Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

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Aphorismus des Tages:


Es ist töricht, wenn einer nicht integriert ist, sich dessen aber verdächtig macht. Es ist gefährlich, wenn einer Ränke schmiedet und dies wissen lässt. Es ist töricht, wenn einer seinen geheimen Plan verrät, bevor er ihn in die Tat umgesetzt hat.


战国策


Aphorismus

Auszeichnungen:

Chinas Kunststil

Chinas einzigartiger künstlerischer Stil.

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Mit Künsten in anderen Ländern verglichen, haben die traditionellen chinesischen Künste, einschließlich Kalligraphie, Malerei, Musik, Tänze, Architektur und Gartenbaukunst, einen einzigartigen Stil und bilden ein farbenprächtiges Reich der chinesischen Kultur.

Kalligraphie. Sie ist eine traditionelle Kunstform mit chinesischen Charakteristiken und stellt den orientalischen ästhetischen Wert zur Schau. Unter Kalligraphie kann man die Methoden oder Regeln für die Schreibung chinesischer Schriftzeichen verstehen. Sie zielt darauf ab, Gedanken und ästhetischen Geschmack auszudrücken, also die "abstrakte" Schönheit der Linien zu zeigen. Die Kalligraphie nimmt chinesische Schriftzeichen zu ihrem Träger. Die chinesischen Charaktere, die durch die komplizierte Verbindung von Linien und Punkten gekennzeichnet sind, können in zahlreichen unterschiedlichen Formen geschrieben werden. Dies macht es möglich, durch Kalligraphie Kunst zu schaffen. Gleichzeitig behalten die chinesischen Schriftzeichen ihre Hauptmerkmale des hieroglyphischen, symbolischen und ideographischen Schreibens bei, das Kalligraphen mit den günstigen Bedingungen für die Schaffung ästhetischer Formen versieht. Die Schreibutensilien - Pinsel, Tusche, Tuschstein und Papier -- werden als die vier Schätze der Studierstube bezeichnet. Der Pinsel aus Tierhaar ist weich für Tintenlösung und besitzt eine starke Elastizität. Wenn man ihn zum Schreiben chinesischer Charaktere, die sich aus Linien und Punkten zusammensetzen, benutzt, erscheinen die Charaktere noch komplexer und veränderlicher, so dass sich unterschiedliche Stile formen. Bei der Praktizierung der Kalligraphie soll man den folgenden drei grundlegenden Elementen Aufmerksamkeit schenken: Die Schreibtechnik der Kalligraphie (die Geschriebenen sollen ein ästhetisches Gefühl haben), die Form chinesischer Charaktere (die Strichkollokation muss vernünftig sein) und das Layout (viele Charaktere werden durch künstlerische Konzeption zu einer Einheit verschmolzen).

Die chinesische Kalligraphie datiert bis in die Frühzeit Chinas zurück. Bereits beim Schaffen chinesischer Charaktere bemerkte man die Veränderungen ihrer Linien und Graphen. Die Inschriften auf Schildkrötenpanzern oder Knochen, Inschriften auf Bronzegefäßen, Siegelschrift und Lishu (Kanzleischrift), all diese haben ihre unterschiedlichen Züge in der Form jedes chinesischen Charakters, in der Anwendung von Schreibtechnik und Layout und in der Darstellung unterschiedlichen ästhetischen Gefühls aufzuweisen. Von der späten Westlichen HanDynastie an entwickelte man bewusst die Kalligraphiekunst. Die Zhangcao (eine frühe Form der kursorischen Schnellschrift oder Konzeptschrift) der Han-Dynastie, ein großer Beitrag zur Kalligraphie, ist eine elegante Konzeptschrift und ergab sich aus der Verschmelzung von kursorischer Schnellschrift und Lishu. In der Wei- und Jin-Periode trat die chinesische Kalligraphie in eine neue Ära ein, in der Kaishu (Normal schrift) und Xingshu (Kursivschrift) entstanden, wobei es zwei kalligraphische Meister Zhong Yao und Wang Xizhi gab. Zhong Yao war der Urheber von Kaishu. Die meisten Kalligraphen kamen aus der Familie Wang, sie erzielten große Leistungen in der Geschichte der chinesischen Kalligraphie. Wang Xizhi und sein Sohn Wang Xianzhi, die in der Geschichte der chinesischen Kalligraphie als die "zwei Wangs" bekannt sind, hoben die Kunst von Xingshu auf eine neue Phase. Das Xingshu- Werk von Wang Xizhi, Das Vorwort zu Poesien im Orchideen-Pavillon, das als das "Erste Xingshu- Werk unter dem Himmel" bekannt ist, ist am berühmtesten. Während der gleichen Periode verbreitete sich eine Art von Kaishu, "Wei-Monumentalstil" genannt, weit in Nordchina, die auf Stelen graviert wurde.

