Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

Unser China Reiseführer steht nicht als PDF zum Download zur Verfügung, jedoch können Sie alle Informationen über die Volksrepublik China kostenlos online lesen.

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Aphorismus

Auszeichnungen:

Die Xiling-Schlucht am Yangtse

Die Xiling-Schlucht am Jangtsekiang zeichnet sich durch ihre natürlichen Barrieren, schroffen Klippen und gefährlichen Stromschnellen aus.

Zufallsbild aus unserer Bildergalerie Impressionen aus China

Nach der Wu-Schlucht fahrt das Schiff in die Xiling-Schlucht - die längste und auch gefährlichste von den Drei Schluchten des Yangtse. Sie beginnt an der Mündung des Xiangxi-Flusses in den Yangtse im Kreis Zigui der Stadt Yichang der Provinz Hubei im Westen und endet in Nanjinguan der selben Stadt im Osten. Sie hat eine Gesamtlänge von 76 km. Chinas berühmter Dichter Qu Yuan (339-278 v.u.Z) und Wang Zhaojun (52-19 v.u.Z.) - die Konkubine des Han-Kaisers - wurden dort geboren. Im mittleren Teil dieser Schlucht liegt eine Talniederung. Hier liegt das weltweit bekannte Wasserbauprojekt an den Drei Schluchten des Yangtse.Im west­lichen und östlichen Teil der Schlucht befinden sich jeweils mehrere kleine Schluchten.

Die Xiling-Schlucht zeichnet sich durch ihre natürlichen Barrieren, schroffen Klippen und gefährlichen Stromschnellen aus. Durch Flussregulierungen ist diese Schlucht relativ leicht zugänglich. Hier sind seltene Steine verschiedener Formen zu finden. Weitere Sehenswürdigkeiten hier sind zum Beispiel die "Brücke der Unsterblichen" (eine wunderbare Naturerscheinung), der Tempel zur Verehrung der Frau des legendären Gelben Kaisers und das Taohua-Dorf (Dorf der Pfirsichblüten), in dem Wang Zhaojun (52-19 vor unserer Zeitrech­nung), die Konkubine des Han-Kaisers geboren wurde und lebte.

Die Xiling-Schlucht grenzt an die Ebene am Unterlauf des Yangtse. Von alters her steht das Gebiet der Xiling-Schlucht unter dem Einfluss fremder Zivilisationen. Zahlreiche Kulturdenkmäler zeugen davon. Zu erwähnen sind der Huangling-Tempel, die Sanyou-Höhle und die Geburtsorte vom patriotischen Dichter Qu Yuan (ca. 340-ca. 278 v. u. Z.) bzw. Wang Zhaojun, einer Konkubine des Han-Kaisers Yuan Di, der 48-33 v. u. Z. regierte. Die histo­rischen Kulturzeugnisse und die malerische Landschaft der Xiling­Schlucht haben eine unwiderstehliche Anziehungskraft.

Das Tal Miaonan

Nach der Xiling-Schlucht erreicht man das Miaonan-Tal. Es beginnt in Miaohe im Kreis Zigui im Westen und endet in Nantuo im Bezirk Yiling der Stadt Yichang im Osten. Mit einer Gesamtlänge von 34 Kilometern zählt sie zu den drei größten Talniederungen im Gebiet der Drei Schluchten. Die Strecke des Yangtse in Miaonan ist 500 bis 1000 Meter breit - die breiteteste Strecke des Flusses in den Drei Schluchten. Die neue Kreisstadt Zigui und die drei neuen Marktflecken (Sandouping, Taipingxi und Letianxi) liegen in der Talniederung Miaonan. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten hier zählen der Sixi-Fluss, der Fenghuang-Berg und der Hua ngling-Tempel.

