Die Volksrepublik China liegt im Osten des eurasischen Kontinents, am westlichen Ufer des Pazifiks. Mit insgesamt 9,6 Millionen Quadratkilometern ist China eines der größten Länder der Erde. Damit ist China das drittgrößte Land der Erde. Es macht 1/4 des Festlands Asiens aus und entspricht fast 1/15 der Festlandsfläche der Erde. Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt über 5 200 km.

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. Die Bevölkerungszahl macht 21% der Weltbevölkerung aus. China ist ein einheitlicher Nationalitätenstaat mit 56 ethnischen Gruppen, wobei die Han-Chinesen 92% der gesamten Bevölkerung ausmachen. Die anderen 55 ethnischen Minderheiten, zu denen zum Beispiel Mongolen, Hui, Tibeter, Uiguren, Miao, Yi, Zhuang, Bouyei, Koreaner, Mandschuren, Dong und Yao zählen, haben vergleichsweise wenigere Angehörige.

China blickt auf eine Geschichte von 5.000 Jahren zurück und ist Heimat einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Die lange Geschichte hat nicht nur die kulturelle Vielfalt geschafft, sondern auch zahlreiche historische Relikte hinterlassen. Chinesisch ist die in ganz China verwendete Sprache und auch eine der sechs von der UNO bestimmten Amtssprachen.

China ist ein faszinierendes Reiseziel und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit, da China nicht nur aus Peking und Shanghai besteht und keineswegs nur die Chinesische Mauer oder die Verbotene Stadt zu bieten hat. Jeder der 22 Provinzen, 5 autonomen Gebieten, 4 regierungsunmittelbaren Städten und die Sonderverwaltungsgebiete Hongkong und Macao bieten gänzlich unterschiedliche Eindrücke und Erfahrungen bei Reisen nach China.

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Aphorismus des Tages:


Jemand, der sich mit den guten Menschen nicht befreunden und sich von bösen Menschen nicht distanzieren kann, ist in Gefahr.


晏子春秋


Aphorismus

Auszeichnungen:

Chinas Errungenschaften der Literatur

Chinas unvergleichliche Errungenschaften in der Literatur.

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Die antike chinesische Literatur blickt auf eine lange Tradition zurück und ist von brillanten Errungenschaften gekrönt. Mit ihren einzigartigen Formen hat sie die menschliche Zivilisation beträchtlich bereichert und diese auf eine neue Höhe erhoben. Chinesische Vorfahren brachten ihren eigenen Schöpfergeist in der Literatur voll zur Geltung. In den verschiedenen historischen Perioden schufen sie unterschiedliche Formen von literarischen Werken, einschließlich Ci (lyrische Poesie), Qu (eine Art von liedhaften Gedichten), Fu (Lyrik mit beschreibenden Prosapassagen), Prosa, Pianwen (Prosa aus syntaktisch gleich gebildeten Satzpaaren), Romandichtung und Drama. Zahlreiche hervorragende Werke entstanden in ununterbrochener Folge.