In der Tang-Dynastie traten bekannte Kalligraphen wie Ouyang Xun, Zhu Suiliang, Yan Zhenqing und Liu Gongquan auf, und die Kaishu erreichte ihren Gipfel. Inzwischen erfuhr Caoshu (kursorische Schnellschrift) auch eine gewisse Entwicklung und erschien Kuangcao (hoch kursorische Schnellschrift). In der SongDynastie begann die Kalligraphie, Gefühle und Interessen von Kalligraphen zu integrieren, anstatt den ästhetischen Wert zu verfolgen, der moralischen Standard vollkommen zeigt, so dass die Kalligraphie noch mehr die künstlerische Qualität verkörpert. Su Shi, Huang Tingjian, Mi Fu und Cai Xiang waren die bekanntesten Kalligraphen der Song-Dynastie und wurden als die "vier kalligraphischen Meister der Song-Dynastie" bezeichnet. Ihre kalligraphischen Werke sind lebendig und natürlich, sie folgten nicht den althergebrachten Regeln, und jeder entwickelte seine Werke zu einer neuen Schule. Zhao Mengfu war der bekannteste Kalligraph der Yuan-Dynastie (1271 - 1368), dessen Kaishu strikt und anmutig und als .Zhao-Stil" bekannt ist. Die Kalligraphie entwickelte sich in der Ming- und der Qing-Dynastie weiter. Dong Qichang war der einflussreichste Kalligraph der Ming-Dynastie. Er lernte von seinen Vorgängern, sah die Natur als Lehrmeister an und erzielte dabei große Erfolge in Kaishu, Xingshu und Chaoshu, welche von späteren Generationen sehr hochgeschätzt wurden. Vom Ende der Ming-Dynastie bis zum Anfang der Qing-Dynastie gab es eine Anzahl von Kalligraphen, die einen romantischen Stil vorzogen. Sie sprengten die Fesseln der Regeln der traditionellen Kalligraphie und schufen eigentümliche romantische Werke.

Die chinesische Kalligraphie wurde im 2. und 3. Jahrhundert auf der Halbinsel Korea eingeführt. Im 7. Jahrhundert entwickelte sich die koreanische Kalligraphie sehr schnell, und eine große Anzahl von Kalligraphen und kalligraphischen Werken tauchte auf. Viele der Werke sind bis heute erhalten. Im 7. Jahrhundert gelangte die chinesische Kalligraphie von der Halbinsel Korea nach Japan. Im 8. Jahrhundert, der Tang-Dynastie, wurde der Kulturaustausch zwischen China und Japan immer reger. In Japan gab es viele prominente Kalligraphen.

Malerei. Malerei und Kalligraphie sind die Zwillingskünste der traditionellen chinesischen Kultur. Wie die Kalligraphie besitzt auch die Traditionelle Chinesische Malerei einzigartige und ausgeprägte künstlerische Merkmale und weist einen Stil auf, der sich von denen anderer Länder unterscheidet.

Die Traditionelle Chinesische Malerei gibt darauf acht, sowohl naturgetreu zu malen als auch freie Pinselführung anzuwenden, und richtet die Aufmerksamkeit eher auf den Geist als auf Form. Die grundlegende Methode der chinesischen Malerei ist die Anwendung von Linien und Tintenfarbe. Pinsel und Tusche sind die Hauptmaterialien für die chinesische Malerei. Die chinesische Malerei ersetzt Farben durch die Tusche, was der größte Unterschied zu westlichen Gemälden ist. Die traditionelle chinesische Malerei ist hauptsächlich die Tuschmalerei, einschließlich Landschaft in Tusche, Blumen- und Vogelmalerei und Malerei mit menschlichen Figuren als Hauptmotiv.