Die neue Kreisstadt Zigui

Zigui, genannt ursprünglich Guizhou, hat eine lange Geschichte. Dieses Gebiet ist die Wiege der Kultur des Chu-Reiches (?-223 v. u. Z.). Hier liegen die Geburtsorte des großen patriotischen Dichters Qu Yuan und der Konkubine des Han-Kaisers Yuan Di, Wang Zhaojun, die als eine der vier schönsten Frauen in der Geschichte Chinas bekannt war. Die neue Kreisstadt Zigui liegt im mittleren Teil der Talniede­rung Miaonan. Der Marktflecken Maoping, der nur ein Kilometer vom Staudamm an den Drei Schluchten entfernt liegt, hat sich zu einer modemen Stadt entwickelt. Viele Menschen, die wegen des Wasserbau projektes umgesiedelt werden mussten, zogen in diese Stadt. Diese Stadt verfügt über modeme öffentliche Anlagen und entspricht den Umweltschutzanforderungen. Als ökologischer Ha­fen und Reisestadt ist Maoping die erste Stadt auf der Kreisebene, die den "Preis für vorbildliche Wohnstätten Chinas" erhalten hat. Die neue Kreisstadt Zugui trägt das Gepräge der Qu Yuan-Kultur. Die Straßen dieser Stadt zum Beispiel werden nach seinem Namen benannt oder erinnern sich an Ereignisse, die sich auf Qu Yuan beziehen. Dank dem Wasserbau projekt an den Drei Schluchten des Yangtse stehen der Fenghuang-Berg und die Muyu-Insel, die sich in der Nähe der neuen Kreisstadt be­finden, größtenteils unter Wasser. Auf dem Berg wurde ein Pavillon im nationalen Stil erbaut. Vo hier aus hat man einen guten Überblick über den grandiosen Staudamm und den weiten Stausee. Auf der Muyu­Insel wurde der gleichnamige Tempel zur Verehrung des Wassergottes, der in einem Werk von Qu Yuan beschrieben wird, wie­derhergestellt. Es lohnt sich, diese Stadt zu besichtigen.
Tipp: Mit Schiff bis zum Zigui-Hafen und dann mit Bus erreichbar.

Die Guizhou-Straße

Diese Straße liegt in der neuen Kreis­stadt Zigui. Thre Häuser, Gärten und ande­ren öffentlichen Anlagen erinnern sich an den Baustil des Chu-Reiches und der Han­Dynastie (206 v. u. Z.-220 n. u. Z.). Die neue Kreisstadt Zigui ist nach der Struktur der ursprünglichen Stadt auch mit Stadt­toren versehen. Die Wohnhäuser befinden sich ordentlich an den Bergen. An der Danyang- und der Binhu-Straße, zwei Ne­benstraßen der Guizhou-Straße, stehen das Zhankui- und das Yinghe-Tor. Beide sind Merkmale der Guizhou-Straße. Hier sind bronzene Figuren, Reliefs, deren Motive aus einem Gedicht von Qu Yuan stammen, Mühlsteine, Brunnen, eine kleine Bühne und Laternen aus Stein zu finden. Diese Stadt ist auch mit Grünanlagen ausgestattet. Hier wachsen Duftblütenbäume, Chinesi­sche Gleditschien, Pampelmusen und Gra­natapfelbäume. Alle sind Spezialitäten des Kreises Zigui. Die Touristen können hier Volkstänze besichtigen.
Tipp: Mit Schiff bis zum Zigui-Hafen und! dann mit Bus erreichbar.

