung und errichtete ein System von Präfekturen und Kreisen und gab dem Land eine Rechtsordnung. Das von ihm geschaffene Ideal der Kaiserherrschaft wurde auch in den folgenden mehr als 2000 Jahren nicht fallengelassen. Qin Shi Huang begann mit dem Bau der 5000 Kilometer langen Chinesischen Mauer und ließ ein Mausoleum für sich errichten. Die Terrakottaarmee, seine Leibgarde für das Jenseits, umfasst 8000 Krieger- und Pferdestandbilder sowie Streitwagen in Originalgröße.

Kaiser Wudi

Der Han-Kaiser Wudi (156 -87 v. u. Z.) hieß Liu Che und bestieg im Alter von 16 Jahren den Thron. Er stärkte die Zentralregierung und übte ein Staatsmonopol auf Salz, Eisen und Münzprägung aus. Außerdem ließ er Bewässerungsanlagen errichten, den Gelben Fluss regulieren und den Grenzschutz verstärken. Während seiner Regierungszeit wurden die Handelswege (Seidenstraße) nach Zentralasien und Europa eingerichtet. Das Han-Reich erreichte einen Höhepunkt seiner Entwicklung.

Zhang Heng

Zhang Heng (78-139) war ein vielseitig begabter Wissenschaftler, der ein Seismometer erfand und sich auch in anderen Sparten auszeichnete. In der Politik wies er auf die aus der damaligen Zersplitterung der Macht hervorgehende Krise hin und zeigte die Absurdität der Wahrsagerei auf. In der Astronomie hegte er die Ansicht, dass das Universum oval wäre und die Erde wie das Dotter eines Eis in der Mitte hing. Einmal am

Tag würde sich das Universum um die Erde drehen. Mit Hilfe der mechanischen Erkenntnisse seiner Zeit konstruierte er eine wasserbetriebene Armillarsphäre (Himmelsglobus), die sich mit derselben Geschwindigkeit wie die Sonne und die anderen Himmelskörper drehte, wodurch ihre Position und die Bahn ihrer Bewegung jederzeit relativ genau ablesbar waren. Zhang Hengs Seismometer war ein urnenähnliches Gerät mit einem zentral gelagerten Pendel. Bei einem Erdbeben kam das Pendel aus dem Gleichgewicht und setzte eine Reihe von Hebeln in Gang. Dann fiel eine Bronzekugel aus dem Maul eines der acht in acht Richtungen angeordneten Drachen und gab einen Ton von sich. So konnte man wissen, wann und in welcher Richtung ein Erdbeben stattgefunden hatte.

Cao Cao

Cao Cao (155-220) war ein Kanzler aus der späten Östlichen Han-Dynastie. Während der Unterdrückung des Aufstands der Gelben Turbane baute er seine Macht aus. Später beseitigte er die Fürstentümer und unterwarf ganz Nordchina seiner Herrschaft. Er ergriff zahlreiche Maß nah - men, um das Wirtschaftsleben und die gesellschaftliche Ordnung wiederherzustellen. Nach seinem Tod begründete sein Sohn, Cao Pi (187-226), im Jahr 220 das Königreich Wei.

Cao Cao und seine Söhne, Cao Pi und Cao Zhi (192 -232), traten auch als Literaten hervor. Sie waren bedeutende Vertreter des Jian'an-Stils. Kraftvoll und melancholisch zugleich fanden in ihren lyrischen und prosaischen Werken die Kriegswirren der Zeit und die Hoffnung auf eine Einheit des Reiches einen vollendeten Ausdruck. Ein kurzes Lied und Ein Spaziergang vor dem Sommertor von Cao Cao zählen zu den berühmtesten chinesischen Gedichten. Die Historischen Anspielungen und Essays von Cao Pi sind das früheste bisher bekannte literaturkritische Werk in China. Die Gedichte Cao Zhis beeinflussten die Entwicklung der Gedichte mit fünf Zeichen pro Zeile.