Das Buch der Lieder und die Lieder von Chu. Die Poesie ist eine wichtige Form der antiken chinesischen Literatur und nahm einen prominenten Platz unter den alten literarischen Gattungen ein. Das älteste vorhandene Werk ist das Buch der Lieder, die erste Sammlung von Gedichten in der Geschichte der chinesischen Literatur. Es enthält insgesamt 305 Gedichte aus den etwa 500 Jahren von der Frühzeit der Westlichen Zhou (1100 -771 v. u. Z) bis zur Mitte der Frühlings- und Herbstperiode (11. Jh. - 6. Jh. v. u. Z). Diese Werke waren eigentlich mit Musik untermalte Lieder, aber die Musik ist verlorengegangen, nur die lyrischen Gedichte bleiben. Das Buch besteht aus drei Teilen: Feng, Ya und Song. Feng enthält lokale Balladen; Ya hat Gebete der Adligen für gute Ernte oder Lob der monumentalen Leistungen ihrer Vorfahren zum Inhalt; in Song sind Opfergesänge eingeschlossen. Mit reichem Inhalt und verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmitteln besteht das Buch hauptsächlich aus Gedichten mit Zeilen zu je vier Schriftzeichen. Viele Gedichte, insbesondere im Teil Feng, beschreiben wahrheitstreu und bildhaft die Lebensweise des Volkes wie Arbeit, alltägliches Leben, Kriege und Feste. Hier gibt es eine Passage, in der ein Soldat, der für eine lange Zeit im Feldzug war, beschrieben wurde. Auf dem Heimweg erzählte er vom Armeeleben und von Heimweh. Es folgt der volle Wortlaut: .Als ich diesen Ort verließ, vergossen die Weiden Tränen. Nun komme ich zurück, auf einem schneebedeckten Pfad. Lang, lang ist der Pfad, hart, hart der Tag. Mein Kummer ist übergeflossen, wer weiß? Wer weiß? "Außerdem gibt es eine große Anzahl von Gedichten mit dem Thema der Liebe und Ehe. In einem von ihnen wird ein junger Mann geschildert, der sein Liebchen vermisst. Dies liest sich wie folgt: ,,Am Flussufer girren ein Paar Turteltauben. Ein guter junger Mann wirbt um ein schönes Mädchen, in das er verliebt ist. Das Wasser fließt links und rechts in Kreisen hin und her. Der Jüngling sehnt sich Tag und Nacht nach dem guten schönen Mädchen. Seine Sehnsucht wächst so stark, dass er nicht einschlafen kann. Er wälzt sich die ganze Nacht im Bett, er ist so tief verliebt, so tief! " Der realistische Stil im Buch der Lieder hatte einen großen Einfluss auf die nachfolgende Literatur.

Eine andere Stilform von Gedichten, nämlich die Lieder von Chu, entstand in der späten Periode der Zeit der Streitenden Reiche (475 - 221 v. u. Z.) im Staat Chu, Südchina. Qu Yuan, ein großer antiker Patriot und Dichter, ist ein repräsentativer Schriftsteller der Literatur in diesem Stil. In seinem Monumentalwerk Li Sao (Klagelied), dem längsten lyrischen Werk in der chinesischen klassischen Literatur, beschrieb er seinen Kummer und Zorn, denn es gab keinen Weg, seinen Staat zu retten und sein Ideal während der Periode, als er verbannt wurde, zu realisieren. Das Li Sao wandte die künstlerischen Ausdrucksmittel der Romantik an, z. B.: "Am Morgen trinke ich die Tautropfen an der Lilienmagnolie, und am Abend esse ich herabgefallene Blumen der Herbstchrysanthemen ... Ich benutze Lotosblätter, um daraus meinen Rock zu machen, und benutze Lotosblumen, um daraus mein Kleid zu machen ". All dies bildet den direkten Ursprung der Romantik der chinesischen Literatur. Manche begeisternden Verse werden bis heute noch oft von Menschen rezitiert, z. B.: "Der Weg vorwärts ist lang und lang, ich werde im Himmel und auf der Erde nach Wahrheit suchen".

Tang-Gedichte. Die chinesische Literatur erfuhr eine Entwicklung ihrer Stilformen wie Fu der Han-Dynastie und Pianwen der Jin-Dynastie und der Südlichen und Nördlichen Dynastien und kam der Gedichte der Tang-Dynastie (618 - 907) entgegen. Während diesen 300 Jahren traten Dichter in großer Zahl auf und schufen eine ungeheure Menge Gedichte. Die Gesamten Gedichte der TangZeit, die in der Qing-Dynastie zusammengestellt wurden, enthalten über 48 900 Gedichte von mehr als 2300 Dichtem. Die Autoren waren von verschiedenem Status, einschließlich Kaiser, Adligen, Beamten und Gelehrten wie auch Mönchen, Nonnen und Geishas. Daraus kann man ersehen, dass die Poesie in der Tang-Dynastie bereits eine weit verbreitete literarische Form wurde.