Das staatliche Naturschutzgebiet Shennongjia

Dieses Gebirge befindet sich an der Grenze zwischen den Drei Kreisen Badong, Xingxian und Fangxian. Einer Legende zufolge soll sich der Starnrnherr Shennong hier niedergelassen haben, um Heilkräuter zu sammeln. Er kostete verschiedene Kräuter, um ihre Heilwirkungen festzustellen, heißt es. Später wurde dieses Gebirge der Name "Shennongjia" (Wohnsitz von Shen­nong) gegeben, um seiner zu gedenken. Der Hauptgipfel "Shennongding", der höchste Berg Mittelchinas, hat eine Höhe von 3105 Metern über dem Meeresspiegel. Je nach der Höhe variiert die Vegetation hier. Die Urwälder und tiefen Täler sind gut erhalten. Dieses Gebiet ist reich an Wildtier- und Pflanzenarten. Nicht wenige davon sind gefährdet. 1990 wurde das Shennongjia­Gebirge von der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) auf die Schutzliste des "Plans für Mensch und Biosphäre" gesetzt. 1995 erkannte der Weltnaturfonds Shennongjia als "Versuchsbasis für den Schutz der Bioversifikation" an.

Im Shennongjia-Gebiet finden sich verschiedene Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Banbiyan-Felswand, der Dajiu-See, das Tianmen-Tal, das Yanzi­Tal, der Songluo-Fluss, die .Kalte-Warrne­Höhle", die Eishöhle und die Chaoshui­Höhle. Legenden von Waldmenschen, albinotische Tiere und Flüsse, die im Ge­birge verschwinden, sind sehr attraktiv. Die erfolgreich gezüchteten Goldaffen sind so brav und lieb und haben große Auf­merksamkeit in- und ausländischer Wissenschaftler und Touristen auf sich gelenkt. Und der 2005 fertig gebaute und für die Touristen geöffnete Skiplatz hat Shennongjia im Winter neue Vitalität verliehen. Die Touristen können mit dem Schiff zum Kai in Xingshan im Kreis Zigui fahren. Hier steigen Sie um. Dann fahren Sie zwei Stunden mit dem Auto zum Shennongjia-Gebirge. Nach der Besichtigung dieser Landschaftszone kehren Sie mit dem Bus zum Schiff zurück.
Tipp: Vom Xingshan-Hafen aus mit Schiff erreichbar. Eintrittskarte: 140 Yuan pro Person

Das Dorf der Qu Yuan-Kultur am Fenghuang-Berg

Der Fenghuang-Berg befindet sich im östlichen Teil der neuen Kreisstadt Zigui, 1 Kilometer vom Staudamm an den Drei Schluchten entfernt. Von dem Berg aus hat man einen guten Überblick über den gewaltigen Yangtse, den erhabenen Staudamm und den weiten Stausee. Diese Gedenkstätte besteht aus fünf Teilen, nämlich aus einer Zone zur Verehrung des patriotischen Dichters Qu Yuan, einem Tempel, einem Wohnviertel, einem Platz und einem Wald. Außerdem wurden hier 24 Kulturdenkmäler zur Erinnerung an Qu Yuan renoviert. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Jiangdu-Tempel, antike Wohnhäuser und Ahnentempel. Die historischen Kulturzeugnisse und die Landschaft hier bilden eine harmonische Einheit. Zur Feier des Drachenbootfestes finden Ruderwettbewerbe zum Andenken an Qu Yuan statt.

Tipp: Mit Schiff bis zum Zigui-Hafen und dann mit Bus zum Kulrurdorf fahren.