Die chinesische Malerei hat eine lange Geschichte. Vor der Qin-Dynastie gab es viele Arten Malereien wie Seidenmalerei, Wandgemälde und Lackmalerei. In der Wei-, Jin- und in den Südlichen und Nördlichen Dynastien begann die Malerei bereits nach dem unabhängigen ästhetischen Wert zu trachten, wobei sich eine Anzahl von Figuren- und Landschaftsmalereien entwickelten und sich systematische Theorien der Malerei herausbildeten. Die Traditionelle Chinesische Malerei trieb in der Sui- und der Tang-Dynastie ihrer Blüte zu. Zhan Ziqian, der hervorragende Maler der Sui-Dynastie, verstand sich gut darauf, Pferde und Landschaften zu malen. Yan Liben und Wu Daozi, bekannte Maler der Tang-Dynastie, waren gewandt in der Figurenmalerei. Li Sixun und Wang Wei waren exzellent in der Landschaftsmalerei, Xue Su war Meister in B1umen- und Vogelmalerei. In der Tang-Dynastie begann man, beim Malen dunkelgrüne Farbe durch verdünnte Tusche zu ersetzen. Dies ist die Methode der Tuschmalerei, die sich in der Spätzeit der Tang-Dynastie allmählich zum Hauptstrom der chinesischen Malerei entwickelte.

Von der Fünf Dynastien (907 - 960) bis zur Song-Dynastie erlebten die Figuren-, die Blumen- und Vogel- sowie die Landschaftsmalerei eine große Entwicklung. Jing Hao, Guan Tong, Dong Yuan und Ju Rang waren bekannte Landschaftsmaler während dieser Periode. Li Gonglin, ein Maler der Song-Dynastie, schuf die Methode des Skizzierens ohne Verwendung von Farben und brachte die Figurenmalerei zu einer neuen Höhe. Man sagt, dass das Porträt Vimalakirti von Li Gong1in gemalt würde. Es ist eine Kuriosität, die durch diese Methode geschaffen wurde. Zhao Ji, der Kaiser Huizong der Song-Dynastie, verstand sich gut darauf, Blumen und Vögel zu malen. Die Szene Pfirsich und Turteltaube ist eines seiner bekanntesten Werke. Die Tuschmalereien von Winterblumen und Bambus in der Song-Dynastie waren von großer Virtuosität. Der Tuschbambus von Wen Tong und Verdorrter Baum und sonderbarer Stein von Su Shi stammen aus dieser Zeit. Die Landschaftsmalerei in Tusche erfuhr in der Song-Zeit ebenfalls eine große Entwicklung, mit Mi Fu und Mi Youren, Vater und Sohn, als Repräsentanten. Sie verwandten Techniken wie die Tuschearbeit, einschließlich der Tuschespritze und -konzentration, welche die Technik, verdünnte Tusche aufs Papier aufzutragen, beträchtlich bereicherten. Während der Yuan-Dynastie veränderte sich die Malkunst. Die Malerei der Literaten hatte eine dominierende Stellung. Die meisten LiteratenMaler waren sowohl Poeten als auch Kalligraphen, so dass die Malereien mit Gedichten und Kalligraphie in Eins verschmolzen waren. Huang Gongwang, Wang Meng, Ni Zan und Wu Zhen waren die berühmtesten Maler der Yuan-Dynastie, genannt die "vier Meister der Yuan-Dynastie".

In der Ming- und der Qing-Dynastie maßen die chinesischen Maler, insbesondere die Tuschemaler, der gesamten Ausdruckskraft mehr Gewicht bei. Dong Qichang, ein großer Kalligraph und Maler der Spätzeit der Ming-Dynastie, übernahm und entwickelte die Vorzüge seiner Vorgänger und formte einen klaren und eleganten Stil aus, der einen wichtigen Einfluss auf die Malerei der QingDynastie ausübte. Unter den Malereien der Qing-Dynastie erzielten die Gemälde der "vier Wangs" (Wang Shimin, Wang Jian, Wang Hui und Wang Yuanqi), der "vier Mönche" (Shi Tao, Badashanren, Hong Ren und Shi Xi) und der "acht Exzentriker" (eine Gruppe von Malern in Yangzhou während der Regierungszeit von Kaisern Yongzheng und Qianlong der Qing-Dynastie, Zheng Banqiao war einer von ihnen) viele Erfolge. Die "vier Wangs" repräsentierten die sogenannte" orthodoxe Schule" der Tuschemalerei. Sie be sassen große Kunstfertigkeiten und perfekte Geschicklichkeit, ihre Werke sind elegant und anmutig. Die "vier Mönche" weigerten sich, der Orthodoxie zu folgen, betonten die Originalität des Schaffens und traten dagegen auf, alten Gleisen zu folgen. Die "acht Exzentriker" von Yangzhou übernahmen die Tradition, legten Gewicht auf Lebenserfahrungen und hoben ihre Persönlichkeit hervor. Ihre Tuschemalereien, in denen Poesie, Kalligraphie, Malerei und Stempel miteinander perfekt verbunden sind, hatten einen großen Einfluss auf die moderne chinesische Malerei.

