Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

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J 07:33 K 17:15
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J 06:52 K 17:15
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Lijiang
J 08:09 K 18:49

Aphorismus des Tages:


Lieber keine Bücher haben als alles zu glauben, was in den Büchern steht.


孟子


Aphorismus

Auszeichnungen:

Das System der Basisdemokratie in China

Das System für die Basisdemokratie umfasst hauptsächlich das Selbstverwaltungssystem der Dorfbewohner.

Zufallsbild aus unserer Bildergalerie Impressionen aus China

Das System für die Basisdemokratie umfasst hauptsächlich das Selbstverwaltungssystem der Dorfbewohner, das Selbstverwaltungssystem der Stadteinwohner und das System der Betriebsvertreterversammlungen und ist eine wichtige Form für die Ausübung der Rechte des Volkes als Herr des Landes. Nach Gründung der Volksrepublik hat China parallel zur Etablierung des Volkskongresssystems auch angefangen, ein System für die Volksdemokratie an der Basis zu errichten. China hat nacheinander das "Organisationsgesetz für die Dorfbewohnerkomitees", das "Organisationsgesetz für die städtischen Einwohnerkomitees", die "Verordnung für die Betriebsvertreterversammlungen in den volkseigenen Industrieunternehmen" usw. ausgearbeitet. Durch die Selbstverwaltungssysteme an der Basis und durch das System der Betriebsvertreterversammlungen verwalten die Volksmassen die Staatsangelegenheiten, die Wirtschaft und Kultur sowie die sozialen Angelegenheiten und üben dadurch die Rechte als Herren des Landes direkt aus.

Die Dorfbewohnerkomitees und die Selbstverwaltung an der ländlichen Basis

China ist ein großes Agrarland, die Landbevölkerung macht 62 Prozent der gesamten Bevölkerung aus. In den ersten rund 30 Jahren nach der Gründung der Volksrepublik waren die Basisorganisationen in den ländlichen Gebieten Chinas in der Regel die mit den natürlich geformten Dörfern als Einheit gebildeten, mit der Staatsmacht auf der Grundebene verbundenen Kollektivwirtschaftsorganisationen, die diesen unterstehenden Produktionsbrigaden auf der Dorfebene bildeten die grundlegenden Rechnungseinheiten. Nach 1978 wurden mit der Reform der ländlichen Wirtschaftsstruktur und der Trennung von Regierung und Produktion die Dorfbewohnerkomitees in den verschiedenen Landesteilen allgemein gebildet, sie sind also die Massenselbstverwaltungsorganisationen auf der Grundebene, die durch eine allmähliche Umbildung der ursprünglichen Kollektivwirtschaftsorganisationen entstanden sind. Die im Jahr 1982 nach einer Revision veröffentlichte Verfassung schreibt den Charakter, die Aufgaben und die Funktionen der Dorfbewohnerkomitees eindeutig vor. Im November 1987 hat der Ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongresses das "Organisationsgesetz für die Dorfbewohnerkomitees (zur versuchsweisen Durchführung)" verabschiedet. Im November 1998 hat er dieses Gesetz wiederum revidiert und offiziell zur Durchführung bekannt gegeben. Seitdem wird die Massenselbstverwaltung der chinesischen Dörfer auf der Grundebene allmählich auf eine Bahn der gesunden Entwicklung gebracht.