Zhuge Liang

Zhuge Liang (181-234) war ein berühmter Gelehrter und Stratege in der späteren Han-Dynastie und hatte einen großen Beitrag zur Gründung des Königreichs Shu (hauptsächlich in der heutigen Provinz Sichuan) geleistet. Als Premierminister des Königreiches Shu bemühte er sich um die Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktion in Sichuan. Er ließ das alte Wasserbauprojekt, den Dujiangyan-Staudamm, von besonderen Beamten verwalten und viele neue Wasserbauanlagen errichten. Zur Sicherung der Grenzen und Befriedung der umliegenden Gebiete suchte er die Verbesserung der Beziehungen mit den nationalen Minderheiten in den heutigen Provinzen Guizhou und Yunnan und die Stärkung der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontakte zwischen diesen und dem Han-Volk.

Wang Xizhi

Wang Xizhi (321-379) war ein Kalligraf aus der Jin-Dynastie. Er übernahm das Wesentliche der Kalligrafie der Han- und der Wei-Dynastie und schuf seinen eigenen Stil. Er brachte die chinesische Kalligrafie als Kunstform auf eine neue

Höhe und wurde als Heiliger der Kalligrafie verehrt. Sein erhaltenes Werk Vorwort zur Gedichtsammlung vom Orchideenpavillon ist ein Meisterwerk der chinesischen Kalligrafie.

Zu Chongzhi

Zu Chongzhi (429-500) war ein Mathematiker in den Südlichen Dynastien. Er war der erste, der das Vorrücken in die Aufzeichnung der Kalenderzeit einbezog. Der von ihm erarbeitete DamingKalender übertraf alle bisherigen an Genauigkeit, die Länge seines tropischen Jahres unterschied sich nur um 50 Sekunden vom modernen Gregorianischen Kalender. Eine hervorragende Leistung von Zu Chongzhi war, dass er als erster auf der Welt das Verhältnis des Kreisumfangs zum Kreisdurchmesser bis auf die siebte Stelle hinter dem Komma berechnete.

Kaiser Yangdi

Der Sui-Kaiser Yangdi (569-618) war der zweite Kaiser der Sui-Dynastie und wird von der traditionellen Historiographie als negativer und despotischer Charakter beschrieben. Um sich den Weg zum Kaiserthron zu ebnen, soll er seinen Vater und seinen Bruder ermordet haben. Kriege gegen Korea und der Bau des Kaiserkanals, der Nord- mit Südchina verbinden sollte, machten ihn im Volk unbeliebt, da zugleich Hungersnöte ausbrachen und Überschwemmungen auftraten. Bauernaufstände beschleunigten den Niedergang seiner Herrschaft. In Jiangdu (dem heutigen Yangzhou) wurde er im Frühjahr 618 von den eigenen Höflingen erdrosselt.

Kaiser Taizong

Der Tang-Kaiser Taizong (599-649) war ein hervorragender Staatsmann und Militärstratege. Er war sehr darauf bedacht, historische Lehren aus dem raschen Verfall der einst mächtigen Sui-Dynastie zu ziehen und diskutierte oft mit seinen Ministern über die Verdienste und Fehler der Politik der Sui, um dadurch zu besseren Maßnahmen für die Festigung seiner eigenen Herrschaft zu gelangen. Er forderte seine Minister auf, zu politischen Fragen frei ihre Meinung zu äußern. Dieser Arbeitsstil erhöhte sein politisches Prestige und stärkte die Einheit am Hofe.

Er vervollständigte das Prüfungs system zur Auswahl geeigneter Beamter, um begabte Leute in seine, Dienste aufzunehmen. Er führte das System des Landausgleichs ein und ließ Wasserbauprojekte realisieren, wodurch die Landwirtschaft eine bedeutende Entwicklung erfuhr. Während seiner Regierungszeit herrschte auf der Seidenstraße lebhafter Verkehr, was den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen China und der Welt förderte.

Prinzessin Wencheng

Im Jahr 641 verheiratete der Tang-Kaiser Taizong seine Tochter, Prinzessin Wencheng (625-680), mit Songtsen Gampo (?-650), dem König von Tubo (Tibet). Die Prinzessin Wencheng lebte 40 Jahre lang in Tibet und half dem König Songtsen Gampo bei der Regierung. Sie brachte zahlreiche Gelehrte, Musiker sowie Fachleute und Werkzeuge für Landwirtschaft, Seidenraupenzucht, Schnapsdestillation, Papierherstellung etc. nach Tibet, was die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung von Tibet förderte. Sie genießt an der Seite ihres Gatten bis heute den Respekt der Tibeter, die ihr Andenken in hohen Ehren halten.