Das Merkmal der Gedichte der Tang-Dynastie war die Reife der Gedichte im "modemen Stil", welche in Lüshi, lange Lüshi und Jueju kategorisiert sind. Jedes Lüshi verlangt eine strenge Abfolge von Silbentönen und ein bestimmtes Reimschema. Es gibt zwei allgemeine Typen von Lüshi, die aus acht Zeilen von je fünf oder sieben chinesischen Zeichen bestehen. Das erstere hat 40 chinesische Schriftzeichen, das letztere 56. Die Lüshi, welche mehr als acht Zeilen haben, werden lange Lüshi genannt. Jueju haben nur die Hälfte der Zeichenzahl der Lüshi, ein Jueju, das aus vier Zeilen von je fünf oder sieben Zeichen besteht, hat 20 oder 28 Zeichen.

Das Lüshi beachtet Reime, und zwar die zweite, vierte, sechte und achte Zeile müssen sich reimen; die mittleren Reimpaare, und zwar die dritte und die vierte Zeile, die fünfte und die sechste Zeile müssen einander jeweils klanglich und inhaltlich entsprechen: Sie erfordern reine Antithese z. B.: "Himmel und Erde, Wolke und Wind sowie großes Land und weiter Himmel". Außerdem verleihen Lüshi der Abfolge von Silbentönen Nachdruck, welche von den Tönen der chinesischen Schriftzeichen gebildet wird. In den Südlichen und Nördlichen Dynastien entdeckte man die vier Töne der chinesischen Aussprache, von denen der erste Ton als der Ebene Ton bezeichnet wird, und andere drei Töne als unebene Töne. Sie werden in Zeilen mit einem bestimmten Reimschema benutzt, so dass man die Gedichte auswendig vortragen kann.

Abschied vom Vizepräfekten Du zum Amtsantritt in Shu, ein Jueju aus der Tang-Dynastie, von Wang Bo

Drei Qin-Gebiete sind von der Mauer umgeben, der Nebel macht die fünf Flüsse eins.

Wir nehmen voneinander Abschied, zwei Beamte begeben sich jeweils an unterschiedliche Orte.

Ein Freund in der Ferne, der dein Herz kennt -- keine Entfernung uns jemals trennt.

Warum du unschlüssig am Scheideweg stehen und deine Tränen aus Augen wie ein herzbrochenes Kind abwischen willst?

Der Turm des Gelben Kranichs, ein Lüshi aus der Tang-Dynastie, von Cui Hao

Vor langer Zeit stieg ein Weiser mit einem Gelben Kranich zum Himmel, nichts ist nur neben dem Turm des Gelben Kranichs übriggeblieben

Hat er die Erde erst einmal verlassen, kehrt der Gelbe Kranich nie wieder zurück, nur weiße Wolken segeln vergeblich Jahr für Jahr.

Jeder Baum in Hanyang wird klar im Wasser, und die Yingwu-Insel ist ein Nest von üppigen Gräsern.

Aber ich blicke auf das Heim, und die Dämmerung wird dunkler mit einem dünnen Nebel vom Kummer über dem dunstverhangenen Fluss.

Auf dem Storchturm, ein Jueju aus der Tang-Dynastie, von Wang Zhihuan Die

Sonne versinkt hinter dem Berg,
der Gelbe Fluss strömt ins Meer.
Um eine bessere Sicht zu haben,
muss man höher steigen.

Bei Tagesanbruch die Weiße-Kais er-Stadt verlassen, ein Jueju aus der Tang-Dynastie, von Li Bai

Bei Tagesanbruch verlasse ich den mit Wolken gekrönten Weißen Kaiser,
An einem Tag habe ich tausend Li durch Schluchten zurückgelegt.
Ohne Ende ertönt der Ruf der Gibbons von Ufer zu Ufer;
Das zerbrechliche Schiff hat schon so viele Berge passiert.