Der Qu Yuan-Tempel

Am Fenghuang-Berg in der Nähe der Stadt Maoping, in die die Regierung des Kreises Zigui wegen des Wasserbauprojektes ihren Sitz umgezogen hat, wurde dieser Tempel zur Erinnerung an Qu Yuan neu gebaut. Er besteht aus einem Eingang, einer bronzenen Statue von Qu Yuan, einem östlichen und einem westlichen Wandelgang mit Stelen und einer Gedenkhalle für Qu Yuan. Das Zenotaph dieses großen Dichters befindet sich in diesem Tempel. Der Tempelbau zeigt Dachschwingen, die mit grünen Ziegeln gedeckt sind. Er hebt sich von üppiger Vegetation ab. Eine mehrere Dutzend Meter hohe Freitreppe fuhrt zum Eingang des Tempels. Über dem Eingangstor hängt eine Tafel mit den Schriftzeichen "Qu Yuan-Tempel". Zu beiden Seiten des Eingangstors befindet sich je eine Tafel mit einer Inschrift. Sie heißen "Unentwegte Loyalität" und "Unsterblicher Ruhm". An der Oberschwelle hängt eine Tafel mit der Inschrift "Unvergänglich wie Sonne und Mond am Himmel". Das Eingangstor und die Hallen hinter ihm sowie die östlichen bzw. westlichen Seitenhallen bilden das chinesische Schriftzeichen "Berg". Die bronzene Statue von Qu Yuan ist 3,92 Meter hoch. Beiderseits befinden sich der östliche und der westliche Wandelgang mit Stelen, die viele bekannte Gedichte von Qu Yuan und Lobsprüche für ihn beinhalten, die spätere Dichter geschrieben haben. Im Zenotaph von Qu Yuan liegt ein Sarg aus Rotholz, damit das Volk seine Liebe zu Qu Yuan zum Ausdruck bringt.

Qu Yuan wurde 340 vor unserer Zeitrechnung in Lepingli des Kreises Zigui geboren. Er war der erste große und patriotische Dichter Chinas. 1953 erkannte die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) Qu Yuan als Prominente Persönlichkeit der Weltkultur an. Am 5. des 5. Monats nach dem traditionellen chinesischen Kalender wird das Drachenbootfest zur Erin­nerung an ihn gefeiert. Üblicherweise finden Drachenbootrennen statt und werden Zong Zi (in Bambus- oder Schilfblätter einzewickelte KJebreisklößchen) gegessen.

Das Heimatdorf von Wang Zhaojun

Die Heimat von Wang Zhaojun befindet sich im Dorf Baoping im Kreis Xingshan. Da die Konkubine der Han-Dynastie Wang Zhoujun aus diesem Dorf stammte, wurde es auch das Zhaojun­Dorf genannt. In dem Dorf zu sehen sind heute das ehemalige Wohnhaus von Zhaojun, der Wangyuelou (Pavillon mit Blick auf den Mont) und Shuzhuangtai (Frisierte­illette) und die neu gebaute Ausstellungs­halle über Wang Zhaojun.

Der Jiangdu- Tempel

Dieser Tempel wurde zur Zeit der Nördlichen Song-Dynastie (960-1126) erbaut, um den Wassergott des Yangtse zu verehren. Er zählt zu den vier größten Tempeln ihrer Art in China. Die drei anderen sind schon verschwunden. 1865 wurde der Jiangdu-Tempel renoviert. Die Bauteile aus Stein und Holz des neugebauten Tempels stammen aus der Qing-Dynastie. Die hölzernen Bauteile zeigen Reliefs, die Tigerköpfe, Hähne und Fledermäuse darstellen. Sie symbolisieren Glück und Reichtum.
Verkehr: Mit Schiff bis zum Zigui-Hafen und dann mit Taxi erreichbar. Eintrittskarte: 20 Yuan pro Person

Die ökologische Tourismuszone am Sixi-Fluß

Sixi wird allgemein als das "natürliche Sauerstoff-Bar" und den "Ersten Bambusgarten in Zentralchina" bezeichnet. Dieser Fluss hegt 12 Kilometer von der neuen Kreisstadt Zigui und dem Stau­damm an den Drei Schluchten entfernt. Die Landschaftszone am Fluss hat eine Gesamtfiäche von 20 Quadratkilometern. Der Sixi­Fluss ist ein Sammelbegriff von vier kleinen Flüssen. Sie stürzen durch tiefe Schluchten herunter. Die Ufer sind mit einer üppigen Vegetation bedeckt. Das Einzugsgebiet ist eine wichtige Landschaftszone für den Ökotourismus der neuen Drei Schluchten. Die Luft hier ist frisch und sauber. Hier wachsen mehr als 200 Bambussorten. Nicht wenige davon sind sehr selten. Zum Vergnügen können die Touristen hier mit Bambusflößen durch das "Bambusmeer" fahren. im Bambushaus Tee trinken sowie Gesänge und Tänze der Tujia-Nationalität genießen. Dabei können Sie die Sitten und Gebräuche der Tujia-Nationalität kennen lernen. Zu den Attraktionen der Landschaftszone am Sixi-Fluss zählen unter anderen der Yutu-Berg, der Fuqi-Berg, die "Echowand" und der Wasserfall in Sandiaoshui. Mit einem Gefalle von 389 Metern ist er der größte Wasserfall Chinas, den man bisher entdeckt hat.
Tipp: Mit Schiff bis zum Zigui-Hafen und dann mit Bus zur Landschafts­zone weiter fahren. Eintrittskarte: 38 Yuan pro Person