Sun Simiao

Sun Simiao (581-682) war ein hervorragender Pharmakologe in der Tang-Dynastie und wurde als "Meister der Pharmakologie" geehrt. Seine Werke Kostbare Rezepte und Ergtinzungen zu "Kostbare Rezepte (I befassen sich ausführlich mit der Diagnose, Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten, besonders mit den gynäkologischen Krankheiten und der Kinderpflege. Darin sind die Sammlung und Zubereitung von 800 gebräuchlichen Drogen erhalten.

Xuanzang

Xuanzang (602-664) war ein gelehrter Mönch. Er überwand die verschiedensten Schwierigkeiten, um in Indien nach buddhistischen Schriften forschen zu können. Nach seiner Heimkehr übersetzte er 75 buddhistische Bücher mit insgesamt 1335 Bänden. Seine Übersetzungen übertrafen alle bisherigen an Genauigkeit und Flüssigkeit. Mit Hilfe seines Jüngers Bian Ji schrieb er auch die Aufzeichnungen der Reisen nach dem Westen in 12 Bänden, in welchen er die Geografie, die Sitten und religiösen Mythen von 111 Staaten beschreibt, die er persönlich besuchte, sowie von 28 anderen Staaten, von denen er gehört hatte. Das Buch liefert wertvolles Material für das Studium der Geschichte und Geografie von Südwest- und Zentralasien.

Wu Zetian

Wu Zetian (624-705) war die einzige Frau in der chinesischen Geschichte, die offiziell die Kaiserwürde verliehen bekam. Sie kam 637 als Konkubine an den Hof des Kaisers Taizong und wurde später die Konkubine des Kronprinzen und nachfolgenden Kaisers Gaozong. Durch Intrigen gelang ihr 655 der Aufstieg zur Hauptfrau. Nach einer Reihe weiterer, höchst verschlungener Machenschaften gelangte die Regentin schließlich 690 selbst auf den Thron. Unter ihrer Regentschaft nahm die Wirtschaft Aufschwung und die Gesellschaft stabilisierte sich, die Grundlage für die spätere Blüte der Tang-Dynastie war geschaffen. 705 bestieg Li Xian, der Kaiser Zhongzong, den Thron und etablierte erneut die Tang-Dynastie.

Jianzhcn

Jianzhen (688-763) war ein hochgebildeter Mönch. Im Alter von 14 Jahren bekehrte er sich zum Buddhismus und beschäftigte sich im Kloster mit der buddhistischen Mönchsordnung (vinaya). Im Jahr 753 reiste er nach Japan. Dort legte er die buddhistischen Sutren aus und verbreitete die buddhistischen Mönchsregeln, die er zu einer Lehrrichtung des Buddhismus ausbaute, die in Japan als Ritsu-Schule bekannt ist.

Li Bai und Du Fu

In der Tang-Dynastie erreichte die klassische chinesische Dichtkunst mit mehr als tausend Dichtern ihre höchste Blüte. Über 50 000 Gedichte aus dieser Zeit sind überliefert. Die romantischen Gedichte von Li Bai (701-762) und die realistischen Gedichte von Du Fu (712-770) sind Beispiele vollendeter Dichtkunst.

Li Bai ist seit mehr als einem Jahrtausend als "Unsterblicher Dichter" und Du Fu als "Meister des Realismus" bekannt. Li Bai liebte das Reisen, und viele seiner Gedichte sind Hymnen auf die Schönheit der Landschaft, die er besuchte. Die Leser konnten sich oft mit dem starken Gefühlsausdruck, der ungezügelten Fantasie und dem einmaligen Stil in seinen Gedichten identifizieren.

Du Fu lebte zur Zeit der Rebellion von An Lushan und Shi Siming in Chang'an, wo er mit eigenen Augen die Korruptheit der Tang-Herrscher und die Barbarei der Rebellen sah. Später half ihm seine Zeit als Flüchtling vor dem Krieg, das Leid des gewöhnlichen Volkes besser zu verstehen. Seine Gedichte sind ein Spiegel seiner Zeit und zeigen seine tiefe Sorge um das Schicksal des Landes und des Volkes.