Als literarische Werke haben die alten chinesischen Gedichte strikte Standards, indem sie nicht nur streng eine bestimmte Abfolge von Silbentönen, ein bestimmtes Reimschema und Antithese verlangen, sondern auch mehr Wert auf den Inhalt der Gedichte legen. Die chinesischen Dichter im Altertum schenkten der guten Bearbeitung der Beziehung zwischen Konnotation und Deskription große Beachtung, die erstere zielt darauf ab, durch Gedichte die Wahrheit der Dinge zu erklären, und die letztere darauf, die Phänomene zu beschreiben. Nur durch eine organische Vereinigung der beiden werden die Gedichte erst vortrefflich. Dies ist "eine erfolgreiche Mischung von Szenerie und Sentiment". Um nach der besten poetischen Konzeption und dem besten Hintergrund zu trachten, verwendeten die chinesischen Vorfahren auf ihre Gedichte unvorstellbar viel Zeit und Mühe. "Wenn meine Verse nicht Erstaunen hervorrufen sind, werde ich bis zum Tode nicht ruhen" und "Nur nach tausendmaliger Bearbeitung eines Gedichts bin ich beruhigt." stellten den Entschluss der Dichter in alten Zeiten dar. Ein Poet der Tang-Dynastie beschrieb seine Sorgfalt beim Abfassen seiner Gedichte so: "Zwei Zeilen endlich! Drei Jahre sind verstrichen. Sie rezitierend, rann eine Träne mir über die Wangen. Falls du dich wirklich nicht an ihnen erfreust, werde ich zu meinem Herbstberg zurückgehen."

Von den Tang-Poeten sind Li Bai, Du Fu und Bai Juyi die hervorragendesten Vertreter. Li Bai, "Dichtergott" genannt, lebte in der höchsten Blütezeit der TangDynastie. Seine Gedichte sind großartig, kräftig und von vollkommener Grazie, welche z. B. in seinem Gedicht über den Wasserfall vom Lushan-Berg in der Provinz Jiangxi zum Ausdruck kommt: "Das Sonnenlicht scheint auf das Weihrauchfass. wo purpurner Weihrauch kräuselnd aufsteigt. Aus weiter Ferne gesehen, hängt der Wasserfall wie ein umgekehrter Bach. Sein Strom stürzt tosend aus dreitausend Fuß Höhe herab, als wenn die Milchstraße aus dem azurblauen Himmel fällt. "

Du Fu wird als "Weiser der Poesie" verehrt und genießt den gleichen Ruhm wie Li Bai. Er lebte in der Niedergangszeit der Tang-Dynastie. Deshalb sind seine meisten Gedichte ein Spiegel seiner Zeit und zeigen seine tiefe Sorge um das Schicksal des Landes und das Los des Volkes, z. B.: "Hinter den Purpurtoren verkommen Fleisch und Wein, auf der Straße liegen die erfrorenen Leichen ". "Schauer um Schauer verliert der grenzenlose Wald seine Blätter, Stunde um Stunde rollen die Wellen des endlosen Yangtse ". "Einem jeden Gelehrten, der in Armut lebte, gäbe ich, hdtt' ich Land oder Gut, getragen von einem First des Lächelns ein Dach, darunter er leben könne ". Seine Gedichte erlangten eine hohe Einheit von künstlerischem Wert und Ideengehalt. Bai Juyi war ein großer Dichter in der Tang-Dynastie. In seinen Gedichten konfrontierte er sich tapfer mit der Realität, enthüllte soziale Missstände und kritisierte diese. Seine Werke repräsentieren ein Genre. Seine zwei berühmten langen Gedichte Der ewige Kummer und Lied über einen Pipa-Spieler verschmelzen Schilderung und Gefühlsäußerung harmonisch in Eins und sind Meisterwerke für alle Zeiten. Einige Zeilen wie "Himmel und Erde mögen vergehen, doch ein unerfülltes Versprechen zieht ewige Reue nach sich" und" Vom Unglück getroffen wandern wir beide von Küste zu Küste. Da wir uns jetzt treffen, hätten wir einander schon vorher kennen sollen?" waren bei späteren Generationen sehr beliebt.

Ci-Gedichte der Song-Dynastie. In der mittleren Tang-Dynastie kam eine andere literarische Form, nämlich die Ci-Gedichte, auf, die ebenso wie die TangGedichte bekannt sind und in der Song-Dynastie ihre Blütezeit hatten. Die CiGedichte sind eine Art der Lyrik, die aus ungleichmäßigen Verszeilen und einer fixen Anzahl von chinesischen Schriftzeichen besteht und dem Reimschema Nachdruck verleiht. Zugleich werden sie nach vorgegebenen Melodien verfasst, haben also eine tonale Struktur und ein Reimschema, wie Man Jiang Hang, Nian Nu Jiao, Pu Sha Man usw. In der Song-Dynastie gab es eine große Anzahl von hervorragenden Ci-Dichtem, die viele Meisterstücke schufen. Unterschiedliche Stile und Genres entstanden. Die vollständigen Ci-Gedichte der Song-Dynastie ist eine Sammlung von mehr als 20 000 Ci-Gedichten, die von mehr als 1330 Ci-Dichtem geschaffen wurden.

