Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

Unser China Reiseführer steht nicht als PDF zum Download zur Verfügung, jedoch können Sie alle Informationen über die Volksrepublik China kostenlos online lesen.

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Aphorismus des Tages:


玉不琢不成器。


Jade, die nicht bearbeitet wird, wird nicht zu einem Gefäß.


Aphorismus

Auszeichnungen:

Entwicklung des frühen Feudalismus

Die Qin- und die Han-Zeit (221 v. Chr. - 220 n. Chr.) - Entwicklung des frühen Feudalismus.

Zufallsbild aus unserer Bildergalerie Impressionen aus China

Chinas Feudalismus begann sich in den Dynastien Qin und Han zu entwickeln. Die Qin-Dynastie, Chinas erstes Feudalreich, errichtete eine Regierungsform, die den chinesischen Feudalismus entscheidend beeinflusste.

Die Qin-Dynastie

Die Qin-Dynastie erlebte nur eine 15-jährige Herrschaft von zwei Monarchen (221 - 207 v. Chr.).

Die Entstehung eines vereinten zentralisierten Feudalstaates

Durch die von Shang Yang initiierten Reformen nahm die Stärke des Staates Qin immer mehr zu. In den Eroberungskriegen gegen die anderen sechs rivalisierenden Staaten blieb Qin immer siegreich und vernichtete sie alle. Im Jahr 221 v. Chr. war China zum erstenmal in seiner Geschichte vereint.

Mit der Gründung der Qin-Dynastie durch den König Ying Zheng wurde die lange Zersplitterung des Landes beendet. Eine zentralisierte Monarchie wurde errichtet. Der Staat Qin verdankte seinen Erfolg nicht nur seinen militärischen Siegen, sondern auch seiner inneren Einheit, seinen entwickelten Produktivkräften und seiner fortgeschrittenen politischen Organisation.

Das Qin-Reich dehnte sich, mit der Hauptstadt Xianyang (heute bei Xi´an, Provinz Shaanxi) als Mittelpunkt, bis auf die Gebiete am Mittel- und Unterlauf des Gelben Flusses und des Yangtse und auf das Einzugsgebiet des Zhujiang (Perlfluss) im Süden Chinas aus.

Shi Huang Di und seine Herrschaft

Nach der Vereinigung ganz Chinas hielt es der Qin-König Ying Zheng für angemessen, sich den vornehmeren Titel Erster Kaiser (Shi Huang Di) zu verleihen, und er verfügte, dass seine Nachfolger die Titel Zweiter Kaiser, Dritter Kaiser und so fort zu tragen hätten. Er hoffte wohl, dass das Qin-Reich für immer von seinen Nachfahren regiert würde.

Shi Huang Di konzentrierte alle Macht in seinen Händen und errichtete ein vollständiges autokratisches Verwaltungssystem, eine gewaltige Bürokratie mit dem Kaiser an der Spitze. Unter ihm gab es einen linken Minister und einen Rechten Minister, einen Marschall, zuständig für Militärangelegenheiten, und einen Zensor, der für die Beaufsichtigung der Beamten und für die Verwaltung der Archive, der Akten und Bücher verantwortlich war. Ferner wurden neun Regierungsabteilungen eingerichtet. Alle wichtigen Beamten des Kaiserhofs wurden vom Kaiser persönlich ernannt.

Das Reich wurde in 36 und später in 40 Präfekturen aufgeteilt, die jeweils aus einer Anzahl von Kreisen bestanden. In den Kreisen wurden wiederum Gemeinden und Distrikte eingerichtet. Die Vorsteher der Präfekturen und Kreise wurden vom Kaiser unmittelbar ernannt und mussten dessen Befehle strikt ausführen. Dieses von Shi Huang Di eingeführte Präfektur-Kreis-System bestimmte in den folgenden mehr als 2000 Jahren die chinesische Feudalgesellschaft.

Zwecks besserer Regierung verfügte Shi Huang Di die Standardisierung der Schrift, der Währung und der Maße und Gewichte. Diese Vereinheitlichung begünstigte die Entwicklung von Kultur, Produktion und Handel.

Alle Festungen, Kontrolltürme und Burgen der vorherigen sechs Staaten wurden abgerissen, und Landstraßen wurden gebaut, die von der Reichshauptstadt in alle Himmelsrichtungen führten.

Maßnahmen zur Unterdrückung oder Verhinderung regierungsfeindlicher Tätigkeiten wurden ergriffen. Um seine Herrschaft zu festigen, befahl Shi Huang Di 213 und 214 v. Chr., unerwünschte Bücher zu verbrennen und 460 andersdenkende Gelehrte lebendig zu begraben sowie alle Kriegsgeräte in den Händen der Bevölkerung zu vernichten. Zum Schutz vor dem nördlich des vereinten Reiches lebenden Nomadenvolk Xiongnu (Hunnen) wurden die Befestigungen an den Nordgrenzen, die schon während der Zeit der Streitenden Reiche zur Verteidigung errichtet worden waren, miteinander verbunden und zur Großen Mauer ausgebaut, die sich seinerzeit von Lintao (nördlich des heutigen Kreises Minxian, Provinz Gansu) im Westen bis nach Liaodong (heute nördlich der Stadt Liaoyang, Provinz Liaoning) im Osten erstreckte.