Gemäß den Bestimmungen der jetzigen Verfassung und des "Organisationsgesetzes für die Dorfbewohnerkomitees" werden die Dorfbewohnerkomitees je nach den Wohnverhältnissen der Dorfbewohner und nach dem Prinzip, die Selbstverwaltung der Volksmassen zu erleichtern, eingerichtet. Sie werden in der Regel in natürlichen Dörfern eingerichtet, ihr Umfang soll nicht zu groß und die erfasste Bevölkerung ebenfalls nicht zu groß sein. In einem großen Dorf darf man einige Dorfbewohnerkomitees einrichten, während einige kleine Dörfer gemeinsam ein Dorfbewohnerkomitee haben können. Ein Dorfbewohnerkomitee besteht aus dem Vorsitzenden und dessen Stellvertretern sowie anderen Mitgliedern, insgesamt drei bis sieben Personen, und wird von den Dorfbewohnern direkt für eine Amtsdauer von drei Jahren gewählt. Die Mitglieder der Dorfbewohnerkomitees können für mehrere hintereinander liegenden Amtszeiten gewählt werden. Unter dem Dorfbewohnerkomitee werden verschiedene Arbeitsausschüsse gebildet, darunter der für die Volksschlichtung, für die öffentliche Sicherheit und Verteidigung sowie für die Gesundheit und öffentliche Hygiene, und ihm unterstehen die Dorfbewohnergruppen. Das Dorfbewohnerkomitee hat hauptsächlich die Aufgaben, die öffentlichen und die gemeinnützigen Angelegenheiten des Dorfes zu erledigen; die Streitigkeiten unter den Dorfbewohnern in seinem Zuständigkeitsbereich beizulegen; bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit zu helfen; der Regierung die Meinungen, Anforderungen und Vorschläge der Dorfbewohner weiterzuleiten; der Gemeinde-Regierung bei der Entfaltung der verschiedenen Arbeiten zu helfen, die ländliche Basiswirtschaft zu verwalten und unter Anleitung der Regierung die Arbeit hinsichtlich der zivilen Angelegenheiten, der Volksmiliz, der Familienplanung u. a. zu leisten; die Aktionen zum Aufbau der geistigen Zivilisation zu entfalten. Der demokratische Zentralismus ist das Prinzip für die Arbeit des Dorfbewohnerkomitees, nach dem die Minderheit sich der Mehrheit unterzuordnen hat. Das Dorfbewohnerkomitee ist der Dorfbew ohnerversammlung verantwortlich und rechenschaftspflichtig, und die die Interessen der Bewohner des ganzen Dorfes betreffenden Angelegenheiten werden von den Bewohnern des ganzen Dorfes entschieden.

Die Dorfbewohnerkomitees bestehen zwar nicht lange, haben aber schon ihre besonderen Funktionen zur Geltung gebracht. Vor allem in Bezug auf die Selbstverwaltung. Die Dorfbewohner wurden durch eine Selbstentscheidung organisiert, sie beschränken sich selbst und verwalten selber ihre eigenen Angelegenheiten. Die Selbstverwaltung erfolgt durch die Überzeugung und Erziehung, durch die gegenseitige Hilfe unter den Dorfbewohnern, durch die fortgeschrittene und vorbildliche Rolle sowie durch die Kontrolle der Dorfbewohner. Die Verwaltung wird hauptsächlich dadurch verwirklicht: Die Meinungen der Dorfbewohner werden durch die Dortbewohnerversammlungen konzentriert, die Satzung der Selbstverwaltung der Dorfbewohner, die Vorschriften des Dorfes und die Vereinbarungen der Bewohner werden ausgearbeitet, die von allen Dorfbewohnern gemeinsam eingehalten und verfolgt werden, so entsteht eine vortreffliche soziale Ordnung. Zweitens in Bezug auf die Selbsterziehung. Jeder Dortbewohner ist sowohl der Erzieher selbst als auch der Erzogene. Die Dorfbewohner werden dadurch im Geiste der Rechtsordnung und der Moral erzogen, das aktive und das passive Wahlrecht auszuüben, an den Dortbewohnerversammlungen teilzunehmen und die Arbeit der Dorfbewohnerkomitees zu kontrollieren. Ihr Bildungs- und kulturelles Niveau wird durch die Entwicklung der kulturellen und allgemeinen Bildung, durch die Popularisierung der wissenschaftlich-technischen Kenntnisse und durch die Entfaltung der Aktivitäten zur Änderung von üblen Sitten und Gebräuchen, zur Beseitigung von Aberglauben usw. gehoben. Dann in Bezug auf die Selbstdienstleistung. Erstens werden die öffentlichen und die gemeinnützigen Einrichtungen des eigenen Dorfes aufgebaut, wie z. B. die Brücken und Straßen, Kinderkrippen und Altersheime betrieben, die Bildung entwickelt, die öffentliche Hygiene entfaltet und Massenaktivitäten für Kultur und Unterhaltung veranstaltet. Zweitens wird die Dienstleistung für die Produktion entwickelt, wie beispielsweise bei Aussaat, Bewässerung, Pflanzenschutz, Ernste und Verkauf. Die Selbstrziehung, -verwaltung und -dienstleistung sind für die Verstärkung der demokratischen Selbstverwaltung des Dorfes, für die Erweiterung der sozialistischen direkten Demokratie, für die Mobilisierung der Initiative der breiten Massen der Bauern in möglichst breitem Umfang und für die Förderung der Entwicklung der politischen Demokratie in China von tiefgreifender und weitreichender Bedeutung.