Vor der mittleren Periode der Song-Dynastie trachtete Ci meistens nach Anmut, Vorzüglichkeit und verhaltener Eleganz. Das Yu Meiren, das von Li Yu, dem König der Südlichen Tang-Dynastie (937 - 975), geschrieben wurde, äußert die Sehnsucht nach seiner Heimat und der Vergangenheit wie folgt:

Wann wird es keine Frühlingsblumen und keinen Herbstmond geben, für mich, der so viele denkwürdige Stunden hat? In meiner Dachstube, welche in der letzten Nacht im Frühlingswind stand, will ich keine bitteren Erinnerungen an das verlorene Land im Mondlicht wachrufen. Geschnitzte Balustraden und marmorne Stufen bleiben besteh 'n, doch der rosige Hauch auf den Wangen wird leider vergeh 'n. Wenn du wissen willst, um wie viel meine Trauer gewachsen ist, schau auf den Fluss, der ostwärts strömt.

Der Ci-Poet Liu Yong brachte das Ci unter das gewöhnliche Volk. Er beschrieb in seinem Ci Yu Linling eine Szene, wie traurig und beunruhigt ein Paar junge Verliebte beim Abschied ist:

Zikaden schrillen kalt und jämmerlich, vor dem Pavillon stehen wir am Abend einander gegenüber, kurz nach einem Regenschauer. Kann ich für Trinken sorgen, bevor wir uns trennen? Am Stadttor, von dem wir uns nicht trennen wollen, hat das Schiff auf uns gewartet, abzufahren. Hand in Hand starren wir mit tränenden Augen aufeinander, so dass wir schluchzend in Worte ausbrechen, die uns auf den Lippen ersterben. Ich will meinen Weg zu weit gehen, weit entfernt von Nebeln und Wellen, wo das Schiff segelt. Abenddunst hängt niedrig am südlichen Himmel. Von alters her kränken sich Verliebte über die Trennung, wie kann ich an diesem klaren Herbsttag so kalt stehen!...

Die mittlere Periode der Song-Dynastie bezeugte eine Wendung in der Entwicklung der Ci-Gedichte, welche von Su Shi, einem großen Dichter, herbeigefiihrt wurde. Er veränderte den prächtigen, anmutigen und zurückhaltenden Stil des Ci, führte Materialien, Gefühl, Interesse, künstlerischen Gehalt und poetische Technik ins Ci ein, so dass sich sein Stil diversifizierte. Sus Ci-Gedichte sind sowohl prachtvoll als auch begeistert. Er begründete für das Ci eine Schule des heroischen Geistes, neu und frisch hinsichtlich Inhalt und Form. All dies geht aus seiner Erinnerung an die alte Zeit bei der Chibi-Klippe - zur Melodie Nian Nu Jiao hervor:

Der Yangtse strömt ostwärts, seine Wellen waschen Prominenzen für alle Zeiten fort. Im Westen vom antiken Schutzwall, sagt man, ist Chibi der Drei Reiche, Ruhm von Zhou Yu. Die unordentlichen Gipfel durchbohren den Himmel, stürmische Wogen tosen gegen das Ufer und wirbeln Schaum der Brandung auf wie Haufen von Schnee. Was für eine große Anzahl von Helden kam vom malerischen Land. Ich denke daran, wie herrlich und heroisch Zhou Yu zu jener Zeit war, als die kleine Qiao seine Frau wurde. Als Zhuge und er sprachen und lachten, wurden Kriegsschiffe und Masten Cao Caos verbrannt und versenkt. Die Reise im alten Land ist in meinem Denken; wie sentimental und lächerlich magst du mich finden, auf meinem Kopf wachsen vorzeitig graue Haare. Das Menschenleben ist wie ein Traum; dem Mond überreiche ich respektvoll meinen Becher Wein zurück.