Musik, Lied und Tanz. Traditionelle chinesische Musik und Tänze haben eine lange Geschichte, verkörpern die Charakteristiken der orientalischen Kultur und unterscheiden sich von denen der westlichen Länder.

Historischen Dokumenten zufolge gab es in der Westlichen Zhou-Dynastie (1100 - 771 v. u. Z.) über 70 verschiedenartige Musikinstrumente. Zu jener Zeit wurden die chinesischen Musikinstrumente nach ihren Materialien in acht Kategorien (nämlich Metall, Stein, Haut, Kürbis, Bambus, Holz, Seide und Erde) klassifiziert, was als Baying-System bezeichnet wurde.1978 wurden etwa 124 Musikinstrumente aus dem Grab des Marquis Yi des Reichs Zeng in der Periode der Streitenden Reiche (475 - 221 v. u. Z.) in der heutigen Provinz Hunan, Zentralchina, freigelegt. Diese Entdeckung zeigt der Welt das prachtvolle musikalische Erbe Chinas. Das ausgegrabene Steinglockenspiel umfasste annähernd fünf Oktaven, was bedeutet, dass es Melodien in sieben Musikskalen spielen konnte. In der Hanund der Tang-Dynastie entwickelten sich die Musikinstrumente ununterbrochen. Bis heute sind manche wichtigen Instrumente wie die Pipa (die Laute), die Sanxian (die chinesische Drei-Saiten-Gitarre), die Erhu (eine zweisaitige chinesische Geige) und die Yueqin (die Mondlaute, ein viersaitiges Zupfinstrument mit kreisrundem Resonanzkasten) populär, welche damals aus Mittelasien in die zentralen Gebiete Chinas eingeführt und umgestaltet wurden. Die Musik am chinesischen Hof war sehr entwickelt und beschäftigte viele Personen. Zur Blütezeit der Tang-Dynastie gab es am Hof zehntausend Personen, die mit Musik beschäftigt waren, und eine spezielle Musikinstitution, die zuständig für die Verwaltung von Schauspielern, Organisierung, Erforschung und Komposition der Musik war.

Der chinesische traditionelle Tanz entstand aus Aufführungen während Aktivitäten wie Totemzeremonien, Hexereien und Opferzeremonien. die sich später zum Tanz mit musikalischer Begleitung entwickelten. In der Westlichen Zhou-Dynastie wurde der Tanz mit musikalischer Begleitung von Spielerinnen aufgeführt, die sich speziell für Singen und Tanzen engagierten und Berufstänzerinnen und - sängerinnen genannt wurden. Diese Art Tanz erlangte in der Han-Dynastie ein recht hohes Niveau und spielte für eine lange Zeit eine wichtige Rolle im alten chinesischen Tanz. Die Berufstänzerinnen und -sängerinnen erhielten eine spezielle Ausbildung, so dass sich das künstlerische Niveau des alten chinesischen Tanzes ständig erhöhte. Tafelmusik und Tanz, welche von Berufstänzerinnen und -sängerinnen aufgeführt wurden, repräsentierten das höchste Niveau des Tanzes in der Tang-Dynastie. Der Tanz mit musikalischer Begleitung ist eine Art umfangreicher Vorstellung, die Instrumentalmusik, Tanz und Gesang miteinander verbindet. In der Song-Dynastie erschien eine andere einzigartige Form der Tanzdarstellung - Tanzgruppe. Ihre Tanzstücken erforderten viele Spieler/innen, von denen jede eine eigene spezifische Rolle spielte. Nach genauen Regeln integrierten die Stücken Gesang, Tanz, Rezitation, Dialog und andere künstlerische Techniken in eine umfassende künstlerische Form.

Skulptur. Die Kunst der Skulptur nimmt eine wichtige Position in den traditionellen chinesischen Künsten ein. Von orientalischen Kulturen ausgeprägt, unterscheidet sie sich beträchtlich von denen anderer Länder mit antiken Zivilisationen wie Griechenland, Ägypten und Rom.