Bi Sheng

Bi Sheng (?-ca. 1051) aus der Song-Dynastie erfand die Drucktechnik mit beweglichen Lettern. Die Lettern, jede für ein Schriftzeichen, wurden aus Ton geschnitten und dann im Feuer gehärtet. Beim Satz wurden die Tonlettern in einem eisernen Rahmen angeordnet. Eine Druckplatte war fertig, wenn der Rahmen mit Tonlettern ausgefüllt war. Nach dem Druck konnten die Lettern aus dem Rahmen gelöst und weiter verwendet werden. Der Druck mit beweglichen Lettern wird als eine Revolution der Drucktechnik angesehen.

Su Shi

Su Shi (1037-1101) war Literat, Kalligraf und Maler in der Song-Dynastie. Seine poetischen Werke in den Versformen von shi und ci zeichnen sich durch Frische und Unbefangenheit aus. Als Kalligraf war Su in der Halbkursivschrift (xingshu) und der Normalschrift (kaishu) bewandert, als Maler waren seine bevorzugten Motive bizarre Steine und verdorrte Bäume.

Su Shi, sein Vater Su Xun (1009-1066) und sein Bruder Sn Zhe (1039-1112) waren als die "Drei Sus" in der chinesischen Literaturgeschichte bekannt.

Zhu Xi

Zhu Xi (1130-1200) war ein berühmter Philosoph in der Song-Dynastie. Seine philosophischen Ideen galten als die orthodoxe Lehre in der Ming- und der Qing-Dynastie und sind im Westen als Neo-Konfuzianismus bekannt. Er vertrat die Ansicht, dass "Vernunft" schon vor der Existenz der Dinge in diesen existiere und dass alle Veränderungen durch sie bestimmt würden. Beim Menschen sei "Vernunft" nichts anderes als die menschliche Natur, die von Grund auf gut sei. Darin hätten alle feudalen Moralmaßstäbe ihren Ursprung. Blind durch sein Trachten nach materiellem Gewinn werde der Mensch dann schlecht und verletze die feudalen Moralmaßstäbe. Mit diesen Bemerkungen wollte Zhu Xi die feudalen Moralmaßstäbe und ihre erzwungene Einhaltung durch das Volk rechtfertigen. Zhu Xi schrieb auch viele Bücher, die wichtigsten davon waren Kommentar über das große Lernen und die Lehre des Mittelwegs, Gesammelte Kommentare Zu Konfuzius "GesprCichen (( und "Menzius" und Gesammelte Schriften von Meister Zhu Xi. Daneben wurden viele Bücher über seine Worte und Taten geschrieben. Geordnete GesprCiche von Meister Zhu hat sich bis heute erhalten. Zhu führte lebenslang eine private Lehranstalt und hatte in mehr als fünfzig Jahren zahlreiche Schüler.

Dschingis Khan

Dschingis Khan (1162-1227) vereinigte mit hervorragenden politischen Strategien und klugen militärischen Taktiken die Völker der mongolischen Steppe. 1215 ergriff er die Herrschaft über ganz Nordchina und legte damit die Grundlage zum Aufbau eines riesigen, weite Teile der Welt umfassenden Steppenreiches. 1271 gründete sein Enkel Kublai Khan (1215 -1294) die Yuan-Dynastie (1271-1369) und begann damit eine Epoche der mongolischen Herrschaft über Nord- und später auch Südchina.

Guan Hanqing

Guan Hanqing (ca. 1220-1300) war Dramatiker in der Yuan-Dynastie und schrieb mehr als 60 Dramen, etwa ein Zehntel aller bis heute verifizierten Dramen der Yuan-Oper. Doch nur 18 davon sind erhalten. Schon in der Yuan-Dynastie hielt man ihn für den besten der vier großen Dramatiker. Er verstand sich sowohl auf die Tragödie als auch auf die Komödie. Zu seinen bekanntesten Werken gehören cl chnee im Hochsommer, Traum der J chmetterlinge, Der Pavillon zur Verehrung des Mondes und Treffen von Guan Yu und Lu Su.