Bauernaufstände und Untergang der Qin-Dynastie

Shi Huang Di regierte nur ein knappes Jahrzehnt. Es waren Jahre der Grausamkeit und Tyrannei. Die Steuern waren drückend, dazu kamen der Militär- und der Frondienst. Mehr als zwei Millionen Soldaten wurden rekrutiert, über ein Drittel der Männer in den besten Jahren. Zehntausende wurden zum Bau des Epang-Palastes, des Mausoleums des Ersten Kaisers und der Großen Mauer eingesetzt. Im Jahr 210 v. Chr. starb der Erste Kaiser auf einer Inspektionsreise, sein Sohn bestieg als Zweiter Kaiser den Thron. Die Unterdrückung und Ausbeutung wurden nun noch stärker. Die Bauern rebellierten. Kaum zehn Monate nach dem Regierungsantritt des Zweiten Kaisers brach der erste Bauernaufstand in der chinesischen Geschichte aus. Seine Anführer waren Chen Sheng und Wu Guang. Sie riefen das ganze Volk zum Aufstand gegen die Qin-Herrschaft auf. Im ganzen Land folgten die Bauern dem Beispiel, erhoben sich und töteten die örtlichen Beamten. Die Bauernarmee erhielt laufend Zuwachs.

Auch wenn der Bauernaufstand unter Chen Sheng und Wu Guang, der ein halbes Jahr dauerte, schließlich mit einer Niederlage endete, setzte sich die von ihm ausgelöste Anti-Qin-Welle weiter fort. Kaum zwei Jahre später brachte die Bewegung gegen die Qin-Dynastie diese zu Fall.

Nach Chen wurden Xiang Yu und Liu Bang die Führer der beiden stärksten Bauernheere. Nach dem Fall der Qin wurden die beiden dann zu Rivalen. So folgte auf den Untergang der Qin-Dynastie der Machtkampf unter den Führern der siegreichen Rebellenarmeen.

Der Erste Kaiser Shi Huang Di und seine Terrakotta-Armee

Fünf Kilometer östlich des Kreises Lintong, Provinz Shaanxi, befindet sich in Lishan ein pyramidaler hoher Hügel. Dies ist die Grabstätte des Kaisers Shi Huang Di, der deshalb so berühmt ist, weil er China erstmals vereinte und unter seiner Herrschaft in China ein zahlreiche Nationalitäten umfassendes zentralisiertes Feudalreich entstand, das zu jener Zeit der größte und kulturell meistentwickelte Staat der Welt war.

38 Jahre lang waren, wie berichtet wird, 700000 Handwerker und Arbeiter mit dem Bau dieser monumentalen Grabstätte beschäftigt gewesen. Das noch ungeöffnete unterirdische Mausoleum ist das größte der kaiserlichen Gräber aller Dynastien Chinas. Der trapezförmige Grabhügel ist 47 Meter hoch und misst von Osten nach Westen 345 Meter und von Süden nach Norden 350 Meter, nimmt also eine Fläche von 120750 Quadratmetern ein. Testbohrungen haben gezeigt, dass der unterirdische Palast aus einem inneren Bereich (Umfang 2525 Meter) und einem äußeren Bereich (Umfang 6264 Meter) besteht. Historische Aufzeichnungen über Ausmaß und Pracht des Mausoleums hielt man früher für übertrieben. Doch nach der Entdeckung der Tonarmee hält man die Schilderungen jetzt für glaubhaft.

Im Jahr 1974 haben chinesische Archäologen etwa 1500 Meter östlich des Mausoleums drei große Gruben mit zahlreichen Kriegern und Pferden aus Ton entdeckt. Dies war eine archäologische Weltsensation. Die Gruben wurden zwischen 221 und 209 v. Chr. angelegt und haben eine Gesamtfläche von 25380 Quadratmetern. Schätzungsweise gibt es dort etwa 8000 lebensgroße Tonkrieger mit 600 Tonpferden und 125 Streitwagen aus Holz. Diese Tonkrieger und -pferde und Streitwagen, formiert in der Schlachtordnung jener Zeit, stellen eine Armee vor über 2000 Jahren dar.

Im Jahr 246 v. Chr. übernahm der junge Ying Zheng den Thron als König des Staates Qin. Er eroberte in den darauffolgenden zehn Jahre die anderen sechs auf dem Territorium des heutigen China existierenden Staaten, vereinigte im Jahr 221 v. Chr. ganz China und ließ sich zum Ersten Kaiser, Shi Huang Di, ausrufen. Das von ihm begründete erste Feudalreich Chinas bestand aber nur 15 Jahre. Die Paläste des Qin-Hofes wurden fast restlos zerstört, übrig blieb nur die unterirdische Tonarmee, die die Stärke der Qin-Dynastie unter Shi Huang Di widerspiegelt, sowie das, was sich unter dem Grabhügel möglicherweise noch befindet.