Der Huangling-Tempel

Dieser Tempel liegt am Huangniu-Berg an der südlichen Seite der Huangniu-Schlucht in der Miaonan-Talniederung, mehrere Kilometer vom Staudamm im Gebiet der Drei Schluchten entfernt. Das ist ein antikes Bauwerk mit roten Mauem und gelben Dachziegeln voller Glanz und Pracht. Als Ältester Tempel seiner Art an den Drei Schluchten wurde er eigentlich der Huangniu-Tempel (Tempel des Hausrindes) genannt. Der Kreisvorsteher Ouyang Xiu (1007-1072) benannte den Huangniu-Tempel in den "Huangling-Tempel" um. Bis auf den heutigen Tag sind nur die Halle für Yu den Großen und die Halle für Wuhou (Zhuge Liang), Kanzler des Shu-Reiches (221-263), überliefert, die l618 wiederhergestellt wurden. Die Halle für Yu den Großen, die von 36 Säulen aus Nanmu, einer Hartholzart, getragen wird, ist durch ihre verzweigten Säulenkapitellen in Form eines Ochenkopfes und traditionellen Dachschwingen sowie ihren Dachfirst mit Fabeltierfiguren charakterisiert. Zu beiden Seiten des Eingangs hängt jeweils eine Holztafel mit Inschrift. Die eine Inschrift ist eine Widmung der Kaiserinmutter Cixi der Qing-Zeit, die lautet: "Überwältigt den reißenden Strom". Die andere Inschrift "Unermeßliche Verdienste für alle Zeit" wurde von Huiwang kalligraphiert. Vor der Halle steht eine Stele mit der Inschrift "Über den Huangniu-Tempel", die einer Legende zufolge von Zhuge Liang verfasst haben soll.
Tipp: Mit Schiff bis zum Huangling-Tempel fahren

Der Jiuwan-Fluss

Dieser Fluss liegt an der südlichen Seite der Niuganmafei­Schlucht im westlichen Teil der Xiling-Schlucht, 20 Kilometer von der neuen Kreisstadt Zigui und dem Staudamm an den Drei Schluchten entfernt. Dieser klare Fluss ist nur 42,3 Kilometer lang. Von den Ufern ragen majestätische Berge auf. Das ist ein "Fluss der Kultur". Der große patriotische Dichter Qu Yuan lebte arn Fluss und hielt hier Vorlesungen. So wird dieser Fluss von verschiedenen Legenden und Sa­gen umrankt. Die Sehenswürdigkeiten wie Wentian Shenjian, Juyufang und Lingzhiyan beziehen sich auf die Qu Yuan-Kultur. Besonders interessant ist das Wildwasserfahren auf dem Jiuwan-Fluss. Die ganze Route des Wildwasserfahrens ist 13,2 Kilometer lang. Mit einem gesamten Gefälle von 90 Metern hat diese Flussstrecke mehr als 20 Stromschnellen. Man kann mit dem Schlauchboot auf dem ruhigen Fluss rudern. Vom Wald her sind das Zwitschern von Vögeln und das Heulen von Affen zu hören; bunte Steine glänzen im klaren Wasser; Fische schwimmen.