Der Ursprung der chinesischen Zivilisation hat eine enge Verbindung mit der Skulptur. Nach der Jungsteinzeit brachte China eine reiche und glänzende Skulpturkunst hervor. Zuerst erschien die Töpferskulptur. Die Bronzewaren aus der Shang- (1600 - 110 v. u. Z.) und Zhou- (1l00 - 256 v. u. Z.) Dynastie zeigen eine exzellente Skulpturtechnik. Nach der Qin- und der HanDynastie erfuhr die chinesische Skulpturkunst eine kontinuierliche Entwicklung und hinterließ eine große Anzahl von Skulpturen in Mausoleen, Grotten und Tempeln. Bei ihrer Entwicklung absorbierte und integrierte die traditionelle chinesische Skulptur ausländische Techniken, wodurch sich ihre eigenen Charakteristiken herausbildeten. Die Terrakottafiguren nahe dem Mausoleum von Qin Shi Huang (dem Ersten Kaiser der Qin-Dynastie) wurden 1974 in Lintong, Provinz Shaanxi, entdeckt und später als das "Achte Weltwunder" bezeichnet.

Nachdem der Buddhismus in China eingeführt worden war, wurden Buddhastatuen allmählich populär. Die meisten Buddhastatuen gibt es in Grotten, z. B. den Yungang-Grotten in der Nähe der Stadt Datong, Provinz Shanxi, den Longmen-Grotten bei Luoyang, Provinz Henan, den Mogao-Grotten in Dunhuang im Westen der Provinz Gansu und den Maijishan-Grotten bei der Stadt Tianshui, Provinz Gansu. Diese Buddhastatuen erreichten einen hohen Grad an Perfektion und sind von hohem künstlerischem Wert. In chinesischen Tempeln und Klöstern sind viele Statuen von Buddhas, Guanyin-Bodhisattwas und Arhats erhalten.

Garten. Die antiken chinesischen Gärten drücken durch das Streben nach der Schönheit natürlicher Landschaft den humanistischen Geist aus und verkörpern die Vorstellung von "einer perfekten Integration von Mensch und Natur".

Die chinesischen Gärten sind in zwei Kategorien eingeteilt: die kaiserlichen Gärten und die Privatgärten. Durch eine lange Entwicklung erreichten die beiden Kategorien von Gartenbauten einen Höhepunkt in der Ming- und der Qing-Dynastie. Nachdem die Ming-Dynastie ihre Hauptstadt nach Peking verlegt hatte, stockte sie die Investitionen in den Bau der kaiserlichen Gärten auf. Neben dem kaiserlichen Garten (Yuhuayuan) in der Verbotenen Stadt gab es die Seen Beihai, Zhonghai und Nanhai, zusammen als Sanhai (drei Seen) bekannt, nördlich des Kaiserpalastes. Die lange und schmale Wasserfläche und das komfortable Layout der Sanhai bilden einen scharfen Kontrast zum grandiosen und majestätischen Gebäudekomplex des Kaiserpalastes. Wenn man sich auf der Insel der Achatblume im Zentrum der Sanhai umsieht, präsentieren sich einem die Sanhai, der Kaiserpalast, der Jingshan-Hügel und die Berge in der Ferne in voller Schönheit und zeigen kaiserliche Stattlichkeit und Großmütigkeit. Die Qing-Dynastie baute die Sanhai auf der Grundlage der Bauwerke der Ming-Dynastie um. Ferner errichtete sie einige neue kaiserliche Gärten im Westen von Peking. Der größte von ihnen war der Yuanmingyuan, der danach trachtete, die schönsten Szenerien unter dem Himmel in sich einzuschließen. Außerdem baute die Qing-Dynastie eine kaiserliche Sommerresidenz mit einer Fläche von 560 ha in Chengde, Provinz Hebei. Die Sommerresidenz schuf eine ruhige Atmosphäre durch Aufrechterhaltung der natürlichen Merkmale einer Gebirgswaldes, in dem kleine Bauten errichtet wurden.