Die Westliche Han-Dynastie

Auf die 15-jährige Herrschaft der Qin-Dynastie folgte ein vierjähriger Konflikt zwischen dem Staat Chu unter Xiang Yu und dem Staat Han unter Liu Bang, bevor die Han-Dynastie für die nächsten 400 Jahre das Land beherrschen konnte. Die Historiker teilen die Han-Dynastie in die Westliche Han-Dynastie (202 v. Chr. - 5 n. Chr.) und in die Östliche Han-Dynastie (25 - 220). Zwischen der Westlichen und der Östlichen Han-Dynastie lag ein Intervall von 18 Jahren, als Wang Mang und dann Liu Xuan regierten, und manche Historiker zählen diese 18 Jahre auch zur Westlichen Han-Dynastie. Die Westlichen Han-Dynastie hatte elf Kaiser und eine Kaiserin aus zehn Generationen.

Gründung und Festigung

Nach dem Untergang der Qin-Dynastie einigte Liu Bang (256 - 195 v. Chr.) das chinesische Reichsgebiet und gründete die Han-Dynastie. Da die neue Dynastie ihre Hauptstadt nordwestlich der heutigen Stadt Xi´an, Provinz Shaanxi, also im Westen, hatte, wird sie von Historikern als "Westliche Han-Dynastie" bezeichnet.

Wenn es Liu Bang auch gelang, 206 v. Chr. erster Kaiser der Han-Dynastie zu werden, so dauerte der Kampf zur Errichtung und Festigung der Dynastie fast 66 Jahre (207 - 114 v. Chr.) an.

Die neue Dynastie folgte dem Beispiel der Qin-Dynastie hinsichtlich des Regierungssystems. Wirksame Maßnahmen wurden getroffen, um die Landwirtschaft wieder zu beleben und die Feudalordnung zu festigen.

In den etwa 70 Jahren der frühen Westlichen Han-Dynastie wurde die Zentralmacht allmählich gefestigt. Der erste Kaiser Gaozu verlieh zu Beginn der Dynastie einer Anzahl von Feudalherren die Titel Herzöge oder Fürsten und belehnte sie mit Ländereien. Später vergrößerte sich die Macht der Fürstentümer, die immer mächtiger wurden, und einige Gebiete bildeten in Wirklichkeit eigene unabhängige Reiche. Im Jahr 154 v. Chr. während der Regierungszeit des Kaisers Jingdi starteten sieben Fürstentümer eine offene Rebellion. Nach deren Niederwerfung brachte die Zentralregierung diese Gebiete durch Einsetzung von Beamten voll unter ihre Gewalt. Zur Zeit des Kaisers Wudi (Reg. 141 - 87 v. Chr.) wurden über hundert erbliche Fürstentümer beseitigt, das ganze Land wurde in 13 Provinzen eingeteilt. In jeder Provinz setzte die Zentralregierung einen Gouverneur ein, der die Beamten in den Präfekturen und Kreisen zu beaufsichtigen hatte. Die Gewinnung von Salz, die Verhüttung von Eisen und das Prägen von Münzen wurden von der Zentralregierung monopolisiert, und die Zentralisierung der Macht wurde weiterhin verstärkt. Die Verbindung zwischen den verschiedenen Nationalitäten Chinas verstärkte sich. Während der Westlichen Han-Dynastie war China ein mächtiger und einheitlicher Feudalstaat mit vielen Nationalitäten.

Entwicklung der Wirtschaft

Die Herrscher der Westlichen Han-Dynastie zogen Lehren aus dem Untergang der Qin-Dynastie und achteten besonders auf die Förderung von Landwirtschaft und Handwerk. Sie verfolgten eine Politik mit wenig Frondienst und leichter Besteuerung zur Gesundung und Kräftigung des Volkes. Die Bauern erhielten ihr verlorenes Land und Gut zurück, und viele Sklaven erlangten ihre Freiheit. Dies und die allgemeine Stabilität schufen günstige Produktionsbedingungen. Die Lebensverhältnisse der Bevölkerung wurden verbessert.

Außerordentlich waren die Fortschritte in der Landwirtschaft. Die Verwendung von eisernen Ackergeräten und das Pflügen mit Ochsen wurden gang und gäbe. Bei Ausgrabungen in den Provinzen Liaoning, Gansu, Hunan, Sichuan und in anderen Gebieten wurden viele solcher Ackergeräte aus der Zeit der Westlichen Han-Dynastie gefunden. Die Herstellung von eisernen Geräten wurde kontinuierlich verbessert. Während der Regierungszeit des Kaisers Wudi erfand Zhao Guo, ein Furage-Offizier, einen Zweischarpflug, eine Sämaschine und andere Ackergeräte. Er führte ein Anbausystem ein, nach dem jeweils ein Teil der Ackerflächen ein Jahr lang brach lag und sich erholen konnte. Viele Wasserbauanlagen wurden errichtet und viel Ödland urbar gemacht. Dadurch entwickelte sich die landwirtschaftliche Produktion beispiellos, die Getreideerträge stiegen enorm.