Nanjinguan

Die Ortschaft Nanjinguan liegt in der Landschaftszone an der Xiling-Schlucht. Sie stellt den "östlichen Eingang" der Drei Schluchten dar. Zu beiden Seiten stehen steile Felswände. Der Fluss ist hier sehr eingeengt, und bekommt dadurch eine starke Stromschnelle bildet. In Nanjinguan grenzt der Mittellauf des Yangtse an des­sen Unterlauf. Westlich von Nanjinguan verringert sich der Fluss von mehr als 2000 Metern auf 300 Meter. So bietet sich hier ein herrlicher Anblick.

Landschaftszone von alten Dörfern an den Drei Schluchten

Diese Landschaftszone mit Klasse AAAA liegt zwischen dem Staudamm in Gezhouba und dem Staudamm an den Drei Schluchten. Sie umfasst den Longjin­Fluss, die sogenannte 4. Quelle der Welt, den Yepo-Berg, die Dengying-Höhle, die Gedenkhalle für den Widerstandskrieg gegen die japanische Aggression, den antiken Shipai-Marktflecken und den Yangjia­Fluss, auf dem das Wildwasserfahren stattfindet. Zum Reiseprogramm gehören die Gedenkhalle für den antijapanischen Krieg in Shipai, die alten Häuser auf Pfählen in dieser Gegend, das militärische Wildwasserfahren in Yangjiaxi. die Mingyue-Bucht, Shilingpai, die Dengyung-Felswand und die Harno-Quelle.

Tipp: Mit Schiff bis zum Hafen von Sanxia Renjia fahren und von dort aus ist die Land­schaftszone Shipai erreichbar. Eintrittskarte: 60 Yuan pro Person

Weitere Themen über Flussreisen auf dem Yangtse und den Drei Schluchten

  • Die Drei Schluchten am Yangtse
    Flussfahrt durch die Drei Schluchten am Yangtse oder auch Jangtsekiang.
  • Die Qutang-Schlucht am Yangtse
    Die Qutang­-Schlucht am Jangtsekiang wird auch die Kui-Schlucht genannt.
  • Die Wu-Schlucht am Yangtse
    Zu beiden Seiten der Wu-Schlucht am Jangtsekiang stehen zwölf Berge verschie­dener Formen aneinander.
  • Die Xiling-Schlucht am Yangtse
    Die Xiling-Schlucht am Jangtsekiang zeichnet sich durch ihre natürlichen Barrieren, schroffen Klippen und gefährlichen Stromschnellen aus.
  • Die Dengying-Schlucht am Yangtse
    Die Dengying-Schlucht am Jangtsekiang wird auch Mingyue-Schlucht genannt.
  • Jinqzhou am Yangtse
    Jingzhou befindet sich mitten im Südteil der Provinz Hubei, tief in der Ebene am Mittelllauf des Jangtsekiang und dem Han-­Fluss.
  • Chongqinq am Yangtse
    Chongqing, eine der vier regierungsunmittelbaren Städte Chinas, liegt hauptsächlich am Jangtsekiang.
  • Reiseinformationen Yangtse
    Informationen über Reisen durch die Drei Schluchten am Jangtsekiang.
  • Yichang am Yangtse
    Yichang, genannt Yiling im Alterturn, liegt im Nordwesten der provinz Hubei, am Ende der Xiling-Schlucht am Yangtse.
  • Wuhan am Yangtse
    Die Hauptstadt Wuhan der Provinz Hubei liegt am Mittelllauf des Yangtse. Der Hanshui-Fluss fließt durch Wuhan und mündet hier in den Yangtse. Dadurch ist die Stadt in drei Teile geteilt. Sie ist der...
  • Tourismuszone am Yangtse
    Die Tourismuszone des Staudamms an den Drei Schluchten des Yangtse.
  • Wasserreiche Gebiete im Yangtse-Delta
    Die wasserreichen Gebiete im Yangtse-Delta werden als die goldenen Tourismusgebiete Chinas anerkannt.

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China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

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