In den letzten Jahren hat sich in China die Selbstverwaltung auf der ländlichen Grundebene entwickelt, was sich auffallend in der allseitigen Niveauhebung der Organisierung der Wahlen zu den Dorfbewohnerkomitees, bei Schutz und Achtung der demokratischen Rechte der Volksmassen an der Basis und bei der Erhöhung der gesamten Qulifikationen der Dorfkader zeigte. In den weiten ländlichen Gebieten sorgen Bauern sehr für die Wahlen zu den Dorfbewohnerkom itees. Um die Kandidaten der Dorfbewohnerkomitees unparteiisch, öffentlich und rechtmäßig zu bestimmen, wurden in verschiedenen Landesteilen die Methoden zur Nominierung der Kandidaten verbessert. Keine vorherige Nominierung wurde praktiziert, d. h., die Kandidaten wurden nicht vorher bestimmt, jeder wahlberechtigte Dorfbewohner genießt die Rechte zu nominieren und nominiert zu werden. In den letzten Jahren wurden die Dorfbewohnerkomitees neu gewählt, wobei in manchen Dörfern alle Dortbewohner an der Vorwahl beteiligt waren, während in einigen anderen Dörfern die Vertreter der Dortbewohner an der Vorwahl teilnahmen. So wurden die Kandidatenje nach der Anzahl der erhaltenen Stimmen bestimmt. Die Praxis hat bewiesen, dass diese Praktiken den demokratischen Charakter und die Transparenz der Wahlen verstärkt haben, dass die dadurch entstandenen Kandidaten bei den Wählern Ansehen genießen, eine breite Massenbasis haben und Unterstützung finden und dass eine Anzahl von jungen und tüchtigen Bauern neuen Typs die leitenden Posten angetreten hat, die in Bewirtschaftung und Verwaltung bewandert sind.
In Zukunft wird China den Aufbau der Selbstverwaltungsorganisationen auf der ländlichen Grundebene weiter verstärken.

(1) Die demokratischen Wahlen werden weiterhin vervollständigt. Die Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden sowie die anderen Mitglieder der Dorfbewohnerkomitees werden demokratisch gewählt, keine Organisation oder Einzelperson darf sie bestimmen oder berufen. Die Kandidaten werden von den wahlberechtigten Dorfbewohnern der eigenen Dörfer direkt nominiert. Die Wahlen erfolgen durch ein Konkurrenzwahlsystem und durch eine geheime Abstimmung, wobei die Stimmen geheim geschrieben und öffentlich gezählt werden, und allmählich werden die unparteiischen, gerechten und öffentlichen Wahlen verwirklicht.

(2) Die demokratische Entscheidungsfindung wird realisiert. Alle die unmittelbaren Interessen der Dorfbewohner betreffenden Angelegenheiten müssen von den Dorfbewohnern demokratisch diskutiert und nach den Meinungen der Mehrheit entschieden werden.