Auch das Handwerk machte große Fortschritte. Die Verhüttung von Eisen wurde in großem Ausmaß betrieben, so dass immer mehr Ackergeräte, Werkzeuge, Haushaltsgeräte und Waffen produziert werden konnten. Die Salzsiederei begann sich Schritt für Schritt zu entwickeln. In den Seidenmanufakturen wurden während der Westlichen Han-Dynastie neue Techniken des Spinnens, Webens und Färbens eingeführt. Zum erstenmal wurde Brokat gewoben, wofür Funde aus dem Han-Grab Nr. 1 von Mawangdui in Changsha, Provinz Hunan, den Beweis lieferten. Dort wurden mehr als hundert Seidensachen von feinster Arbeit und außerordentlicher Schönheit aus der Frühperiode der Westlichen Han-Dynastie ausgegraben. Die Städte Linzi und Chengdu waren damals die Zentren der Textilproduktion.

Im Jahr 139 v. Chr. bestieg Kaiser Wudi den Thron. Er unternahm weitere Schritte zur Schwächung der Macht der Fürstentümer und Stärkung der Zentralregierung. In Wirtschaftsfragen ernannte er zu seinem Berater Sang Hongyang, auf dessen Vorschläge hin eine Reihe von Maßnahmen zur Erhöhung der Staatseinnahmen durchgeführt wurde. Nicht zuletzt baute Kaiser Wudi die Beziehungen seiner Dynastie zu den ethnischen Minderheiten in noch nie da gewesenem Umfang aus.

Entwicklung der Beziehungen der Westlichen Han-Dynastie zu den ethnischen Minderheiten

In den ersten Jahren der Westlichen Han-Dynastie waren die Xiongnu (Hunnen) noch sehr mächtig und in weiten Gebieten Nordchinas aktiv. Zwar tauschten sie Pferde und Pelze gegen handwerkliche und landwirtschaftliche Produkte der Han aus, doch zwischen den Sklavenhalter-Aristokraten der Xiongnu und den Han-Herrschern kam es auch oft zu Konflikten, die militärisch ausgetragen wurden. In ihrem Kampf gegen den Han-Kaiserhof verbündeten sich auch rebellierende Kräfte innerhalb der herrschenden Schicht der Westlichen Han-Dynastie mit den Xiongnu.

In den Jahren 127, 121 und 119 v. Chr. ließ Kaiser Wudi jeweils große Feldzüge gegen die Xiongnu unternehmen, wodurch diese schließlich gezwungen wurden, sich bis nördlich der Wüste Gobi zurückzuziehen. Später knüpften die Xiongnu freundschaftliche Beziehungen zum Hof der Westlichen Han-Dynastie an, und Han-Kaiser Yuandi erhob die Hofdame Wang Zhaojun in den Stand einer Prinzessin und gab sie dem Xiongnu-Fürsten zur Frau. Von da an fand ein ständiger Austausch an Gesandten statt, und die Beziehungen der Han zu den Xiongnu wurden immer enger.

Zur Zeit der Westlichen Han-Dynastie waren im Nordosten Chinas zahlreiche ethnische Minderheiten ansässig, darunter die Yilou, die Fuyu, die Xianbei und die Wuyuan. Die im heutigen Zhejiang, Fujian, Guangdong und Guangxi lebenden Minoritäten wurden allgemein als Baiyue und die im heutigen Sichuan, Yunnan und Guizhou ansässigen Minderheiten als Südwestliche Yi bezeichnet. Im Nordwesten lebten die ethnischen Minderheiten Di und Qing. All diese Nationalitäten unterhielten lange Zeit hindurch enge Verbindung mit dem Landesinnern und lebten mit den Han-Chinesen in harmonischer Einheit.

Die Gebiete südlich und östlich des Balkhash-Sees und das heutige Xinjiang wurden seit der Westlichen Han-Dynastie die Xiyue (Westliche Region) genannt. In der Anfangsperiode der Westlichen Han-Dynastie gab es in der ganzen Westlichen Region 36 Staaten mit jeweils einigen tausend bis zu 80000 Einwohnern. Die meisten dieser Kleinstaaten verbreiteten sich in den Oasen des Tarim-Beckens südlich des Tianshan-Gebirges. Und sie alle litten unter den Überfällen der Xiongnu.