Ein anderer Ci-Poet der Schule der heroischen Unbefangenheit ist Xin Qiji, ein Held, der großes Talent und Weitblick besaß, aber keinen Raum für die Entwicklung seiner Fähigkeiten hatte. Er lebte in der Südlichen Song-Dynastie (1127 - 1279) und benutzte die Ci-Gedichte zum Ausdruck seiner Gedanken. Seine Ci-Gedichte sind von einem Willen beseelt, der Berge und Flüsse überwinden kann. In der Geschichte der Ci-Gedichte fand er die gleiche Beachtung wie Su Shi, die bei den wurden als "Su Xin" bezeichnet. Seine berühmten Verse sind z. B.: "Ich war jung, wusste ich nicht, was es hieß, Sorge zu haben, und liebte allein Treppen zu steigen. " "Im süßen Geruch der Reisfelder verspricht die Ernte gut zu werden; ich horche auf das Quaken der Frösche am N~chbarort." "Nach ihr habe ich überall gesucht, keine Spur von ihr kann zu sehen sein, plötzlich drehe ich mich um, sie ist dort, wo einige Laternen hängen. " und" Grüne Berge können den Strom nicht aufhalten, der Fluss fließt ostwärts weiter. "

Die Tang- und die Song-Dynastie bezeugten nicht nur die brillante Entwicklung der Poesie und der Ci-Gedichte, sondern auch reichliche Resultate im Schaffen von Prosa. Literaten wie Han Yu und Liu Zongyuan entfesselten eine Bewegung für die klassische Prosa, erneuerten die rhythmische Prosa, die durch Parallelismus und Komplexität gekennzeichnet ist, und befürworteten, von der Prosa mit ungerader Zahl von Zeilen aus der Qin- und Han-Zeit zu lernen. Sie schufen eine große Zahl von exzellenten literarischen Werken und leiteten für die Prosa eine neue Ära ein. In der Song-Dynastie entwickelten Ouyang Xiu, Su Shi, Su Xun, Su Zhe, Wang Anshi, Zeng Gong usw. die Prosa weiter. Sie sind die sehr bekannten "acht großen Literaten" der Tang- und Song-Dynastie in der Geschichte der chinesischen Literatur.

Yuan-Qu (in der Yuan-Dynastie populäres literarisches Genre) schließt zwei Formen - Sanqu und Zaju - ein. Das erstere hat seinen Ursprung in der Volksmusik, hauptsächlich von nationalen Minderheiten in Nordchina, es ist also eine Art von chinesischen klassischen Poesien, aber freier als Ci-Gedichte. Das letztere ist eine Art der Dramen, die nach nördlichen Opern gesungen und gespielt werden. Die bekanntesten Dramatiker in der Yuan-Dynastie waren Guan Hanqing, Ma Zhiyuan und Wang Shifu. Ihre repräsentativen Werke sind Schnee im Hochsommer, Kummer im Han-Palast und Das Westzimmer. Im Drama Schnee im Hochsommer beschrieb Guan Hanqing eine junge Witwe, die sich den Annäherungsversuchen eines Schurken widersetzt und tapfer gegen die Brutalität der Bürokraten kämpft.

Das Drama entlarvt die grausame Realität der dunklen Feudalherrschaft. Der Autor kritisierte die Gesellschaft mit ausdrucksvoller Technik und in einfachem und natürlichem Stil. Es folgt eine Melodie, die Dou E zum Hinrichtungsort singt:

[Zur Melodie Gun Xiuqiu] Die Sonne und der Mond geben Licht am Tag und in der Nacht; Berge und Flüsse wachen über die Welt der Menschen. Oh, der Himmel kann nicht den Unschuldigen vom Schuldigen unterscheiden, verwechselt den Bösen mit dem Guten! Der Gute ist arm, und stirbt vorzeitig; der Böse ist reich, und lebt lange. Die Götter fiirchten die Starken und tyrannisieren die Schwachen; sie lassen das Böse seinen Lauf nehmen. Ah, Erde, du willst nicht den Guten vom Schlechten unterscheiden und, Himmel, du lässt mich Unrecht erleiden! Tränen rinnen mir vergebens über meine Wange!