(3) Die demokratische Verwaltung wird verstärkt. Entsprechend der Verfassung, den Gesetzen und Vorschriften sowie der Politik des Staates werden die Satzung für die Selbstverwaltung der Dorfbewohner sowie die Vorschriften der Dörfer und die Vereinbarungen der Dorfbewohner durch Dorfbewohnerversammlungen in Verbindung mit den realen Gegebenheiten der Dörfer ausgearbeitet. Die Dortbewohnerkomitees verfolgen bei der Verwaltung der dorfinternen Angelegenheiten kontinuierlich die Massenlinie, bringen die Demokratie vollauf zur Geltung, hören die unterschiedlichen Meinungen gewissenhaft an und halten an der Überzeugung und Erziehung fest, sie dürfen keine Zwangsmaßnahmen oder Repressalien ergreifen.

(4) Die demokratische Kontrolle wird ausgeübt. Die Dorfbewohner üben eine demokratische Kontrolle über die Arbeit der Dorfbewohnerkomitees sowie die verschiedenen Angelegenheiten der Dörfer aus. Die Dorfbewohnerversammlungen überprüfen und diskutieren jedes Jahr einmal die Tätigkeitsberichte der Dorfbewohnerkomitees und bewerten die Arbeiten der Mitglieder der Dorfbewohnerkomitees. Ein System der Bekanntgabe der erledigten und zu erledigenden Dorfangelegenheiten wird praktiziert. Die Angelegenheiten, die durch die Dorfbewohnerversammlungen diskutiert und entschieden werden sollten, insbesondere die die Interessen der eigenen Dorfbewohner betreffenden Angelegenheiten und die die Dorfbewohner allgemein interessierenden anderen Angelegenheiten, sollen die Dorfbewohnerkomitees rechtzeitig bekannt geben, um sich der Kontrolle der Dorfbewohner zu unterwerfen.

Die Einwohnerkomitees und die Selbstverwaltung auf der städtischen Grundebene

Die Einwohnerkomitees sind die Massenselbstverwaltungsorganisationen an der Basis, die die Stadteinwohnerje nach Wohnvierteln gebildet haben. Im Dezember 1954 hat der Ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongresses die "Organisationsverordnung für die städtischen Einwohnerkomitees" erlassen, in der die Form dieser Massenselbstverwaltung bekräftigt wird, infolge dessen wurden die Einwohnerkomitees als Massenselbstverwaltungsorganisationen in den Städten ganz Chinas allgemein eingerichtet. Die im Jahr 1982 erlassene neue Verfassung enthält eindeutige Bestimmungen über das Wesen, die Aufgaben und die Funktionen der städtischen Einwohnerkomitees. Im Dezember 1989 hat der Ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongresses das "Organisationsgesetz für die städtischen Einwohnerkomitees" ausgearbeitet, was den Aufbau der Einwohnerkomitees und die Entfaltung der Aktivitäten der Einwohnerkomitees vorantrieb.

Gemäß den Bestimmungen der Verfassung und des "Organisationsgesetzes für die städtischen Einwohnerkomitees" sind die Einwohnerkomitees die Massenselbstverwaltungsorganisationen auf der städtischen Grundebene. Sie sind weder Organe der Staatsmacht noch Vertretungen der Machtorgane, sondern von den in einer Region lebenden Einwohnern nach dem Prinzip der Freiwilligkeit vereinigte und selbst organisierte Massenorganisationen zur Erledigung ihrer eigenen Angelegenheiten, die unter den staatlichen Verwaltungsgebieten auf der Grundebene eingerichtet sind. Alle Bürger, die in der Region unter der Zuständigkeit eines Einwohnerkomitees leben, gehören ausnahmslos zum Bereich der Massenselbstverwaltung des Einwohnerkomitees unabhängig von ihrem Beruf, Geschlecht und Alter sowie ihrer Nationalität, ihrer Religion, ihrem Glauben und ihren Interessen. Die Einwohnerkomitees werden in der Regel entsprechend dem von den Bürgern eingetragenen Wohnsitz der städtischen Straßen je nach Wohnvierteln eingerichtet. Die Funktionäre der Einwohnerkomitees werden von den Einwohnern direkt gewählt, und das Einwohnerkomitee besteht aus einem(r) Vorsitzenden, 1 bis 2 stellvertretenden Vorsitzenden und 5 bis 11 anderen Mitgliedern, ihre Amtsdauer beträgt jeweils drei Jahre. Nach Bedarf kann das Einwohnerkomitee mehrere Arbeitsausschüsse einrichten, wie den Volksschlichtungs-, den Sicherheits- und Verteidigungs-, den Kultur- und Bildungs-, den Sozial- und Arbeitsservice-, den Hygiene- und Gesundheits- sowie den Zivilverwaltungs- und Wohlfahrtsausschuss. Die Einwohnerkomitees praktizieren den demokratischen Zentralismus und das Prinzip der Freiwilligkeit der Massen. Die wichtigsten Angelegenheiten müssen von den Einwohnerkomitees diskutiert und kollektiv entschieden werden. Die die unmittelbaren Interessen der Einwohner betreffenden Fragen müssen den Einwohnern zur Diskussion vorgelegt und demokratisch konsultiert werden. Die wesentlichen Aufgaben der Einwohnerkomitees liegen darin:

(1) Die die Einwohner betreffenden öffentlichen Angelegenheiten und Unternehmungen zu erledigen:

(2) der entsprechenden Regierung die Meinungen und Anforderungen der Einwohner weiterzuleiten;

(3) unter den Einwohnern über die Richtlinien, die Politik sowie die Gesetze und Befehle der Kommunistischen Partei und der Regierung zu propagieren;

(4) bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit zu helfen;

(5) die Streitigkeiten unter den Einwohnern zu vermitteln und beizulegen. Zugleich müssen die Einwohnerkomitees der Regierung bei der Arbeit für die zivilen Angelegenheiten, für die patriotische Hygiene und für die Familienplanung helfen sowie die Arbeit für die gesellschaftliche Dienstleistung usw. organisieren, um die Funktionen der tausend und abertausend Haushalte zur Selbsterziehung, -Verwaltung und -dienstleistung zur vollen Geltung zu bringen.

Im realen Leben Chinas sind die Einwohnerkomitees keine beauftragten Einrichtungen der Machtorgane. Zwischen der Regierung und den Einwohnerkomitees bestehen die Anleitungsverhältnisse, nicht aber die Führungsbeziehungen. Dennoch bilden die Einwohnerkomitees eine wichtige Form für die Verwirklichung der direkten Demokratie im gesellschaftlichen Leben an der Basis in den chinesischen Städten, sind eine stützende Kraft für die Staatsmacht auf der Grundebene und dienen als Brücken und Bindeglieder zwischen der Regierung und den breiten Massen der Einwohner. Sie spielen bei der Schlichtung von Streitigkeiten im Volke, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit, der Verschönerung der Lebensumgebung der Einwohner, der umfassenden Regelung der Stadtverwaltung sowie bei der Organisierung des sozialen Lebens der Bevölkerung usw. eine unersetzliche Rolle. Mit der ständigen Vertiefung der politischen und der Wirtschaftsreform in China wird den Einwohnerkomitees eine immer bedeutendere Rolle zukommen, und ihre Beziehungen zu den städtischen Einwohnern werden auch immer enger.

Die Betriebsvertreterversammlungen und die Selbstverwaltung der Unternehmen

Das System der Betriebsvertreterversammlungen ist eine grundlegende Form für die demokratische Verwaltung der staatseigenen Unternehmen und ein wichtiges System für die Verwirklichung der direkten Beteiligung der Belegschaft an der Betriebsführung. Die bestehende Verfassung der Volksrepublik China schreibt vor: "Die staatseigenen Unternehmen praktizieren nach den Bestimmungen der Gesetze die demokratische Verwaltung durch die Betriebsvertreterversammlungen und andere Formen." Die im September 1986 vom Staatsrat erlassene "Verordnung über die Versammlungen der Betriebsvertreter in den volkseigenen Industrieunternehmen" sieht vor: "Das System der Versammlungen der Betriebsvertreter ist ein grundlegendes System für die demokratische Verwaltung der Unternehmen. Die Betriebsgewerkschaftskommission ist das Arbeitsorgan der Betriebsvertreterversammlung, sie ist für die laufende Arbeit der Betriebsvertreterversammlung zuständig." Die Betriebsvertreterversammlung ist eine Seibstverwaltungsorganisation der Betriebsbelegschaft zur direkten Beteiligung an der Betriebsführung und eine Einrichtung der gesamten Belegschaft für die Ausübung der Rechte auf die demokratische Verwaltung.