In den Jahren 138 und 119 schickte Kaiser Wudi unter der Leitung von Zhang Qian (164 - 114 v. Chr.) jeweils große Delegationen in die Westliche Region. Diese beiden Besuche förderten die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen dem Han-Volk und den verschiedenen ethnischen Minderheiten dieser Region ganz wesentlich. Danach schickte die Regierung der Westlichen Han-Dynastie noch oft Gesandte in die Westliche Region, und umgekehrt kamen von dort auch oft Repräsentanten nach Chang´an. Aus der Westlichen Region gelangte nicht nur der Anbau von Wein, Knoblauch, Walnüssen, Sesam und anderen Kulturpflanzen nach Zentralchina, sondern auch Tänze und Musik, während die Han umgekehrt ihre Techniken u. a. im Gießen von Eisen, Ausheben von Brunnen und in der Feldbestellung in die Westliche Region brachten. Im Jahr 60 v. Chr. richtete die Regierung der Westlichen Han-Dynastie in der Stadt Bugur (heute bei Luntai, Xinjiang) eine Verwaltungsstelle ein.

Auch die Beziehungen zum Ausland wurden während der Westlichen Han-Dynastie, insbesondere zur Zeit des Kaisers Wudi, in großem Stil entwickelt. Zhang Qians Reisen stellten den Beginn der Kontakte zwischen China und einigen Ländern in Zentral- und Westasien dar. Er bzw. seine Stellvertreter hatten die Länder Dayuan (Fergana im Ostteil von Usbekistan), Kangju (am Unterlauf des Syr Darja in Russland), Daxia (Baktrien), Anxi (Parthien, heute Iran) und Yuadu (heute Indien) erreicht. Von dieser Zeit an wurden jedes Jahr Missionen nach Westen geschickt. Viele chinesische Produkte fanden so ihren Weg in westliche Länder, und umgekehrt kamen Vollblutpferde, Trauben, Granatäpfel, Kacheln, Wollteppiche usw. nach China.

Seewege verbanden zu dieser Zeit bereits China, Korea und Japan miteinander, und Handelsschiffe verkehrten auch zwischen China und der Ostküste Indiens wie auch zwischen China und südostasiatischen Häfen.

Die gesellschaftliche Krise und die Reform von Wang Mang

Während der Spätzeit der Westlichen Han-Dynastie spitzten sich die gesellschaftlichen Widersprüche immer mehr zu. Es kam zu Bauernaufständen, die politische Macht der Westlichen Han-Dynastie geriet ins Wanken. In dieser Situation usurpierte Wang Mang im Jahr 6 unserer Zeitrechnung den Thron.

Wang Mang war ein Neffe der Gemahlin des Kaisers Yuandi. In der Westlichen Han-Dynastie war es üblich, dass die Familienmitglieder einer Kaiserin hohe Ämter innehatten, und auch der Einfluss der Verwandten der kaiserlichen Frauen am Hof stieg ständig an. So wurde Wang Mang zum Kanzler für Militärangelegenheiten ernannt. Im Jahr 6 wurde er kaiserlicher Regent und übernahm als "Ersatzkaiser" die Regierung. Drei Jahre später entthronte er den Kaiser der Westlichen Han-Dynastie, ließ sich selbst zum Kaiser krönen und rief die Xin-Dynastie aus. So endete die 215 Jahre währende Westliche Han-Dynastie. Um die von der alten Dynastie hinterlassenen gesellschaftlichen Widersprüche zu lösen, erließ Wang Mang neue Gesetze und leitete in vielen Bereichen Reformen ein, die u. a. das Beamtensystem, das Währungssystem, das Landsystem und die Besteuerung betrafen. Doch Wang Mang war eigentlich ein konfuzianischer Gelehrter, kein Politiker, und die meisten seiner Reformen waren unpraktisch. Wegen der Vielzahl und der Kurzlebigkeit der Reformen machte sich schließlich eine große Unzufriedenheit in der Bevölkerung breit. Im Jahr 23 fiel die Herrschaft von Wang Mang im Zuge der Bauernaufstände.

Die Aufstände des Grünen Waldes und der Roten Augenbrauen

Die Bauernaufstände gegen die Herrschaft von Wang Mang brachen zuerst in Nordchina aus und breiteten sich dann auch in den Einzugsgebieten des Gelben Flusses und des Yangtse aus. Einer der bedeutendsten war der Aufstand der sog. Armee des Grünen Waldes unter Führung von Wang Kuang und Wang Feng, die sich im Jahr 17 gegen Wang Mang erhob. Liu Yan und Liu Xiu, beide Großgrundbesitzer und Mitglieder des kaiserlichen Hauses der Han-Dynastie, schlossen sich der Armee des Grünen Waldes an. In einer erbitterten Schlacht bei Kunyang (heute Yaxian, Provinz Hunan) schlug die Bauernarmee mit rund 9000 Mann Wang Mangs Armee von 420000 Mann, drang danach in die Hauptstadt Chang´an ein und stürzte das Regime Wang Mangs.