Romandichtung der Ming- und der Qing-Dynastie. Die letzte Periode der alten chinesischen Gesellschaft, nämlich die Ming- und die Qing-Dynastie, erfuhr eine Weiterentwicklung der verschiedenen Formen der Literatur, repräsentiert von Romandichtung und Schauspiel. Die Romandichtung ist in Roman, Novelle und Erzählung eingeteilt. Alle Romane bestehen aus mehreren Kapiteln. Jedes Kapitel erzählt eine Geschichte von bestimmter Länge. Die Geschichte hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Die Romanform mit gereimten Kapitelüberschriften ist aus der volkstümlichen Geschichtenerzählung hergeleitet. Deshalb sind diese in Literatursprache geschriebenen Romane leicht zu verstehen und schnell zu verbreiten. In der Ming- und der Qing-Zeit erschienen viele Romane und Novellen, einschließlich der bekannten Romane wie Die Drei Reiche von Luo Guanzhong, Die Räuber vom Liangshan-Moor von Shi Naian, Winterkirsche in goldener Vase, Die Pilgerfahrt nach Westen von Wu Chen' en, Die Geschichten aus dem Gelehrtenwald von Wu Jingzi, Der Traum der Roten Kammer von Cao Xueqin. Der Roman Die Drei Reiche ist Chinas erster historischer Roman über den Kampf zwischen den drei Staaten Wei, Shu und Wu in den letzten Jahren der Östlichen Han-Dynastie um die Herrschaft über China. Es wird eine große Anzahl von Charakteren wie Zhuge Liang, Guan Yu und Cao Cao gestaltet. Die Räuber vom Liangshan-Moor ist ein heroischlegendärer Roman, der die Führer eines Bauernaufstands schildert, die Despoten den Garaus machen, für die Gerechtigkeit in die Bresche springen und gerecht und ritterlich handeln, er enthält eine große Anzahl heroischer Charaktere. Die Pilgerfahrt nach Westen ist ein Roman über übernatürliche Gottheiten und Dämonen. Der Roman beruht auf der Geschichte über einen Tang-Mönch namens Xuan Zang, der nach Indien reiste, um von dort buddhistische Schriften zu holen. In seinem romantischen, phantasievollen Stil schuf der Autor die Gestalt des Affenkönigs Sun Wukong, eine Verkörperung von Gerechtigkeit. Winterkirsche in goldener Vase ist ein Roman zur Enthüllung persönlicher und gesellschaftlicher Beziehungen.

Durch die Beschreibung des Aufstiegs und Niedergangs einer mächtigen Familie eines Mannes namens Ximen Qing entlarvte der Autor die Verderbtheit der Grundherrenklasse. Der Roman markiert einen Übergang in der Entwicklung der chinesischen Romankunst. Von da an begannen Humanismus und Realismus in die Romane einzutreten. Die Geschichten aus dem Gelehrtenwald ist ein satirischer Roman, in dem die Fratze und hässlichen Taten einer Anzahl von Gelehrten, Händlern, Beamten und Gutsherren unter dem kaiserlichen Prüfungssystem und der kannibalischen feudalen Ethik geschildert werden.

Der Traum der Roten Kammer stellt ein großes Werk und den Höhepunkt der alten chinesischen Literatur dar. Mit seinen Erfahrungen als Hintergrund beschrieb Cao Xueqin eine feudale Familie von ihrer Blütezeit bis zum Ruin. Das Meisterstück, das von Humanismus und Realismus erfüllt ist, spiegelt das soziale Antlitz und die menschlichen Beziehungen in der frühen Qing-Dynastie in einer beispiellosen Breite und Tiefe wider. Mittels lebendiger und reicher Sprache schuf er eine große Anzahl verschiedenartiger Charaktere wie Baoyu, Daiyu, Baochai, Xiangyun, Tanchun, Xiren, Wang Xifeng und Jia Zheng. Cao Xueqin sammelte die gesamte traditionelle Kultur Chinas für seinen Roman und errichtete dabei ein literarisches Monument von sehr großer und tiefer Weisheit und Kultur. Der Roman genießt den Titel einer Enzyklopädie der chinesischen traditionellen Kultur. Deshalb ist es hilfreich, dass man diesen Roman sorgfältig liest, um die traditionelle chinesische Kultur besser kennen zu lernen.