Die Betriebsvertreterversammlung basiert auf den Produktionsgruppen oder Werkhallen und besteht aus den von der Belegschaft direkt gewählten Vertretern. Unter denen sind die Arbeiter, Techniker, Verwaltungsleute, Führungsfunktionäre sowie Arbeiter und Angestellte aus anderen Bereichen vertreten, sie bilden entsprechend bestimmten Arbeitsorganisationen Delegationen. Die Betriebsvertreterversammlung findet mindestens einmal jedes Halbjahr statt; im Fall wichtiger Angelegenheiten kann man auch eine Not-Tagung abhalten. Die Betriebsvertreterversammlung hat fünf Kompetenzen:

(1) Die Kompetenz zur Überprüfung und zum Vorschlagen. Sie hört die Berichte über die Betriebsführungsrichtlinie, die Perspektivprogramme, die Jahrespläne, die Entwürfe zum Grundaufbau und zur bedeutenden technischen Umgestaltung, die Pläne über die Ausbildung der Belegschaft, die Entwürfe zur Verteilung und Nutzung der zurückbehaltenen Mittel sowie zum Verantwortlichkeitssystem für die vertraggebundene Übernahme und Verpachtung der Bewirtschaftungsrechte an und überprüft sie sowie unterbreitet die Meinungen und Vorschläge dazu. Die Betriebsvertreterversammlung überprüft die vom Fabrikdirektor gestellten Resolutionsentwürfe über die für die Entwicklung des Unternehmens wichtigen Fragen und fasst dazu die Resolutionen.

(2) Die Kompetenz zur Überprüfung und Billigung. Die Betriebsvertreterversammlung überprüft die Entwürfe zur Regulierung der Löhne, zur Auszeichnung und Bestrafung sowie Verteilung, die Maßnahmen für den Arbeitsschutz, die Methoden der Auszeichnung und Bestrafung sowie andere wichtige Vorschriften und Systeme des Unternehmens, billigt oder lehnt sie ab. Die Betriebsvertreterversammlung überprüft die vom Fabrikdirektor vorgeschlagenen, die Interessen der Belegschaft direkt betreffenden wichtigen Entwürfe und fasst die Resolutionen zur Billigung oder Ablehnung dieser Entwürfe. Die von der Betriebsvertreterversammlung abgelehnten Entwürfe müssen nach der Meinung der Betriebsvertreterversammlung verbessert werden, verbesserten Entwürfe werden dann der Betriebsvertreterversammlung zur Diskussion vorgelegt und nach Zustimmung zur Durchführung bekannt gegeben.

(3) Die Kompetenz zur Überprüfung und Entscheidung. Die Betriebsvertreterversammlung überprüft und entscheidet die Entwürfe für die Nutzung der Unterhalts- und Wohlfahrtsfonds, für die Verteilung der Wohnungen für die Belegschaft und andere wichtige Angelegenheiten hinsichtlich der Sozialleistungen der Belegschaft.

(4) Die Kompetenz zur Bewertung und Kontrolle. Die Betriebsvertreterversammlung bewertet und kontrolliert die führenden Kader der verschiedenen Ebenen und macht die Vorschläge zur Auszeichnung und Bestrafung sowie Berufung und Abberufung.

(5) Die Kompetenz zur Empfehlung oder Wahl des Fabrikdirektors. Gemäß den Bestimmungen des "Unternehmensgesetzes" erfolgt die Entstehung der Fabrikdirektoren der volkseigenen Industrieunternehmen in zwei Formen: Durch die Ernennung oder Berufung der zuständigen Regierungsabteilungen und durch die Wahlen der Betriebsvertreterversammlung und dann die Bestätigung der Wahlergebnisse durch die zuständigen Regierungsabteilungen. Die Wahlen zum Fabrikdirektor auf der Betriebsvertreterversammlung können durch die Auswahl von tüchtigen Mitarbeitern ermöglichen, die von den breiten Massen der Arbeiter unterstützten Kader auf die leitenden Posten zu befördern, können andererseits auch die Stellung der Belegschaft als Herren des Unternehmens vollauf verkörpern.