Bereits im Jahr 18, fünf Jahre vor der Schlacht von Kunyang, hatte Fang Chun, der Anführer einer anderen Rebellengruppe, die sich die Armee der Roten Augenbrauen nannte, weil sich die Aufständischen vor dem Kampf die Augenbrauen rot färbten, einen Aufstand in der Provinz Shandong organisiert. Sie benutzten den Berg Taishan als Stützpunkt ihrer Operationen und kämpften siegreich im heutigen Shandong und im nördlichen Teil von Jiangsu. Schnell wuchsen sie zu einer Rebellenarmee von über hunderttausend Mann.

Kaiser Wudi und das Goldene Zeitalter der Westlichen Han

Kaiser Wudi war der fünfte Kaiser der Westlichen Han-Dynastie. 139 v. Chr. bestieg er den Thron, um bis zu seinem Tode im Jahr 87 v. Chr. zu regieren, eine Periode, die als das Goldene Zeitalter der Westlichen Han-Dynastie bezeichnet wird. Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse hatten sich dank der allmählichen Wiederherstellung der Produktivkräfte in den vorangegangenen 60 Jahren bereits merklich gebessert. Kaiser Wudi unternahm weitere Schritte zur Schwächung der Lokalautoritäten und Stärkung der Zentralmacht, ergriff Maßnahmen zur Erhöhung der Staatseinnahmen, erhöhte die Vermögenssteuer für Kaufleute und Wucherer und baute die Beziehungen zu den ethnischen Minderheiten Chinas und zu Völkern anderer Länder aus. In den 54 Jahren seiner Regierung wurde die Westliche Han-Dynastie zu einem mächtigen Reich und war politisch, wirtschaftlich und kulturell in der Welt führend. Jedoch ging es in seinen späteren Jahren infolge der Zuspitzung der inneren Klassenwidersprüche mit der Westlichen Han-Dynastie bergab.

Zhang Qian und die Seidenstraße

Im Jahr 138 v. Chr. führte Zhang Qian eine Delegation von mehr als hundert Personen im Auftrag des Kaisers Wudi in die Westliche Region, um dort den Staat Yuezhi zum gemeinsamen Kampf gegen die Hunnen zu bewegen, wurde aber unterwegs von den Hunnen gefangen genommen und verbrachte mehr als zehn Jahre in Haft, bevor ihm endlich die Flucht gelang. Er setzte seine Reise nach Westen fort und erreichte das Reich Dayuan. Danach ging er weiter über den Staat Kangju nach Yuezhi. Seine eigentliche Mission aber blieb erfolglos. Ein Jahr später trat er seine Rückreise an, wurde unterwegs wieder von den Hunnen in Gefangenschaft genommen. Nach einem Jahr gelang ihm abermals die Flucht. Im Jahr 126 v. Chr. kehrte er endlich nach Chang´an zurück. Durch diese Reise kamen viele Informationen über die Geschichte, Geografie, Politik und Wirtschaft der Westlichen Region nach Zentralchina, und man erfuhr erstmals von Ländern wie Parthien (Persien), Tiaozhi (Arabien) und Lixuan (Oströmisches Reich).

Im Jahr 119 v. Chr. trat Zhang Qian seine zweite Reise als Gesandter der Westlichen Han-Dynastie an, diesmal mit einem Gefolge von über 300 Mann. Sie führten rund 10000 Rinder und Schafe sowie Seiden- und Goldwaren in großer Menge mit sich, um in der Westlichen Region Freundschaften zu schließen. Dieser Besuch förderte das Verständnis zwischen der Westlichen Han-Dynastie und den Regionen nördlich und südlich des Tianshan-Gebirges. Die Länder in der Westlichen Region schickten danach Freundschaftsdelegationen an den Han-Hof, der seinerseits an den Grenzen Militärkolonien zur Urbarmachung von Land errichtete. Dadurch wurde der Einfluss des Han-Reiches ausgedehnt und seine Verbindung mit diesen Regionen gestärkt. Im Jahr 115 v. Chr. kehrte Zhang Qian nach Chang´an zurück. Im darauffolgenden Jahr starb er.

Zhang Qian und seine Leute hatten durch ihre Reisen einen Weg erkundet, für den man später den Namen "Seidenstraße" prägte. In den über 1000 Jahren von der Westlichen Han-Dynastie bis zu den Dynastien Sui und Tang blieb dieser etwa 10000 km lange Weg die wichtigste Verkehrsader, die Ost und West miteinander verband.

Die Östliche Han-Dynastie

Die Östliche Han-Dynastie (25 - 220) dauerte mit 14 Kaisern aus acht Generationen zwar 195 Jahre, doch in den letzten 24 Jahren ab 196, als die Reiche Wei, Shu und Wu entstanden und die Periode der Drei Reiche begann, existierte die Han-Dynastie nur noch dem Namen nach.

Gründung der Östlichen Han-Dynastie und Entwicklung der Wirtschaft

Im Jahr 25 ließ sich Liu Xiu (5 v. Chr. - 57 n. Chr.), der sich als Angehöriger des kaiserlichen Hauses der Han-Dynastie der Armee des Grünen Waldes angeschlossen hatte, im Siegeszug der Bauernarmee in Haonan (heute Kreis Baixiang, Provinz Hebei) zum Kaiser ausrufen und stellte die Han-Dynastie wieder her. Er machte die Stadt Luoyang, Provinz Henan, zur Hauptstadt. Da Luoyang östlich der vorherigen Hauptstadt liegt, wird die Dynastie von nun an in der Geschichte als Östliche Han-Dynastie bezeichnet.