Li Shizhcn

Li Shizhen (1518-1593) war Mediziner und Pharmazeut aus der MingDynastie. Im Jahr 1578 stellte er seinen 52 Bände umfassenden Abriss der Kräutermedizin fertig. Darin werden 1892 Kräuter und mehr als 11 000 Rezepte angeführt. Mehr als 1100 Illustrationen sind in dem Werk enthalten. Obwohl ein Großteil dieses Materials auch in anderen Büchern zu finden war, wurden viele Angaben durch Lis Arbeit bestätigt. Manches Material wurde auch von ihm selbst gesammelt. Der Abriss gilt als eine Zusammenfassung der chinesischen Medizin und Pharmakologie bis zum 16. Jahrhundert. Er ist zugleich ein wichtiges botanisches Werk und enthält viele Anweisungen über die Zucht verschiedener Pflanzen. Der Einfluss dieses Werkes reichte über vier Jahrhunderte.

Li Zicheng

Li Zicheng (1606-1645) war ein Bauer aus NordShaanxi. 1620 beteiligte er sich an einem Bauernaufstand und wurde später zum Führer der Aufständischen mit dem Titel "König der Tapferkeit" gewählt. Im März 1644 drang seine Armee in Beijing ein und stürzte die l'v1ing-Dynastie. Im gleichen Jahr überschritten die mandschurischen Truppen den Shanhaiguan-Pass und besiegten die Armee der Aufständischen. Li Zicheng zog sich gezwungermaßen aus Beijing zurück und soll 1645 in der Provinz Hubei gestorben sein.

Kaiser Kangxi

Der Qing-Kaiser Kangxi (1654--1722) bestieg im Alter von 8 Jahren den Thron und übernahm im Alter von 13 Jahren selbst die Regierung. Er bekämpfte die Aggression durch Russland und verstärkte die direkte Kontrolle über Tibet. Kangxi legte großen Wert auf die Landwirtschaft und ließ Flüsse und Seen regulieren, um einen ungehinderten Verkehr auf dem Großen Kanal von Hangzhou nach Beijing zu garantieren.

Cao Xucqin

Cao Xuegin (1724-1764) wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in eine einflussreiche Familie geboren, die dem Kaiser Kangxi nahe stand. Mit der Thronfolge des Kaisers Yongzheng wurden jedoch die Güter der Familie Cao eingezogen, was dazu führte, dass Cao Xueqin z eit seines Lebens in äußerst ärmlichen Verhältnissen in der Nähe Beijings lebte. Der Roman Der Traum der Roten Kammer, das einzige von ihm bekannte Werk, wurde also unter prekären Bedingungen geschaffen. Die Handlung gruppiert sich um die Liebestragödie zwischen den drei Hauptfiguren Jia Baoyu, Lin Daiyu und Xue Baochai und schildert den Niedergang einer aristokratischen Familie in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Er zählt zu den berühmtesten klassischen Romanen Chinas und hat eine eigene literaturwissenschaftliche Forschungsrichtung herausgebildet, die sich ausschließlich mit der Interpretation dieses Werkes beschäftigt.

Kaiserinwitwe Cixi

Im Sterbezimmer des Kaisers Xianfeng gelang es Cixi (1835-1908), ihren Sohn, erst sechs Jahre alt, als Thronnachfolger durchzusetzen. Für die folgenden 47 Jahre übernahm sie, als Kaiserinwitwe und Regentin die tatsächliche Macht im untergehenden Qing-Reich. Unter ihrer Regentschaft erlebte China einen kurzfristigen Aufschwung. Phasen der Reform wechselten mit Versuchen, die despotische Herrschaft zu restaurieren, wofür der starrköpfige Konservativismus Cixis verantwortlich gemacht wird. Die Dynastie überlebte den Tod der Kaiserinwitwe nur um wenige Jahre.

Sun Yat-sen

Sun Yat-sen (1866-1925) war ein Protagonist der demokratischen Revolution Chinas. Er gründete die Chinesische Revolutionäre Liga und stellte die "Drei Volksprinzipien" (Sanmin Zhuyz) auf: "Nationalismus, Demokratie und Volkswohl". Er leitete die Revolution von 1911, die zum Sturz der Qing-Dynastie führte, und trat das Amt des Provisorischen Präsidenten der Republik China an. 1912 gestaltete er die Chinesische Revolutionäre Liga in Kuomintang um und errichtete 1924 die Huangpu (Whampoa)-Militärakademie für die Ausbildung des Offizierkorps. Die Schule legte die Grundlage für den Aufbau einer modernen Armee.