Zwischen den Tagungen der Betriebsvertreterversammlung dient die Betriebsgewerkschaftskommission als Arbeitseinrichtung, die zuständig für die laufende Arbeit der Betriebsvertreterversammlung ist. um die ständige und institutionalisierte demokratische Verwaltung des Unternehmens zu bewahren. Gemäß den betreffenden Bestimmungen stehen der Betriebsgewerkschaftskommission sieben Kompetenzen zu:

(1) Die Belegschaft zur Wahl der Betriebsvertreter zu organisieren;

(2) die Vorschläge zur Tagesordnung der Betriebsvertreterversammlung zu machen, die Vorbereitungs- und Organisationsarbeit für die Betriebsvertreterversammlung zu leiten;

(3) die gemeinsamen Sitzungen der Verantwortlichen der Betriebsvertreterdelegationen (-gruppen) und der Spezialgruppen (oder -ausschüsse) zu leiten;

(4) die Spezialgruppen (oder - ausschüsse) zur Untersuchung und Forschung zu organisieren, der Betriebsvertreterversammlung Vorschläge zu unterbreiten, die Durchführung der Resolutionen der Betriebsvertreterversammlung zu kontrollieren und zu beaufsichtigen und die Belegschaft zur Umsetzung der Resolutionen der Betriebsvertreterversammlung zu mobilisieren;

(5) der Belegschaft die Aufklärung und Erziehung hinsichtlich der demokratischen Verwaltung zu erteilen, die Betriebsvertreter zum Studium der politischen, fachlichen und Verwaltungskenntnisse zu organisieren und die Qualität der Betriebsvertreter zu heben;

(6) die Beschwerden und Vorschläge der Betriebsvertreter zu empfangen und zu behandeln, die rechtmäßigen Rechte und Interessen der Betriebsvertreter zu wahren;

(7) die anderen Arbeiten für die demokratische Verwaltung des Unternehmens zu organisieren. Parallel zum Verantwortlichkeitssystem der Fabrikdirektoren haben die chinesischen Unternehmen das System der Betriebsvertreterversammlungen etabliert. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Betriebsvertreterversammlungen unter den Bedingungen der vergesellschafteten Großproduktion der modernen Unternehmen die Entscheidung und Kommandierung zur einheitlichen Betriebsführung durch die Fabrikdirektoren und deren Führungssysteme nicht ersetzen können und sollen.. Die Betriebsvertreterversammlungen drücken die Ideen aus, dass die breiten Massen der Arbeiter als Herren der Unternehmen an der Verwaltung der sozialen Angelegenheiten direkt beteiligt sind, sie sind Einrichtungen zur Ausübung der Rechte zur demokratischen Verwaltung durch die Belegschaft, nicht aber die höchsten Machtorgane der Unternehmen. Die Praxis hat bewiesen, dass die Verbindung des Systems der Betriebsvertreterversammlungen mit dem Verantwortlichkeitssystem der Fabrikdirektoren eine gute Form der engen Verbindung der konzentrierten Kommandierung mit der demokratischen Verwaltung in der Betriebsführung der gegenwärtigen Etappe ist. Das Verantwortlichkeitssystem der Fabrikdirektoren basiert auf der demokratischen Verwaltung der Unternehmen, die Fabrikdirektoren müssen den Betriebsvertreterversammlungen regelmäßig über ihre Arbeit berichten, die Meinungen anhören und sich der Kontrolle der Betriebsvertreterversammlungen unterwerfen, während die Betriebsvertreterversammlungen die Fabrikdirektoren dabei unterstützen sollen, ihre Kompetenzen gesetzmäßig auszuüben.