In den zwei Jahren nach Gründung der neuen Dynastie besiegte Liu Xiu die Armee der Roten Augenbrauen und die restlichen Truppen der Armee des Grünen Waldes. Er unterdrückte die aufständischen Kräfte, zerschlug die rivalisierenden Regime in verschiedenen Landesteilen und vereinte im Jahr 36 ganz China.

Im Großen und Ganzen übernahm die Östliche Han-Dynastie die politischen Institutionen der Westlichen Han-Dynastie. Liu Xiu, der unter dem Kaisernamen Guangwu in die Geschichte einging, verbesserte die Stellung der Sklaven, und viele von ihnen gewannen ihre Freiheit. Er ordnete an, den armen Bauern Land zuzuteilen und ihnen Saatgut und Ackergeräte zur Verfügung zu stellen, was zur Förderung der landwirtschaftlichen Produktion beitrug. Er legte auch Wert auf den Bau von Bewässerungsanlagen und die Regulierung und Uferbefestigung des Gelben Flusses, der dann lange Zeit nicht mehr über die Ufer trat.

Während der Östlichen Han-Dynastie wurde die Wirtschaft enorm belebt. Die Anlage von Wasserbauprojekten steigerte die landwirtschaftliche Produktion. Auch das Handwerk entwickelte sich. Salz wurde aus dem Meer und aus Salzseen gewonnen, und zum Salzkochen wurde bereits Erdgas verwendet. Die Technik der Eisenverhüttung machte Fortschritte, die Erfindung des Gussputzes und die Verbesserung wiederholter Härtungstechniken waren dabei wichtige Schritte. Eisen und Stahl verdrängten bei der Waffenherstellung allmählich die Bronze. Das Weben von Seiden-, Flachs-, Hanf- und Wollstoffen entwickelte sich weiter. Chinesischer Brokat fand seinen Weg bereits bis nach Rom.

Soziale Unruhen und der Aufstand der Gelben Turbane

Die Herrschaft der Östlichen Han-Dynastie war mit der Unterstützung mächtiger Grundbesitzer errichtet worden, und so genossen diese besondere Privilegien. Sie nahmen Bauern das Land weg und hatten bald große autarke Güter. Sie waren in ihren Gebieten Despoten, die über eigene Soldaten verfügten. Einige von ihnen waren gleichzeitig lokale Beamte, während andere wichtige Positionen in der Zentralregierung innehatten. In der Spätzeit der Östlichen Han-Dynastie fiel die Staatsmacht allmählich in die Hände von Hofeunuchen und Verwandten der jeweiligen Kaiserin. Viele Bauern gingen dem Ruin entgegen und hatten schwer zu leiden. Hinzu kamen Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Dürre, Heuschreckenplagen, Seuchen und Erdbeben. Viele Bauern zogen obdach- und heimatlos umher. Vom Jahr 107 an kam es zu Bauernaufständen in verschiedenen Landesteilen. Im Verlauf der darauffolgenden 80 Jahren brachen in China über hundert Aufstände mit Zehntausenden von Bauern aus, dazu kamen noch die Kämpfe der ethnischen Minderheiten wie der Qiang in Nordwestchina und einiger Stämme im Südwesten gegen die Unterdrückung durch die Han-Regierung. Dies alles gipfelte in dem großen Aufstand der Gelben Turbane im Jahr 184.

Führer des Aufstandes war Zhang Jiao, ein Mann aus Julu (südlich des heutigen Kreises Ningjin, Provinz Hebei), der ursprünglich Begründer und Führer der geheimen taoistischen Sekte "Taiping Dao" (Lehre vom Frieden) war. Er machte auf Reisen seine Lehre populär und machte sich als Heilkundiger und Prediger einen Namen. Durch eine geschickte Organisationsarbeit gewann er einige hunderttausend verarmte Bauern für sich und als Anhänger des Taiping-Taoismus, die dann in den Einzugsgebieten des Gelben Flusses und des Yangtse aktiv wurden. Anfang 184 erhoben sich die Bauern unter seiner Führung zum Aufstand. Da sie gelbe Turbane trugen, kam es zu der Bezeichnung "Aufstand der Gelben Turbane". Der Aufstand dehnte sich bald über das ganze Reich aus.