Gleichzeitig mit dem Bau der kaiserlichen Gärten errichteten manche Beamten, reiche Händler sowie prominente Persönlichkeiten und Gentlemen ihre Privatgärten. Chinesische Privatgärten gehen bis auf die Han-Dynastie zurück und begannen sich in der Wei- und Jin-Dynastie sowie den Südlichen und Nördlichen Dynastien auf natürliche Landschaft einzustellen. Während der Tang-Dynastie gab es in Luoyang etwa 1000 Privatgärten mit natürlichen Landschaften als Themen, deren Stil elegant, still und von Abgeschiedenheit geprägt war. In der Song-Dynastie wurden verschiedene Techniken verwendet, um eine besondere Aussicht von verschiedenen Plätzen zu erzielen, und Ziersteine wurden benutzt. In der Ming- und der QingDynastie erreichten chinesische Privatgärten ihre Blütezeit. Sie sind hauptsächlich in Peking, Nanjing, Suzhou, Yangzhou, Hangzhou, Wuxi und anderen Gebieten zu finden. Es gab weit über 150 Privatgärten in Peking mit dem Banmu-, Yimu-, Cuijin- und Tsinghua-Garten als Repräsentanten; eine große Anzahl von Privatgärten wurde in Suzhou gebaut, und für eine Zeit gab es hier über 270. Von ihnen sind der Garten des Dummen Politikers, der Garten zur Verweilung, der Löwenwald und der Pavillon der Dunkelgrünen Wellen sehr bekannt. Sie sind durch die Verbindung von Wohnhaus und Garten gekennzeichnet und eigneten sich perfekt zum Wohnen. Ihre Besitzer entwickelten ständig ihren kulturellen Geschmack, um eine künstlerische Synthese zu erzeugen, die verschiedene Berge und Teiche, Blumen und Bäume, Architektur, Schnitzereien, Kalligraphie, Malereien und Handkunstwerke umfasst. Als Repräsentanten der klassischen chinesischen Privatgärten sind die in Suzhou eine Besonderheit, die durch die Verbindung von Kultur und Leben geschaffen wurde. Diese Gärten befolgen die Prinzipien der Anpassung an die Natur und der taktischen Ausnutzung verschiedener natürlicher Anblicke auf beschränktem Raum, so dass man durch kleine Dinge große sehen und einen ruhigen Platz in einer lärmenden Umgebung finden kann.

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Nach dem chinesischen Mondkalender, der heute auch als "Bauernkalender" bezeichnet wird, ist heute der 26. Februar 4715. Der chinesische Kalender wird heute noch für die Berechnung der traditionellen chinesischen Feiertage, verwendet.

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China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. 6. Januar 2005 überschritt erstmals die Bevölkerungsanzahl über 1,3 Mrd. Menschen.

Heute leben in China bereits 1.391.818.586* Menschen.

Alles über Chinas Bevölkerung und Chinas Nationalitäten und Minderheiten oder Statistiken der Städte in China.

* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.

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Uhrzeit in China

Heute ist Donnerstag, der 23.03.2017 um 08:12:43 Uhr (Ortszeit Peking) während in Deutschland erst Donnerstag, der 23.03.2017 um 01:12:43 Uhr ist. Die aktuelle Kalenderwoche ist die KW 12 vom 20.03.2017 - 26.03.2017.

China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Mao Zedong hatte vor 68 Jahren, am 1. Oktober 1949, die Volksrepublik China ausgerufen. Bis zum 1. Oktober 2017 sind es noch 191 Tage.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag und leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Da der chinesische Kalender im Gegensatz zum gregorianischen Kalender ein Lunisolarkalender ist, fällt das chinesische Neujahr jeweils auf unterschiedliche Tage. Das nächste "Chinesische Neujahrsfest" (chinesisch: 春节), auch Frühlingsfest genannt, ist am 16.02.2018. Bis dahin sind es noch 330 Tage.

Auch das Drachenbootfest "Duanwujie" (chinesisch: 端午節) ist ein wichtiges Fest in China. Es fällt sich wie andere traditionelle Feste in China auf einen besonderen Tag nach dem chinesischen Kalender. Dem 5. Tag des 5. Mondmonats. Es gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Das nächste Drachenboot-Fest ist am 30.05.2017. Die nächste Drachenboot-Regatta (Drachenboot-Rennen) wird in 68 Tagen stattfinden.

Das Mondfest oder Mittherbstfest (chinesisch: 中秋节) wird in China am 15. Tag des 8. Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender begangen. In älteren Texten wird das Mondfest auch "Mittherbst" genannt. Das nächste Mondfest ist am 04.10.2017. Traditionell werden zum Mondfest (englisch: Mid-Autumn Festival), welches in 195 Tagen wieder gefeiert wird, Mondkuchen gegessen

Vor 90 Jahren eröffnete in der Kantstraße in Berlin das erste China-Restaurant in Deutschland. 1923 war dies ein großes Ereignis. Fremdes kannten die Deutschen damals nur aus Zeitungen, Kolonialaustellungen und aus dem Zoo. Heute gibt es etwa 10.000 China-Restaurants in Deutschland. Gastronomieexperten schätzen jedoch, dass in nur 5 % (rund 500) Originalgerichte gibt. Üblich sind europäisierte, eingedeutschte Gerichte in einem chinesischen Gewand. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

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