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Nach dem chinesischen Mondkalender, der heute auch als "Bauernkalender" bezeichnet wird, ist heute der 20. Dezember 4714. Der chinesische Kalender wird heute noch für die Berechnung der traditionellen chinesischen Feiertage, verwendet.

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Luftverschmutzung in China

Feinstaubwerte (PM2.5) Peking
Datum: 17.01.2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 193.0
AQI: 243
Definition: sehr ungesund

Feinstaubwerte (PM2.5) Chengdu
Datum: 07.05.2014
Uhrzeit: 16:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 90.0
AQI: 169
Definition: ungesund

Feinstaubwerte (PM2.5) Guangzhou
Datum: 17.01.2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 33.0
AQI: 95
Definition: mäßig

Feinstaubwerte (PM2.5) Shanghai
Datum: 17.01.2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: 53.0
AQI: 144
Definition: ungesund für empfindliche Gruppen

Feinstaubwerte (PM2.5) Shenyang
Datum: 17.01.2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr (Ortszeit)
Konzentration: No Data
AQI:
Definition:

Mehr über das Thema Luftverschmutzung in China finden Sie in unserer Rubrik Umweltschutz in China.

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China Bevölkerung

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. 6. Januar 2005 überschritt erstmals die Bevölkerungsanzahl über 1,3 Mrd. Menschen.

Heute leben in China bereits 1.390.087.895* Menschen.

Alles über Chinas Bevölkerung und Chinas Nationalitäten und Minderheiten oder Statistiken der Städte in China.

* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.

Liebe ist, wenn man zuerst den anderen liebt und dann sich selbst.

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Umrechnung Euro in RMB (Wechselkurs des Yuan). Die internationale Abkürzung für die chinesische Währung nach ISO 4217 ist CNY.

China Wechselkurs RMBRMB (Yuan, Renminbi)
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Heute ist Dienstag, der 17.01.2017 um 21:04:51 Uhr (Ortszeit Peking) während in Deutschland erst Dienstag, der 17.01.2017 um 14:04:51 Uhr ist. Die aktuelle Kalenderwoche ist die KW 3 vom 16.01.2017 - 22.01.2017.

China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Mao Zedong hatte vor 68 Jahren, am 1. Oktober 1949, die Volksrepublik China ausgerufen. Bis zum 1. Oktober 2017 sind es noch 256 Tage.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag und leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Da der chinesische Kalender im Gegensatz zum gregorianischen Kalender ein Lunisolarkalender ist, fällt das chinesische Neujahr jeweils auf unterschiedliche Tage. Das nächste "Chinesische Neujahrsfest" (chinesisch: 春节), auch Frühlingsfest genannt, ist am 28.01.2017. Bis dahin sind es noch 11 Tage.

Auch das Drachenbootfest "Duanwujie" (chinesisch: 端午節) ist ein wichtiges Fest in China. Es fällt sich wie andere traditionelle Feste in China auf einen besonderen Tag nach dem chinesischen Kalender. Dem 5. Tag des 5. Mondmonats. Es gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Das nächste Drachenboot-Fest ist am 30.05.2017. Die nächste Drachenboot-Regatta (Drachenboot-Rennen) wird in 133 Tagen stattfinden.

Das Mondfest oder Mittherbstfest (chinesisch: 中秋节) wird in China am 15. Tag des 8. Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender begangen. In älteren Texten wird das Mondfest auch "Mittherbst" genannt. Das nächste Mondfest ist am 04.10.2017. Traditionell werden zum Mondfest (englisch: Mid-Autumn Festival), welches in 260 Tagen wieder gefeiert wird, Mondkuchen gegessen

Vor 90 Jahren eröffnete in der Kantstraße in Berlin das erste China-Restaurant in Deutschland. 1923 war dies ein großes Ereignis. Fremdes kannten die Deutschen damals nur aus Zeitungen, Kolonialaustellungen und aus dem Zoo. Heute gibt es etwa 10.000 China-Restaurants in Deutschland. Gastronomieexperten schätzen jedoch, dass in nur 5 % (rund 500) Originalgerichte gibt. Üblich sind europäisierte, eingedeutschte Gerichte in einem chinesischen Gewand. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

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