Anfangs erfochten die Aufständischen viele Siege. Schließlich wurde sogar Luoyang, die Hauptstadt der Östlichen Han, von allen Seiten eingeschlossen. Die kaiserlichen Truppen mobilisierten sich schnell zu Gegenangriffen. Nach fast neun Monaten heftiger Kämpfe war der größte Teil der Armee der Gelben Turbane vernichtet. Dennoch wurden die Aufstände fortgesetzt. Die Aufständischen der Gelben Turbane kämpften über 20 Jahre weiter. Noch 192 kämpften rund 300000 Aufständische im heutigen Shandong. Dreizehn Jahre später zählte die Armee der Schwarzen Hügel (Heshan), die mit den Gelben Turbanen verbündet war, immer noch 100000 Mann.

Der Aufstand der Gelben Turbane war der erste groß angelegte, gut vorbereitete und wohl organisierte Bauernaufstand in der chinesischen Geschichte. Trotz der Niederlage der Aufständischen war die Herrschaft der Östlichen Han-Dynastie bis in ihre Grundfesten erschüttert. Ihre Tage waren gezählt.

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Nach dem chinesischen Mondkalender, der heute auch als "Bauernkalender" bezeichnet wird, ist heute der 30. April 4715. Der chinesische Kalender wird heute noch für die Berechnung der traditionellen chinesischen Feiertage, verwendet.

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Datum: 25.05.2017
Uhrzeit: 21:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 76.0
AQI: 162
Definition: ungesund

Feinstaubwerte (PM2.5) Shenyang
Datum: 25.05.2017
Uhrzeit: 21:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: No Data
AQI:
Definition:

Mehr über das Thema Luftverschmutzung in China finden Sie in unserer Rubrik Umweltschutz in China.

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Deutsche verbinden mit chinesischem Essen Frühlingsrollen, Glückskekse und gebratene Nudeln. Die chinesische Küche hat jedoch weitaus mehr zu bieten.

China Restaurants gibt es in Deutschland in jeder Stadt und nahezu jedem Dorf. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

China Bevölkerung

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. 6. Januar 2005 überschritt erstmals die Bevölkerungsanzahl über 1,3 Mrd. Menschen.

Heute leben in China bereits 1.393.525.898* Menschen.

Alles über Chinas Bevölkerung und Chinas Nationalitäten und Minderheiten oder Statistiken der Städte in China.

* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.


Hier erfahren Sie mehr über Glückskekse. Das passende Glückskeks Rezept haben wir auch.

Wechselkurs RMB

Umrechnung Euro in RMB (Wechselkurs des Yuan). Die internationale Abkürzung für die chinesische Währung nach ISO 4217 ist CNY.

China Wechselkurs RMBRMB (Yuan, Renminbi)
1 EUR = 7.7119 CNY
1 CNY = 0.129670 EUR

Alle Angaben ohne Gewähr. Wechselkurs der European Central Bank vom Donnerstag, dem 25.05.2017.

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Uhrzeit in China

Heute ist Donnerstag, der 25.05.2017 um 22:26:34 Uhr (Ortszeit Peking) während in Deutschland erst Donnerstag, der 25.05.2017 um 16:26:34 Uhr ist. Die aktuelle Kalenderwoche ist die KW 21 vom 22.05.2017 - 28.05.2017.

China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Mao Zedong hatte vor 68 Jahren, am 1. Oktober 1949, die Volksrepublik China ausgerufen. Bis zum 1. Oktober 2017 sind es noch 129 Tage.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag und leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Da der chinesische Kalender im Gegensatz zum gregorianischen Kalender ein Lunisolarkalender ist, fällt das chinesische Neujahr jeweils auf unterschiedliche Tage. Das nächste "Chinesische Neujahrsfest" (chinesisch: 春节), auch Frühlingsfest genannt, ist am 16.02.2018. Bis dahin sind es noch 267 Tage.

Auch das Drachenbootfest "Duanwujie" (chinesisch: 端午節) ist ein wichtiges Fest in China. Es fällt sich wie andere traditionelle Feste in China auf einen besonderen Tag nach dem chinesischen Kalender. Dem 5. Tag des 5. Mondmonats. Es gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Das nächste Drachenboot-Fest ist am 30.05.2017. Die nächste Drachenboot-Regatta (Drachenboot-Rennen) wird in 5 Tagen stattfinden.

Das Mondfest oder Mittherbstfest (chinesisch: 中秋节) wird in China am 15. Tag des 8. Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender begangen. In älteren Texten wird das Mondfest auch "Mittherbst" genannt. Das nächste Mondfest ist am 04.10.2017. Traditionell werden zum Mondfest (englisch: Mid-Autumn Festival), welches in 132 Tagen wieder gefeiert wird, Mondkuchen gegessen

Vor 90 Jahren eröffnete in der Kantstraße in Berlin das erste China-Restaurant in Deutschland. 1923 war dies ein großes Ereignis. Fremdes kannten die Deutschen damals nur aus Zeitungen, Kolonialaustellungen und aus dem Zoo. Heute gibt es etwa 10.000 China-Restaurants in Deutschland. Gastronomieexperten schätzen jedoch, dass in nur 5 % (rund 500) Originalgerichte gibt. Üblich sind europäisierte, eingedeutschte Gerichte in einem chinesischen Gewand. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

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