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Nach dem chinesischen Mondkalender, der heute auch als "Bauernkalender" bezeichnet wird, ist heute der 26. Februar 4715. Der chinesische Kalender wird heute noch für die Berechnung der traditionellen chinesischen Feiertage, verwendet.

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Luftverschmutzung in China

Feinstaubwerte (PM2.5) Peking
Datum: 23.03.2017
Uhrzeit: 23:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 113.0
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Definition: ungesund

Feinstaubwerte (PM2.5) Chengdu
Datum: 23.03.2017
Uhrzeit: 23:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 73.0
AQI: 160
Definition: ungesund

Feinstaubwerte (PM2.5) Guangzhou
Datum: 23.03.2017
Uhrzeit: 23:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 50.0
AQI: 137
Definition: ungesund für empfindliche Gruppen

Feinstaubwerte (PM2.5) Shanghai
Datum: 23.03.2017
Uhrzeit: 23:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 34.0
AQI: 97
Definition: mäßig

Feinstaubwerte (PM2.5) Shenyang
Datum: 23.03.2017
Uhrzeit: 23:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: No Data
AQI:
Definition:

Mehr über das Thema Luftverschmutzung in China finden Sie in unserer Rubrik Umweltschutz in China.

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China Bevölkerung

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. 6. Januar 2005 überschritt erstmals die Bevölkerungsanzahl über 1,3 Mrd. Menschen.

Heute leben in China bereits 1.391.836.687* Menschen.

Alles über Chinas Bevölkerung und Chinas Nationalitäten und Minderheiten oder Statistiken der Städte in China.

* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.

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Umrechnung Euro in RMB (Wechselkurs des Yuan). Die internationale Abkürzung für die chinesische Währung nach ISO 4217 ist CNY.

China Wechselkurs RMBRMB (Yuan, Renminbi)
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Uhrzeit in China

Heute ist Freitag, der 24.03.2017 um 00:23:35 Uhr (Ortszeit Peking) während in Deutschland erst Donnerstag, der 23.03.2017 um 17:23:35 Uhr ist. Die aktuelle Kalenderwoche ist die KW 12 vom 20.03.2017 - 26.03.2017.

China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Mao Zedong hatte vor 68 Jahren, am 1. Oktober 1949, die Volksrepublik China ausgerufen. Bis zum 1. Oktober 2017 sind es noch 191 Tage.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag und leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Da der chinesische Kalender im Gegensatz zum gregorianischen Kalender ein Lunisolarkalender ist, fällt das chinesische Neujahr jeweils auf unterschiedliche Tage. Das nächste "Chinesische Neujahrsfest" (chinesisch: 春节), auch Frühlingsfest genannt, ist am 16.02.2018. Bis dahin sind es noch 329 Tage.

Auch das Drachenbootfest "Duanwujie" (chinesisch: 端午節) ist ein wichtiges Fest in China. Es fällt sich wie andere traditionelle Feste in China auf einen besonderen Tag nach dem chinesischen Kalender. Dem 5. Tag des 5. Mondmonats. Es gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Das nächste Drachenboot-Fest ist am 30.05.2017. Die nächste Drachenboot-Regatta (Drachenboot-Rennen) wird in 67 Tagen stattfinden.

Das Mondfest oder Mittherbstfest (chinesisch: 中秋节) wird in China am 15. Tag des 8. Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender begangen. In älteren Texten wird das Mondfest auch "Mittherbst" genannt. Das nächste Mondfest ist am 04.10.2017. Traditionell werden zum Mondfest (englisch: Mid-Autumn Festival), welches in 194 Tagen wieder gefeiert wird, Mondkuchen gegessen

Vor 90 Jahren eröffnete in der Kantstraße in Berlin das erste China-Restaurant in Deutschland. 1923 war dies ein großes Ereignis. Fremdes kannten die Deutschen damals nur aus Zeitungen, Kolonialaustellungen und aus dem Zoo. Heute gibt es etwa 10.000 China-Restaurants in Deutschland. Gastronomieexperten schätzen jedoch, dass in nur 5 % (rund 500) Originalgerichte gibt. Üblich sind europäisierte, eingedeutschte Gerichte in einem chinesischen Gewand. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

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