Im Vergleich mit den westlichen Romanen betonen die chinesischen Romane eine interessante Handlung und einen schnellen Rhythmus, aber hinsichtlich der Beschreibung der Gefühlwelt von Charakteren sind sie relativ schwach.

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China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt. 6. Januar 2005 überschritt erstmals die Bevölkerungsanzahl über 1,3 Mrd. Menschen.

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* Basis: Volkszählung vom 26.04.2011. Eine Korrektur der Bevölkerungszahl erfolgte am 20.01.2014 durch das National Bureau of Statistics of China die ebenfalls berücksichtigt wurde. Die dargestellte Zahl ist eine Hochrechnung ab diesem Datum unter Berücksichtigung der statistischen Geburten und Todesfälle.


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China umspannt mit seiner enormen Ausdehnung die geographische Länge von fünf Zeitzonen. Dennoch hat China überall die gleiche Zeitzone. Ob Harbin in Nordchina, Shanghai an der Ostküste, Hongkong in Südchina oder Lhasa im Westen - es gibt genau eine Uhrzeit. Die Peking-Zeit. Eingeführt wurde die Peking-Zeit 1949. Aus den Zeitzonen GMT+5.5, GMT+6, GMT+7, GMT+8 und GMT+8.5 wurde eine gemeinsame Zeitzone (UTC+8) für das gesamte beanspruchte Territorium. Da die politische Macht in China von Peking ausgeht, entstand die Peking-Zeit.

Der chinesischer Nationalfeiertag ist am 1. Oktober. Es ist der Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China. Mao Zedong hatte vor 68 Jahren, am 1. Oktober 1949, die Volksrepublik China ausgerufen. Bis zum 1. Oktober 2017 sind es noch 158 Tage.

Das chinesische Neujahrsfest ist der wichtigste chinesische Feiertag und leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Da der chinesische Kalender im Gegensatz zum gregorianischen Kalender ein Lunisolarkalender ist, fällt das chinesische Neujahr jeweils auf unterschiedliche Tage. Das nächste "Chinesische Neujahrsfest" (chinesisch: 春节), auch Frühlingsfest genannt, ist am 16.02.2018. Bis dahin sind es noch 296 Tage.

Auch das Drachenbootfest "Duanwujie" (chinesisch: 端午節) ist ein wichtiges Fest in China. Es fällt sich wie andere traditionelle Feste in China auf einen besonderen Tag nach dem chinesischen Kalender. Dem 5. Tag des 5. Mondmonats. Es gehört neben dem Chinesischen Neujahrsfest und dem Mondfest zu den drei wichtigsten Festen in China. Das nächste Drachenboot-Fest ist am 30.05.2017. Die nächste Drachenboot-Regatta (Drachenboot-Rennen) wird in 34 Tagen stattfinden.

Das Mondfest oder Mittherbstfest (chinesisch: 中秋节) wird in China am 15. Tag des 8. Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender begangen. In älteren Texten wird das Mondfest auch "Mittherbst" genannt. Das nächste Mondfest ist am 04.10.2017. Traditionell werden zum Mondfest (englisch: Mid-Autumn Festival), welches in 161 Tagen wieder gefeiert wird, Mondkuchen gegessen

Vor 90 Jahren eröffnete in der Kantstraße in Berlin das erste China-Restaurant in Deutschland. 1923 war dies ein großes Ereignis. Fremdes kannten die Deutschen damals nur aus Zeitungen, Kolonialaustellungen und aus dem Zoo. Heute gibt es etwa 10.000 China-Restaurants in Deutschland. Gastronomieexperten schätzen jedoch, dass in nur 5 % (rund 500) Originalgerichte gibt. Üblich sind europäisierte, eingedeutschte Gerichte in einem chinesischen Gewand. Finden Sie "ihren Chinesen" in Ihrer Stadt: China Restaurants in Deutschland im China Branchenbuch.

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